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Die Ergebnisse der Mitgliederbefragung im November und Dezember 2006 liegen nun vor. Hier einige Ergebnisse:
Gerne stellt die Geschäftsstelle Mitgliedern der BIO Deutschland eine detaillierte Ausführung der Ergebnisse zur Verfügung.
In ihrem Bestreben, das internationale Netzwerk auszuweiten und zu verstärken, stellte BIO Deutschland einen Antrag auf Mitgliedschaft bei der europäischen Lobby-Organisation EuropaBio - The European Association for Bioindustries in Brüssel.
Der Verband ist die politische Stimme für die europäische Biotech-Industrie und zählt mittlerweile etwa 60 internationale Unternehmen, fünf europäische Regionen und 25 nationale Biotechnologie-Organisationen zu seinen Mitgliedern.
EuropaBio hat fünf so genannte "Councils", die sich um spezifische Themen der Biotechnologie kümmern:
- Agri-Food Council
- Emerging Enterprises Council
- Healthcare Council
- Industrial Biotechnology Council
- National Associations Council
Aktueller Chairmann ist Mr. Steen Riisgaard, Präsident und Geschäftsführer der Novozymes A/S.
BIO Deutschland ist seit Anfang Dezember 2006 Mitglied von EuropaBio.
Weitere Informationen zur EuropaBio unter: www.europabio.org
BIO Deutschland war auf der 25. JP Morgan Healthcare Conference in San Francisco durch Dr. Viola Bronsema vertreten. Die Veranstaltung, vom 8. bis zum 11. Januar 2007 im West St. Francis Hotel, zog etwa 7.000 geladene Teilnehmer und noch einmal so viele Gäste von Satellitenveranstaltungen anderer Banken in den umliegenden Hotels an. Hauptziel des internationalen Treffens war der Austausch über die neuesten Geschäftsergebnisse, Pläne und Entwicklungen der Branche. Mehr als 300 Unternehmen stellten ihre Firmen vor hochrangigen Firmenvertretern (20%), Fondsmanagern (80%) sowie Unternehmens- und IR-Beratern dar. Die Veranstaltung wurde von börsennotierten US-Firmen aus den Bereichen Pharma, Diagnostika, Services und Biotechnologie dominiert. Von den deutschen Biotechfirmen waren insbesondere die börsennotierten anwesend. Mitarbeiter von Qiagen und Fresenius haben ihr Unternehmen im Plenum präsentiert.
Das vollständige Programm ist bei der Geschäftsstelle erhältlich.
Seit dem 1. Januar hat BIO Deutschland zwei neue Fördermitglieder: Ernst & Young AG und KPMG AG.
Ernst & Young AG, Mannheim
Ernst & Young ist eines der drei großen deutschen Prüfungs- und Beratungsunternehmen. Das Dienstleistungsangebot umfasst Wirtschaftsprüfung, prüfungsnahe Beratung, Steuerberatung sowie Transaktions- und Immobilienberatung. Auch im Health Sciences Bereich ist Ernst & Young tätig. Im Rahmen des Dienstleistungsangebots werden spezifische Lösungen für die Life Sciences Industrie entwickelt.
Weitere Informationen unter www.de.ey.com
KPMG AG, Leipzig
KPMG ist als Verbund rechtlich selbstständiger, nationaler Mitgliedsfirmen mit ca. 94.000 Mitarbeitern in 148 Ländern eines der größten Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen weltweit. Auch in Deutschland gehört KPMG zu den führenden Unternehmen in diesem Geschäftsfeld und ist mit rund 6.500 Mitarbeitern an mehr als 20 Standorten präsent. Die Leistungen sind in die Geschäftsbereiche Audit, Tax und Advisory gegliedert.
Weitere Informationen unter www.kpmg.com
Ferner sind dem Verband die Unternehmen Biofrontera AG, Organo Balance GmbH und das Institut VirionSerion GmbH beigetreten:
Organo Balance GmbH, Berlin
OrganoBalance erschließt das Potenzial probiotischer Bakterien und Hefen über ihre allgemeine Wirkung hinaus für neue, spezifische Anwendungen. Aus einer Vielzahl von Mikroorganismen werden diejenigen ausgesucht, die, gezielt verwendet, ein mikrobielles Schutzschild etablieren und Störungen ausbalancieren. So entsteht eine neue Generation von Probiotika, die unter anderem im Bereich der Haut- und Schleimhauterkrankungen eingesetzt werden kann.
