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BIO Deutschland veranstaltete Anfang Juni nun zum zweiten Mal gemeinsam mit der EBE (European Biopharmaceutical Enterprises) eine exklusive Konferenz in München. Hier konnten sich rund 100 Vorstände und Führungskräfte großer und mittlerer (Bio-) pharmazeutischer Unternehmen aus Europa und den USA zwei Tage lang intensiv und angeregt austauschen.
Die Konferenz wurde unterstützt von internationalen Unternehmen wie Biogen Idec, Boehringer Ingelheim, Genzyme, Roche, Amgen und Nomura Code. Sie fand im Hotel Le Meridien am 5. und 6. Juni statt. Die zwei Hauptthemen der Konferenz waren 1) Neue erfolgreiche Geschäftsentwicklungsstrategien und 2) In wie weit sind gutes Management und Innovationen für den Unternehmenserfolg maßgeblich verantwortlich?
In München diskutierten Manager von Biotech-Unternehmen und Pharmafirmen aus Europa und Übersee über konkrete Fallbeispiele und tauschten sich intensiv aus über Fragen der Geschäftsentwicklung und gemeinsame Partnerschaften. Während der Konferenz wurde auch darüber debattiert, inwieweit die neue Generation von innovativen Medikamenten auch eine neue Form der Geschäftskooperationen nötig macht.
Aufgrund der außergewöhnlich guten Resonanz, planen BIO Deutschland und EBE 2009 die Konferenz wieder gemeinsam in Deutschland auszurichten.
Das Programm der Konferenz finden Sie als PDF-Datei unter:
http://www.biodeutschland.org/business/BDC_2008_Programme.pdf
Die Biotech China vom 28. bis 30. Mai im Shanghai International Exhibition Center (INTEX) bot zum zweiten Mal eine Kommunikationsplattform für die Biotechnologie im asiatischen Raum. Erstmalig war Deutschland mit einem vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Gemeinschaftsstand vor Ort vertreten. BIO Deutschland begleitete fachlich die deutsche Präsenz. Die internationale Ausstellerbeteiligung betrug bei mehr als 5.000 Fachbesuchern aus 29 Nationen 41 Prozent.
121 Aussteller aus 15 Ländern präsentierten ihre Produkte und Innovationen auf 3.700 Quadratmetern, darunter war der vom Bundeswirtschaftsministerium unterstützte Deutsche Gemeinschaftsstand mit neun Einzelausstellern oder die Unternehmen Sarstedt, Millipore, Merck Chemicals, Roche Diagnostics und Sartorius. Kamen im Vorjahr die Aussteller noch überwiegend aus dem asiatischen Raum, waren in diesem Jahr zusätzlich zahlreiche Unternehmen aus Deutschland und den USA/Kanada vertreten. Neben dem deutschen Gemeinschaftsstand waren ebenfalls Biotech-Verbände und Wirtschaftsförderer aus Österreich, Spanien und den USA. Zudem waren Delegationen aus Spanien, Kanada und den USA vertreten.
Zum Angebot des Rahmenprogramms für die internationalen Aussteller gehörten unter anderem ein Abendempfang beim deutschen Generalkonsulat sowie der Besuch eines der modernen Biotech-Industrieparks in Schanghai. Dort arbeiten Forschungseinrichtungen und viele internationale Biotechnik- und Pharmaunternehmen mit optimaler Infrastruktur.
Die dreitägiger Messe wurde durch ein "Innovation Forum" ergänzt, auf dem sich Firmen- und Produktpräsentationen ausstellender Unternehmen mit Vorträgen darstellen.
Fachkräfte-Recruiting war auch in Schanghai ein zentrales Thema. Hierzu stellte der "Bio-Career Day" am 30. Mai eine Karriereplattform bereit, auf der sich Unternehmen der internationalen Life-Science-Industrie als Arbeitgeber präsentieren und sich mit potenziellen Arbeitnehmern zu individuellen Gesprächen treffen konnten. Teilnehmende Unternehmen waren unter anderem Fosun – eine der größten chinesischen Pharmafirmen -, Abbott, Qiagen und Invitrogen.
Im kommenden Jahr findet die Biotech China vom 1. bis 3. Juni 2009 wieder in Schanghai statt. Das Bundeswirtschaftsministerium hat diese Ausstellungsplattform abermals in das Auslandsmesseprogramm der Bundesrepublik aufgenommen, so dass auch im kommenden Jahr die Möglichkeit bestehen wird, sich als Unternehmen auf einem deutschen Gemeinschaftsstand zu präsentieren.
