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Auf der diesjährigen BIO in Boston wird Dr. Viola Bronsema, Geschäftsführerin der BIO Deutschland, auf dem Podium der Country Presentation teilnehmen. Auf dem werden außerdem vertreten sein: Dr. Rainer Christine (CEO, amaxa GmbH, Cologne), Prof. Dr. Peter J. W. Stadler (CEO, Artemis Pharmaceuticals GmbH, Cologne), Thomas Christély (CEO, atugen AG, Berlin) und Prof. Dr. Günther Wess (CEO gsf – National Research Center for Environment and Health in the Helmholtz Association, Munich).
Weitere Informationen zur BIO finden Sie unter http://www.bio2007.org/Attendees/index.html
BIO Deutschland veranstaltete am 22. März gleich neben dem Brandenburger Tor in Berlin den zweiten Informationsabend zum Thema Bio- und Gentechnologie, an dem mehr als 60 Mitglieder des Bundestages und weitere Gäste aus Ministerien und Unternehmen der Biotech-Branche teilnahmen. Ziel der Veranstaltung war es, mit Abgeordneten über die Möglichkeiten der Biotechnologie für den Wirtschaftsstandort Deutschland und die Anforderungen der Unternehmen an die Politik zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für ein gesundes Wachstum der Branche zu diskutieren.
In kurzen Vorträgen zum Innovationspotential der drei großen Bereiche der Biotechnologie (rot, grün und weiß) wurden die Zukunftsaussichten der gesamten Branche anhand von konkreten Produktbeispielen vorgestellt. Ferner wurden die durch die Politik hervorgerufenen aktuellen Hemmnisse bei der Entwicklung der Biotechnologie dargestellt. Beim anschließenden Abendessen konnten sich die Mitglieder des Bundestages und der Ministerien für Wirtschaft und Forschung über die Hintergründe zum wirtschaftlichen Potential der deutschen Biotechnologie bei Vertretern des BIO Deutschland-Vorstandes, Teilnehmern der Arbeitsgruppen und Vertretern des BioRegio-Arbeitskreises informieren.
Auf dem von der BIO Deutschland und ihrer Arbeitsgruppe "Finanzen & Steuern" unter der Leitung von Professor Dr. Dirk Honold veranstalteten CFO-Gipfel am 25. und 26. April in Berlin sind noch einige Plätze frei. Die Veranstaltung, unterstützt von den Goldsponsoren CMS Hasche Sigle, Deutsche Bank, Kaye Scholer, MorphoSys und SAP und den Silbersponsoren Ernst & Young und KPMG, wird mit einem Empfang und einem Dinner am Mittwoch, den 25. April, im Charlottensaal der Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Bank beginnen. Am Donnerstag, den 26. April werden sich die bis zu 100 erwarteten Finanzexperten aus Biotech-Unternehmen, VC-Gesellschaften und Finanzdienstleiter auf Podiumsdiskussionen und Vorträgen zu Themen wie Wertmaximierung beim Verkauf von Geschäftseinheiten, Spannungsfeld Investition versus Gewinnerwartung, Kapitalmarktbewertung einer Drug Development Pipeline oder Voraussetzungen und Nutzung von alternativen Finanzierungsmöglichkeiten unter besonderer Berücksichtigung von Mezzanine und Fremdkapital äußern.
Ein ausführliches Programm sowie weitere Details wie zum Beispiel Teilnahmegebühren und Übernachtungsmöglichkeiten finden Sie unter: www.biodeutschland.org/cfo-gipf/cfo-gipf.php
Weitere Fragen beantwortet Ihnen gerne die Geschäftsstelle der BIO Deutschland unter 030-26484087.
Die BIO Deutschland wird erstmalig auf der BIO in Boston (vom 6. bis 9. Mai) am Gemeinschaftsstand der Bundesrepublik Deutschland teilnehmen. Der Verband bietet Mitgliedern, die nicht auf dieser Veranstaltung mit einem Stand repräsentiert sind, die Möglichkeit, sich Interessenten aus aller Welt vorzustellen. Mit Hilfe einer Bildschirm-Präsentation sollen die wichtigsten Kontaktdaten, ein Kurzportrait, das Unternehmens-Logo, Dienstleistungsangebot sowie Kooperationswünsche in englischer Sprache gezeigt werden.
