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Nachrichten Januar und Februar 2008

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BIO Deutschland und Transkript stellen Ergebnisse ihrer Firmenumfrage vor

Die deutschen Biotech-Unternehmen gehen optimistisch in das Jahr 2008. Dies belegt die Firmenumfrage der BIO Deutschland e.V., in Kooperation mit dem Branchenmagazin "Transkript", deren Ergebnisse am 15. Januar auf einer Pressekonferenz in Berlin vorgestellt wurden.

Die überwiegende Mehrheit der befragten Biotech-Unternehmen gab an, ihre derzeitige Geschäftslage sei gut (61%). Ein Drittel beurteilt die eigenen Geschäfte mit "befriedigend". Auch ihre mittelfristige Zukunft schätzen die Firmen mehrheitlich positiv ein: 55% gehen von einer günstigen Entwicklung der eigenen Lage aus. Dies führt zu einer sehr erfreulichen Entwicklung bei der Beschäftigung: Nach den Steigerungen der vergangenen Jahre wollen auch 2008 annähernd drei Viertel der Unternehmen weiteres Personal einstellen (72%).

Den Ergebnissen der Umfrage zufolge werden allerdings die Investitionen in Forschung und Entwicklung weniger stark wachsen als im Vorjahr: Planten für 2007 immerhin 56% der Firmen ihre Investitionen in diesem Bereich zu erhöhen, so sind es im laufenden Jahr 2008 nur noch 47%. Zudem hat sich die Einschätzung des Geschäftsklimas - also der politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Voraussetzungen - gegenüber dem Vorjahr eingetrübt: Die Mehrheit der deutschen Firmen beurteilt es als "befriedigend" (56%), 16% als schlecht und lediglich 28% als gut. Die Fraktion der Unzufriedenen hat sich damit gegenüber dem Vorjahr verdoppelt. Dass sich die Bedingungen verbessern werden, glauben in der aktuellen Umfrage nur noch 43% gegenüber 54% im Vorjahr. Dagegen stieg der Anteil derjenigen, die annehmen, das Klima werde sich zukünftig nicht ändern, um 10 Prozentpunkte auf rund 50%.

Download: Die Ergebnisse der Firmenumfrage finden Sie unter: www.biodeutschland.org/befragung0708/befragung0708.php

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Neues Positionspapier: Starker Rechtsschutz unabdingbar für rentable Investitionen

BIO Deutschland fordert in einem von seiner Arbeitsgruppe für Schutzrechte und technische Verträge Anfang Januar veröffentlichten Positionspapier, die rechtlichen Rahmenbedingungen zum Schutz des geistigen Eigentums im Hinblick auf die Bedürfnisse kleiner und mittlerer innovativer Unternehmen zu verbessern. Nur so könne sich die internationale Wettbewerbsfähigkeit, insbesondere im Hinblick auf die in der Biotechnologie führenden USA, deutlich verbessern. Die vorgeschlagenen Änderungen kommen dabei nicht nur der Biotechnologiebranche zu Gute, sondern verbessern die Standortbedingungen innovativer mittelständischer Unternehmen insgesamt.

"Der innovative Mittelstand schafft durch Erfindungen maßgeblich die Basis für hochwertige Arbeitsplätze und für die Zukunftsfähigkeit unserer Volkswirtschaft", sagte Dr. Rainer Wessel, BIO Deutschland-Vorstandsmitglied und Vorstandssprecher der Ganymed Pharmaceuticals AG. "Ziel des Positionspapiers der Arbeitsgruppe für Schutzrechte und technische Verträge der BIO Deutschland ist es, den Schutz geistigen Eigentums für den innovativen Mittelstand in Deutschland und in Europa nachhaltig zu verbessern", fügte Wessel hinzu.

Dr. Martin Pöhlchen, Geschäftsführer der MAPO Beteiligungsgesellschaft mbH, der zusammen mit Wessel die Arbeitsgruppe leitet, erklärte: "Wir schlagen unter anderem Maßnahmen vor, die das Arbeitnehmererfinderrecht entbürokratisieren, die Schutzrechtsgebühren für mittelständische Unternehmen reduzieren und den Rechtsschutz für biotechnologische Erfindungen in der Europäischen Union harmonisieren, um die Wettbewerbssituation unserer mittelständischen Unternehmen weiter zu stärken."