Weitere Informationen unter www.organobalance.com
Biofrontera AG, Leverkusen
Die Leverkusener Biofrontera AG, 1997 gegründet, hat sich auf die Entwicklung von pharmazeutischen Produkten im Bereich Dermatologie spezialisiert. Das Unternehmen zeichnet sich durch ein breites, marktnahes Produktportfolio aus.
Weitere Informationen unter: www.biofrontera.com
Institut VirionSerion GmbH, Würzbrug
Das Institut VirionSerion GmbH ist seit beinahe 30 Jahren auf dem Gebiet der in vitro-Diagnostik tätig. Das Unternehmen stellt weltweit Testsysteme zur Erkennung von Infektionskrankheiten zur Verfügung und arbeitet an der Verbesserung diagnostischer Nachweismethoden. Das Unternehmen hat mittlerweile etwas mehr als 100 Mitarbeiter und wurde 1978 von Dr. Gerhard Hermann gegründet.
Weitere Informationen unter: www.virion-serion.com
Wir heißen alle neuen Mitglieder herzlich willkommen!
Eine komplette Mitgliederliste finden Sie unter dem Menüpunkt "Mitglieder"
In der Rubrik "Business - Macher und Märkte" des Bahn-Magazins "Mobil" erschien in der Januar-Ausgabe 2007 ein Interview mit Dr. Viola Bronsema, Geschäftsführerin der BIO Deutschland, über die Hürden für deutsche Firmen und die Notwendigkeit, Neues zuzulassen.
Unter dem Titel "Wir holen auf allen Gebieten auf" äußerte sich Viola Bronsema zu den Marktchancen für junge, innovative Biotech-Unternehmen, zur Notwendigkeit, den Innovationsgeist zu fördern, zu den Möglichkeiten der Pflanzen- und der industriellen Biotechnologie und zu den ethischen Fragestellungen, die die jüngsten Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der Gentechnik aufwerfen.
Das Interview finden Sie auf den Seiten 80 bis 82 der aktuellen Ausgabe, die in allen IC- und ICE-Zügen ausliegt. Ein PDF können Sie gerne auch in der Geschäftsstelle anfordern.
Die gemeinnützige internationale Organisation für die Anwendung von Pflanzenbiotechnologie (ISAAA) erklärte im Januar, dass Pflanzenbiotechnologie weltweit zunehmend eingesetzt wird. Die Anwendung steigere den Ertrag in der Lebensmittel-, Futter-, Material- und Kraftstoffherstellung und bringe darum Vorteile für Bauern, Saatguthersteller und Verbraucher. Das zeigen die Ergebnisse der Zehnjahresstudie der ISAAA, die unter anderem von der Rockefeller Stiftung, einer gemeinnützigen Organisation mit Sitz in den Vereinigten Staaten, und der spanischen Bank Ibercaja gefördert wurde. BIO Deutschland forderte in diesem Zusammenhang erneut die rasche und wettbewerbsgerechte Überarbeitung des Gentechnikgesetzes. "Innovationen können in Deutschland nur ihren nachhaltigen Nutzen entfalten, wenn sie nicht zugrunde reguliert werden", erklärte dazu BIO Deutschland-Vorstand Jens A. Katzek. Politiker wie Ulrich Kelber (SPD), die durch Zahlen-Geschachere und Zeitschinderei die Verabschiedung notwendiger Verbesserungen blockierten, ließen Deutschland den internationalen Anschluss endgültig verlieren. Kelber hatte gefordert, den Mindestabstand zwischen Anbauflächen mit und ohne biotechnologisch gezüchteten Pflanzen auf 300 Meter zu verdoppeln und die Bemessungsgrenze in Haftungsfragen herabzusetzen.
