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Die BIO Deutschland-Vorstände, Rainer Wessel (Vorstandssprecher Ganymed Pharmaceuticals AG) und Jan Schmidt-Brand (CEO und CFO Heidelberg Pharma AG) haben sich beim "Brussels Day" der EuropaBio am 1. und 2. April bei Europaparlamentariern für die Belange der Branche eingesetzt. Bei einem gemeinsamen Abendessen der nationalen Wirtschaftsverbände mit Abgeordneten des EU-Parlaments und Ständigen Vertretern der Mitgliedsländer wurden zunächst die aktuellen Themen in kleinem informellen Rahmen diskutiert. Am nächsten Tag haben die nationalen Delegationen Gesprächstermine im Europaparlament wahrgenommen.
Die Hauptthemen der beiden BIO Deutschland-Vorstände in den Gesprächen mit Alexander Radwan (CDU/CSU), Rainer Wieland (CDU/CSU) und Jorgo Chatzimarkakis (FDP) waren steuerliche Rahmenbedingungen für den innovativen Mittelstand in Europa und die Hürden bei Patentanmeldungen für kleine und mittlere Unternehmen. Auch die Zulassung und der Anbau von gentechnisch gezüchteten Pflanzen, der Einsatz von Tieren bei der Entwicklung von Pharmawirkstoffen und die Notwendigkeit, sowohl Spitzentechnologie als auch Unternehmertum in der politischen Diskussion und im öffentlichen Ansehen zu verankern, wurden besprochen.
Die Unternehmer stießen mit ihrem Anliegen auf großes Interesse bei den gewählten Volksvertretern. Wessel sagte: "Ich war erfreut, wie rasch zum Beispiel der Thema "Small Entity Status" bei Patentanmeldungen im Nachgang zu unserem Gespräch von einem Abgeordneten aufgegriffen wurde." Andere Themen, wie zum Beispiel steuerliche Rahmenbedingungen, können zwar auf Europäischer Ebene im Sinne der "Best Practice" diskutiert werden, sind aber in der Umsetzung ein rein nationales Thema. "Dennoch ist Finanzierung von Forschung und Entwicklung im allgemeinen und Wagniskapital für innovative Unternehmer im besonderen natürlich auch vor dem Hintergrund des so genannten Lissabonziels ein zentrales Thema in Europa", ergänzte Schmidt-Brand. Wolle man wirklich erreichen, dass drei Prozent des BIP in die Forschung fließe, müsse man auch deutlich über die Rahmenbedingungen für Eigenkapitalinvestitionen sprechen, betonte er.
Viola Bronsema, die als Geschäftsführerin der BIO Deutschland die deutsche Delegation nach Brüssel begleitet hat, lobte den europäischen Biotechnologie-Verband: "EuropaBio bietet den nationalen Wirtschaftsverbänden mit ihren Mitgliedsfirmen für wichtige Anliegen eine hervorragende Plattform in Brüssel." BIO Deutschland habe sich als deutscher Branchenverband dafür eingesetzt, dass auch die europäischen Interessensvertreter das Thema "Small und Midsize Enterprises" (SMEs) bzw. "Emerging Enterprises" weiterhin mit hoher Priorität behandelten, erklärte sie. Die Bemühungen sind wohl auf fruchtbaren Boden gefallen. Der Titel des diesjährigen "Brussels Day" der EuropaBio lautete: "Biotech SMEs: Motors for Innovation in Europe".
Die Deutsche Börse in Frankfurt war Mitte April Gastgeber des zweiten bundesweiten Gipfeltreffens der Biotechnologie-Finanzexperten. Das eintägige Forum, in der Branche als "Biotech-CFO-Gipfel" bekannt, brachte etwa 80 Experten aus dem Finanzsektor der Biotechnologie-Industrie zusammen, die sich auf Podiumsdiskussionen und Vorträgen austauschen. Die Themen reichten von den Auswirkungen der Steuergesetzgebung, über die Fallstricke und Hürden beim Gang an die Börse bis hin zum US-Kapitalmarkt oder das Thema Unternehmensfusionen.