Interessenten bitten wir, sich bei der Geschäftsstelle umgehend unter 030-26484087 zu melden. Weitere Details werden wir Ihnen in Kürze per Post und über die BIO Deutschland-Homepage mitteilen.
Im kommenden Oktober findet in Hannover wieder die Biotechnica statt, Europas größte Fachmesse für Biotechnologie. Die BIO Deutschland wird in diesem Jahr dort nicht nur ihre Mitgliederversammlung mit Vorstandsneuwahl ausrichten, sondern wird auch mit einem großen Gemeinschaftsstand vertreten sein, um der nationalen und internationalen Fachöffentlichkeit die Leistungsfähigkeit ihrer Mitgliedsunternehmen präsentieren.
In Zusammenarbeit mit der Deutschen Messe AG kann der Verband seinen Mitgliedern folgendes Angebot unterbreiten: Für einen Pauschalbetrag von 1.200 Euro können unsere Mitgliedsunternehmen vollwertige Biotechnica-Aussteller auf dem Gemeinschaftsstand der BIO Deutschland werden. Dafür werden den Unternehmen eine eigene Präsentationsfläche und Kontaktmöglichkeiten eingerichtet und sie fungieren als vollwertiger Aussteller mit Katalogeintrag, Ausstellerausweisen, Messewerbung, etc.
Die Mitaussteller können eine ständige Standbetreuung einrichten, müssen dies aber andererseits auch nicht, da es wie bei der vergangenen Biotechnica einen zentralen Counter geben wird, der die Kontakte verwalten kann.
Interessenten an diesem Angebot bitten wir, sich bitte umgehend per E-Mail (info@biodeutschland.org) an die Geschäftsstelle zu wenden. Weitere Fragen beantworten wir gerne unter 030-264840-87.
In Schreiben an die Bundesforschungsministerin und den Bundesminister für Wirtschaft und Technologie im März betonte die BIO Deutschland erneut die dringende Notwendigkeit weiterer Änderungen im Gesetzentwurf der Regierung zur geplanten Unternehmensteuerreform.
"Den Bundesfinanzminister scheint die Existenz einer ganzen innovativen Branche völlig kalt zu lassen", sagte dazu der Vorsitzende des Vorstands der BIO Deutschland, Peter Heinrich, "wir setzen darum unsere Hoffnungen auf die Bundesforschungsministerin, Dr. Annette Schavan, und den Bundeswirtschaftsminister, Michael Glos." Politisch konsequent hatten beide in einer Kabinettssitzung Nachbesserungen im Gesetzentwurf speziell für die mittelständischen Technologieunternehmen gefordert. Sowohl die Behandlung der Verlustvorträge im Körperschaftssteuergesetz als auch die Anrechnung von Lizenzausgaben auf die Bemessungsgrundlage der Gewerbesteuer schaden speziell innovativen kleinen und mittleren Firmen. "Wenn Technologieunternehmen trotz massiver Verluste aus ihrer Substanz Steuern bezahlen müssten, wäre das verfassungsrechtliche Prinzip der Besteuerung nach Leistungsfähigkeit berührt", erklärte darum die BIO Deutschland im Schreiben an Glos. Verfassungsrechtlich bedenklich sei auch die Abgeltungssteuer, weil sie Fremdkapital gegenüber dem von Technologieunternehmen benötigten Eigenkapital begünstige.
Weitere Einzelheiten zu den Schreiben an die Minister sowie zum Inhalt der von der BIO Deutschland-Arbeitsgruppe "Finanzen & Steuern" erarbeiteten Stellungnahme finden Sie auf unserer Homepage unter: www.biodeutschland.org/position/position.php und www.biodeutschland.org/presse07/pressemi.php
BIO Deutschland äußerte sich enttäuscht zu einer im März veröffentlichten Stellungnahme zur Novellierung des Gentechnikgesetzes zum Kompromisspapier des Bundeslandwirtschaftsministeriums, begrüßte allerdings das Papier als einen Schritt in die richtige Richtung.