Am 27. Mai fand auf Einladung der EBD Group im Vorfeld zur BioEquity in Amsterdam das 13. Treffen der Arbeitsgruppe (AG) "Finanzen und Steuern" statt. Die diskutierten Themen waren:
Von der Projektbewertung zum Portfoliomanagement - Best Practices und Fallstricke
Oliver Twelsiek, CFA PWC – Valuation and Strategy – LS Team
VC-Perspectives on the Biotechnology Industry from the Benelux; Christina Takke, Ph.D. Principal Forbion Capital Partners
Capital Markets and Biotechnology in Benelux; Maurice Laudy, CFCM Head Life Sciences; Gerald Verweij, Head Equity Capital Markets, Amsterdam Christoph Osterbrink, CFCM, Frankfurt Fortis Merchant Banking
Verlustvorträge – Ansatz und Diskussion einer Verfassungsklage; Wolfgang Weitnauer, Weitnauer RAs
Aktueller Stand der Gesetzgebungsverfahren MoRaKG und zur Risikobegrenzung bei Finanzinvestitionen sowie Gutachten der Expertenkommission für Forschung und Innovation
Antje Liebers, KPMG; Dirk Honold, BRAIN AG
Um die Arbeit der AG effizienter zu gestalten und mehrere Themen parallel zu bewältigen, wurden spezifische Arbeitsgruppen gebildet, die jeweils zwischen den Sitzungen Themen vorbereiten und inhaltlich voranbringen. Folgende Schwerpunkte wurden beschlossen:
1. Steuerliche Verlustvorträge - Umgang mit der bestehenden Rechtslage
2. Steuerliche Forschungsförderung - Vorschläge zur Gesetzesänderung
3. BilMoG - Auswirkungen auf Botech Unternehmen
4. Kapitalmarktthemen
Diese Themen sollen nach Bedarf ergänzt werden. Die nächste Arbeitskreissitzung findet am 21. Oktober in München statt. Das Protokoll der AG-Sitzung wird in Kürze Mitgliedern der BIO Deutschland in der Geschäftsstelle zur Verfügung stehen.
BIO Deutschland forderte Mitte Mai Bundeswirtschaftsminister Peer Steinbrück auf, zur geplanten Verschärfung des Paragrafen acht des Körperschaftssteuergesetzes (§ 8b KStG) Stellung zu nehmen. "Damit setzt der Finanzminister den mit der Unternehmenssteuerreform beschrittenen Weg fort und verschlechtert die Rahmenbedingungen für die Finanzierung von Innovationen aus dem deutschen Mittelstand weiter", sagte Peter Heinrich, Vorstandsvorsitzender der BIO Deutschland. In seinem Schreiben an Steinbrück erklärte Heinrich, dass eine Erhöhung der Steuerlast für die Investoren dieser Unternehmen in dramatischem Widerspruch zu den bisherigen Solidaritätsbekundungen der Regierung gegenüber den kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) stünde.
Vorstandsmitglied und Steuerspezialist Jan Schmidt-Brand erläuterte zur geplanten Einschränkung des deutschen Schachtelprivilegs durch die Verschärfung des § 8b KStG: "Der Gesetzgeber würde gezielt die Rendite von institutionellen Anlegern verschlechtern, wenn diese eine für die Risikokapitalfinanzierung von innovativen KMU typische Investitionsform wählen.“ Darüber hinaus vermindere der Staat hiermit langfristig die Steuereinnahmen, so Schmidt-Brand weiter.
Hier mit EU-Vorgaben zu argumentieren, sei unangemessen, ergänzte Dirk Honold, der gemeinsam mit Schmidt-Brand die Arbeitsgruppe Finanzen und Steuern der BIO Deutschland leitet, und sagte: "Angesichts der günstigen Rahmenbedingungen für Innovationen in anderen Mitgliedsstaaten, sollte eher die Benachteiligung innovativer ausländischer Investoren aufgehoben werden, anstatt die Bedingungen für inländische Investoren zu verschlechtern. Dies würde Investitionen nach Deutschland bringen, die Innovation ermöglichen."