BIO Deutschland setzt sich in ihrer Stellungnahme im einzelnen ein für (i) die 50-prozentige Reduktion der deutschen und europäischen Anmeldungs-, Prüfungs- und Erteilungsgebühren sowie der nationalen Gebühren für kleine und mittlere Unternehmen, Universitäten und freie Erfinder; (ii) harmonisierten Rechtsschutz in allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) durch eine uneingeschränkte Umsetzung der EU-Richtlinie über den rechtlichen Schutz biotechnologischer Erfindungen, (iii) die Einführung einer Neuheitsschonfristregelung für Schutzrechtsanmeldungen, (iv) die Entbürokratisierung des Gesetzes über Arbeitnehmererfindungen zur Erhöhung der Rechtssicherheit, ohne dass ein Vergütungsanspruch eines Arbeitnehmererfinders eingeschränkt wird, (v) den Wegfall der Behinderung des Insolvenzverfahrens durch das Vorkaufsrecht des Arbeitnehmererfinders. Der letzte Punkt ist insbesondere im Hinblick auf Maßnahmen zur Rettung des Unternehmens und damit zur Sicherung von Arbeitsplätzen entscheidend.

Den vollständigen Text der Stellungnahme finden Sie unter: www.biodeutschland.org/position/position.php

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Stellungnahme der BIO Deutschland zum Risikobegrenzungsgesetz für Finanzinvestitionen

BIO Deutschland warnte in einer im Januar veröffentlichten Stellungnahme davor, durch unklare Formulierungen im Wertpapierhandels(WPHG)- beziehungsweise Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetz (WPÜG) das Investitionsklima in Deutschland weiter zu verschlechtern. BIO Deutschland wies im Hinblick auf die Anhörung im Finanzausschuss am 23. Januar darauf hin, dass nach dem Entwurf des Risikobegrenzungsgesetzes bereits ein unverbindlicher Gedankenaustausch von Investoren die Verpflichtung für ein Übernahmeangebot, also ein u.U. milliardenschweres Finanzrisiko, mit sich bringen könnte. Dr. Peter Heinrich, Vorstandssprecher der BIO Deutschland und Vorstandsvorsitzender der MediGene AG sagte hierzu: "Wegen des hohen Spezialisierungsgrads und der begrenzten Anzahl an Kapitalgebern bilden die Unternehmen der Biotechnologiebranche und ihre Investoren eine relativ überschaubare Szene in Deutschland, die enge Kontakte pflegt."

Dr. Jan Schmidt-Brand, BIO Deutschland-Vorstand und Vorstandsvorsitzender der Heidelberg Pharma AG fügte hinzu: "Es muss klar werden, dass abgestimmtes Verhalten nur vorliegt, wenn die Unternehmensstrategie tatsächlich und nachweisbar beeinflusst wird." Eine für das Investitionsklima in Deutschland schädliche Grauzone und die damit verbundene Rechtsunsicherheit insbesondere für Investoren innovativer Branchen mit wenigen Marktteilnehmern würden so vermieden, führte er weiter aus.

Kleine und mittlere Unternehmen in jungen innovativen Branchen haben aufgrund des inhärenten Risikos in ihrem Geschäftsmodell meist keinen Zugang zu Fremdkapital. Sie finanzieren notwendige Forschung, Produktentwicklung und Unternehmenswachstum vornehmlich mit Eigenkapital, das von finanzkräftigen Privatpersonen (Business Angels), Wagniskapitalbeteiligungsgesellschaften (VC, Venture Capital) oder bei börsennotierten Unternehmen von institutionellen wie auch Privatanlegern bereitgestellt wird. Das für die Investitionen nötige Geld wird in der Regel über mehrere Finanzierungsrunden, die meist 24 bis 30 Monate auseinander liegen, zugeführt. Regelmäßige Kontakte von Anteilseigner und Gesellschaftern sowie die Veränderung der Anteilseignerstruktur gehören deshalb zum Unternehmensalltag und sind unabdingbare

Komponenten für die erfolgreiche Unternehmensentwicklung. Je jünger das Unternehmen ist, umso wahrscheinlicher halten mehrere Anteilseigner größere Eigenkapitalsanteile am Unternehmen. Manche VC-Firmen steigen zumeist nur dann bei einem jungen innovativen Unternehmen ein, wenn sie eine relevante Beteiligung in der Größenordnung von ca. 20 Prozent kontrollieren können. Darüber hinaus wird auch nach dem Börsengang noch mehrmals privates Wagniskapital (PIPE, Private Investment in Public Entities) zur Wachstumsfinanzierung benötigt.