Der CFO-Gipfel wurde thematisch organisiert von der BIO Deutschland-Arbeitsgruppe "Finanzen & Steuern" unter der Leitung von Dirk Honold, Acting CFO der BRAIN AG, und Jan Schmidt-Brand, Mitglied des BIO Deutschland-Vorstandes und CEO/CFO der Heidelberg Pharma AG. Die Veranstaltung wurde großzügig unterstützt von der Deutschen Börse als Platinsponsor, den Goldsponsoren CMS Hasche Sigle, General Electrics Healthcare Financial Services, KMPG, PricewaterhouseCoopers sowie SAP und vom Medienpartner BusinessWire.
Jan Schmidt-Brand sagte zum diesjährigen Gipfel in Frankfurt: "Solche Expertentreffen sind notwendig, um trotz der aktuell erschwerten Rahmenbedingungen für forschungs- und entwicklungsintensive Unternehmen vor allem nach Finanzierungsmöglichkeiten zu suchen, um die Geschäftsmodelle der innovativen Biotechnologie-Unternehmen zum Erfolg zu führen." Dirk Honold freute sich, diese Expertenplattform anbieten zu können und fügte hinzu: "Auch vor dem Hintergrund der jüngsten Unternehmenssteuerreform und des Gesetzes zur Modernisierung der Rahmenbedingungen für Kapitalgesellschaften ist es wichtig, dass die Biotech-Finanzexperten sich intensiv über die Wege des Wachstums der Biotechnologieunternehmen austauschen, um weiterhin der großen Risikobereitschaft von Unternehmern, Mitarbeitern und Kapitalgebern gerecht werden zu können."
BIO Deutschland organisierte gemeinsam mit der Konrad-Adenauer-Stiftung ein Treffen zwischen Biotech-Unternehmern, Vertretern der CDU-CSU-Bundestagsfraktion und Mitarbeiter aus Ministerien, Wissenschaftseinrichtungen und anderen Interessensvertretungen. Die mehr als 20 Teilnehmer konnten intensiv über die derzeitigen Bedingungen für die Biotechnologie-Industrie diskutieren. Die Bundestagsabgeordnete Katherina Reiche, auch Mitglied des Bundesvorstandes der CDU, führte in die Thematik mit einem Vortrag zu den Rahmenbedingungen für den innovativen Biotech-Mittelstand ein. Darin hob sie nicht nur die Arbeitsplatzpotentiale der Branche hervor, sondern ging auch auf die aktuellen Themen wie Novellierung des Gentechnik- und des Stammzellgesetzes ein. Darüber hinaus thematisierte sie die aktuellen Engpässe der Biotechnologie-Industrie bei Start-up- und Folgefinanzierungen und die Auswirkungen der Unternehmenssteuerreform und des Gesetzes zur Modernisierung der Rahmenbedingungen für Kapitalgesellschaften (MoRaKG).
Olaf Wilhelm, BIO Deutschland-Vorstandsmitglied und Vorstandsvorsitzender der Wilex AG, erläuterte den Anwesenden seine Erfahrungen zur Gründung und Aufbau einer Biotechnologie-Firma. Er machte deutlich, welche Hürden ein innovatives Unternehmen auf sich nehmen muss, um ein neuartiges Medikament zu entwickeln und welches unternehmerische Risiko sowohl Gründer als auch Investoren dabei auf sich nehmen.
Marion Jung, Direktorin beim VC-Unternehmen EarlyBird GmbH, hob in ihrem Vortrag hervor, dass der derzeitige Engpass bei der Eigenkapitalfinanzierung in Deutschland die Erfolgsfaktoren technologieorientierter Neugründungen nachhaltig beeinflussen. Im Vergleich beispielsweise mit den USA, wo 2006 18,4 Mrd Euro von VC-Fonds eingeworben wurden, waren es in Deutschland nur 0,2 Mrd.
Viola Bronsema, Geschäftsführerin der BIO Deutschland unterstrich die Empfehlungen der Expertenkommission Forschung und Innovation der Bundesregierung. Die Kommission empfiehlt, gezielt innovative kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei ihren Investitionen in neue Entwicklungen zu unterstützen. Die jüngste Unternehmensteuerreform wirke sich vor allem in wichtigen Spitzentechnologien und gerade im Mittelstand innovationshemmend aus, sagte Viola Bronsema weiter. Sie ergänzte, dass deshalb das Gesetz zur Modernisierung der Rahmenbedingungen für Kapitalbeteiligungen (MoRaKG) rasch wirksam werden müsse. Das MoRaKG sei ein kleiner aber wichtiger Schritt in Richtung gezielte Unterstützung von Innovationsentwicklung bei KMU vor.