Das Bundesfinanzministerium hatte den Entwurf für die Steuerverschärfung als Ergänzung des Entwurfs des Jahressteuergesetzes 2009 kurzfristig eingebracht. Danach soll § 8b KStG dahingehend geändert werden, dass für Kapitalgesellschaften (z.B. AG, GmbH) Streubesitzdividenden und Gewinne aus der Veräußerung von Streubesitzanteilen an Kapitalgesellschaften nicht mehr steuerfrei sein, sondern der Körperschaftsteuer unterliegen sollen. Zum Streubesitz gehören alle Anteile unter zehn Prozent des Kapitals. Dies würde das Körperschaftsteuerrecht im Grundsatz ändern, da bisher derartige Dividenden und Veräußerungsgewinne steuerfrei sind (5 Prozent der Dividenden und Veräußerungsgewinne werden dabei als nicht abzugsfähige Betriebsausgabe behandelt). Kapitalgesellschaften mit Streubesitz würden in Zukunft damit erheblich höher oder möglicherweise sogar mehrfach besteuert. Investoren, die ihre Streubesitzbeteiligungen in GmbHs halten, würden ihre Anlagestrategien im Lichte dieser erneut verschärften Rahmenbedingungen für Investitionen in Deutschland sicherlich kurz- oder mittelfristig ändern.
Die Entwicklung von Hightech-Produkten, - auch und gerade in den Spitzentechnologien wie zum Beispiel in der Biotechnologie - , ist für die Zukunft unserer Volkswirtschaft zentral. Das hat die Expertenkommission für Forschung und Innovation (EFI) im Auftrag der Regierung gerade herausgearbeitet. Die Finanzierung der jungen innovativen Unternehmen mit Fremdkapital ist wegen des hohen Entwicklungsrisikos in der Regel nicht möglich. Darum ist der Zugang zu Wagniskapital für innovative kleine Unternehmen von existenzieller Bedeutung.
Die Biopolitik-Konferenz, das interdisziplinäre Treffen der Biotech-Branche, wird am 7. Oktober im Rahmen der Biotechnica in Hannover stattfinden. Das Treffen, zu dem Geschäftsführer, Vorstände und die obere sowie die mittlere Managementebene von Biotech-Unternehmen und Service-Gesellschaften eingeladen werden, wird inhaltlich gemeinsam von BIO Deutschland, BPI, DECHEMA/vbu, VCI/DIB und VFA Bio in enger Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis der BioRegionen gestaltet. Weitere erwartete Gäste sind Referenten und Referatsleiter aus der Bundesverwaltung (Ministerien), Leiter und Mitarbeiter der BioRegionen, Landesregierungsvertreter, Messebesucher, EU-Parlamentarierer und ihre Mitarbeitenden.
In mehreren parallelen Workshops werden Thesen zu den dringendsten und wichtigsten Themen der Biotechnologie-Branche diskutiert, verabschiedet und später in einem Thesenband veröffentlicht. Das anschließende Plenum bietet die Plattform für die Darstellung der Ergebnisse, die Vorstellung der politischen Rahmenbedingungen, die Verleihung des Innovationspreises der Bioregionen und die Würdigung der patentierten Geschäftsideen der Gewinner.
Die Titel der Wokshops lauten:
HR/Talente: Chancen und Risiken einer Karriere in der Biotechnologie
(Prof. Dr. Sabine Köpper, Gesellschafterin PKCie – Management Consultants GbR)
Technologietransfer: Neue Konzepte für das Auffinden und den Transfer von in der Akademia entwickelten Innovationen
(Prof. Dr. Horst Domdey, Geschäftsführer BioM Biotech Cluster Development GmbH)
Finanzen und Steuern: Eigenkapital und die Mobilisierung von Forschungsinvestitionen in innovativen Branchen
(Dr. Jan Schmidt-Brand, Vorstandsvorsitzender und Finanzvorstand Heidelberg Pharma AG, Prof. Dr. Dirk Honold, Acting CFO Brain AG)
Unternehmertum: Mehr Sinn für Unternehmertum und naturwissenschaftliche Wertschöpfung in Deutschland (Dr. Karsten Henco, Geschäftsführer HS Life Sciences GmbH)
Gesundheitsökonomie: Innovation in der Medizin im Spannungsfeld von Kosten, Nutzen und Erstattung
(Dr. Peter Heinrich, Vorstandsvorsitzender MediGene AG)