Den Text der Stellungnahme finden Sie unter: www.biodeutschland.org/position/position.php

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European Business Development Conference: Neuauflage eines erfolgreichen Konzeptes

Am 5. und 6. Juni dieses Jahres findet in München die Europäische Business Development Conference statt, die von BIO Deutschland und EBE (European Biopharmaceutical Enterprises) gemeinsam organisiert wird. Das Programm in diesem Jahr wird neue Business Development-Strategien vorstellen, den Weg, der Forschung und Entwicklung von innovativen Plattformtechnologien als Lieferanten neuartiger Medikamente aufzeigen und den Spagat zwischen "Best Management" und "Innovation Leaderschip" als Schlüssel für den Unternehmenserfolg thematisieren. Fachlich wird sich die mit namhaften Sprechern nationaler und internationaler Biotech- und Pharma-Firmen besetzte Konferenz unter anderem Onkolgie und Immunologie-Themen widmen. Ferner wird einem ausgewählten Kreis von Unternehmern die Möglichkeiten gegeben, sich vor den Vertretern aus Pharma- und Biotechnologiebranche zu präsentieren.

Weitere Informationen unter www.biodeutschland.org/business/business.php

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BIO Deutschland äußert sich zu den Koexistenzregelungen für neuartige Stärkekartoffel

Das Bundeslandwirtschaftsministerium holte Mitte Januar von BIO Deutschland und weiteren Interessensvertretern der Pflanzenbiotechnologie Stellungnahmen zum Thema "Koexistenzregelungen für Kartoffeln" ein.

BIO Deutschland vertrat die Meinung, dass die Koexistenzmaßnahmen im Rahmen der Gentechniknovelle dem Ziel der EU-Verordnung EG 1829/2003 gerecht werden sollten: Das heißt, Vermischungen gentechnisch veränderter Kartoffeln mit nicht GV-Produkten seien unterhalb des Kennzeichnungsschwellenwerts von 0,9% zu halten. Ferner müsse eine gute fachliche Praxis für den Anbau von Kartoffeln dem aktuellen Stand der Wissenschaft sowie dem Umstand Rechnung tragen, dass Kartoffeln zur Selbstbefruchtung neigen und zudem keine Auskreuzungspartner in der freien Natur haben.

"Zudem muss die Gentechniknovelle die Interessen kleiner und mittlerer Unternehmen und die der Forschung berücksichtigen", fordert Dr. Viola Bronsema, Geschäftsführerin der BIO Deutschland in diesem Zusammenhang. Vieles, was vordergründig auf Konzerne abziele, so Bronsema weiter, treffe in Wahrheit kleine Firmen, Forschungsinstitute oder Landwirte. Rechtssicherheit und die Sicherung der wirtschaftlichen Diversität sollten bei den aktuellen Überlegungen im Vordergrund stehen, ergänzt Bronsema.

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PricewaterhouseCoopers und Commerzbank als Fördermitglieder sowie drei weitere Beitritte

In den vergangen Wochen sind zwei Fördermitglieder der BIO Deutschland beigetreten: Pricewaterhouse Coopers und die Commerzbank. Ferner sind die Unternehmen Accovion und Pharmexx sowie als jüngstes assoziiertes Mitglied der BioValley Deutschland e.V. beigetreten.