Am 25. April traf sich zum zweiten Mal in diesem Jahr der BIO Deutschland-Vorstand. Auf der Agenda, der in Stuttgart abgehaltenen Vorstandssitzung standen folgende Themen:
- Neue Mitglieder
- Finanzen im 1. Quartal 2008 und Ausblick zum Jahresende
- Lobby-Aktivitäten
- Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
- Veranstaltungen
Die nächste Vorstandssitzung wird am 6. August in Frankfurt/Main stattfinden.
Während der diesjährigen Analytica vom 1. bis 4. April in München beteiligte sich die BIO Deutschland-Arbeitsgruppe Human Resources am Career Day von Jobvector. Bettina Kipp, Director & Head of Business Development bei Immatics, referierte dort zum Thema "Strategische Personalarbeit in kleinen und großen Biotech-Unternehmen". BIO Deutschland-Mitglieder, die interessiert sind an Frau Kipps Ausführungen können ihre Präsentation gerne bei der Geschäftsstelle unter 030-26484087 oder per E-Mail (info@biodeutschland.org) anfordern.
Peter Heinrich, Vorstandssprecher der BIO Deutschland und Vorstandsvorsitzender der MediGene AG, nahm am erstmalig im Rahmen der Analytica stattfindenden "Finance Day" auf dem Forum Innovations & Technology teil. Thema seiner Ausführungen war "Mögliche Finanzierungs- und Business Development-Strategien zur nachhaltigen Kapitalausstattung von Biotech-Unternehmen".
Viola Bronsema, Geschäftsführerin der BIO Deutschland, referierte auf dem Forum "Business & Markets" zum Thema Biotechnologie KMUs - Motor für Innovationen und Arbeitsplatzbeschaffung.
Ende Januar traf sich die BIO Deutschland-Arbeitsgruppe „Wettbewerb und Ordnungspolitik“ in der Räumen des Biotech-Unternehmens Epidauros AG in Bernried. Unter anderem wurde über die Fortschritte und Stand der Dinge über die Gespräche beim Thema Wettbewerbsverzerrung durch Großforschungseinrichtungen beim Anbieten von Sequenzier-Dienstleistungen berichtet. Als einer der nächsten Schritte ist ein Treffen mit dem Projektträger des BMBF, dem Forschungszentrum Jülich, geplant.
Das nächste Treffen der Arbeitsgruppe ist für den 2. Juni 2008 in Martinsried geplant.
Interessierte BIO Deutschland-Mitglieder können gerne das Protokoll bei der Geschäftsstelle unter 030-26484087 oder per E-Mail: info@biodeutschland.org anfordern.
Aufgrund einer Initiative der BIO Deutschland-Arbeitsgruppe "Human Resources" wurde erstmalig die Teilnahme an der alljährlich durchgeführten Studie "German Remuneration Survey (GRS)" für Biotech-Mitglieder der BIO Deutschland möglich gemacht. Die GRS-Studie wurde in Eigeninitiative einiger deutscher Biotechnologiefirmen vor neun Jahren gestartet und wird seither zusammen mit einer Vergütungsexpertin aus den USA durchgeführt. Die Untersuchung ist speziell auf die Bedürfnisse der Biotech-Branche abgestellt und wird jährlich in enger Zusammenarbeit der beteiligten Unternehmen und der Vergütungsexpertin auf veränderte Bedürfnisse angepasst. Die Ergebnisse der Studie sind ausschließlich den teilnehmenden Unternehmen zugänglich.
Interessierte können sich gerne an die Leiterin der Arbeitsgruppe, Prof. Dr. Sabine Köpper, PKCie (assistant@pk-cie.de) wenden.
In den vergangenen Wochen sind vier Unternehmen als reguläre Mitglieder und eine Bioregion als assoziiertes Mitglied der BIO Deutschland beigetreten.
Provendis GmbH, Mühlheim
Aufgabe des Tech-Transfer-Unternehmens ist es, das Innovationspotenzial der Hochschulen und Forschungseinrichtungen in NRW wirtschaftlich zu nutzen durch den Transfer des Wissens in Unternehmen.