Geistiges Eigentum: Fairer Patentschutz für den innovativen Mittelstand in Europa
(Dr. Rainer Wessel, Vorstandssprecher Ganymed Pharmaceuticals AG, Dr. Martin Pöhlchen, Vorstandsvorsitzender Revotar Pharmaceuticals AG)
Advanced Therapies: Neuartige Therapien mit alten Problemen: Entwicklung - Marktzugang - Erstattung (Andrea Schilz, Andreas Emmendörffer, Heinz Joseph)
Biosecurity: Sicherheit biotechnologischer Dienstleistungen in globalen Märkten (Dr. Heinz Schwer, Geschäftsführer Sloning BioTechnology GmbH)
Geplanter Ablauf am 7. Oktober:
09:00-10:30 Uhr: Parallel laufende Workshops zu den oben benannten Themen
10:30-10:45 Uhr: Pause
10:45-12:15 Uhr: Plenum mit programmatischer Rede eines Regierungsvertreters, in dem dann die Ergebnisse der Workshops als Input aus der Industrie referiert werden
12:15-12:45 Uhr: Prämierung der BioRegionen
Eine Tageskarte für die Biotechnica (15,- Euro), wird zum Besuch der Ausstellungshalle(n) und des Konferenzprogramms BioPolitics sowie des Plenarvortrages der BioPerspectives berechtigen. Anmeldung und Erwerb der Eintrittskarte unter Angabe "Biopolitik-Konferenz".
Am Vortag (6. Oktober 2008) findet von 16.00 bis 18.00 Uhr die ordentliche Mitgliederversammlung der BIO Deutschland, ebenfalls in Hannover, statt. Im Anschluss daran sind alle BIO Deutschland-Mitglieder zur Verleihung des Biotechnica-Award und dem anschließenden Empfang eingeladen. Beide Veranstaltungen werden im Conference Centrum der Hannover-Messe stattfinden. Weitere Informationen erhalten Sie gerne in der BIO Deutschland-Geschäftsstelle unter 030-26484087).
In den vergangenen Wochen sind zwei weitere Mitglieder der BIO Deutschland beigetreten: Biopharm GmbH und als assoziiertes Mitglied die Bioregion Stern.
Biopharm GmbH, Heidelberg
Das bereits 1986 gegründete Unternehmen entwickelt biologische Therapeutika auf Basis der Forschung und der Analytik rekombinanter Proteine (speziell des humanen Wachstums- und Differenzierungsfaktors rhGDF-5). Darüber hinaus bietet das Unternehmen sowohl die Analytik von klassischen und rekombinanten Wirkstoffen und Arzneimitteln als auch die Durchführung beziehungsweise Entwicklung von diversen Projekten in der Zellkultur an. Weitere Informationen:
www.biopharm.de
BioRegio STERN, Stuttgart
Die BioRegio STERN fördert im öffentlichen Auftrag und Interesse die Biotechnologie in den Regionen Stuttgart und Neckar-Alb sowie in den Städten Stuttgart, Tübingen, Esslingen und Reutlingen. Ihre wesentlichen Aufgaben sind Beraten, informieren, koordinieren, vernetzen und vermarkten. Die Bioregion vertritt darüber hinaus die wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Interessen von Existenzgründern, Unternehmern und Forschern gegenüber der Politik, den Investoren, den Medien und Verbänden.
Weitere Informationen:
www.bioregio-stern.de
Wir heißen beide neue Mitglieder herzlich willkommen! Eine komplette Mitgliederliste finden Sie auf unserer Homepage unter www.biodeutschland.org/mitglied/mitglied.php .
Die Deutsche Plattform Weiße Biotechnologie, zu deren Mitgliedern BIO Deutschland zählt, hat Ende Mai ein Positionspapier zur industriellen Biotechnologie fertig gestellt.
Deutschland ist weltweit ein Schwergewicht auf dem Gebiet der Weißen Biotechnologie. Expertise, Qualität wissenschaftlicher und technischer Einrichtungen sowie Kapazität und Leistungsfähigkeit von Produktionsanlagen weisen Deutschland in Europa als Nummer eins aus. Weltweit teilt sich Deutschland zusammen mit den USA die Führungsposition. Das Positionspapier listet stellvertretend einige Beiträge der industriellen Biotechnologie zum Klimaschutz und zur Nachhaltigkeit auf und stellt anhand zahlreicher Beispiele die Vielfalt der Einsatzgebiete dieser Technologie dar.