PricewaterhouseCoopers AG, Frankfurt/Main-Berlin
Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (PWC) ist unabhängiges Mitglied eines internationalen Verbunds, das auf die Ressourcen von insgesamt 130.000 Mitarbeitern in 148 Ländern zugreift. Seit vielen Jahren prüft und berät die Gesellschaft führende Industrie- und Dienstleistungsunternehmen jeder Größe. Stark ausgebaut wurde der Geschäftsbereich Mittelstand. 284 Partner und rund 5.700 weitere Fachkräfte verfügen über umfassende Kenntnisse in allen wichtigen Branchen.
Weitere Informationen: www.pwc.de

Commerzbank AG, Frankfurt/Main
Die Commerzbank ist mit 36.448 Mitarbeitern und einer Bilanzsumme von € 626,3 Mrd. die führende Mittelstandsbank in Deutschland sowie strategischer Partner für große und kapitalmarktnahe Unternehmen. Im Bereich Corporates & Markets wird Firmen- und institutionellen Kunden eine breite Palette von Investment Banking-Produkten angeboten. Life Sciences & Chemicals sind Kernsektoren der Commerzbank und genießen in der gesamten Gruppe höchste Priorität.
Weitere Informationen: www.commerzbank.de

Accovion GmbH, Eschborn
Es handelt sich um eine im Jahr 2002 gegründete Firma, die als „full service contract research organisation“ arbeitet. Dabei bietet Accovion Dienstleistungen auf den Gebieten Studien-Planung und –management, Clinical Monitoring, Pharmaka-Überwachung, Daten- und Dokumenten-Management, Biostatistik u.ä. an. Mehr als 200 Mitarbeiter arbeiten für das Unternehmen, das klinische Studien der Phasen I bis IV durchführt.
Weitere Informationen: www.accovion.com

Pharmexx GmbH, Hirschberg
Das Unternehmen ist eine sogennante „contract sales and marketing organisation (CSMO)“, die sich auf Dienstleistungen auf dem Sektor der Vermarktungslösungen für Pharmaprodukte spezialisiert hat. Phramexx ist in 23 Ländern tätig und ist seit 2006 in Europa die größte CSO.
Weitere Informationen: www.pharmexx.com

BioValley Deutschland e.V., Freiburg
Der 1999 gegründete Verein ist der deutsche Vertreter für den trinationalen Verbund aus den BioRegionen Freiburg, Basel (CH) und Elsass (F), indem etwa 300 Life Sciences-Firmen, vier Universitäten und rund 30 private und staatliche Forschungsinstitute angesiedelt sind.
Weitere Informationen: www.biovalley.de

Wir heißen alle neuen Mitglieder herzlich willkommen! Eine komplette Mitgliederliste finden Sie auf unserer Homepage unter www.biodeutschland.org/mitglied/mitglied.php

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Anhörung zum Thema "Kennzeichnung neuartiger Lebensmittel"

BIO Deutschlandan nahm am 16. Januar an der Anhörung zum Thema: "Neuartige Lebensmittelverordnung - Kennzeichnung gentechnikfreier Fütterung bei tierischen Produkten" im "Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz" des Bundestages teil. Dabei ging es um die geplante Änderung der Verordnung, nach der Lebensmittel mit dem Hinweis "ohne Gentechnik" versehen werden dürfen. Hierbei soll die bisher sehr rigide und in Deutschland kaum angewandte Regelung durch eine neue ersetzt werden, die die Auszeichnung bereits zulässt, wenn die Produkte von Tieren stammen, die (über einen gewissen Zeitraum) mit gentechnikfrei hergestellten Futtermitteln ernährt wurden. Der Einsatz von Gentechnik im sonstigen Tierhaltungs- und Herstellungsprozess soll die Kennzeichnung nicht erfassen. Das heißt, "ohne Gentechnik" schließt den Einsatz von zum Beispiel rekombinanten Medikamenten und gentechnisch hergestellten Futter- und Nahrungsmittelzusätze wie Vitaminen oder Aminosäuren bei der Tierhaltung und Lebensmittelherstellung nicht aus.

