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Die Verbände und Interessenvertreter der Branche haben sich zusammengeschlossen, um gemeinsam das interdisziplinäre Treffen der Biotechnologie-Branche, die erste BioPolitik-Konferenz am 7. Oktober im Rahmen der Biotechnica inhaltlich auszurichten: BIO Deutschland, der Arbeitskreis der BioRegionen, BPI, DECHEMA/VBU, IASB (International Association of Synthetic Biology), VCI/DIB und VFA Bio gestalten in diesem Jahr mehrere parallele Workshops, auf denen die dringlichsten und wichtigsten Themen der Biotechnologie-Branche diskutiert, Thesen, Vorschläge und Forderungen verabschiedet und später in einem Ergebnisband veröffentlicht werden.
Die Biopolitik-Konferenz bildet am ersten Messetag den Auftakt des umfangreichen Konferenzprogramms der Biotechnica 2008. Sie findet am 7. Oktober, 9:00 bis 12.45 Uhr, im Convention Center (CC), Messegelände Hannover, Saal 2, statt. Sie beginnt mit mehreren parallelen Workshops:
Die "Chancen und Risiken einer Karriere in der Biotechnologie" erörtern die Vorsitzende des Workshops "HR", Prof. Dr. Sabine Köpper (PKCie) zusammen mit dem Co-Vorsitzenden Gerald Böhm (IGZ BioMed Würzburg) und den Referenten Prof. Dr. Peter Stadler (Taconic Artemis), Dr. Hans Dietrich von Loeffelholz (Bundesamt für Migration) und Annette Angenendt (BtS, Biotechnologische Studenteninitiative, angefragt).
Im Workshop "Seek, Find, Incubate – Tech Transfer Unplugged" unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Horst Domdey (BioM Biotech Cluster Development) und dem Co-Vorsitz von Dr. Jens Katzek (BioMitteldeutschland) analysieren die Referenten Rhiannon Sanders (Uppsala BIO, angefragt), Dr. Dieter Treichel (Max-Planck-Innovation) und Dr. Johannes Velling (Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie) neue Konzepte für das Auffinden und den Transfer der in Akademia entwickelten Innovationen.
Mit "Eigenkapital und die Mobilisierung von Forschungsinvestitionen in innovativen Branchen" befassen sich unter dem Vorsitz von Dr. Jan Schmidt-Brand (Heidelberg Pharma) und dem Co-Vorsitz von Dr. Kai Uwe Bindseil (BioTOP) im Workshop "Finanzen und Steuern" die Referenten Udo Neuhäußer (Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie), Enno Spillner (4SC) und Prof. Dr. Dirk Honold (Brain).
"Mehr Sinn für Unternehmertum und naturwissenschaftliche Wertschöpfung in Deutschland" sind die Themen, die Dr. Karsten Henco (Neurimmune) und Dr. Martin Pfister (Biosaxony) als Vorsitzender und Co-Vorsitzender des Workshops "Unternehmertum", zusammen mit den Referenten Dr. Herbert Stadler (Affectis Pharmaceuticals AG), Prof. Dr. Vera Kallmeyer (Stanford University) und Engelbert Beyer (Bundesministerium für Bildung und Forschung) debattieren werden.
"Innovationen in der Medizin im Spannungsfeld von Kosten, Nutzen und Erstattung" ist das Thema des Workshops zur "Gesundheitsökonomie". Der Vorsitzende ist Dr. Peter Heinrich (MediGene AG), Co-Vorsitzender Detlef Terzenbach (Hessen Biotech). Es referieren Christoph Vauth (Universität Hannover), Ulrich Dietz (Bundesministerium für Gesundheit) und Martin Völkl (Celgene GmbH).
Über fairen Patentschutz für den innovativen Mittelstand diskutieren Dr. Martin Pöhlchen (Revotar Biopharmaceuticals AG), Dr. Stefan Walz (Bundesministerium der Justiz) und Dr. Constanze Ulmer-Eilfort (Baker & McKenzie) auf dem Workshop "Geistiges Eigentum". Hier sind Dr. Rainer Wessel (Ganymed Pharmaceuticals AG) Vorsitzender und Dr. Albrecht Läufer (Corvay GmbH) Co-Vorsitzender.