Das Dokument ist als PDF unter
www.biodeutschland.org/position/position.php zu finden.
Der Arbeitskreis der BioRegionen in Deutschland startete am 9.Juni zum zweiten Mal den bundesweiten Wettbewerb "Innovationspreis der BioRegionen in Deutschland". Der Wettbewerb richtet sich vor allem an Wissenschaftler aus universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, deren Erfindungen bereits zum Patent angemeldet sind, die in den Bereich der modernen Biotechnologie passen und deren Kommerzialisierung noch nicht gesichert ist. Es werden drei gleichrangige Preise vergeben, die im Jahr 2008 mit jeweils € 2000 Preisgeld dotiert sind.
Die Preisverleihung findet am 7. Oktober 2008 auf der Biotechnica in Hannover statt. Der Einsendeschluss für Wettbewerbsbeiträge ist der 15. August 2008. Die Bewerbungen sind an die jeweilige regionale BioRegion-Initiative zu richten.
Der Arbeitskreis möchte mit dem Wettbewerb den Transfer von Wissen, neuen Technologien und Erfindungen aus dem Bereich der Forschung in die unternehmerische Verwertung fördern. Die Preisverleihung soll die Nachhaltigkeit von Ideen und die Orientierung der modernen Biotechnologie am Technologietransfer anerkennen und hervorheben. Weiterhin soll der Wettbewerb andere Wissenschaftler/-innen ermutigen, ähnliche Anstrengungen zu unternehmen.
Weitere Informationen zum Innovationspreis 2008:
Herr Uwe Seidel, BioIndustry e. V., Tel.: +49 (0) 234 9783650,
uwe.seidel@bioindustry.de
Frau Erika Sahrhage Bio-OWL e.V., Tel.:: +49 (0) 521 2997470,
erika.sahrhage@bio-owl.de.
Die Kanzlei CMS Hasche-Sigle hat für BIO Deutschland-Mitglieder eine kurze Übersicht über die notwendigen Fragen der Sachverhaltsaufklärung bei Vermutung der Verletzung eines Geschäftsgeheimnisses und die möglichen rechtlichen Schritte zusammengefasst. Die Übersicht, als Checkliste ausgeführt, fasst für den Praktiker die wichtigsten unmittelbaren Handlungsempfehlungen zusammen. BIO Deutschland-Mitglieder können die Checkliste gerne in der Geschäftsstelle per E-Mail info@biodeutschland.org oder per Telefon (030-26484087) bestellen.
Gerne veröffentlichen wir Ihre Angebote für BIO Deutschland-Mitglieder in der nächsten Newsletter-Ausgabe. Bitte senden Sie uns Ihre Texte (bitte unbedingt beachten: insgesamt maximal 300 Zeichen, inkl. Leerzeichen für die nächste Ausgabe des BIO Deutschland-Newsletters bis spätestens Freitag, dem 25. Juli an serrano@biodeutschland.org)
Für Rückfragen stehen wir Ihnen in der Geschäftsstelle unter 030-26484087 gerne zur Verfügung.
Am 28.08.2007 trat in der Bundesrepublik Deutschland das Gesetz zur Umsetzung aufenthalts- und asylrechtlicher Richtlinien der Europäischen Union in Kraft, das auch die "Richtlinie 2005/71/EG des Rates vom 12. Oktober 2005" über ein besonderes Zulassungsverfahren für Drittstaatsangehörige zum Zwecke der wissenschaftlichen Forschung (sogenannte. Forscherrichtlinie) fristgerecht in nationales Recht umsetzt.
Das aufenthaltsrechtliche Verfahren gliedert sich nun in drei Schritte:
1) Anerkennung als „Forschungseinrichtung“ (gilt auch für Unternehmen!) für den Abschluss von Aufnahmevereinbarungen mit Forschern durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge;
2) Abschluss einer Aufnahmevereinbarung der Forschungseinrichtung mit dem Forscher;
3) Erteilung des Aufenthaltstitels durch die Auslandsvertretung bzw. Ausländerbehörde.
Hat ein Forscher mit einer dafür anerkannten Einrichtung (Forschungsinstitut oder Forschung- und Entwicklung treibende Firma) eine wirksame Aufnahmevereinbarung abgeschlossen, prüft die Auslandsvertretung bzw. Ausländerbehörde dann in der Regel lediglich, ob der Forscher die allgemeinen Voraussetzungen (Erfüllen der Passpflicht, gesicherter Lebensunterhalt etc.) für die Erteilung eines Aufenthaltstitels erfüllt. Eine Arbeitsmarktprüfung durch die Bundesagentur für Arbeit findet nicht statt.
