Förderprogramme
Hier finden Sie Informationen zu den derzeit laufenden Förderprogrammen für die Biotechnologie und daran angrenzende Gebiete:
Das Bundeswirtschaftsministerium für Wirtschaft (BMWi) erweiterte im August die Förderung für Gründerteams aus Forschungseinrichtungen.
Um exzellente Forscher noch besser beim Schritt in den Markt unterstützen zu können, hat das BMWi die Förderrichtlinien von EXIST-Forschungstransfer modifiziert: Die Förderbedingungen für Gründungsvorhaben von außeruniversitären Forschungseinrichtungen werden denen für Vorhaben von Hochschulen angeglichen und künftig zu 90 Prozent (bisher: 50 Prozent) vom BMWi finanziert. Zudem wird die betriebswirtschaftliche Kompetenz aller Gründungsteams gestärkt, denn künftig kann bereits sechs Monate nach Projektstart eine Person mit betriebswirtschaftlicher Ausbildung hinzugenommen werden (bisher: 12 Monate).
Weitere Informationen finden Sie unter http://www.exist.de
Der in Brüssel ansässige europäische Biotech-Verband EuropaBio hat auf seiner Internetseite verschiedene Links gestellt, die vor allem kleinen und mittleren Unternehmen dienen sollen, sich über die unterschiedlichen Möglichkeiten der Kapitalbeschaffung zu informieren: http://www.europabio.org/SME/finance.htm
Die Bundesregierung hat eine Erstanlaufstelle für Fragen zur Forschungs- und Innovationsförderung eingerichtet. Die zentrale Förderberatung "Forschung und Innovation" des Bundes richtet sich mit ihrem Angebot an alle potenziellen Förderpartner - Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen. Die umfassenden Beratungsmöglichkeiten zu Verfahrenswegen und Konditionen aller relevanten FuE-Programme von Bund, Ländern und der Europäischen Kommission sorgen für mehr Transparenz und erleichtern den Zugang zur Forschungsförderung. Die Förderberatung unterstützt auch bei der Antragstellung und wendet sich vor allem an "Förderneulinge", insbesondere unter den kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Weitere Informationen hierzu: www.foerderinfo.bund.de/
Weitere Förderprogramme und Informationen finden Sie auch
unter:
http://www.foerderdatenbank.de/Foerder-DB/Navigation/foerderrecherche.html
oder unter:
http://www.biotechnologie.de/BIO/Navigation/DE/foerderung.html
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat aktuell eine neue Runde des Wettbewerbs „GO-Bio" - „Gründungsoffensive Biotechnologie" angekündigt. Bereits 2005 wurde dieser Wettbewerb vom BMBF ins Leben gerufen, um die Hürden für gründungsbereite Spitzenwissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler zu senken und bereits im akademischen Umfeld künftigen Unternehmerinnen und Unternehmern den Weg zu bereiten. Über maximal sechs Jahre finanziert das Ministerium die Forschungsteams, die eine wissenschaftliche Idee zu einem marktfähigen Produkt weiter entwickeln und ein Unternehmen gründen wollen.
Im Sommer 2010 wird es eine 4. Auswahlrunde von GO-Bio geben. Damit bekommen junge Forscherinnen und Forscher wieder die Chance, aus ihren wissenschaftlichen Ideen ein neues Unternehmen aufzubauen.
Weitere Informationen unter http://www.go-bio.de
Preisverdächtige
Patente gesucht
Der Arbeitskreis der BioRegionen in Deutschland lobt zum sechsten Mal den „Innovationspreis der BioRegionen in Deutschland“ aus. Ausgezeichnet werden anwendungsorientierte Ideen aus der Life Science-Forschung.
Aufgabe des Wettbewerbs ist es, der Öffentlichkeit nicht nur die hervorragende Forschung in Deutschland, sondern auch die praktische Nutzung der Biotechnologie näher zu bringen. Nicht zuletzt sollen die mit insgesamt 6.000 Euro dotierten Preise den Transfer von Wissen, neuen Technologien und Erfindungen aus der Forschung in die unternehmerische Verwertung fördern. Hans-Jürgen Große, Geschäftsführer des in diesem Jahr den Wettbewerb koordinierenden biosaxony e.V.: „Der Preis wird an Erfinder mit herausragenden, innovativen Ideen für die moderne Biotechnologie verliehen. Er soll Wissenschaftler stimulieren, ihre Erfindungen als Technologien oder Produkte in der Wirtschaft einzuführen, d.h. durch Technologietransfer eine nachhaltige Lösung schaffen. Damit würdigt der Preis zugleich die Bedeutung des Technologietransfers von der Wissenschaft in die reale Wirtschaft.“
Der Wettbewerb richtet sich an Inhaber oder Anwärter von Patenten aus universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, wobei die Patente in den Bereich der modernen Biotechnologie passen müssen. Die Preisverleihung wird im Rahmen der Deutschen Biotechnologietage vom 09. bis 10.05.2012 in Frankfurt/M. stattfinden. Als Einsendeschluss für Wettbewerbsbeiträge wurde der 15. Februar 2012 festgelegt. Interessenten können ihre Bewerbungen an jede regionale BioRegion-Initiative richten oder an die zentrale E-Mail-Adresse: info@ak-bioregio.org oder an info@biosaxony.com senden. Die erforderlichen Bewerbungsunterlagen sowie die Teilnahmebedingungen stehen auf den Internetseiten der BioRegionen und der BIO Deutschland zum Download bereit.
Eine Jury aus Mitgliedern des Arbeitskreises sowie einem Mitglied der High-Tech Gründerfonds Management GmbH wählt die Preisträger aus, denen der Arbeitskreis in Zusammenarbeit mit der Deutschen Messe AG die Innovationspreise verleiht. Gesponsort werden die diesjährigen Preise vom Fachjournal BIOspektrum, der KPMG AG und der High-Tech Gründerfonds Management GmbH.
Bewerbungen für den Innovationspreis 2012 bitte an: info@ak-bioregio.org oder an die jeweilige BioRegion.
Hier können Sie sich die Bewerbungsunterlagen herunterladen: www.biodeutschland.org/innovationspreis.html
Für das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) wurden im Konjunkturpaket II der Bundesregierung weitere 900 Mio Euro aufgestockt. Das ZIM startete am 1. Juli 2008 und bietet kleinen und mittleren Unternehmen bis Ende 2013 eine verlässliche Perspektive zur Unterstützung ihrer Innovationsbemühungen. Dies erfolgt durch Förderung von Kooperations- und Netzwerkprojekten und seit 2009 zusätzlich durch die Förderung von Einzelprojekten.
Damit ist das ZIM das Basisprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie für die marktorientierte Technologieförderung der innovativen mittelständischen Wirtschaft in Deutschland.
Weitere Informationen zu den Fördermöglichkeiten des ZIM-Programms, zur Antragstellung und zu den Projektträgern sind unter http://www.zim-bmwi.de/ aufgeführt.