Während der Anhörung zeichneten sich im Wesentlichen drei Lager ab:

- Der Verordnungsentwurf ist an sich in Ordnung, wenn der Hinweis "gentechnikfrei" ersetzt wird durch zum Beispiel "Gentechnikfreie Futtermittel"
- Die ursprüngliche rigide Verordnung soll beibehalten werden, weil alles andere den Verbraucher in die Irre führt
- Der Verordnungsentwurf ist in der vorliegenden Form in Ordnung

Auch mögliche Auswirkungen des neuen Verordnungsentwurfes auf die Verbrauchernachfrage wurden diskutiert: Hier konnte der Vertreter der Österreichischen Arbeitsgemeinschaft für Gentechnik-frei erzeugte Lebensmittel über Beobachtungen aus seinem Land berichten. Die größte Molkerei in Österreich hatte vor der Einführung von entsprechenden Kennzeichnungen einen Absatzrückgang von 6% zu verzeichnen. Sie kann sich nun trotz einer Preiserhöhung von 15 Cent pro Liter "Ohne-Gentechnik-Milch" über eine Absatzsteigerung von 12% freuen.

Zu diesem Thema wurde vom Raiffeisenverband hinzugefügt, dass das Angebot an "Ohne-Gentechnik-Futtermitteln" die Nachfrage deutlich übersteigt. Gleichzeitig gibt es nicht genug "gentechnikfreie" Futtermittel, um alle Tiere in Deutschland damit zu versorgen. Insbesondere "Eiweißfuttermittel" (Soja) sei kaum noch als Nicht-GV-Produkt (GV für: genetisch verändert) zu erhalten. Die Eiweißfuttermittel-Nachfrage aus Europa macht 1/5 der globalen Nachfrage aus und ist rückläufig. Entsprechend ist nicht damit zu rechnen, dass eine zunehmende Abkehr Europas von gentechnisch veränderten Soja-Produkten das globale Angebot maßgeblich beeinflussen kann.

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Nachrichten aus den Bioregionen: F&E-Potentiale in Sachsen

BioSaxony:

Bericht zum F&E-Potential im Wirtschaftssektor des Freistaates Sachsen vorgestellt

Forschung in Sachsen lohnt sich. Das ergab eine Analyse der EuroNorm GmbH im Auftrag des sächsischen Wirtschaftsministeriums, die jetzt vorgestellt wurde. In sächsischen Unternehmen waren im Jahr 2006 mehr als 9.800 Personen mit Forschung und Entwicklung (F&E) befasst – das sind 42 % des F&E Personals der neuen Bundesländer.
Rund 11 % der Industrieunternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitern im Freistaat betreiben F&E kontinuierlich. Sie erbrachten 2006 fast 23 % des sächsischen Industrieumsatzes und wendeten im Durchschnitt mehr als 8 % ihres Um¬satzes für FuE-Tätigkeiten auf. Interessant: der F&E Anteil bei Kleinstunternehmen ist mit mehr als 20 % des Umsatzes am höchsten. Im Bereich der Biotechnologie arbeiten knapp 2 Prozent der F&E-Beschäftigten.
Details unter www.smwa.sachsen.de/set/431/Euronorm2007.pdf

Gerne veröffentlichen wir Ihre Nachrichten in der nächsten Newsletter-Ausgabe. Bitte senden Sie uns Ihre Texte (bitte unbedingt beachten: insgesamt maximal 900 Zeichen, inkl. Leerzeichen) für die Februar-Ausgabe des BIO Deutschland-Newsletters bis spätestens Freitag, dem 22. Februar an serrano@biodeutschland.org

Für Rückfragen stehen wir Ihnen in der Geschäftsstelle unter 030-26484087 gerne zur Verfügung.

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Schwarzes Brett: von Mitgliedern für Mitglieder

Labor-/Technikumsräume, Mainz

Med-Tech-Unternehmen in Mainz bietet Firmen (Pharma, Biotech etc.) Gewerbefläche zur gemeinsamen Nutzung. Hochwertig ausgestattetes Gebäude, 3 Laborräume, 8 Büros, Hallenräume für Produktion/Lager. Aufteilung verhandelbar.
Interessenten bitte bei: C. Pauly; Tel.: 0162-6150783 melden. Weitere Informationen: www.aspiras.de

Gerne veröffentlichen wir Ihre Angebote für BIO Deutschland-Mitglieder in der nächsten Newsletter-Ausgabe. Bitte senden Sie uns Ihre Texte (bitte unbedingt beachten: insgesamt maximal 300 Zeichen, inkl. Leerzeichen – der als Beispiel angegebene obere Text hat 216 Zeichen, inkl. Leerzeichen) für die Januar-Ausgabe des BIO Deutschland-Newsletters bis spätestens Freitag, dem 22. Februar an serrano@biodeutschland.org

Für Rückfragen stehen wir Ihnen in der Geschäftsstelle unter 030-26484087 gerne zur Verfügung.