Eine öffentliche oder private Einrichtung, die im Inland Forschung betreibt, kann auf Antrag zum Abschluss von Aufnahmevereinbarungen mit Forschern aus Nicht-EU-Staaten anerkannt werden. Für die Anerkennung als „Forschungseinrichtung“ ist das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zuständig, bei dem der Antrag schriftlich zu stellen ist. Das Antragsformular und nähere Informationen finden Sie unter: www.bamf.de/forschungsaufenthalte
NGFN-2/Ascenion
Um Ergebnisse aus dem nationalen Genomforschungsnetz NGFN-2 und aus verschiedenen Life Science-Forschungseinrichtungen der Helmholtz- und Leibnizgemeinschaft für BIO Deutschland-Mitglieder besser zugänglich zu machen, arbeiten Ascenion und BIO Deutschland eng zusammen.
Details zu Technologieangeboten der Ascenion finden Sie unter:
www.genome-marketplace.de
Bei Interesse an diesen Angeboten, kontaktieren Sie bitte die Ascenion GmbH (Esther Lange, Tel.: 089-318814-22) oder die Geschäftsstelle der BIO Deutschland. Weitere Informationen finden Sie auch unter www.ascenion.de
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Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
Das DKFZ erforscht systematisch die Mechanismen der Krebsentstehung und erfasst Risikofaktoren für Krebserkrankungen. Mehr als 60 wissenschaftliche Abteilungen und Gruppen arbeiten in sieben Forschungsschwerpunkten (siehe
http://www.dkfz.de/de/forschung/schwerpunkte/index.html)
Derzeit unterhält das DKFZ ein Portfolio von 224 Patentfamilien, die zum Beispiel neue Therapeutika, Diagnostika, Targets, Geräte sowie nicht patentierte Werkzeuge für die Forschung umfassen.
Auf der Homepage finden Sie eine Übersicht über unsere verfügbaren Technologien:
http://www.dkfz.de/en/techtrans/download/Technologylist/TT-Offers.pdf sowie eine Liste mit Antikörpern http://www.dkfz.de/en/techtrans/download/Materials/Antibodylist.pdf
Sollten Sie Interesse an diesen Angeboten haben, kontaktieren Sie bitte die Stabsstelle Technologietransfer des DKFZ (Dr. Ruth Herzog, Tel. 06221 42-2955).
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IPAL GmbH
Die ipal GmbH ist die Patentverwertungsgesellschaft der Berliner Hochschulen. Auf Basis von Kooperationsverträgen ist sie im Bereich Life Sciences auch für ihre weiteren Partner, die Charité-Universitätsmedizin Berlin, das Robert Koch-Institut, das Deutsche Herzzentrum sowie für das Paul Ehrlich-Institut, exklusiv im IP-Asset-Management tätig.
Aktuell betreut die ipal mehr als 200 Patentfamilien. Erfindungen und Technologieangebote aus roter, grüner und weißer Biotechnologie sowie aus weiteren Bereichen wie Medizintechnik, Diagnostika oder diagnostische Verfahren finden Sie auf der ipal-Homepage unter: www.ipal.de/de/technologieangebote/
Sollten Sie Interesse an diesen Angeboten haben, kontaktieren Sie bitte die ipal GmbH (Sabrina Gohlisch, Tel.: 030 / 2125 4830) oder die Geschäftsstelle der BIO Deutschland.
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Max-Planck-Innovation GmbH
Die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) gründete die Max-Planck-Innovation als Technologietransfer-Agentur mit Sitz in München für alle Max-Planck-Institute, die über ganz Deutschland verteilt sind. Zurzeit werden der MP-Innovation zwischen 120 und 140 Erfindungen pro Jahr gemeldet, von denen zwischen 80 und 100 zu einer Patentanmeldung führen.
Auf der Homepage können Informationen zu neuen Entwicklungen, Erfindungen und Technologien in den Bereichen "Therapeutika & Diagnostika", "Biotechnologie", "Pflanzen" sowie "Analytik", für welche Max-Planck-Innovation derzeit noch auf der Suche nach Industriepartnern ist, gefunden werden: www.max-planck-innovation.de
Sollten Sie Interesse an diesen Angeboten haben, kontaktieren Sie bitte die Max-Planck-Innovation GmbH (Dr. Dieter Link, Tel.: 089-29091-928) oder die Geschäftsstelle der BIO Deutschland.