Die Suche nach neuen Behandlungsmethoden für bisher unheilbare Krankheiten thematisiert der Workshop zu "Advanced Therapies" unter dem Vorsitz von Dr. Andrea Schilz (Eufets AG), und dem Co-Vorsitz von Dr. Kathrin Adlkofer (Norgenta GmbH) mit den Referenten Prof. Dr. Felicia Rosenthal (CellGenix, angefragt), Dr. Andreas Emmendörffer (Euroderm Biotech) sowie Dr. Heinz W. Joseph (Tetec AG).
Die Teilnehmer des Podiums des Workshops "Biosecurity" unter Vorsitz von Dr. Heinz Schwer (Sloning BioTechnology GmbH) und den Referenten Markus Fischer (Entelechon GmbH), Dr. Iris Hunger (Universität Hamburg) und Dr. Alexander Olbrich (Auswärtiges Amt) diskutieren Aspekte zur Sicherheit biotechnologischer Dienstleistungen in globalen Märkten.
Vorsitzende/Co-Vorsitzende der Workshops (v.l.n.r.): Dr. Katrin Adlkofer, Prof. Dr. Horst Domdey, Dr. Peter Heinrich, Dr. Karsten Henco, Prof. Dr. Sabine Köpper, Dr. Jan Schmidt-Brand, Dr. Heinz Schwer und Dr. Rainer Wessel
Das Plenum, das sich an die Workshops anschließen wird, bietet die Plattform für die programmatische Rede der Bundesregierung (Staatssekretär Michael Thielen) und die Darstellung der Ergebnisse aus den Workshops zu den politischen Rahmenbedingungen für die Biotechnologie-Branche. Abgerundet wird das Programm durch die Verleihung des Innovationspreises der BioRegionen und die Würdigung der patentierten Geschäftsideen der Gewinner.
An dem Treffen nehmen Geschäftsführer, Vorstände, die obere sowie die mittlere Managementebene von Biotech-Unternehmen und Service-Gesellschaften teil. Weitere erwartete Gäste sind Referenten und Referatsleiter aus der Bundesverwaltung (Ministerien), Leiter und Mitarbeiter der BioRegionen, Landesregierungsvertreter, Messebesucher sowie Vertreter des EU-Parlaments.
Mitglieder, die in einer der BIO Deutschland-Arbeitsgruppen aktiv tätig sind, erhalten ein kostenfreies Ticket, das sie zum Besuch der BioPolitik-Konferenz, der Messe-Halle der Biotechnica und der Eröffnungsveranstaltung der BioPerspectives berechtigt. Weiteren BIO Deutschland-Mitgliedern wird dafür ein reduzierter Beitrag in Höhe von lediglich netto 67,50 Euro (statt 140,- Euro) in Rechnung gestellt. Bitte tragen Sie im Anmeldeformular unter "Member of the following Association/BioRegion/Public Administration/Ministry" den Namen „BIO Deutschland“ ein und senden es mit Ihren persönlichen Daten ausgefüllt baldmöglichst an die Deutsche Messe AG (Fax: +49-511-89-30998) zurück.
Das Anmeldeformular sowie das Gesamtkonferenzprogramm finden Sie auch im Internet unter: http://www.biotechnica.de/kon
Das Gesamt-Programm der Biotechnica-Konferenzen finden Sie als PDF-Datei unter: http://www.biotechnica.de/54410
Einen detaillierten Überblick finden Sie unter:
http://www.biodeutschland.org/biopolitik_2008/biopolitik_2008.php
BIO Deutschland-Mitglieder sind im Anschluss an die Mitgliederversammlung (von 16.00 bis 18:00 Uhr) am Abend des 6. Oktobers 2008 in Hannover zur Verleihung des European Biotechnica-Awards eingeladen. Wir bitten Sie hiermit, sich auch diese Termine vorzumerken. Offizielle Einladungen zur Mitgliederversammlung und zur Award-Verleihung werden Ihnen gesondert zugesandt.
Weitere Informationen erteilt gerne Pablo Serrano, Senior Manager der BIO Deutschland, unter 030-3450593-32.
BIO Deutschland möchte gemeinsam mit seinen Mitgliedern und Freunden gesellschaftliche Verantwortung gegenüber den vier Millionen Menschen in Deutschland zeigen, die unter einer der circa 5.000 seltenen Erkrankungen leiden. Daher veranstaltet der Verband am 5. Dezember 2008 mit den Vorständen der Spitzentechnologiebranche und ihren Geschäftspartnern eine Benefizveranstaltung in Berlin zugunsten der Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen - ACHSE e.V. (Schirmherrin der ACHSE ist Eva Luise Köhler) im Hotel de Rome in Berlin.
