Falls Sie diese Nachrichten in Form unseres monatlichen Newsletters in Zukunft regelmäßig erhalten möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an info@biodeutschland.org
Die Ergebnisse der Mitgliederbefragung im Dezember 2007 liegen nun vor. Ausgewertet wurde der Rücklauf von etwa 30 Prozent der Befragten Mitglieder (n=55). Hier die wichtigsten Ergebnisse:
• Die meisten Rückmeldungen kamen aus dem Bereich Biomedizin (mehr als 50 Prozent), gefolgt von "BioRegionen" (11 Prozent) und "Beratung und Medien" (9 Prozent).
• Themen wie die Förderung der Biotechnologie in Deutschland (83%), VC, Kapitalmarkt, Investmentbanking (76 Prozent), wirtschaftliche und steuerliche Rahmenbedingungen (rund 70 Prozent), einheitlicher Auftritt der deutschen Biotech-Organisationen (68 Prozent) und IP, Licensing, Tech-Transfer (66 Prozent) unter anderem wurden als die wichtigsten angegeben.
• Der Informationsaustausch und die Diskussion zu aktuellen Entwicklungen sowie die Verbesserung der Rahmenbedingungen in Deutschland sind nach Ansicht der Mitgliedsunternehmen die wichtigsten Funktionen der Arbeitsgruppen - weniger Bedeutung hat die Vertretung der Interessen des eigenen Unternehmens.
• Rund die Hälfte der Befragten (48 Prozent) wünscht sich eine Beibehaltung des Veranstaltungsangebotes. Für eine Konsolidierung sprechen sich 36 Prozent aus.
• Mehr als 90 Prozent der Befragten finden den BIO Deutschland-Newsletter informativ. Am interessantesten werden die Nachrichten aus dem Vorstand und den Arbeitsgruppen genannt, gefolgt von Berichten über Lobby-Aktivitäten und Veranstaltungen.
• Transkript finden mehr als 96 Prozent der befragten Unternehmen als offizielles Mitteilungsorgan der BIO Deutschland gut (Mitgliedsunternehmen der BIO Deutschland erhalten Transkript kostenfrei).
• Mit der bisherigen Arbeit des Verbandes zeigten sich mehr als 96 Prozent der Befragten zufrieden bis sehr zufrieden. Im vergangenen Jahr waren es 3/4 der Befragten (74 Prozent). Die Anzahl der sehr zufriedenen Befragten verdoppelte sich dabei von etwa 23 Prozent im Jahr 2006 um rund 23 Prozentpunkte auf 46 Prozent.
Gerne stellt die Geschäftsstelle Mitgliedern der BIO Deutschland eine detaillierte Ausführung der Ergebnisse zur Verfügung.
BIO Deutschland lädt ganz herzlich zur Teilnahme am 2. Deutschen Biotech-CFO-Gipfel am 15. April in den Räumen der Deutschen Börse in Frankfurt/Main ein.
Das Programm des diesjährigen Gipfels - in Zusammenarbeit mit der BIO Deutschland-Arbeitsgruppe "Finanzen und Steuern" unter der Leitung von Prof. Dr. Dirk Honold und Dr. Jan Schmidt-Brand konzipiert - ist speziell auf Finanzvorstände, Geschäftsführer sowie Leiter Corporate Finance und Rechnungswesen von Biotechnologie-Unternehmen zugeschnitten. Es werden rund 90 Teilnehmer erwartet, die sich während der Konferenz auf Podiumsdiskussionen und Vorträgen austauschen werden, unter anderem zu folgenden Themen:
• Of men and money: Der Zugang zum US-Kapitalmarkt
• Unternehmensfinanzierung und Verlustvorträge - KStG 8 (4) / 8c als Wachstumsbremse für Biotech-Unternehmen?
• Voraussetzungen und Nutzung alternativer Finanzierungsmöglichkeiten unter besonderer Berücksichtigung von Mezzanine und Fremdkapital
• Solides Übernahme-Management in einem M&A-Markt zwischen Euphorie und Panik
• Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) – Auswirkungen auf die Biotechnologie
Weitere Details können Sie gerne dem Programm im Internet unter
www.biodeutschland.org/cfo-gipfel_2008/cfo-gipfel_2008.php
Die modernen Räume der Neuen Deutschen Börse (Neue Börsenstr. 1, 60485 Frankfurt/Main) sollen den Rahmen bieten, in dem Sie sich intensiv und angeregt über aktuelle Finanzthemen austauschen, Kontakte auffrischen und neue knüpfen können. Sponsoren des diesjährigen CFO-Gipfels sind die Deutsche Börse als Platin-Sponsor sowie CMS Hasche Sigle, GE Financial Services, KPMG, PricewaterhouseCoopers und SAP als Gold-Sponsoren. Medienpartner der Veranstaltung ist BusinessWire.