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PROvendis GmbH
Als Patentvermarktungsagentur nordrhein-westfälischer Hochschulen und Forschungseinrichtungen vermarktet PROvendis schutzrechtlich abgesicherte Spitzentechnologie an die Wirtschaft. Ziel ist, das Innovationspotenzial der Hochschulen und Forschungseinrichtungen wirtschaftlich auszuschöpfen durch den Transfer des Wissens in Unternehmen. Die PROvendis GmbH bildet ein wichtiges Bindeglied zwischen Hochschulen und Wirtschaft, bringt beide Seiten professionell zusammen und fördert dabei Kooperationen.
Hier spezielle für BIO Deutschland-Mitglieder fünf Technologie-Angebote:
• Phosphorylated A2A receptor agonist prodrugs as anti-inflammatory agents with improved tolerance
• Long-term cultivation of living cells for high throughput screening
• Predictive diagnostic and personalized treatment in diabetes care
• Modulation of insulin and insulinlike growth factor signalling
• New CK2 Kinase Inhibitors for antineoplastic drugs and diagnostics
Das Life Sciences-Team von PROvendis besteht aus Mitarbeitern mit ausgewiesener Fach- und Branchenexpertise aus den Naturwissenschaften und dem pharmazeutisch-medizinischen Bereich. Unternehmen der Pharmaindustrie, Biotechnologie oder Medizintechnik bietet PROvendis exklusiven Zugriff zu schutzrechtlich gesicherten Innovationen und Toptechnologien. Eine Übersicht der Technologien finden Sie unter: www.provendis.info/index.php?id=553&L=0
Bei Interesse an diesen Angeboten kontaktieren Sie bitte die PROvendis GmbH (Dr. Jürgen Walkenhorst, Tel.: 0208/94105-25) oder die Geschäftsstelle der BIO Deutschland.
Termine:
• Arbeitsgruppentreffen:
- Veranstaltung der AG Deutsch-US-Amerikanische Zusammenarbeit am 18.06.08 in San Diego
- Innovationen, Unternehmertum und Ausbildung: am 04.09.08 in München
- Human Resources: 25.09.08 in Mannheim
- Finanzen und Steuern: 21.10.08 in München
• BIO International: vom 18. bis 21. Juni 2008 in San Diego
• Mitgliederversammlung am 06.10.08 in Hannover
• BioPolitik-Konferenz am 07.10.08 in Hannover
• Biotechnica vom 07. bis 09.10.08 in Hannover
• 10. CEO & CFO-Meeting am 4. und 5. Dezember 2008 in Berlin
Programm der Biopolitik-Tagung in Hannover
BIO Deutschland begleitet Regierungsdelegation nach China
Sitzung der AG Deutsch-Amerikanische Zusammenarbeit in San Diego
Bundesfinanzminister Peer Steinbrück nimmt Stellung zu BIO Deutschlands Kritik der Steuerverschärfung für Investitionen
BIO Deutschland beim Expertengespräch zum Thema Spitzentechnologie beim BMBF
Arbeitsgruppe "Wettbewerb und Ordnungspolitik" tagt Anfang Juni
Stellungnahme der BIO Deutschland zum Gendiagnostik-Gesetz
Beitritte der vergangenen Wochen: Cellasys, Co.don und Diapharm
In eigener Sache: Rufnummern in der Geschäftsstelle, Informationsbroschüre und Homepage
Berichte aus den Bioregionen: Expertentreffen der Regensburger HTCR-Stiftung
Schwarzes Brett: jobvector career day
International: 7. EU-FRP - Verabschiedung des Arbeitsprogramms "Gesundheit"
Aktuelle Technologietransfer-Angebote für BIO Deutschland-Mitglieder
Umfrage zur Bedeutung geistiger Eigentumsrechte und Produktpiraterie
Wichtige Termine
Blutkörperchen aus dem Labor - Ersatz für Blutspende?
Die Gene der Mutter aller höheren Tiere: Forscher publizieren Genom von Trichoplax adhaerens
VFA bietet Plattform für Methodendiskussion
Entdeckt: Wie Biomarker das biologische Alter verraten
Wochenrückblick: Neues aus der Biotech-Branche