Die ACHSE ist ein noch junges Netzwerk von derzeit 80 Patientenorganisationen, die Kinder und Erwachsene mit chronischen seltenen Erkrankungen und ihre Angehörigen vertreten. In Deutschland leben vier Millionen betroffene Menschen.
Der lange Weg zur Diagnose, fehlende Medikamente und der Mangel an erfolgreichen Behandlungsmethoden zeigen die besonderen Probleme der Betroffenen auf. Sie sind die Waisenkinder der Medizin. Durch Initiativen wie die Beratung erkrankter Menschen, der Unterstützung bei der Diagnosesuche, einem patientenorientierten Informationsportal, Forschungsförderung, Öffentlichkeitsarbeit und gesundheitspolitischer Interessenvertretung engagiert sich die ACHSE für die vielen betroffenen Menschen in unserer Mitte. Dadurch gibt ihnen die ACHSE Mut und Hoffnung für ihren oftmals schweren Lebensalltag.
Die Überschüsse der Veranstaltung und weitere Spenden kommen der ACHSE zu Gute.
Der festliche Abend, eine Premiere, ist in seiner Konzeption einmalig für die deutsche Biotechnologie-Branche. Der Charakter der Veranstaltung ist festlich-elegant, zukunftsorientiert und freundschaftlich.
Das Programm:
Empfang um 19.30 Uhr im Grand Foyer
Einlass zum Grand Ballroom um 20.00 Uhr
- Begrüßung
- Vorspeise
- Moderation und Unterhaltung
- Festreden
- 21.00 Uhr weiter mit dem Dinner und Dessert-Buffet
- Moderation und Unterhaltung
- Beginn der Live-Musik um ca. 22:00 Uhr
- Mitternachtsimbiss
- am 6. 12.: exklusive Führung durch Berlin
Auskunft über Sponsoring-Möglichkeiten erteilt Ihnen gerne Dr. Pablo Serrano, Tel.: +49-3450593-32 oder serrano@biodeutschland.org.
Sollten Sie Interesse haben, senden Sie uns Ihre Reservierungswünsche per E-Mail an events@biodeutschland.org
Anfang August traf sich der BIO Deutschland-Vorstand zur 3. Vorstandssitzung in diesem Jahr in Frankfurt/Main. Auf der Tagesordnung standen die Aufnahme der neuen Mitglieder, die Tätigkeit auf dem Gebiet der Interessenvertretung zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die innovative Biotechnologie-Industrie, die Öffentlichkeitsarbeit, neue Veranstaltungen und die Vorbereitungen zur Mitgliederversammlung am 6. Oktober im Vorfeld zur Biotechnica in Hannover.
Die nächste Vorstandssitzung wird am 7. Oktober in Hannover stattfinden.
China bietet zweifelsohne nicht nur ungeahnte Herausforderungen, sondern auch eine Fülle von Geschäftsmöglichkeiten an. Aus diesem Grund bemüht sich die Bundesregierung seit Jahren, die Wirtschaftsbeziehungen zwischen den verschiedenen Branchen beider Nationen zu intensivieren. In diesem Rahmen fand Ende Juni in der chinesischen Provinzhauptstadt Changsha die konstituierende Tagung der deutsch-chinesischen Arbeitsgruppe "Medizinwirtschaft und Biotechnologie" unter der Leitung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) und der chinesischen Abteilung für die High-Tech-Industrie der Staatlichen Kommission für Entwicklung und Reform (NDRC) statt.
Vorrangiges Ziel der Arbeitsgruppensitzung war, die Themen für die bilaterale Zusammenarbeit möglichst konkret zu bestimmen und entsprechende Unter-Arbeitsgruppen einzurichten. Aufgabe dieser Untergruppen ist es nun zu eruieren, wie man Synergien nutzen und die Kooperation zwischen beiden Ländern vorantreiben kann. Eines der Schwerpunktthemen war Bio- und Gentechnologie, einschließlich regenerative Medizin und molekulare Diagnostik.