Dank des großzügigen Sponsorings werden wir nur einen geringen Kostenbeitrag von netto 250,- Euro (für ordentliche Mitglieder der BIO Deutschland) beziehungsweise netto 750,- Euro pro Teilnehmer erheben.
Im Mövenpick-Hotel Frankfurt City (in zentraler Lage und lediglich etwa 10 Autominuten von der Neuen Börse entfernt) hat BIO Deutschland für Sie ein Zimmerkontingent bis zum 25. März reserviert (Tel.: +49-69-788075-0, 155,- Euro/Nacht inkl. Frühstück, Stichwort BIO Deutschland).
Um die Planung zu erleichtern, bitten wir Interessenten uns das unter dem Link
www.biodeutschland.org/cfo-gipfel_2008/CFO-Gipfel_2008_Anmeldungsbogen.pdf abgelegte Antwortfax bis zum 20.03.08 zurückzusenden. Bitte beachten Sie, dass wir nur eine beschränkte Teilnehmerzahl aufnehmen können.
Für Ihre Anmeldung oder eventuelle Rückfragen steht Ihnen die Geschäftsstelle der BIO Deutschland unter der Rufnummer 030/26484087 gerne jederzeit zur Verfügung.
BIO Deutschland sprach sich Mitte Februar anlässlich einer Debatte zum Thema Stammzellen im Bundestag in einer aktuellen Stellungnahme dafür aus, den Stichtag für den Import humaner embryonaler Stammzellen vom 1. Januar 2002 auf den 1. Mai 2007 zu verschieben. Außerdem soll sich das Stammzellgesetz eindeutig auf das Inland beziehen - und damit die Strafandrohung von in Deutschland tätigen Wissenschaftlern aufheben, wenn sie mit humanen embryonalen Stammzelllinien jüngeren Datums im Ausland forschen. Professor Felicia Rosenthal, Vorstandsmitglied der BIO Deutschland und Geschäftsführerin der CellGenix GmbH, betont: "Es ist noch nicht geklärt, ob oder mit welcher Art von Stammzellen sich die erhofften therapeutischen Ziele erreichen lassen. Um jedoch die ethisch unbedenklichen adulten oder reprogrammierten Stammzellen künftig in für den Menschen sinnvolle Therapien einsetzen zu können, müssen unsere Forscher sie mit den für einen klinischen Einsatz geeigneten humanen embryonalen Stammzelllinien vergleichen können." Dies sei aber mit den Stammzelllinien, die vor dem 1. Januar 2002 gezüchtet wurden, nicht machbar, sagt Rosenthal weiter.
Dr. Peter Heinrich, Vorstandssprecher der BIO Deutschland und Vorstandsvorsitzender der MediGene AG sagt: "Wir dürfen nicht Deutschlands hervorragenden internationalen Platz auf dem Gebiet der regenerativen Medizin mit restriktiven Gesetzen gefährden und somit Wissenschaftler mit zukunftsweisenden Projekten in Forschungseinrichtungen und vor allem im innovativen Mittelstand ins Ausland zwingen."
Den Text der Stellungnahme finden Sie unter:
www.biodeutschland.org/position/position.php
Mitte Februar traf sich die Arbeitsgruppe "Finanzen und Steuern" in den Räumen des Technologieparks Heidelberg. Themen des Treffens waren unter anderem:
• Haftung für Gesellschaftsorgane
• D&O Versicherung für Biotechs – Ein Überblick
• Risiken des CFO im Versicherungsbereich
• EIB Financing of R&D and Innovation
• Aktueller Stand der Gesetzgebungsverfahren MoRaKG und zur Risikobegrenzung bei Finanzinvestitionen
Das nächste Treffen wird am Vortag zur BioEquity (27. Mai) im Amsterdamer Hotel Okura von 14.00 bis 19.00 Uhr stattfinden. Danach plant die AG, auf eigene Kosten ein gemeinsames Dinner in einem der drei Restaurants des Hotels gemeinsam einzunehmen. Im Anschluss sind die AG-Mitglieder von 21:30 Uhr an zum Opening Event der BioEquity eingeladen.