Die ISAAA gab bekannt, dass der Umfang der Anbauflächen mit gentechnisch verbesserten Pflanzen 2006 um zwölf Millionen Hektar auf insgesamt 102 Millionen Hektar angestiegen sei. Dies entspricht einer Steigerung von 13 Prozent. Damit wurde zum ersten Mal die 100-Millionen-Hektar-Marke überschritten, womit der zweitgrößte Zuwachs der letzten fünf Jahre erreicht wurde. Zusätzlich stieg die Anzahl der Landwirte, die gentechnisch veränderte Pflanzen anbauen, zum ersten Mal auf mehr als zehn Millionen an, von 8,5 Millionen im Jahr 2005 auf 10,3 Millionen im Jahr 2006. In den vergangenen zehn Jahren wurden damit weltweit auf mehr als 500 Millionen Hektar gentechnisch verbesserte Pflanzen angebaut. Das entspricht der Fläche von Europa.
Spanien steht mit einer Anbaufläche von 60.000 Hektar im Jahr 2006 weiterhin an der Spitze Europas; fünf weitere EU-Länder verzeichneten jedoch eine Steigerung um mehr als das Fünffache von 1.500 Hektar im Jahr 2005 auf 8.500 Hektar im Jahr 2006. In Deutschland wurde nur eine kleine Fläche Bt-Mais angebaut. In Spanien haben Bauern, die gentechnisch gezüchteten Mais anbauen, eine um zwölf Prozent über dem Durchschnitt liegende Gewinnspanne - allerdings gibt es auch hier starke regionale Schwankungen. Die Saatguthersteller beobachten ebenfalls positive Effekte, wenn auch nicht so ausgeprägt wie die Bauern. Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Einführung von Pflanzenbiotechnologie in Europa im Lichte des neuen Konzepts der Koexistenz könnten noch nicht abgeschätzt werden. Sie hängen von den konkreten Rahmenbedingungen der Umsetzung, insbesondere von der Toleranz bei Schwellenwerten im Anbau und bei der Haftung ab.
BIO Deutschland gratulierte seinem Mitgliedsunternehmen Cytonet GmbH & Co. KG für den am 20. Januar in Frankfurt/Main überreichten Innovationspreis der deutschen Wirtschaft. Der Preisträger in der Kategorie "Start-up"-Unternehmen hat eine Methode entwickelt, menschliche Leberzellen als Arzneimittel bei schweren Lebererkrankungen einzusetzen. Diese Methode beruht auf einem zelltherapeutischen Ansatz und kann in Zukunft eine Alternative zur Transplantation sein.
BIO Deutschland freute sich über die Auszeichnung eines seiner Mitglieder, denn damit würdigt die deutsche Wirtschaft das Innovationspotential der Biotech-Branche. Dr. Viola Bronsema, Geschäftsführerin der BIO Deutschland, zur Prämierung Cytonets: "Wir freuen uns sehr, dass die Jury eine Bahn brechende Innovation aus einem Biotechnologieunternehmen ausgezeichnet hat. Dies verdeutlicht das innovative Potenzial der forschenden Biotechnologieindustrie und macht erneut den Stellenwert der Biotech-Branche für die Zukunft Deutschlands als wichtigen Wirtschaftsstandort im weltweiten Wettbewerb deutlich." Ergänzend fügt sie zu: "Heute können wir nicht mehr alleine mit den konventionellen Industrien unseren Platz im globalisierten Konkurrenzkampf bestreiten. Deutschland als Land mit begrenztem Rohstoffvorkommen ist auf seine Erfindungen, deren Umsetzung in marktfähige Produkte und einen kraftvollen innovativen Mittelstand angewiesen."
NGFN-2/Ascenion
Um Ergebnisse aus dem nationalen Genomforschungsnetz NGFN-2 und aus verschiedenen Life Science-Forschungseinrichtungen der Helmholtz- und Leibnizgemeinschaft für BIO Deutschland-Mitglieder besser zugänglich zu machen, arbeiten Ascenion und BIO Deutschland eng zusammen.
Hier einige aktuelle Angebote für BIO Deutschland-Mitglieder:
- TO 01-00631: LRRK2 – novel Target for Parkinson’s Disease and Parkinson-related Syndroms
- TO 00025: Matrix-Assisted Laser Desorption/Ionization (MALDI) Mass Spectrometric Analysis of DNA on Microarrays
- Novel antibiotics for the treatment of Methicillin-resistant Staphylococcus aureus
- TO 01-00680: A novel reconstruction method for Radon data: OPED (Orthogonal Polynomial Expansion on the Disk)
- Four highly potent adjuvants for mucosally administrable vaccines
Die detaillierte Beschreibungen der Angebote sind als PDF-Datei im Menüunterpunkt "Technologietransfer" zu finden.