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International

Neue EU-Initiative für biobasierte Produkte

BIO Deutschland begrüßte Anfang Januar die neue Pilotmärkte-Initiative der Europäischen Kommission (Lead Markets Initiative - LMI), mit der das Marktpotential innovativer Produkte und Dienstleistungen erschlossen werden soll. Die Kommission identifizierte hierfür sechs wichtige Bereiche, darunter Biobasierte Produkte (Biochemikalien, Enzyme, Biokunststoffe, Pharmazeutika u.ä.), die zusammen innerhalb der EU einen Jahresumsatz von etwa 120 Mrd. Euro haben und Arbeitsplätze für etwa 1,9 Mio. Menschen in Europa bieten.

Dr. Peter Heinrich, Vorstandsvorsitzender der BIO Deutschland, sagte: "Die Pilotmärkte-Initiative der EU ist ein wichtiger Teil der gezielten dringend notwendigen aktiven politischen Unterstützung für den innovativen Mittelstand Europas. Werden die Mittel hierfür sinnvoll eingesetzt, können die Verbraucher bald Nutznießer des Beitrags innovativer Unternehmen zum Fortschritt in Europa werden."

Mit der Pilotmärkte-Initiative für Europa werden ausgewählte Märkte durch die Verbesserung der Rechtsvorschriften, die Stärkung des öffentlichen Auftragswesens und die Entwicklung miteinander kompatibler Normen gefördert. Für innovative Unternehmen steigen so die Chancen, sich auf neuen Wachstumsmärkten weltweit mit einem Wettbewerbsvorteil als führende Anbieter zu positionieren. Ferner soll sich mit der LMI das Wohlergehen der europäischen Verbraucher in Schlüsselbereichen rasch und deutlich verbessern.

Der für Unternehmens- und Industriepolitik zuständige Kommissionsvizepräsident Günter Verheugen erklärte gestern hierzu, Europa müsse gezielter innovationsfreundliche Märkte ausbauen, indem Bedingungen geschaffen werden, die die Vermarktung innovativer Produkte und Dienstleistungen erleichterten.

Informationen zur LMI finden Sie unter:
ec.europa.eu/enterprise/leadmarket/leadmarket.htm

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Aktuelle Technologietransfer-Angebote für BIO Deutschland-Mitglieder

NGFN-2/Ascenion
Um Ergebnisse aus dem nationalen Genomforschungsnetz NGFN-2 und aus verschiedenen Life Science-Forschungseinrichtungen der Helmholtz- und Leibnizgemeinschaft für BIO Deutschland-Mitglieder besser zugänglich zu machen, arbeiten Ascenion und BIO Deutschland eng zusammen.

Speziell für BIO Deutschland-Mitglieder hier einige Technologie-Transfer-Angebote:

- TO 10-00028. Antibiotic salts suitable for implant coating
- TO 07-00001: Intranasal Yellow Fever Vaccination
- TO 15-00022: A novel artificial Antigen Presenting Cell (aAPC) with high Potential to Generate Antigen-specific T-Cells
- TO 03-00249: SLP3 mutant mice; an animal model lacking touch-evoked neuropathic pain
- TO 14-00012: ELISA for diagnosis of Theileria annulata infection in cattle


Die detaillierten Beschreibungen der Angebote sind als PDF-Datei im Menüunterpunkt "Technologietransfer" zu finden.

Details zu Technologieangeboten finden Sie unter: www.genome-marketplace.de

Sollten Sie Interesse an diesen Angeboten haben, kontaktieren Sie bitte die Ascenion GmbH (Dr. Isabel von Korff, Tel.: 089-318814-18) oder die Geschäftsstelle der BIO Deutschland. Weitere Informationen finden Sie auch unter www.ascenion.de

ipal GmbH
Die ipal GmbH ist die Patentverwertungsgesellschaft der Berliner Hochschulen. Auf Basis von Kooperationsverträgen ist sie im Bereich Life Sciences auch für ihre weiteren Partner, die Charité-Universitätsmedizin Berlin, das Robert Koch-Institut, das Deutsche Herzzentrum sowie für das Paul Ehrlich-Institut, exklusiv im IP-Asset-Management tätig.