Mitglieder der BIO Deutschland können gerne das Protokoll der Sitzung bei der Geschäftsstelle unter Tel.: 030-264840-87 und E-Mail: info@biodeutschland.org anfordern. info@biodeutschland.org
BIO Deutschland unterstrich die Ende Februar veröffentlichten Empfehlungen der Expertenkommission Forschung und Innovation der Bundesregierung. Die Kommission empfiehlt, gezielt innovative kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei ihren Investitionen in neue Entwicklungen zu unterstützen. "Die jüngste Unternehmensteuerreform wirkt sich vor allem in wichtigen Spitzentechnologien und gerade im Mittelstand innovationshemmend aus", sagt Peter Heinrich, Vorstandssprecher des Unternehmensverbandes BIO Deutschland e.V. Er ergänzt, dass deshalb zum einen das Gesetz zur Modernisierung der Rahmenbedingungen für Kapitalbeteiligungen (MoRaKG) rasch wirksam werden müsse. Das MoRaKG zeichne kleine aber wichtige Schritte in Richtung Unterstützung von Innovationsentwicklung bei KMU vor. Zum anderen müsse als Nächstes der Einstieg in die steuerliche Förderung von Forschung und Entwicklung (F&E), insbesondere in innovativen KMU, vorgesehen werden, wie es in anderen europäischen Ländern bereits üblich sei, führt der Unternehmer aus. BIO Deutschland fordert die Berücksichtigung und Unterstützung von innovativen Technologieunternehmen wie in anderen Europäischen Ländern. Dabei geht es bei den erforderlichen Änderungen nicht um die Schaffung von weiteren Ausnahmetatbeständen. Dies würde dem weiteren Ziel einer Steuervereinfachung entgegenstehen. Unabdingbar aber ist eine Ergänzung beziehungsweise Weiterentwicklung des Steuerrechts, welche für die Stärkung Deutschlands als international wettbewerbsfähiger Standort für Forschung und Entwicklung von entscheidender Bedeutung ist.
Elf Mitglieder der BIO Deutschland-Arbeitsgruppe "Schutzrechte und technische Verträge" diskutierten Ende Februar via Telefonkonferenz über das Thema Europäische Patentgerichtsbarkeit für Nichtigkeits- und Verletzungsklagen.
Die Arbeitsgruppe befürwortet ein dreigeteiltes Verfahren für Nichtigkeits- und Verletzungsklagen bezüglich europäischer Patente und der aus ihnen abgeleiteten nationalen Patente. Dabei soll die Erstinstanz ein Gericht am Firmensitz des Beklagten sein und als Verfahrenssprache die Landesprache benutzt werden. Die Zweitinstanz soll ein zentrales europäisches Gericht mit Sitz in einem der EU-Vertragsstaaten sein. Die Gerichte erster und zweiter Instanz sollen einerseits aus technisch und andererseits juristisch qualifizierten Richtern zusammengesetzt sein. Die dritte und letzte Instanz (Rechtsmittelinstanz) sollte dann der europäische Gerichtshof werden. In diesem Fall kann die bisherige Zweiteiligkeit der Verfahren (Nichtigkeitsklagen und Verletzungsklagen) aufgegeben werden.
Als Gründe für die Beibehaltung der nationalen Zuständigkeit wurden insbesondere in Deutschland die kurze Verfahrensdauer, die relativ geringen Kosten und die Kompetenz der hiesigen Gerichte aufgeführt.
Die Arbeitsgruppe würde gerne zuätzlichen Input von weiteren Mitgliedunternehmen bekommen. Darum bitten wir Sie, Anmerkungen zu oder Erfahrungen mit Nichtigkeits- und Verletzungsklagen auf nationaler und europäischer Ebene oder zum dargestellten dreigeteilten Verfahren den Leitern der Arbeitsgruppe, Dr. Rainer Wessel (Vorstandssprecher Ganymed Pharmaceuticals AG, r.wessel@ganymed-pharmaceuticals.com) und Dr. Martin Pöhlchen (Geschäftsführer der MAPO GmbH, mpoehlchen@t-onlie.de) mitzuteilen.
Der Bundestag beschloss Ende Februar eine Änderung des Paragraphen 1598 (a) des Bürgerlichen Gesetzbuches, in dem die Klärung der Abstammung über DNS-Analyse legalisiert und geregelt wird. Väter haben nun künftig deutlich gestärkte Rechte, bei ungeklärter Vaterschaft eines Kindes dessen Abstammung zu bestimmen.
BIO Deutschland hatte bereits Ende des vergangenen Jahres in einem Positionspapier Stellung zu diesem Thema bezogen: Die bestehenden familiären Beziehungen seien zu schonen und zusätzliche Gerichts- oder Verwaltungsverfahren sollten vermieden werden, indem genetische Analysen zur Klärung der Abstammung auch ohne Einwilligung aller Beteiligten von Vater, Mutter und/oder Kind in Auftrag gegeben werden können.