Das vom Bundeskabinett kürzlich verabschiedete Eckpunktepapier zum Gentechnikgesetz stellt einen Kompromiss dar, der von den beteiligten Forschern, Unternehmen und Landwirten erhebliche Anstrengungen verlangt und viele Hoffnungen auf eine stärker praxisorientierte Herangehensweise im Umgang mit gentechnisch veränderten Pflanzen enttäuschte. Dennoch, das Eckpunktepapier sieht in manchen Bereichen auch eine Flexibilität vor, die aus Sicht der Praxis zu begrüßen ist, wie zum Beispiel die vorgeschlagenen Abstandsregelungen zwischen zwei Feldern, wenn etwa der Nachbar Mais beispielsweise als Grundlage für Bioethanol anbaut. In diesem Zusammenhang richtete Dr. Jens A. Katzek, BIO Deutschland-Vorstand und Geschäftsführer der BIO Mitteldeutschland GmbH, die Forderung an die Politik, dass es nun umso wichtiger sei, die weiterführende Debatte ehrlich und besonnen fortzusetzen. "Nur unter der Prämisse der gegenseitigen Toleranz werden wir aus der Sackgasse herauskommen, in der sich die Debatte in den vergangenen Jahren befand", sagte Katzek weiter.
Am 27. März traf sich zum 9. Mal die Arbeitsgruppe "Finanzen und Steuern" in den Räumen der KPMG in Berlin, wo einstimmig die Erweiterung der Leitung der AG beschlossen wurde. Ab sofort wird neben dem bisherigen Leiter, Prof. Dr. Dirk Honold (BRAIN AG) Dr. Jan Schmidt-Brand, CEO/CFO der Heidelberg Pharma AG, die Arbeitsgruppe mitleiten. Ferner wurden Bernhard Hofer, CFO Paion AG als Experte und Ansprechpartner für Kapitalmarktfinanzierung, und Enno Spillner, CFO 4SC AG, als Experte und Ansprechpartner für Verlustvorträge ernannt.
Auf der Tagesordnung des Treffens der AG standen unter anderem ein Vortrag von Linda J. Main, Partner und Head der Capital Markets Group der KPMG in London mit dem Thema "A practical guide to AIM", die Steuerreform und ein Schreiben an das Bundesfinanzministerium bezüglich § 15b EStG, ein Update zur GmbH-Reform, die KMU-Definition, das Thema Verlustvorträge sowie das Programm des 1. Deutschen Biotech-CFO-Gipfels am 25. und 26. April in Berlin. Den Vortrag von Linda Main können BIO Deutschland-Mitglieder gerne bei der Geschäftsstelle anfordern.
Das nächste Treffen findet voraussichtlich am Dienstag, den 10. Juli 2007 in Düsseldorf von ca. 10-17 Uhr bei der WestLB statt.
Am 19. März trafen sich BIO Deutschland-Mitglieder und Gäste zu einem Vorbereitungstreffen für die neue Arbeitsgruppe "Innovationen und Arbeitsplätze" in den Räumen der Evotec AG in Hamburg.
Auf der Tagesordnung standen Vorträge von Dr. Ekkehard Warmuth, Bundesministerium für Bildung und Forschung zum Thema "Die Hightech-Strategie und die Bedeutung des innovativen Mittelstands in der Biotechnologie für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands" und von Dr. Siegfried Bialojan, Ernst & Young AG zum Thema: "Aktuelle und zukünftige Geschäftsmodelle in der Biotechnologie im Lichte der Entwicklung der Wissenschaft und der Märkte".
Weiterhin wurde über die möglichen Aufgaben und Ziele der Arbeitsgruppe diskutiert und die nächste Schritte besprochen.
Ein Protokoll der Sitzung wird in Kürze bei der Geschäftsstelle BIO Deutschland-Mitgliedern zur Verfügung stehen. Das nächste Treffen wird voraussichtlich im Mai stattfinden.
Im vergangenen Monat sind ein neues Fördermitglied und sechs weitere Unternehmen dem Verband beigetreten:
Hogan & Hartson Raue LLP, München
Als neues Fördermitglied ist die internationale Wirtschaftskanzlei Hogan & Hartson Raue LLP dem Verband beigetreten. Die Kanzlei hat 22 Standorte weltweit, in denen über 1000 Rechtsanwälte tätig sind. In Berlin, München und Genf beraten mehr als 50 Rechtsanwälte nationale und internationale Unternehmen, öffentliche Einrichtungen, Verbände, Kultureinrichtungen und Einzelpersonen zu allen Rechtsfragen in Wirtschaft und Politik, Finanzen, Verwaltung und Kunst. Dies gilt in besonderem Maße für die Spezialgebiete Energie, Gesundheitswesen und Pharmazie, Transport, Medien, Telekommunikation, Kultur, Immobilien und Sport.