Aktuell betreut die ipal mehr als 200 Patentfamilien. Erfindungen und Technologieangebote aus roter, grüner und weißer Biotechnologie sowie aus weiteren Bereichen wie Medizintechnik, Diagnostika oder diagnostische Verfahren finden Sie auf der ipal-Homepage unter:
www.ipal.de/de/technologieangebote/
life_sciences


Sollten Sie Interesse an Angeboten haben, kontaktieren Sie bitte die ipal GmbH (Sabrina Gohlisch, Tel.: 030-2125 4830) oder die Geschäftsstelle der BIO Deutschland.

Weitere Informationen zur ipal: www.ipal.de

Max-Planck-Innovation GmbH
Die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) gründete die Garching Innovation GmbH, heute Max-Planck-Innovation, als Technologietransfer-Agentur mit Sitz in München für alle Max-Planck-Institute, die über ganz Deutschland verteilt sind. Zur Zeit werden der MP-Innovation zwischen 120 und 140 Erfindungen pro Jahr gemeldet, von denen zwischen 80 und 100 zu einer Patentanmeldung führen.

Auf der Homepage können Informationen zu neuen Entwicklungen, Erfindungen und Technologien in den Bereichen "Therapeutika & Diagnostika", "Biotechnologie", "Pflanzen" sowie "Analytik", für welche Max-Planck-Innovation derzeit noch auf der Suche nach Industriepartnern ist, gefunden werden: www.max-planck-innovation.de

Sollten Sie Interesse an diesen Angeboten haben, kontaktieren Sie bitte die Max-Planck-Innovation GmbH (Dr. Dieter Link, Tel.: 089-29091-928) oder die Geschäftsstelle der BIO Deutschland.

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Vergünstigungen für BIO Deutschland-Mitglieder, wichtige Termine und Ankündigungen

Ankündigungen:

Dritte Ausschreibungsrunde im ERA-NET Eurotrans-Bio:
Nach dem Erfolg der ersten beiden Ausschreibungsrunden des ERA-NET Eurotrans-Bio zur Förderung von KMUs in der Biotechnologie wird nun die dritte Ausschreibungsrunde der Initiative bekannt gegeben, für die bis zu 30 Mio. Euro der beteiligten Förderagenturen zur Verfügung stehen. In den ersten beiden Ausschreibungsrunden (2006 und 2007) wurden 125 Ideenskizzen eingereicht, von denen 41 für eine Förderung empfohlen wurden (Gesamtkosten der geförderten Projekte ca. 69 Mio. Euro).

Gefördert werden Konsortien bestehend aus mindestens zwei Biotech-KMUs aus folgenden Ländern und Regionen: Belgien (Flandern), Deutschland, Frankreich, Finnland, Italien, Niederlande, Österreich, Spanien und dem Baskenland. Aus allen Zweigen der modernen Biotechnologie können Projektvorschläge eingereicht werden. Die Förderbedingungen für transnationale FuE-Kooperationen von deutschen Biotech-KMU sind analog zur nationalen Förderaktivität "KMU-innovativ: Biotechnologie - BioChance".

Die Bekanntmachung wurde im November 2007 veröffentlicht und ruft bis zum 15. Februar 2008 zur Einreichung von Ideenskizzen auf. Weitere Informationen finden Sie unter: www.eurotransbio.net/rubrique.php3?id_rubrique=209, www.bmbf.de/foerderungen/7694.php und http://www.fz-juelich.de/ptj/eurotrans-bio

Befragung zu Anwendungspotenzialen der industriellen Biotechnologie in NRW
Im Auftrag des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (MUNLV) des Landes NRW führen die Fraunhofer-Institute für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT und für System und Innovationsforschung eine Umfrage zu den Anwendungspotenzialen der industriellen Biotechnologie in NRW durch. Interessenten an einer Umfragebeteiligung können gerne im Internet die entsprechenden Unterlagen unter dem Link www.umsicht.fhg.de/sonstiges/Formular_Befragung_Unternehmen_IBT-NRW.doc erhalten. Für Rückfragen stehen Ihnen Dr. Hartmut Pflaum (Tel.: 0208-8598-1171, E-Mail: hartmut.pflaum@umsicht.fraunhofer.de) und Dr. Michael Nusser (Tel.: 0721-6809-336, E-Mail: michael.nusser@isi.fraunhofer.de) zur Verfügung.