Provendis bietet als Patentverwertungsagentur der 24 Hochschulen Nordrhein-Westfalens Unternehmen exklusiven Zugriff auf Erfindungen und Patente von über 20.000 Wissenschaftlern unterschiedlichster Technologiebereiche. Zugleich initiiert und begleitet Provendis Kooperationsprojekte zwischen Forschung und Wirtschaft um Voraussetzungen für einen Transfer-Erfolg zu schaffen. Das 2002 gegründete Unternehmen beschäftigt derzeit 18 Mitarbeiter.
Weitere Informationen: www.provendis.info
KHS Pharma Holding GmbH, Ingelheim
Die K.H.S. Pharma Holding GmbH ist ein mittelständisches rheinlandpfälzisches Unternehmen, das im Verbund mit der Midas Pharma GmbH Zugriff auf ein weltweit agierendes Netzwerk im internationalen pharmazeutischen Markt hat mit dem Schwerpunkt humane Pharmazeutika. Gemeinsam mit den Kompetenzbereichen von Midas ist die KHS in allen Bereichen der pharmazeutischen Wertschöpfungskette tätig. Dies beginnt mit der Beschaffung von Rohmaterialien und Intermediaten für chemische Synthesen über die Bereitstellung einer großen Anzahl von chemischen Reaktionen und Technologien einschließlich der Biotechnologie.Das 1995 gegründete Unternehmen beschäftigt derzeit 14 Mitarbeiter.
Weitere Informationen: www.midas-pharma.com
Novaliq GmbH, Heidelberg
Die im Heidelberger Technologiepark ansässige Novaliq ist medizintechnisches/biopharmazeutisches Unternehmen, dessen Ziel es ist, Wirkstoffträgersysteme für die Behandlung schwerer Lungenerkrankungen zu entwickeln und zu vermarkten. Die dabei zum Einsatz kommenden sogenannten semifluorierten Alkane (SFA) können als Trägerflüssigkeit oder Aerosol für den Transport von Medikamenten genutzt werden. Das Unternehmen wurde im Jahr 2004 aus der in Neu-Ulm ansässigen Fluoron GmbH ausgegründet.
Weitere Informationen: www.novaliq.de
Richter-Helm BioTec GmbH & Co. KG, Hamburg
Das 2007 gegründete Unternehmen ist verantwortlich für das Business Development, Marketing und Vertrieb sowie die Steuerung von Produktentwicklungen der Richter-Helm BioLogics GmbH & Co.KG. Diese bietet Auftragsentwicklung und Auftragsproduktion von biopharmazeutischen Produkten für Kunden aus der Pharma- und Biotechindustrie an. Richter-Helm BioLogics produziert rekombinante Proteine, Plasmid-DNA und Impfstoffe in mikrobiellen Systemen. Beide Unternehmen gehören der Gedeon Richter AG, Budapest, und der Helm AG, Hamburg an.
Weitere Informationen: www.richter-helm.eu
Hessen Biotech, Wiesbaden
Hessen-Biotech ist ein Projekt des hessischen Wirtschaftsministeriums. Die Mitarbeiter, die eingebunden sind in der Hessen Agentur GmbH, beraten Unternehmen, Wissenschaft sowie Politik und vermitteln Technologietransfer, vermarkten den Biotechnologiestandort Hessen und organisieren Gemeinschaftsstände auf wichtigen Messen. Hessen Biotech repräsentiert die Bioregion Hessen.
Weitere Informationen: www.hessen-biotech.de
Im vergangenen Monat ist der BioPark Regensburg, der Vertreter der Bioregion Regensburg und bisher assoziiertes Mitglied, ebenfalls reguläres BIO Deutschland-Mitglied geworden.
Wir heißen alle neuen Mitglieder herzlich willkommen! Eine komplette Mitgliederliste finden Sie auf unserer Homepage unter www.biodeutschland.org/mitglied/mitglied.php
Life Sciences Nord:
Am 28. Mai findet in Bergedorf der 2. Life Sciences Tag statt. Vor Ort sind bereits heute eine Vielzahl bedeutsamer und qualitativ hochwertiger Unternehmen und Institutionen aus dem Bereich der Lebenswissenschaften niedergelassen.
Referenten aus Wirtschaft und Wissenschaft werden am Mittwoch, dem 28. Mai 2008 zwischen 16.30 Uhr und 20 Uhr in der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Campus Bergedorf, Hörsaal 0.43, Lohbrügger Kirchstr. 65, kurze Vorträge rund um die Lebenswissenschaften halten.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.