Leiter dieser Unter-Arbeitsgruppe ist auf deutscher Seite Herr Uwe Ahrens, Vorstandsvorsitzender der Co.don AG, der auch die Interessen des innovativen Biotech-Mittelstandes vertreten wird.
Um künftige oder bereits bestehende Synergien festzustellen, um die Geschäftsanbahnung mit potentiellen chinesischen Partnern voranzutreiben und um konkrete Kooperations- und Handelsbeziehungen auszugestalten, fragen wir auf diesem Wege nach Ihrem Input. In der Geschäftsstelle können Sie gerne das dafür vorbereitete Input-Formular anfordern (via E-Mail an serrano@biodeutschland.org).
Ihre Antworten werden der Unter-Arbeitsgruppe Bio- und Gentechnologie helfen, die weiteren Schritte mit der chinesischen Seite voranzutreiben und die Rahmenbedingungen für die Wirtschaftsbeziehungen beider Länder auszugestalten. Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.
Die Bio Deutschland-Arbeitsgruppe "Regulatorische Angelegenheiten" traf sich Ende Juli in Mannheim, um über aktuelle Themen zu diskutieren und um die nächsten Aktivitäten zu planen. Auf der Tagesordnung standen unter anderem die GCP-Verordnung (die deutsche Umsetzung der CTA Direktive der EU), der Normenentwurf zum "Biosafety Risk Management", die eCTD-Implementierung, die Umsetzung der EU-Richtlinie zum "Advanced Cell Thearpies" und die Liberalisierung der (Arzneimittel-)Produktwerbung. Ein Protokoll des Treffens kann von BIO Deutschland-Mitgliedern in der Geschäftsstelle angefordert werden (info@biodeutschland.org).
Es ist geplant, dass die nächste Sitzung der Arbeitsgruppe am 17. November im Rahmen der BIO-Europe in Mannheim stattfinden wird. Interessenten melden sich bitte bei der Geschäftsstelle der BIO Deutschland unter Tel.: 030-3450593-30.
In den vergangenen Wochen sind zwei weitere Mitglieder der BIO Deutschland beigetreten: Merck-Serono und Amantec.
Merck KGaA - Merck Serono, Darmstadt.
Die Sparte Merck Serono im Unternehmensbereich Pharma der Merck-Gruppe ist aus der 2007 erfolgten Übernahme der Schweizer Serono S.A. und der Integration des Geschäftes mit der ehemaligen Merck-Sparte Ethicals entstanden.Merck Serono verfügt über Arzneimittel, die bei Krebs, Multipler Sklerose, Unfruchtbarkeit, metabolischen und kardiometabolischen Erkrankungen sowie Psoriasis eingesetzt werden. Die Sparte engagiert sich in Therapiebereichen mit hohem Spezialisierungsgrad, wie beispielsweise der Neurologie und Onkologie, aber auch in neuen Therapiebereichen, die sich prospektiv aus der Forschung und Entwicklung im Bereich Autoimmun- und Entzündungserkrankungen ergeben könnten.
Weitere Informationen: http://www.merckserono.de.
Amantec GmbH, Berlin
Das Unternehmen ist eine 1999 gegründete Clinical Research Organisation (CRO) mit langjähriger Pharma-Erfahrung. Das Unternehmen unterstützt Firmen bei der Planung, Koordination und Durchführung von klinischen Studien. Die Schwerpunkte sind Studien-Management und Monitoring. Das Unternehmen beschäftigt derzeit 16 Mitarbeiter und ist in Frankfurt (Industriepark Höchst), Münster (Technologiehof) und Berlin (berlinbiotechpark) angesiedelt.
Weitere Informationen: http://www.amantec.de.
Wir heißen die neuen Mitglieder herzlich willkommen! Eine komplette Mitgliederliste finden Sie auf unserer Homepage unter http://www.biodeutschland.org/mitglied/mitglied.php
Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) von Bund und Ländern hat Mitte Juli Experten der Branche zu einer interdisziplinären Biotechnologiekonferenz in die Landesvertretung Baden-Württembergs in Berlin eingeladen. Ziel der Veranstaltung war es, über die Verbesserung der Kooperationsmöglichkeiten der Akteure im Innovationsgeschehen als wichtige Voraussetzungen für den Innovationsstandort Deutschland zu diskutieren. Die Ergebnisse dieses Innovationsdialogs sollen später in die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern eingebracht werden.