Das Parlament folgte BIO Deutschlands Forderungen insoweit, dass Männer nun einen gestärkten Rechtsanspruch erhalten, ihre biologische Vaterschaft gerichtlich überprüfen zu lassen, ohne wie bisher die rechtliche Vaterschaft anfechten zu müssen. Das Gesetz trägt dem Bedürfnis Rechnung, Zweifel an der Abstammung eines Kindes auf die persönlichen Beziehungen der Beteiligten nicht belastende Weise zu klären. Ehe und Familie werden damit geschützt und die Persönlichkeitsrechte der Betroffenen zugleich gewahrt.
Das vierte Treffen der BIO Deutschland-Arbeitsgruppe "Innovationen, Unternehmertum und Arbeitsplätze" fand Anfang Februar in Berlin statt.
Die Gruppe diskutierte über folgende Themen:
• Neue Ideen zur Innovationsförderung in der Biotechnologie
• Rahmenbedingungen und Forschungsförderung
• Unternehmertum
• Zielvorgaben für die AG
Beim nächsten Treffen am 27. Mai in München werden die Ziele der AG mit einem konkreten Aktionsplan hinterlegt werden.
Nach der Sitzung trafen sich einige AG-Mitglieder mit einem Redakteur der Zeitung "Handelsblatt" zu einem Hintergrundgespräch über die Biotech-Branche.
Mitglieder der BIO Deutschland können gerne das Protokoll der Sitzung bei der Geschäftsstelle unter Tel.: 030-264840-87 und E-Mail: info@biodeutschland.org anfordern.
In den vergangen Wochen ist Busienss Wire als neues Fördermitglied der BIO Deutschland und Medienpartner beigetreten. Ferner sind die Unternehmen Fermentas, Hameln RDS, Momentum Pharma Services und Zedira sowie als jüngstes assoziiertes Mitglied BIO.NRW dem Verband beigetreten.
Business Wire, Frankfurt
Das Nachrichtennetzwerk von Business Wire, ein hundertprozentiges Tochterunternehmen von Berkshire Hathaway, umfasst derzeit 150 Länder, 45 Sprachen und hat Zugang zu mehr als 60 nationalen und internationalen Nachrichtenagenturnetzwerken in den USA, Europa, Asien, dem Mittleren Osten und Afrika. Neben den 30 Büros in den USA, mit Hauptsitz in New York/San Francisco, verfügt Business Wire über Niederlassungen in Paris, Frankfurt, London, Brüssel, Tokio, Toronto und Sydney sowie über Tochtergesellschaften auf der ganzen Welt. Business Wire wurde 1961 gegründet.
Weitere Informationen: www.businesswire.com
Fermentas GmbH, St. Leon-Rot
Das 1992 gegründete Unternehmen ist auf dem Gebiet der Auftragsforschung und Auftragproduktion für die Molekularbiologie tätig. Das Unternehmen produziert und vertreibt etwa 300 molekularbiologische Produkte wie PCR-Kits, technische Feinchemikalien, Restriktionsenzyme und Nukleinsäuren. Fermentas ist international tätig und beschäftigt derzeit 30 Mitarbeiter.
Weitere Informationen: www.fermentas.de
Hameln RDS GmbH, Hameln
Das 2005 gegründete Unternehmen mit 40 Mitarbeitern berät und betreut nationale und internationale Kunden aus den Branchen Pharmazie, Biotechnologie und Medizintechnik von der Entscheidung für ein Arzneimittel bis hin zu seiner Auslieferung. Das Dienstleistungsportfolio umfasst vom Angebot der Produktentwicklung und Laborleistungen nach GLP über klinische und biologische Studien, einen umfassenden Zulassungsservice, inklusive der Pflege bestehender Zulassungen bis hin zur zuverlässigen Versorgung mit Wirkstoffen und Fertigprodukten.
Weitere Informationen: www.hameln-rds.com/
Momentum Pharma Services GmbH, Hamburg
Das im vergangenen Jahr gegründete Unternehmen ist eine „Contract Research Organisation“, die Dienstleistungen für Pharma und Biotech-Firmen anbietet. Das Unternehmen ging aus der 1981 gegründeten McKnight Laboratories hervor, die im Jahre 2000 von MDS Pharma Services übernommen wurde.