Weitere Informationen und Programm: Anmeldung bis zum 16.05.2008 per E-Mail an Dirk.Klimach@Bergedorf.Hamburg.de
Gerne veröffentlichen wir Ihre Nachrichten in der nächsten Newsletter-Ausgabe. Bitte senden Sie uns Ihre Texte (bitte unbedingt beachten: insgesamt maximal 900 Zeichen, inkl. Leerzeichen) für die nächste Ausgabe des BIO Deutschland-Newsletters bis spätestens Freitag, dem 16. Mai an serrano@biodeutschland.org
Für Rückfragen stehen wir Ihnen in der Geschäftsstelle unter 030-26484087 gerne zur Verfügung.
20 Prozent Rabatt für Stellenanzeigen im "Transkript"
BIO Deutschland-Mitglieder erhalten 20% Rabatt auf ihre Anzeigen im Stellenmarkt der Zeitschrift „Transkript“. Kontakt: Oliver Schnell, Tel.: 030 – 264921-45, o.schnell@biocom.de, www.biocom.de
Gerne veröffentlichen wir Ihre Angebote für BIO Deutschland-Mitglieder in der nächsten Newsletter-Ausgabe. Bitte senden Sie uns Ihre Texte (bitte unbedingt beachten: insgesamt maximal 300 Zeichen, inkl. Leerzeichen für die nächste Ausgabe des BIO Deutschland-Newsletters bis spätestens Freitag, dem 16. Mai an serrano@biodeutschland.org)
Für Rückfragen stehen wir Ihnen in der Geschäftsstelle unter 030-26484087 gerne zur Verfügung.
Arbeitsgruppentreffen Biotechnologie/Medizintechnik in China
Die Bundesrepublik plant über das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) seit einigen Monaten ein Treffen zwischen einer deutschen und einer chinesischen Delegeation zum Thema "Biotechnologie-Medizintechnik".
In die Verhandlungen mit China für eine 1. Sitzung dieser Arbeitsgruppe ist nach längerem Stillstand nunmehr Bewegung gekommen. Die chinesische Seite hat den Vorschlag des BMWi für eine 1. Sitzung anlässlich der Biotechnica China in Shanghai Ende Mai leider nicht aufgegriffen, sondern ihrerseits die chinesische Biotechmesse in Changsha vom 20. bis 23. 06.08 (www.bio-industry.org.cn/Econtent.aspx?fid=25) als Veranstaltungsort für ein erstes Treffen vorgeschlagen. Um endlich Fortschritte zu erzielen, hat das BMWi dem chinesischen Vorschlag zugestimmt.
Für dieses Treffen wäre eine Unternehmensbeteiligung sicherlich hilfreich und seitens des BMWi wünschenswert. Bitte melden Sie sich in der Geschäftsstelle (info@biodeutschland.org), sollten Sie Interesse an einer Teilnahme haben.
Neuer Generalsekretär bei EuropaBio: Willy De Greef
Nach dem offiziellen Rücktritt von Johan Vanhemelrijck am 1. Juli 2008 als Generalsekretär von EuropaBio wird Willy De Greet diesen Posten übernehmen. De Greet ist ein Pflanzenbiologe mit weit reichenden Erfahrungen auf dem Gebiet der Pflanzenaufzucht in den Tropen und des Technologietranfers mit Fokus auf Agrobiotechnologie. Er arbeitete für Plant Genetic Systems in den 80ern und für Syngenta Seeds in den 90ern Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Zuletzt war er für das Biokraftstoffunternehmen D1 Oils Plant Science als Head Regulatory Affairs ans New Projects tätig.
NGFN-2/Ascenion
Um Ergebnisse aus dem nationalen Genomforschungsnetz NGFN-2 und aus verschiedenen Life Science-Forschungseinrichtungen der Helmholtz- und Leibnizgemeinschaft für BIO Deutschland-Mitglieder besser zugänglich zu machen, arbeiten Ascenion und BIO Deutschland eng zusammen.