Eingeladen waren Vertreterinnen und Vertreter aus der Wirtschaft, der Wissenschaft und den Fachressorts von Bund und Ländern. In einem offenen Dialog wurden Lücken und Hemmnisse in der Innovationskette identifiziert und Vorschläge entwickelt, wie der Innovationsprozess stimuliert und optimiert werden könnte. Die Veranstaltung wurde im Format "World Café" durchgeführt, eine Methode, die zur kreativen und offenen Herangehensweise an das Thema dient.
Die GWK hat laut Selbstdarstellung unter http://www.gwk-bonn.de als Nachfolgeorganisation der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung (BLK) am 1. Januar 2008 ihre Arbeit aufgenommen.
Die Errichtung der GWK wurde am 14. Juni 2007 von den Regierungschefs von Bund und Ländern beschlossen. Die Neuorganisation der gemeinsamen Wissenschafts- und Forschungsförderung von Bund und Ländern ist Folge der am 1. September 2006 in Kraft getretenen Föderalismusreform. Durch diese Reform erfuhr Artikel 91 b Grundgesetz eine Präzisierung und Erweiterung.
Bund und Länder können danach zusammenwirken bei der Förderung von:
Einrichtungen und Vorhaben der wissenschaftlichen Forschung außerhalb der Hochschulen,
Vorhaben der Wissenschaft und Forschung an Hochschulen,
Forschungsbauten an Hochschulen einschließlich Großgeräten.
Diesen Aufgaben werden sich Bund und Länder künftig in der GWK widmen. Sie wollen dabei ihre Zusammenarbeit weiter verstärken und streben eine enge Koordination bei gemeinsam berührenden Fragen auf dem Gebiet der nationalen, europäischen und internationalen Wissenschafts- und Forschungspolitik an. In der GWK sollen die großen wissenschaftspolitischen Fragestellungen erörtert und beschlossen werden, verbunden mit einer noch stärker strategisch orientierten Diskussion zu Fragen des Wissenschaftssystems insgesamt.
Anfang August haben das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Verband forschender Arzneimittelhersteller (VFA) ein Expertengespräch zum Thema Technologie-Transfer und Innovative Medicines Initiative (IMI) einberufen. In Deutschland hatte es zuvor kritische Anmerkungen im Hinblick auf die "Intellectual Property Policy" gegeben. Die BIO Deutschland-Vorstände Prof. Dr. Horst Domdey und Dr. Marlies Sproll sowie die Geschäftsführerin Dr. Viola Bronsema haben an der Sitzung teilgenommen.
BIO Deutschland begrüßte zwar den Ansatz an sich, machte aber bei dieser Gelegenheit unter anderem darauf aufmerksam, dass dieses europäische Programm für innovative kleine und mittlere Unternehmen (KMU) unattraktiv wäre, da die Unternehmen in relativ frühen Entwicklungsstadien ihr Geistiges Eigentum offen legen müssten. Es bestünde zwar die Möglichkeit sich vertraglich abzusichern, - das sei jedoch mit einem erheblichen, für viele Unternehmen kaum zu bewältigendem administrativen Aufwand verbunden. Außerdem könnten Unternehmen mittlerer Größe (mehr als 250 Mitarbeitende) kaum von der IMI der EU-Kommission profitieren.
Weitere Informationen zum Programm finden Sie http://www.imi.lifepartnering.com/
BioMitteldeutschland
Zum vierten Mal präsentierten sich Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus Sachsen-Anhalt auf der weltweit wichtigsten Fachmesse und -konferenz für Pflanzenbiotechnologie - der Agricultural Biotechnology International Conference (ABIC), die vom 24. bis 27. August 2008 im irischen Cork stattfand. Auf der grünen Insel präsentierte sich der Standorts Gatersleben unter der Dachmarke "Green Gate Gatersleben (GGG)". Unter dem Leitthema "Pflanzenbiotechnologie für eine wettbewerbsfähige und nachhaltige Zukunft" waren zudem sachsen-anhaltische Unternehmen wie Sungene GmbH, Traitgenetics GmbH sowie das Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und -kulturpflanzenforschung (IPK) vertreten.