Weitere Informationen: www.momentum-studien.de
Zedira GmbH aus Darmstadt
Das 2007 gegründete Unternehmen ist spezialisiert auf die Erforschung und Entwicklung von Medikamenten gegen Zöliakie (glutensensitive Enteropathie oder intestinaler Infantilismus beziehungsweise nichttropische Sprue). Im September 2007 schloss Zedira eine erste Finanzierungsrunde über den High-Tech Gründerfonds ab und erhält derzeit auch BMBF-Fördermittel. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, das erste Medikament gegen Zöliakie zu entwickeln.
Weitere Informationen: www.zedira.de
BIO.NRW, Düsseldorf
Die regionale Dachorganisation der Firmen und der Bioregionen in Nordrhein-Westfalen wurde kürzlich gegründet und wird die Interessen von über 245 in Nordrhein-Westfalen ansässigen Unternehmen, mehr als 30 Forschungseinrichtungen, über 50 Infrastruktureinrichtungen und der Finanzwirtschaft im Bereich Biotechnologie vertreten. Die Aktivitäten werden von der Geschäftsstelle in Düsseldorf aus geleitet und durchgeführt.
Wir heißen alle neuen Mitglieder herzlich willkommen! Eine komplette Mitgliederliste finden Sie auf unserer Homepage unter www.biodeutschland.org/mitglied/mitglied.php
Vor zwei Jahren reichten die Experten der Arbeitsgruppe "Schutzrechte und technische Verträge" eine Stellungnahme zur Konsultation der Europäischen Kommission bei Erik Nooteboom, Leiter des EU-Referats Gewerbliches Eigentum der Generaldirektion Binnenmarkt und Dienstleistungen, ein. Das Dokument empfahl, unter anderem, die zügige Ratifizierung des Londoner Sprachenprotokolls, welches die Kosten für die Bündelpatente drastisch verringern würde. Nachdem nun die erforderliche Zahl der Vertragsstaaten des Europäischen Patentübereinkommen (EPÜ) das Londoner Sprachenprotokoll ratifiziert und die Urkunde ordnungsgemäß hinterlegt hat, tritt es am 1. Mai 2008 in Kraft.
Konkret sieht das Londoner Übereinkommen vor, dass jeder Vertragsstaat des Übereinkommens, der eine Amtssprache mit einer der drei Amtssprachen des Europäischen Patentamtes gemeinsam hat, im Rahmen der Nationalisierung des Patents auf das Erfordernis der Übersetzung des Patents vollständig verzichtet.
Jeder Vertragsstaat dieses Übereinkommens, der keine Amtssprache mit einer der Amtssprachen des Europäischen Patentamts gemeinsam hat, schreibt eine der drei Amtssprachen des Europäischen Patentamtes vor und verzichtet auf eine Übersetzung, wenn das europäische Patent in dieser Sprache erteilt oder in diese Sprache übersetzt und nach Maßgabe des Artikels 65 Absatz 1 des Europäischen Patentübereinkommens eingereicht worden ist. Letztgenannte Staaten behalten allerdings das Recht zu verlangen, dass die Patentansprüche in ihre eigenen Amtssprachen zu übersetzen sind. Nur wenn es zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung über eine Patentverletzung kommt, können die Vertragsstaaten des Übereinkommens eine komplette Übersetzung des Patents in ihre eigene Amtssprache verlangen.
Nach dem derzeitigen deutschen Recht wird das Londoner Übereinkommen erst am 1. Tag des 4. Monats nach Inkrafttreten des Londoner Übereinkommens wirksam; das ist der 1. September 2008.
Der Beitritt der anderen Vertragsstaaten des EPÜ erfolgt nach den individuellen nationalen Reglungen.
Nach Angaben des Europäischen Patentamtes werden die Übersetzungskosten bei der Nationalisierung europäischer Patente nach Beitritt aller Vertragsstaaten des EPÜ vermutlich um durchschnittlich 45 % sinken.