Speziell für BIO Deutschland-Mitglieder hier einige Technologie-Transfer-Angebote:
- TO 01-00624: Conditional gene vectors regulated in cis
- TO 01-00301: Specific detection of subspecies of Clavibacter michiganensis
- TO 02-000249: Novel Dynamic cultivation system
- TO 08-00021: ISG15 KO mice show altered host response to viral infection
- TO 02-00226: Inhibition of Pathogenic Biofilms on Teeth and Implants
Details zu Technologieangeboten der Ascenion finden Sie unter:
www.genome-marketplace.de
Bei Interesse an diesen Angeboten, kontaktieren Sie bitte die Ascenion GmbH (Esther Lange, Tel.: 089-318814-22) oder die Geschäftsstelle der BIO Deutschland. Weitere Informationen finden Sie auch unter: www.ascenion.de.
Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
Das DKFZ erforscht systematisch die Mechanismen der Krebsentstehung und erfasst Risikofaktoren für Krebserkrankungen. Mehr als 60 wissenschaftliche Abteilungen und Gruppen arbeiten in sieben Forschungsschwerpunkten (siehe http://www.dkfz.de/de/forschung/schwerpunkte/index.html )
Derzeit unterhält das DKFZ ein Portfolio von 224 Patentfamilien, die zum Beispiel neue Therapeutika, Diagnostika, Targets, Geräte sowie nicht patentierte Werkzeuge für die Forschung umfassen.
Auf der Homepage finden Sie eine Übersicht über unsere verfügbaren Technologien: http://www.dkfz.de/en/techtrans/download/Technologylist/TT-Offers.pdf sowie eine Liste mit Antikörpern http://www.dkfz.de/en/techtrans/download/Materials/Antibodylist.pdf
Sollten Sie Interesse an diesen Angeboten haben, kontaktieren Sie bitte die Stabsstelle Technologietransfer des DKFZ (Dr. Ruth Herzog, Tel. 06221 42-2955).
IPAL GmbH
Die ipal GmbH ist die Patentverwertungsgesellschaft der Berliner Hochschulen. Auf Basis von Kooperationsverträgen ist sie im Bereich Life Sciences auch für ihre weiteren Partner, die Charité-Universitätsmedizin Berlin, das Robert Koch-Institut, das Deutsche Herzzentrum sowie für das Paul Ehrlich-Institut, exklusiv im IP-Asset-Management tätig.
Aktuell betreut die ipal mehr als 200 Patentfamilien. Erfindungen und Technologieangebote aus roter, grüner und weißer Biotechnologie sowie aus weiteren Bereichen wie Medizintechnik, Diagnostika oder diagnostische Verfahren finden Sie auf der ipal-Homepage unter: www.ipal.de/de/technologieangebote/
Angebote speziell für BIO Deutschland-Mitglieder:
- Triplex Molecular Beacons as Modular Probes for DNA Detection
Sollten Sie Interesse an diesen Angeboten haben, kontaktieren Sie bitte die ipal GmbH (Sabrina Gohlisch, Tel.: 030 / 2125 4830) oder die Geschäftsstelle der BIO Deutschland.
Max-Planck-Innovation GmbH
Die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) gründete die Max-Planck-Innovation als Technologietransfer-Agentur mit Sitz in München für alle Max-Planck-Institute, die über ganz Deutschland verteilt sind. Zurzeit werden der MP-Innovation zwischen 120 und 140 Erfindungen pro Jahr gemeldet, von denen zwischen 80 und 100 zu einer Patentanmeldung führen.
Auf der Homepage können Informationen zu neuen Entwicklungen, Erfindungen und Technologien in den Bereichen "Therapeutika & Diagnostika", "Biotechnologie", "Pflanzen" sowie "Analytik", für welche Max-Planck-Innovation derzeit noch auf der Suche nach Industriepartnern ist, gefunden werden: www.max-planck-innovation.de
Sollten Sie Interesse an diesen Angeboten haben, kontaktieren Sie bitte die Max-Planck-Innovation GmbH (Dr. Dieter Link, Tel.: 089-29091-928) oder die Geschäftsstelle der BIO Deutschland.
Ankündigungen:
Seminar Risikofaktor Geschäftsgeheimnis
Am 28. Mai veranstalten BIO Deutschland gemeinsam mit CMS Hasche Sigle ein Workshop zum Thema „Risikofaktor Geschäftsgeheimnis“ in Frankfurt/Main. Die Veranstaltung hat zum Ziel, praktische und taktische Tipps zu Schutzmaßnahmen und Reaktionsmöglichkeiten zu geben.