Weitere Informationen unter: www.hhlaw.com
Virologik GmbH, Erlangen
Das Unternehmen beschäftigt sich mit der Entwicklung, Testung und Vermarktung von neuen Medikamenten und Therapieformen, welche die Wechselwirkung von zellulären und viralen Faktoren beeinflussen und somit für die Behandlung von Infektionen mit humanpathogenen Viren zur Anwendung kommen, welche aufgrund ihrer hohen Mutationsfrequenz zu Resistenzen gegenüber den klassischen, gegen das Virus gerichteten Therapieformen neigen (insbesondere Humane Immundefizienzviren (HIV) Influenza A Viren (IAV) und Hepatitis C und B Viren (HB/CV)).
Weitere Informationen unter: www.virologik.com
Sygnis Pharma AG, Heidelberg
Das Unternehmen entstand aus der Zusammenführung der Assets und Kompetenzen von Axaron Bioscience AG und LION bioscience AG. Im Zuge dieser Transaktion hat die Axaron Bioscience AG ihren gesamten operativen Geschäftsbetrieb auf die Sygnis übertragen, welche den Geschäftsbetrieb der Axaron Bioscience AG ohne Einschränkungen fortführt. Ziel des neuen Unternehmens ist es, innovative Arzneimittel zur Behandlung von ZNS-Erkrankungen zu entwickeln.
Weitere Informationen unter: www.sygnis.de
BioRegion Rhein-Neckar-Dreieck e.V., Heidelberg
In der BioRegion, neues assoziiertes Mitglied der BIO Deutschland, haben sich Forschungseinrichtungen und Hochschulen, Pharma- und Biotechnologie-Unternehmen, die Kommunen, Kammern, Verbände und weitere biotechnologisch tätige oder die Biotechnologie unterstützende Institutionen in einem gemeinnützigen Verein zusammengeschlossen, der der Förderung und Integration von innovativen Ideen und Serviceleistungen seiner Mitglieder dient. Das Hauptziel des Vereins ist die Realisierung von Entwicklungsprogrammen in enger Kooperation mit den nationalen und regionalen Institutionen und Kapitalgebern und das Schaffen eines adäquaten Rahmens für die Etablierung eines Biotechnologiesektors mit Ausbildungs-, Arbeits- und Forschungsmöglichkeiten.
Weitere Informationen unter: www.bioregion-rnd.de
Idenix Germany GmbH, München
Das Unternehmen, eine Tochtergesellschaft der Idenix Pharmaceuticals Inc. aus Cambridge (MA), ist weltweit tätig auf den Gebieten der Erforschung, Entwicklung und Vermarktung von Medikamenten gegen humane virale Leiden und andere Infektionskrankheiten wie zum Beispiel Hepatitis(HBV), Hepatitis C (HCV) und HIV.
Weitere Informationen unter: www.idenix.com
Qiagen GmbH, Hilden
Qiagen ist ein führender Anbieter innovativer Technologien und Produkte für präanalytische Probenaufbereitung und molekulare Diagnostik. Das Unternehmen hat ein Portfolio von mehr als 500 Produkten aus den Bereichen Verbrauchsmaterialien, Automatisierte Probengewinnung, Nukleinsäure- und Proteinaufbereitung, -auftrennung und -aufreinigung und bietet außerdem Diagnostische Kits, Tests und Assays in der Human- und Veterinärmedizin an. Qiagens Aufreinigungs- und Nachweisprodukte kommen darüber hinaus in der Forensischen Medizin, bei Tier- und Nahrungsmitteluntersuchungen und bei der pharmazeutischen Prozesskontrolle zum Einsatz. Weitere Informationen unter: www.qiagen.com
Greenbaum & Bernstein, PLC, Reston (VA)
Die Kanzlei Greenbaum & Bernstein, PLC bietet Arbeitsgruppen für Rechtsstreitigkeiten und Gerichtsverfahren; Patentbeschaffung; Kundenbetreuung, Lizenzierung und Technologietransfer; Gesuche, Beschwerden und Spezialverfahren beim USPTO; und Marken und Urheberrecht.
Das Biotechnologie-Team der Kanzlei repräsentiert Mandanten in allen Bereichen der Beschaffung und Durchsetzung des Urheberrechts und des gewerblichen Rechtsschutzes. Das Team hat Patent-Portfolios in allen Bereichen der Biotechnologie entwickelt.
Weitere Informationen unter: www.gbpatent.com
Wir heißen alle neuen Mitglieder herzlich willkommen!