BioTOP Berlin-Brandenburg:
Europäisches Register für humane embryonale Stammzelllinien in Berlin gestartet
Zur Eröffnung der europäischen Datenbank für embryonale Stammzelllinien hatten sich Mitte Februar rund 80 hochkarätige Vertreter der internationalen Stammzellforschergemeinschaft in Berlin im Rahmen eines Symposiums versammelt. Mit dem Start des europäischen Registers (Human Embryonic Stem Cell Registry - hESCreg) auf www.hescreg.eu haben Joeri Borstlap und seine Kollegen vom Berlin-Brandenburger Centrum für Regenerative Therapien (BCRT) zusammen mit Anna Veiga und ihrem Team vom Center of Regenerative Medicine in Barcelona sowie weitere Mitstreiter um Glyn Stacey bei der UK Stem Cell Bank ein Vorhaben umgesetzt, das die EU-Kommission am 29. März 2007 beschlossen hatte. Das Projekt erhält mehr als eine Million Euro aus den Mitteln des sechsten Forschungsrahmensprogramms. Weitere Informationen unter: www.biotop.de/news/newsdetail_g.asp?NewsID=2674&level1=1&level2=5
Gerne veröffentlichen wir Ihre Nachrichten in der nächsten Newsletter-Ausgabe. Bitte senden Sie uns Ihre Texte (bitte unbedingt beachten: insgesamt maximal 900 Zeichen, inkl. Leerzeichen) für die nächste Ausgabe des BIO Deutschland-Newsletters bis spätestens Freitag, dem 20. März an serrano@biodeutschland.org
Für Rückfragen stehen wir Ihnen in der Geschäftsstelle unter 030-26484087 gerne zur Verfügung.
Zehn Prozent Rabatt auf Business Wire-Nachrichtenverbreitung
Business Wire, Medienpartner und BIO Deutschland-Fördermitglied, bietet allen Verbandsmitgliedern einen 10%igen Rabatt auf die Verbreitung von Originaltext-Pressemeldungen, Pflichtpublizitäten sowie auf Logos und Fotos. Kontakt: Susanne Minneker, Tel.: 069 – 91 50 66 0, Germany@BusinessWire.com, www.BusinessWire.de
Gerne veröffentlichen wir Ihre Angebote für BIO Deutschland-Mitglieder in der nächsten Newsletter-Ausgabe. Bitte senden Sie uns Ihre Texte (bitte unbedingt beachten: insgesamt maximal 300 Zeichen, inkl. Leerzeichen für die nächste Ausgabe des BIO Deutschland-Newsletters bis spätestens Freitag, dem 20. März an serrano@biodeutschland.org. Für Rückfragen stehen wir Ihnen in der Geschäftsstelle unter 030-26484087 gerne zur Verfügung.
ERA-NET Industrial Biotechnology (ERA-IB) - 1st Joint Call "Industrial biotechnology for Europe: an integrated approach"
Für 2008 bereitet ERA-IB unter Beteiligung der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe eine gemeinsame Ausschreibung für transnationale Forschungsprojekte im Bereich der Industrielle Biotechnologie vor (ERA-IB 1st Joint Call "Industrial biotechnology for Europe: an integrated approach"). Deren Publizierung erfolge Anfang Februar, Projektskizzen für den ERA-IB 1st Joint Call sind bis zum 31.03.2008 einzureichen.
Das ERA-net IB ist eine gemeinschaftliche Initiative von 20 Einrichtungen aus 14 verschiedenen Ländern im Bereich der Industriellen Biotechnologie. ERA-IB ist eine Kooperation zur Koordinierung der europäischen Forschung auf dem Gebiet der industriellen Biotechnologie mit dem Ziel, ein Netzwerk aufzubauen, das als Grundlage für eine lang dauernde Forschungskooperation in der Industriellen Biotechnologie auf europäischer Ebene dient.
Die Bekanntmachung, die Antragsformulare und weitere detaillierte Informationen und Hinweise können über die unten angegebenen Internetseiten heruntergeladen werden. Die Einreichung soll ausschließlich auf elektronischem Wege erfolgen. Hierfür wird eine Internetplattform über die Seite www.era-ib.net/ zugänglich sein.
www.era-ib.net/
www.era-ib.net/default.asp?CID=196
http://www.fnr.de/eranet-ib/
NGFN-2/Ascenion
Um Ergebnisse aus dem nationalen Genomforschungsnetz NGFN-2 und aus verschiedenen Life Science-Forschungseinrichtungen der Helmholtz- und Leibnizgemeinschaft für BIO Deutschland-Mitglieder besser zugänglich zu machen, arbeiten Ascenion und BIO Deutschland eng zusammen.