Details zu Technologieangeboten finden Sie unter: www.genome-marketplace.de
Sollten Sie Interesse an diesen Angeboten haben, kontaktieren Sie bitte die Ascenion GmbH (Dr. Isabel von Korff, Tel.: 089-318814-18) oder die Geschäftsstelle der BIO Deutschland. Weitere Informationen finden Sie auch unter www.ascenion.de
Max-Planck-Innovation GmbH
Die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) gründete die Garching Innovation GmbH, heute Max-Planck-Innovation, als Technologietransfer-Agentur mit Sitz in München für alle Max-Planck-Institute, die über ganz Deutschland verteilt sind. Zur Zeit werden der MP-Innovation zwischen 120 und 140 Erfindungen pro Jahr gemeldet, von denen zwischen 80 und 100 zu einer Patentanmeldung führen.
Auf der Homepage können Informationen zu neuen Entwicklungen, Erfindungen und Technologien in den Bereichen "Therapeutika & Diagnostika", "Biotechnologie", "Pflanzen" sowie "Analytik", für welche Max-Planck-Innovation derzeit noch auf der Suche nach Industriepartnern ist, gefunden werden: www.max-planck-innovation.de
Sollten Sie Interesse an diesen Angeboten haben, kontaktieren Sie bitte die Max-Planck-Innovation GmbH (Astrid Giegold, Tel.: 089-29091-911) oder die Geschäftsstelle der BIO Deutschland.
Am 25. und 26. April veranstaltet BIO Deutschland den ersten Deutschen Biotech-CFO-Gipfel. Die Arbeitsgruppe "Finanzen & Steuern" unter der Leitung von Professor Dr. Dirk Honold wird Finanzvorstände und Leiter Corporate Finance/Rechnungswesen zusammenbringen, um über Themen wie beispielsweise Wertmaximierung beim Verkauf von Geschäftseinheiten, Voraussetzungen alternativer Finanzierungen und Vermeidung von Problemen mit Mitarbeiterbeteiligungsprogrammen zu diskutieren. Darüber hinaus gehende Details werden in Kürze bekannt gegeben.
Weitere Termine:
10. CEO+CFO-Meeting in Berlin
Benefizveranstaltung der BIO Deutschland zugunsten der ACHSE
Treffen mit Bundestagsabgeordneten zu den Themen Gendiagnostik-Gesetz und Wettbewerb
4. Neue Arbeitsgruppe zum Thema "Diagnostik"
Stellungsnahme zum Entwurf der EU-Richtlinie zur wissenschaftlichen Verwendung von Tieren
BIO Deutschland mit Mitgliedsunternehmen auf der Bio-Europe
BIO Deutschland auf dem sächsischen CDU-Forum Gesundheitspolitik
Sitzung der Arbeitsgruppe "Deutsch-US-Amerikanische Zusammenarbeit"
Treffen der Arbeitsgruppe "Regulatorische Angelegenheiten"
Stellungnahme der BIO Deutschland zum Thema Nachwachsende Rohstoffe
BIO Deutschland beim Treffen des Gesundheitsforschungsrates
Herbsttagung des Pharma-Lizenz Clubs
Neue Mitglieder in den vergangenen Wochen
Berichte aus den BioRegionen: 1. BioM-Technica
International: Portal der Europäische Kommission für Förderung/Kooperation/
Spitzencluster
Aktuelle Technologietransfer-Angebote für BIO Deutschland-Mitglieder
Vergünstigungen für BIO Deutschland-Mitglieder und wichtige Termine
Die Geschäftsstelle wünscht allen frohe Festtage und ein erfolgreiches 2009
Der Natur abgeschaut: Kleben zum Überleben
Diagnostica-Industrie trotz Wirtschaftskrise zuversichtlich
MHH-Forscher entdecken neues Krankheitsbild
trans-o-flex hat mit aktiv temperaturgeführten Transporten in Benelux begonnen
Wochenrückblick: Neues aus der Biotech-Branche
Millionenschwere Professuren locken Spitzenforscher nach Deutschland