Eine komplette Mitgliederliste finden Sie auf unserer Homepage unter www.biodeutschland.org/mitglied/mitglied.php
Am 22. März 2007 fand im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie in Berlin ein Arbeitsgespräch zum Thema "Trivialpatente" statt, an dem sich die BIO Deutschland beteiligte, repräsentiert durch Dr. Martin Pöhlchen, Mitleiter der Arbeitsgruppe "Schutzrechte und Technische Verträge" sowie Geschäftsführer der MAPO GmbH. Neben weiteren Vertretern der Wirtschaft beteiligten sich an der Diskussion das Europäische und das Deutsche Patentamt sowie das für das Patentrecht federführende Bundesjustizministerium.
Das Thema wird aktuell, da in jüngster Zeit die Auffassung vertreten wurde, dass die Anforderung der "Erfindungshöhe" in der Praxis der Patentämter und Patentgerichte nicht mehr hinreichend beachtet werde. Die Folge sei eine steigende Zahl so genannter Trivialpatente. Die Unternehmen, so das Ministerium in seiner Einladung, erstrebten Patente nicht mehr zum Zweck, eigene Erfindungen vor fremden Zugriff zu schützen, sondern vornehmlich aus strategischen Gründen - sei es aggressiv, um Konkurrenten zu behindern, indem man ihnen Verletzungen eigener Patente vorwirft, sei es defensiv, indem man sich ein Patentportfolio zulegt, um dem Konkurrenten seinerseits die Verletzung von Patenten entgegenhalten zu können oder um von vornherein Kreuzlizenzverträge mit dem Konkurrenten abzuschließen. Ließen sich für die Inhaber von Patentportfolios die negativen Auswirkungen dieses strategischen Patentanmeldeverhaltens noch begrenzen, könne die Existenz solcher "Patentdickichte" für neue Unternehmen am Markt, die noch nicht über eigene Patente verfügen, extrem hinderlich sein. Dies gelte insbesondere für solche Bereiche, in denen einzelne Erfindungen oder Entwicklungen aufeinander aufbauen. Für die USA wurden solche Entwicklungen in dem Bericht "To promote Innovation" der Federal Trade Commission aus dem Jahr 2003 (www.ftc.gov/os/2003/10/innovationrpt.pdf) beschrieben.
In der Diskussion verdeutlichte die BIO Deutschland ihre Position, dass sie eine Änderung der patentrechtlichen Bestimmungen zur Beurteilung der Erfindungshöhe weder auf nationaler Ebene noch auf europäischer Ebene für notwendig hält. Eine grundsätzliche Gefahr der zunehmenden Erteilung so genannter Trivialpatente kann für die Biotechnologie-Branche nicht bestätigt werden. Bestenfalls sollten weitere Maßnahmen zur Erhöhung der Qualitätskontrolle beim DPMA und beim EPA erwogen werden, wobei daran bereits intern gearbeitet wird.
Am 23. März traf sich der Vorstand der BIO Deutschland zum 2. Mal in diesem Jahr. Die Themen auf der Tagesordnung waren unter anderem die Strategie der Geschäftsstelle, die Vorbereitung der Mitgliederversammlung in diesem Jahr sowie die Planung verschiedener Veranstaltungen, wie zum Beispiel der CFO-Gipfel im April in Berlin, die BIO in Boston und die Biotechnica 2007 in Hannover. Außerdem wurde beschlossen, die Business Development-Conference im Juni kommenden Jahres zu veranstalten. Im September dieses Jahres wird sich der BIO Deutschland-Vorstand zu seinem alljährlichen Strategiemeeting treffen.
NGFN-2/Ascenion
Um Ergebnisse aus dem nationalen Genomforschungsnetz NGFN-2 und aus verschiedenen Life Science-Forschungseinrichtungen der Helmholtz- und Leibnizgemeinschaft für BIO Deutschland-Mitglieder besser zugänglich zu machen, arbeiten Ascenion und BIO Deutschland eng zusammen.