Speziell für BIO Deutschland-Mitglieder hier einige Technologie-Transfer-Angebote:
• TO 03-00266: Isolation of Untouched Human Regulatory T Cells
• TO 02-00214: Thuggacines for the treatment of tuberculosis
• TO 02-00236: Stabilized Etnangien derivative – antibiotic drug candidate from myxobacteria
• TO 15-00025: Generic Assay for Quantitative Detection of all Human Adenovirus Subtypes
• TO 16-00001: Novel Treatment Option of Hair Loss
Details zu Technologieangeboten der Ascenion finden Sie unter:
www.genome-marketplace.de
Bei Interesse an diesen Angeboten, kontaktieren Sie bitte die Ascenion GmbH (Dr. Isabel von Korff, Tel.: 089-318814-18) oder die Geschäftsstelle der BIO Deutschland. Weitere Informationen finden Sie auch unter www.ascenion.de
Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
Das DKFZ erforscht systematisch die Mechanismen der Krebsentstehung und erfasst Risikofaktoren für Krebserkrankungen. Mehr als 60 wissenschaftliche Abteilungen und Gruppen arbeiten in sieben Forschungsschwerpunkten (siehe www.dkfz.de/de/forschung/schwerpunkte/index.html)
Derzeit unterhält das DKFZ ein Portfolio von 224 Patentfamilien, die zum Beispiel neue Therapeutika, Diagnostika, Targets, Geräte sowie nicht patentierte Werkzeuge für die Forschung umfassen.
Auf der Homepage finden Sie eine Übersicht über unsere verfügbaren Technologien:
www.dkfz.de/en/techtrans/download/Technologylist/TT-Offers.pdf sowie eine Liste mit Antikörpern www.dkfz.de/en/techtrans/download/Materials/Antibodylist.pdf
Sollten Sie Interesse an diesen Angeboten haben, kontaktieren Sie bitte die Stabsstelle Technologietransfer des DKFZ (Dr. Ruth Herzog, Tel. 06221 42-2955).
IPAL GmbH
Die ipal GmbH ist die Patentverwertungsgesellschaft der Berliner Hochschulen. Auf Basis von Kooperationsverträgen ist sie im Bereich Life Sciences auch für ihre weiteren Partner, die Charité-Universitätsmedizin Berlin, das Robert Koch-Institut, das Deutsche Herzzentrum sowie für das Paul Ehrlich-Institut, exklusiv im IP-Asset-Management tätig.
Aktuell betreut die ipal mehr als 200 Patentfamilien. Erfindungen und Technologieangebote aus roter, grüner und weißer Biotechnologie sowie aus weiteren Bereichen wie Medizintechnik, Diagnostika oder diagnostische Verfahren finden Sie auf der ipal-Homepage unter: www.ipal.de/de/technologieangebote/
Angebote speziell für BIO Deutschland-Mitglieder:
• Vitamin E – Novel Synthesis
• Bioethanol Production - Increasing the Yield
Sollten Sie Interesse an diesen Angeboten haben, kontaktieren Sie bitte die ipal GmbH (Sabrina Gohlisch, Tel.: 030 / 2125 4830) oder die Geschäftsstelle der BIO Deutschland.
Max-Planck-Innovation GmbH
Die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) gründete die Max-Planck-Innovation als Technologietransfer-Agentur mit Sitz in München für alle Max-Planck-Institute, die über ganz Deutschland verteilt sind. Zurzeit werden der MP-Innovation zwischen 120 und 140 Erfindungen pro Jahr gemeldet, von denen zwischen 80 und 100 zu einer Patentanmeldung führen.
Auf der Homepage können Informationen zu neuen Entwicklungen, Erfindungen und Technologien in den Bereichen "Therapeutika & Diagnostika", "Biotechnologie", "Pflanzen" sowie "Analytik", für welche Max-Planck-Innovation derzeit noch auf der Suche nach Industriepartnern ist, gefunden werden: www.max-planck-innovation.de
Sollten Sie Interesse an diesen Angeboten haben, kontaktieren Sie bitte die Max-Planck-Innovation GmbH (Dr. Dieter Link, Tel.: 089-29091-928) oder die Geschäftsstelle der BIO Deutschland.
Ankündigungen:
Finanzkommunikationswettbewerb: Einreichung bis zum 14. März noch möglich:
Der Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI) lobte Ende Januar den Wettbewerb "Beste Finanzkommunikation im Mittelstand" 2008 aus. Der BDI hatte bereits im vergangenen Jahr gemeinsam mit der Euler Hermes Kreditversicherungs-AG, der Commerzbank AG, dem Bundeswirtschaftsministerium, der Financial Times Deutschland und dem Wirtschaftsmagazin impulse erstmalig die Auszeichnung verliehen. Eingeladen sind alle mittelständischen Unternehmen, die nicht börsennotiert sind. Der mit insgesamt 30.000 € dotierte Preis wird in drei Kategorien - differenziert nach Umsatzgröße - vergeben. Prämiert wird der aktive und partnerschaftliche Dialog zwischen dem Mittelstand und seinen Financiers. Die Ausschreibungsunterlagen sind unter www.fikomm.de/ abrufbar. Einsendeschluss für die Bewerbungen ist der 14. März 2008.