Weitere Informationen: http://www.biomitteldeutschland.de
Gerne veröffentlichen wir Ihre Nachrichten in der nächsten Newsletter-Ausgabe. Bitte senden Sie uns Ihre Texte (bitte unbedingt beachten: insgesamt maximal 900 Zeichen, inkl. Leerzeichen) für die nächste Ausgabe des BIO Deutschland-Newsletters bis spätestens Freitag, 22. September an serrano@biodeutschland.org
Die Patentverwertungsagentur der Berliner Hochschulen ipal GmbH veranstaltet in diesem Jahr gemeinsam mit Partnern am Donnerstag, dem 27.11.2008 das 2. Ipal Partnering, bei dem schutzrechtlich gesicherte Forschungsergebnisse aus den Bereichen Biotechnologie, Pharma und Medizintechnik der Industrie vorgestellt werden. Firmen, die Interesse an einer Einlizenzierung der vorgestellten Technologien haben und weitere Informationen wünschen, können am Veranstaltungstag Partneringgespräche mit den Projektmanagern der ipal und ihren Partnern vereinbaren.
Weitere Informationen: http://www.ipal-partnering.de
Gerne veröffentlichen wir Ihre Angebote für BIO Deutschland-Mitglieder in der nächsten Newsletter-Ausgabe. Bitte senden Sie uns Ihre Texte (bitte unbedingt beachten: insgesamt maximal 300 Zeichen, inkl. Leerzeichen für die nächste Ausgabe des BIO Deutschland-Newsletters bis spätestens Freitag, dem 22. September an serrano@biodeutschland.org) Für Rückfragen stehen wir Ihnen in der Geschäftsstelle unter 030-3450593-32 gerne zur Verfügung.
Das Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) forderte Anfang August dazu auf, Anträge für den Zeitraum 2009-2011 auf Förderung des Ausbaus der Wissenschaftlich-Technologischen Zusammenarbeit mit China bis zum 3. November 2008 einzureichen.
Ziel ist die Anbahnung intensiver und langfristiger Kooperationen zwischen deutschen und chinesischen Partnern. Das Ministerium begrüßt ausdrücklich die Beteiligung insbesondere von innovativen kleinen und mittleren Unternehmen.
Die Fördermaßnahmen sollen dazu dienen, die wissenschaftlich-technologische Zusammenarbeit weiter zu intensivieren und insbesondere hervorragende chinesische Nachwuchswissenschaftler an den Forschungsstandort Deutschland zu binden sowie deutsche Nachwuchswissenschaftler zu vor allem auch längerfristigen Aufenthalten in China zu ermutigen. Durch Mobilitätsförderung sollen sowohl bestehende Kooperationen ausgebaut als auch neue Kontakte geknüpft bzw. neue Projektkooperationen initiiert werden. Die geförderten Aktivitäten sollen der Vorbereitung größerer Vorhaben und insbesondere der Vorbereitung von umfangreicheren Antragstellungen bei Förderorganisationen wie z.B. BMBF, DFG oder EU dienen.
Anbahnungsmaßnahmen für FuE-Kooperationen zwischen herausragenden deutschen und chinesischen Forschungseinrichtungen, Hochschulen und kleinen und mittleren Unternehmen in der Biotechnologie
können unterstützt werden.
Zum Zwecke des Ausbaus bestehender und der Anbahnung neuer Kooperationen werden Anbahnungsprojekte mit einer Laufzeit von mindestens 1 und höchstens 2 Jahren unterstützt. In begründeten Ausnahmefällen kann die Laufzeit um bis zu ein Jahr auf insgesamt maximal 3 Jahre verlängert werden.
Für kleinere Anbahnungsvorhaben mit kurzer Laufzeit und geringem Fördervolumen steht ein vereinfachtes Verfahren zur Verfügung, mit dem unabhängig von der Fristsetzung dieser Förderbekanntmachung jederzeit Anträge eingereicht werden können. Es stehen unterschiedliche Fördermaßnahmen zur Verfügung, die im Rahmen eines Antrags miteinander kombiniert werden können.
Antragsberechtigt sind staatliche und nicht-staatliche Hochschulen sowie außeruniversitäre Forschungseinrichtungen mit Sitz in Deutschland. Ebenso können kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz in Deutschland gefördert werden.
Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Bemessungsgrundlage für Zuwendungen an Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten, die in der Regel bis zu 50% anteilfinanziert werden können. Bei Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft wird eine angemessene Eigenbeteiligung von grundsätzlich mindestens 50% der entstehenden zuwendungsfähigen Kosten vorausgesetzt.