Die Teilnehmer sollen erfahren:
- wann die Verwendung von geschäftlich erlangten Informationen durch Mitarbeiter unzulässig ist,
- wie die Weitergabe von Geschäfts- und Betriebsgeheimnissen verhindert kann,
- welche Reaktionsmöglichkeiten es gibt,
- wann und wie die Strafverfolgungsbehörden eingeschaltet werden sollten,
- welche taktischen Aspekte zu berücksichtigen sind,
- welche Fristen gelten,
- worauf arbeitsrechtlich geachtet werden muss.
Für Rückfragen steht Ihnen die Geschäftsstelle der BIO Deutschland gerne unter 030-26484087 zur Verfügung. Weitere Informationen unter:
www.biodeutschland.org/seminargeheimnisse/seminargeheimnisse.php
Gemeinschaftsstand der BIO Deutschland auf der Biotechnica im Oktober
Europas größte Fachmesse für Biotechnologie, die Biotechnica, wechselte im vergangenen Jahr vom zweijährigen auf den einjährigen Turnus. BIO Deutschland möchte deshalb auch in diesem Jahr im Vorfeld nicht nur ihre Mitgliederversammlung ausrichten, sondern wird aufgrund der Mitgliederresonanz mit einem Gemeinschaftsstand vertreten sein, um der nationalen und internationalen Fachöffentlichkeit die Leistungsfähigkeit ihrer Mitgliedsunternehmen präsentieren.
In Zusammenarbeit mit der Deutschen Messe AG kann der Verband seinen Mitgliedern folgendes Angebot unterbreiten: Für einen sehr günstigen Preis können unsere Mitgliedsunternehmen vollwertige Biotechnica-Aussteller auf dem Gemeinschaftsstand der BIO Deutschland werden. Dafür werden den Unternehmen eine eigene Präsentationsfläche und Kontaktmöglichkeiten eingerichtet und sie fungieren als vollwertiger Aussteller mit Katalogeintrag, Ausstellerausweisen, Messewerbung, etc.
Die Mitaussteller können eine ständige Standbetreuung einrichten, müssen dies aber andererseits auch nicht, da es wie bei der vergangenen Biotechnica einen zentralen Counter geben wird, der die Kontakte verwalten kann. Die Standgestaltung wird ähnlich dem Entwurf des vergangenen Jahres sein, wobei wir die Verbesserungswünsche der Mitaussteller von 2007 in diesem Jahr zum großen Teil werden umsetzen können.
Interessenten an diesem Angebot bitten wir, sich bitte umgehend mit dem
unter http://www.biodeutschland.org/biotechnica_2008/BIO-D_Anmeldungsbogen_Biotechnica_2008.pdf abgelegten Formular oder per E-Mail (info@biodeutschland.org) verbindlich anzumelden (Auf dem Formular finden Sie auch die Mitausstellerkonditionen). Bitte beachten Sie, dass wir nur eine beschränkte Teilnehmerzahl aufnehmen können. Weitere Fragen beantworten wir gerne unter 030-264840-87.
Termine
Arbeitsgruppentreffen:
Finanzen und Steuern: am 27.05.08 in Amsterdam
Innovationen, Unternehmertum und Arbeitsplätze: am 27.05.08 in München
Wettbewerb und Ordnungspolitik: am 02.06.08 in Bernried
Veranstaltung der AG Deutsch-US-Amerikanische Zusammenarbeit am 18.06.08 in San Diego
Human Ressources: 25.09.08 in Mannheim
Erfolgreiche zweite Ausgabe der Business Development Conference in München
German Pavilion auf der Biotech China: Kontaktplattform für Biotech-Zukunftsmarkt
Treffen der Arbeitsgruppe "Finanzen und Steuern" auf der BioEquity in Amsterdam
BIO Deutschland kritisiert Steuerverschärfung für Investitionen
Mitgliederversammlung am 6. Oktober und BioPolitik-Tagung am 7. Oktober in Hannover
Zwei neue Mitglieder: Biopharm GmbH und BioRegio Stern
Positionspapier zur industriellen Biotechnologie fertig gestellt
Berichte aus den Bioregionen: Innovationspreis der BioRegionen 2008
Schwarzes Brett: CMS Hasche-Sigle - Checkliste bei Verletzung von Geschäftsgeheimnissen
International: Forscher aus dem Ausland – Vorteile für hiesige Firmen
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Vergünstigungen für BIO Deutschland-Mitglieder und wichtige Termine
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