German-Pavilion auf der Biotech China in Shanghai:
Die Bundesrepublik Deutschland wird mit einem German Pavilion an der Biotech China vom 28. bis 30. Mai in Shanghai teilnehmen. Kurzentschlossene finden noch Platz auf dem Deutschen Gemeinschaftsstand. Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.biodeutschland.org/china/china.php
Termine:
• Arbeitsgruppentreffen:
Finanzen und Steuern: am 27.05.08 in Amsterdam
Innovationen, Unternehmertum und Arbeitsplätze: am 27.05.08 in München
• BioSquare vom 12. bis 14. März 2008 in Basel. BIO Deutschland-Mitglieder erhalten einen Rabatt von 17,5 Prozent (260 Euro weniger auf die regulären Teilnahmegebühren). Weitere Informationen unter:
www.biosquare.com. Bitte bei der Registrierung unbedingt den Hinweis auf BIO Deutschland-Mitgliedschaft hinzufügen.
• Vortragsveranstaltung: Netzwerk Weiße Biotechnologie - Das Zusammenwirken von Chemieindustrie, KMUs und Kapitalmarkt am 1. April 2008 in Leipzig. Weitere Informationen: www.gdch.de/vcw, Anmeldeschluss bis zum 18. März.
• Neue Life Science-Konferenz auf der Analytica 2008: Finance Day am 4. April 2008. Mehr Informationen zum Finance Day finden Sie im Internet unter www.analytica.de/link/de/18957879
• Bio-Europe Spring: vom 7. bis 9. April 2008 in Madrid. BIO Deutschland-Mitglieder erhalten einen Rabatt von 200,- Euro auf die regulären Teilnahmegebühren. Weitere Informationen unter: www.bioeuropespring.com. Bitte bei der Registrierung im "comment field" unbedingt den Hinweis auf BIO Deutschland-Mitgliedschaft hinzufügen.
• CFO-Gipfel der Biotech-Branche, 15. April 2008
in Frankfurt (weitere Informationen hierzu siehe unter www.biodeutschland.org/cfo-gipfel_2008/cfo-gipfel_2008.php)
• 8. Mai 2008, München: Auf der BioVaria (www.biovaria.net)
präsentieren führende deutsche Forschungseinrichtungen interessierten Linzenznehmern aus der Industrie zukunftsweisende Innovationen aus dem LifeScience-Bereich. BIO Deutschland-Mitglieder erhalten 15% Rabatt auf die Teilnahmegebühr.
• Biotech China 2008: vom 28. bis 30. Mai 2008 in Shanghai
• Business Development Conference: am 5. und 6. Juni 2008 in München (weitere Informationen hierzu siehe unter www.biodeutschland.org/bdconf08/bdconf08.php)
• BIO International: vom 18. bis 21. Juni 2008 in San Diego
• 10. CEO & CFO-Meeting voraussichtlich am 4. und 5. Dezember 2008
Programm der Biopolitik-Tagung in Hannover
BIO Deutschland begleitet Regierungsdelegation nach China
Sitzung der AG Deutsch-Amerikanische Zusammenarbeit in San Diego
Bundesfinanzminister Peer Steinbrück nimmt Stellung zu BIO Deutschlands Kritik der Steuerverschärfung für Investitionen
BIO Deutschland beim Expertengespräch zum Thema Spitzentechnologie beim BMBF
Arbeitsgruppe "Wettbewerb und Ordnungspolitik" tagt Anfang Juni
Stellungnahme der BIO Deutschland zum Gendiagnostik-Gesetz
Beitritte der vergangenen Wochen: Cellasys, Co.don und Diapharm
In eigener Sache: Rufnummern in der Geschäftsstelle, Informationsbroschüre und Homepage
Berichte aus den Bioregionen: Expertentreffen der Regensburger HTCR-Stiftung
Schwarzes Brett: jobvector career day
International: 7. EU-FRP - Verabschiedung des Arbeitsprogramms "Gesundheit"
Aktuelle Technologietransfer-Angebote für BIO Deutschland-Mitglieder
Umfrage zur Bedeutung geistiger Eigentumsrechte und Produktpiraterie
Wichtige Termine
Blutkörperchen aus dem Labor - Ersatz für Blutspende?
Die Gene der Mutter aller höheren Tiere: Forscher publizieren Genom von Trichoplax adhaerens
VFA bietet Plattform für Methodendiskussion
Entdeckt: Wie Biomarker das biologische Alter verraten
Wochenrückblick: Neues aus der Biotech-Branche