Die Bemessung der jeweiligen Förderquote muss den Gemeinschaftsrahmen der EU-Kommission für staatliche FuE-Beihilfen berücksichtigen. Dieser Gemeinschaftsrahmen lässt für Verbundprojekte von Antragstellern aus den Neuen Bundesländern und für Kleine und Mittlere Unternehmen (KMU) eine differenzierte Bonusregelung zu, die ggf. zu einer höheren Förderquote führen kann.
Weitere Informationen: Internationales Büro des BMBF im Projektträger beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., Heinrich-Konen-Str. 1, 53227 Bonn (http://www.internationales-buero.de). Fachlicher Ansprechpartner beim Internationalen Büro ist Dr. Frank Stiller (E-Mail: frank.stiller@dlr.de, Tel: 0228-3821-408)
NGFN-2/Ascenion
Um Ergebnisse aus dem nationalen Genomforschungsnetz NGFN-2 und aus verschiedenen Life Science-Forschungseinrichtungen der Helmholtz- und Leibnizgemeinschaft für BIO Deutschland-Mitglieder besser zugänglich zu machen, arbeiten Ascenion und BIO Deutschland eng zusammen.
Details zu Technologieangeboten der Ascenion finden Sie unter: http://www.genome-marketplace.de
Bei Interesse an diesen Angeboten, kontaktieren Sie bitte die Ascenion GmbH (Esther Lange, Tel.: 089-318814-22) oder die Geschäftsstelle der BIO Deutschland. Weitere Informationen finden Sie auch unter http://www.ascenion.de
Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ
Das DKFZ erforscht systematisch die Mechanismen der Krebsentstehung und erfasst Risikofaktoren für Krebserkrankungen. Mehr als 60 wissenschaftliche Abteilungen und Gruppen arbeiten in sieben Forschungsschwerpunkten (siehe http://www.dkfz.de/de/forschung/schwerpunkte/index.html)
Derzeit unterhält das DKFZ ein Portfolio von 224 Patentfamilien, die zum Beispiel neue Therapeutika, Diagnostika, Targets, Geräte sowie nicht patentierte Werkzeuge für die Forschung umfassen.
Auf der Homepage finden Sie eine Übersicht über unsere verfügbaren Technologien: http://www.dkfz.de/en/techtrans/download/Technologylist/TT-Offers.pdf sowie eine Liste mit Antikörpern http://www.dkfz.de/en/techtrans/download/Materials/Antibodylist.pdf
Sollten Sie Interesse an diesen Angeboten haben, kontaktieren Sie bitte die Stabsstelle Technologietransfer des DKFZ (Dr. Ruth Herzog, Tel. 06221 42-2955).
IPAL GmbH
Die ipal GmbH ist die Patentverwertungsgesellschaft der Berliner Hochschulen. Auf Basis von Kooperationsverträgen ist sie im Bereich Life Sciences auch für ihre weiteren Partner, die Charité-Universitätsmedizin Berlin, das Robert Koch-Institut, das Deutsche Herzzentrum sowie für das Paul Ehrlich-Institut, exklusiv im IP-Asset-Management tätig.
Aktuell betreut die ipal mehr als 200 Patentfamilien. Erfindungen und Technologieangebote aus roter, grüner und weißer Biotechnologie sowie aus weiteren Bereichen wie Medizintechnik, Diagnostika oder diagnostische Verfahren finden Sie auf der ipal-Homepage unter: http://www.ipal.de/de/technologieangebote/
Sollten Sie Interesse an diesen Angeboten haben, kontaktieren Sie bitte die ipal GmbH (Sabrina Gohlisch, Tel.: 030 / 2125 4830) oder die Geschäftsstelle der BIO Deutschland.
Max-Planck-Innovation GmbH
Die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) gründete die Max-Planck-Innovation als Technologietransfer-Agentur mit Sitz in München für alle Max-Planck-Institute, die über ganz Deutschland verteilt sind. Zurzeit werden der MP-Innovation zwischen 120 und 140 Erfindungen pro Jahr gemeldet, von denen zwischen 80 und 100 zu einer Patentanmeldung führen.