Details zu Technologieangeboten finden Sie unter: www.genome-marketplace.de
Sollten Sie Interesse an diesen Angeboten haben, kontaktieren Sie bitte die Ascenion GmbH (Dr. Isabel von Korff, Tel.: 089-318814-18) oder die Geschäftsstelle der BIO Deutschland. Weitere Informationen finden Sie auch unter www.ascenion.de
ipal GmbH
Die ipal GmbH ist die Patentverwertungsgesellschaft der Berliner Hochschulen. Auf Basis von Kooperationsverträgen ist sie im Bereich Life Sciences auch für ihre weiteren Partner, die Charité-Universitätsmedizin Berlin, das Robert Koch-Institut, das Deutsche Herzzentrum, sowie für das Paul Ehrlich-Institut, exklusiv im IP-Asset-Management tätig.
Aktuell betreut die ipal mehr als 200 Patentfamilien. Erfindungen und Technologieangebote aus roter, grüner und weißer Biotechnologie sowie aus weiteren Bereichen wie Medizintechnik, Diagnostika oder diagnostische Verfahren finden Sie auf der ipal-Homepage unter: www.ipal.de/de/technologieangebote/
life_sciences.
Speziell für BIO Deutschland-Mitglieder hier Technologie-Transfer-Angebote:
* 06064 Thermophilic sulfate-binding protein and its use as a biosensor for sulfate
* 06036 Cytokinin Signal Modulation
Die detaillierte Beschreibungen der Angebote sind als PDF-Datei im Menüunterpunkt "Technologietransfer" zu finden.
Sollten Sie Interesse an diesen Angeboten haben, kontaktieren Sie bitte die ipal GmbH (Sabrina Gohlisch, Tel.: 030-2125 4830) oder die Geschäftsstelle der BIO Deutschland.
Weitere Informationen zur ipal: www.ipal.de
Max-Planck-Innovation GmbH
Die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) gründete die Garching Innovation GmbH, heute Max-Planck-Innovation, als Technologietransfer-Agentur mit Sitz in München für alle Max-Planck-Institute, die über ganz Deutschland verteilt sind. Zur Zeit werden der MP-Innovation zwischen 120 und 140 Erfindungen pro Jahr gemeldet, von denen zwischen 80 und 100 zu einer Patentanmeldung führen.
Auf der Homepage können Informationen zu neuen Entwicklungen, Erfindungen und Technologien in den Bereichen "Therapeutika & Diagnostika", "Biotechnologie", "Pflanzen" sowie "Analytik", für welche Max-Planck-Innovation derzeit noch auf der Suche nach Industriepartnern ist, gefunden werden: www.max-planck-innovation.de
Sollten Sie Interesse an diesen Angeboten haben, kontaktieren Sie bitte die Max-Planck-Innovation GmbH (Astrid Giegold, Tel.: 089-29091-911) oder die Geschäftsstelle der BIO Deutschland.
10. CEO+CFO-Meeting in Berlin
Benefizveranstaltung der BIO Deutschland zugunsten der ACHSE
Treffen mit Bundestagsabgeordneten zu den Themen Gendiagnostik-Gesetz und Wettbewerb
4. Neue Arbeitsgruppe zum Thema "Diagnostik"
Stellungsnahme zum Entwurf der EU-Richtlinie zur wissenschaftlichen Verwendung von Tieren
BIO Deutschland mit Mitgliedsunternehmen auf der Bio-Europe
BIO Deutschland auf dem sächsischen CDU-Forum Gesundheitspolitik
Sitzung der Arbeitsgruppe "Deutsch-US-Amerikanische Zusammenarbeit"
Treffen der Arbeitsgruppe "Regulatorische Angelegenheiten"
Stellungnahme der BIO Deutschland zum Thema Nachwachsende Rohstoffe
BIO Deutschland beim Treffen des Gesundheitsforschungsrates
Herbsttagung des Pharma-Lizenz Clubs
Neue Mitglieder in den vergangenen Wochen
Berichte aus den BioRegionen: 1. BioM-Technica
International: Portal der Europäische Kommission für Förderung/Kooperation/
Spitzencluster
Aktuelle Technologietransfer-Angebote für BIO Deutschland-Mitglieder
Vergünstigungen für BIO Deutschland-Mitglieder und wichtige Termine
Die Geschäftsstelle wünscht allen frohe Festtage und ein erfolgreiches 2009
Der Natur abgeschaut: Kleben zum Überleben
Diagnostica-Industrie trotz Wirtschaftskrise zuversichtlich
MHH-Forscher entdecken neues Krankheitsbild
trans-o-flex hat mit aktiv temperaturgeführten Transporten in Benelux begonnen
Wochenrückblick: Neues aus der Biotech-Branche
Millionenschwere Professuren locken Spitzenforscher nach Deutschland