Termine:

Arbeitsgruppentreffen:

  • Innovationen und Arbeitsplätze: 05.02.08 in Berlin
  • Finanzen und Steuern: am 12.02.08 in Heidelberg
  • Ausbildung und Arbeitsmarkt: am 19.02.08 in München
  • Internationale Konferenz zum Thema Advanced Therapies and EU Regulatory Issues: Am 22. Februar 2008 findet in London am CBI Conference Center eine Konferenz zum Thema "Advanced Therapies and EU Regulatory Issues" statt. BIO Deutschland-Mitglieder erhalten einen Rabatt von 120 Pfund (475,- anstelle von 595,-). Bitte geben Sie bei der Registrierung an, dass Sie Mitglied der BIO Deutschland sind. Eine entsprechende Mitgliederliste wird dem Veranstalter zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen erhalten Sie unter: bitte hier klicken
  • BioSquare vom 12. bis 14. März 2008 in Basel. BIO Deutschland-Mitglieder erhalten einen Rabatt von 17,5 Prozent (260 Euro weniger auf die regulären Teilnahmegebühren). Weitere Informationen unter: www.biosquare.com. Bitte bei der Registrierung unbedingt den Hinweis auf BIO Deutschland-Mitgliedschaft hinzufügen.
  • Neue Life Science-Konferenz auf der Analytica 2008: Finance Day am 4. April 2008. Mehr Informationen zum Finance Day finden Sie im Internet unter: www.analytica.de/link/de/18957879
  • Bio-Europe Spring: vom 7. bis 9. April 2008 in Madrid. BIO Deutschland-Mitglieder erhalten einen Rabatt von 200,- Euro auf die regulären Teilnahmegebühren. Weitere Informationen unter: www.bioeuropespring.com. Bitte bei der Registrierung im "comment field" unbedingt den Hinweis auf BIO Deutschland-Mitgliedschaft hinzufügen. Bitte beachten Sie, dass es nur noch bis 1. Februar einen Frühbucherrabatt gibt.
  • Save-the-Date! CFO-Gipfel der Biotech-Branche, 15. April 2008 (weitere Informationen folgen in Kürze)
  • Biotech-China: vom 28. bis 30. Mai 2008 in Shanghai
  • Business Development Conference: am 5. und 6. Juni 2008 in München (weitere Informationen hierzu siehe unter www.biodeutschland.org/bdconf08/bdconf08.php
  • BIO International: vom 18. bis 21. Juni 2008 in San Diego

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Programm der Biopolitik-Tagung in Hannover

BIO Deutschland begleitet Regierungsdelegation nach China

Sitzung der AG Deutsch-Amerikanische Zusammenarbeit in San Diego

Bundesfinanzminister Peer Steinbrück nimmt Stellung zu BIO Deutschlands Kritik der Steuerverschärfung für Investitionen

BIO Deutschland beim Expertengespräch zum Thema Spitzentechnologie beim BMBF

Arbeitsgruppe "Wettbewerb und Ordnungspolitik" tagt Anfang Juni

Stellungnahme der BIO Deutschland zum Gendiagnostik-Gesetz

Beitritte der vergangenen Wochen: Cellasys, Co.don und Diapharm

In eigener Sache: Rufnummern in der Geschäftsstelle, Informationsbroschüre und Homepage

Berichte aus den Bioregionen: Expertentreffen der Regensburger HTCR-Stiftung

Schwarzes Brett: jobvector career day

International: 7. EU-FRP - Verabschiedung des Arbeitsprogramms "Gesundheit"

Aktuelle Technologietransfer-Angebote für BIO Deutschland-Mitglieder

Umfrage zur Bedeutung geistiger Eigentumsrechte und Produktpiraterie

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