Auf der Homepage können Informationen zu neuen Entwicklungen, Erfindungen und Technologien in den Bereichen "Therapeutika & Diagnostika", "Biotechnologie", "Pflanzen" sowie "Analytik", für welche Max-Planck-Innovation derzeit noch auf der Suche nach Industriepartnern ist, gefunden werden: http://www.max-planck-innovation.de
Sollten Sie Interesse an diesen Angeboten haben, kontaktieren Sie bitte die Max-Planck-Innovation GmbH (Dr. Dieter Link, Tel.: 089-29091-928) oder die Geschäftsstelle der BIO Deutschland.
PROvendis GmbH
Als Patentvermarktungsagentur nordrhein-westfälischer Hochschulen und Forschungseinrichtungen vermarktet PROvendis schutzrechtlich abgesicherte Spitzentechnologie an die Wirtschaft. Ziel ist, das Innovationspotenzial der Hochschulen und Forschungseinrichtungen wirtschaftlich auszuschöpfen durch den Transfer des Wissens in Unternehmen. Die PROvendis GmbH bildet ein wichtiges Bindeglied zwischen Hochschulen und Wirtschaft, bringt beide Seiten professionell zusammen und fördert dabei Kooperationen.
Hier spezielle für BIO Deutschland-Mitglieder fünf Technologie-Angebote:
• Platelet Aggregation Inhibitors: Novel antagonists of the P2Y12- receptor with antithrombotic effect
• FTO Knock-out: Non-human mammals for elucidating the role of FTO in obesity
• GBA2: Therapeutic uses for orphan metabolic diseases
• GlioMethyl: Promotor methylation of the DUSP-4 gene as predictive parameter for gliomas
• Feed-plate: Microtiterplate as fed batch reactor system for fast growing bacteria
Das Life Sciences-Team von PROvendis besteht aus Mitarbeitern mit ausgewiesener Fach- und Branchenexpertise aus den Naturwissenschaften und dem pharmazeutisch-medizinischen Bereich. Unternehmen der Pharmaindustrie, Biotechnologie oder Medizintechnik bietet PROvendis exklusiven Zugriff zu schutzrechtlich gesicherten Innovationen und Toptechnologien. Eine Übersicht der Technologien finden Sie unter: http://www.provendis.info/index.php?id=553&L=0
Bei Interesse an diesen Angeboten kontaktieren Sie bitte die PROvendis GmbH (Dr. Jürgen Walkenhorst, Tel.: 0208/94105-25) oder die Geschäftsstelle der BIO Deutschland.
Arbeitsgruppentreffen
Weitere wichtige Termine
10. CEO+CFO-Meeting in Berlin
Benefizveranstaltung der BIO Deutschland zugunsten der ACHSE
Treffen mit Bundestagsabgeordneten zu den Themen Gendiagnostik-Gesetz und Wettbewerb
4. Neue Arbeitsgruppe zum Thema "Diagnostik"
Stellungsnahme zum Entwurf der EU-Richtlinie zur wissenschaftlichen Verwendung von Tieren
BIO Deutschland mit Mitgliedsunternehmen auf der Bio-Europe
BIO Deutschland auf dem sächsischen CDU-Forum Gesundheitspolitik
Sitzung der Arbeitsgruppe "Deutsch-US-Amerikanische Zusammenarbeit"
Treffen der Arbeitsgruppe "Regulatorische Angelegenheiten"
Stellungnahme der BIO Deutschland zum Thema Nachwachsende Rohstoffe
BIO Deutschland beim Treffen des Gesundheitsforschungsrates
Herbsttagung des Pharma-Lizenz Clubs
Neue Mitglieder in den vergangenen Wochen
Berichte aus den BioRegionen: 1. BioM-Technica
International: Portal der Europäische Kommission für Förderung/Kooperation/
Spitzencluster
Aktuelle Technologietransfer-Angebote für BIO Deutschland-Mitglieder
Vergünstigungen für BIO Deutschland-Mitglieder und wichtige Termine
Die Geschäftsstelle wünscht allen frohe Festtage und ein erfolgreiches 2009
Der Natur abgeschaut: Kleben zum Überleben
Diagnostica-Industrie trotz Wirtschaftskrise zuversichtlich
MHH-Forscher entdecken neues Krankheitsbild
trans-o-flex hat mit aktiv temperaturgeführten Transporten in Benelux begonnen
Wochenrückblick: Neues aus der Biotech-Branche
Millionenschwere Professuren locken Spitzenforscher nach Deutschland