HomeMoos
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Pressemitteilungen 2006

18. Dezember 2006
Kontakte zwischen Pharma-Industrie und Biotech-Unternehmen:
Exklusive Konferenz bietet Plattform für regen Austausch zwischen internationalen Arzneimittelherstellern und innovativen Biotechnologie-Firmen

Berlin (18.12.2006) - Die Biotechnologie-Industrie-Organisation Deutschland (BIO Deutschland e.V.) veranstaltete gemeinsam mit der Vereinigung Europäischer Biopharmazeutischer Unternehmen (European Biopharmaceutical Enterprises - EBE) eine exklusive Konferenz in Berlin. Hier konnten sich rund 90 Vorstände und Führungskräfte (Bio-)pharmazeutischer Unternehmen, privater Beteiligungs- und Venture Capital-Firmen aus Europa und den USA zwei Tage lang intensiv und angeregt austauschen.

Die Konferenz wurde unterstützt von internationalen Unternehmen aus dem Finanz- (VISCARDI Group, München, The Trout Group, New York, und Nomura Code Securites, London) und dem Pharma-Sektor (Roche, Basel, und Genzyme Europe, Brüssel). Sie fand im Ermeler-Haus am 13. und 14. Dezember am Ufer der Spree in Berlin statt. Die zwei Hauptthemen der Konferenz befassten sich mit der Frage nach den Möglichkeiten der Attraktivitätssteigerung für europäische Biotech-Firmen, um besser US-amerikanische und weitere internationale Partner anziehen zu können, und mit den verschiedenen Geschäftsstrategien erfolgreicher europäischer Biotech-Unternehmen im Hinblick auf die Zukunftsfähigkeit der Branche.

Im altehrwürdigen Ambiente des Rokoko-Palais teilten Vorstandsmitglieder von Schlüssel-Biotech-Unternehmen, pharmazeutischen Firmen, privaten Beteiligungs- und Venture Capital-Firmen ihre Erfahrungen miteinander und berieten über konkrete Fallbeispiele und Ratschläge zur Geschäftsentwicklung mit Biotech-Firmen. Die Konferenz analysierte auch das Management und die Finanzierungsmodelle in den USA im Gegensatz zu Europa und sprach neue Exittrends für Finanzinvestoren an.

20. November 2006
BIO Deutschland: Deutsche Stammzellforschung jetzt wettbewerbsfähig machen

Berlin (20.11.2006) - Die Biotechnologie-Industrie-Organisation Deutschland (BIO Deutschland e.V.) unterstützt die Verlegung des Stichtages für die Verwendung von Stammzelllinien auf den 31. Dezember 2005, und fordert deutliche Signale der Regierung für die Förderung der Forschung für regenerative Medizin. Bislang dürfen lediglich Stammzelllinien verwendet werden, die vor dem 1. Januar 2002 gewonnen wurden.

"Diese Verschiebung um vier Jahre ist ein wichtiger Schritt zur Sicherstellung der zukünftigen Forschung für regenerative Medizin in Deutschland", erklärt Prof. Dr. Felicia Rosenthal, Vorstandsmitglied der BIO Deutschland und Geschäftsführerin der CellGenix GmbH in Freiburg. Aus diesem Grund begrüßt der Wirtschaftsverband der Biotechnologiebranche ausdrücklich die Empfehlung des Ratsvorsitzenden der evangelischen Kirche, Bischof Wolfgang Huber, den Stichtag um vier Jahre vom 1. Januar 2002 auf den 31. Dezember 2005 zu verlegen. Damit könnten nämlich deutsche Wissenschaftler mit fast allen neueren Stammzelllinien (etwa 380) arbeiten und blieben so in der Forschung und Entwicklung von regenerativer Medizin auf dem neuesten Stand.

Die Stammzellforschung hat ein großes Potenzial, neue Behandlungen für schwere Krankheiten zu entwickeln. Zu den Patientinnen und Patienten, die künftig durch Transplantation gezüchteter Stammzellen besser behandelt oder sogar geheilt werden könnten, zählen solche mit Erkrankungen des Nervensystems wie Multiple Sklerose, Alzheimer-Demenz, Morbus Parkinson, Schlaganfall oder Querschnittslähmungen sowie Herzmuskelerkrankungen - wie Herzinfarkt oder Herzinsuffizienz - oder Leberversagen. Bisher durften nur 22 ältere Zelllinien aus dem Ausland importiert werden, die in der globalen Stammzellforschung nur selten zur Anwendung kommen und für spätere Therapien ungeeignet sind, da diese durch tierische Eiweiße aus der Zellkultur verunreinigt sind. Die Stichtagregelung erlaubt deutschen Wissenschaftlern nicht, neuere, unkontaminierte Stammzelllinien zu benutzen. Auch die Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern im Ausland, die nach dem Stichtag gewonnene menschliche embryonale Zellen benutzen, ist rechtlich unklar.

Gleichzeitig sei es an der Zeit, so Rosenthal weiter, die Forschungsausgaben für diesen Bereich dem internationalen Standard anzupassen. Die Gesamtausgaben sind in den vergangenen Jahren kaum gewachsen, obwohl sich Gegner und Befürworter der Stammzelltherapie einig sind, dass nur durch Investition in weitere Forschung alternative Zelllinien entwickelt werden können. "Solange realistische Chancen bestehen, mit neuen Methoden derzeit noch unheilbare Krankheiten zu bekämpfen und Leiden zu lindern, muss die Forschung auf dem Gebiet der Stammzellforschung umsichtig, verantwortungsvoll und abwägend vorangetrieben werden", sagt die Medizinprofessorin. Allein weitere Forschungen könnten zeigen, ob diese Zellen die erhoffte klinische Bedeutung erlangen werden. Diese Forschungen sollten zum Nutzen der Allgemeinheit nach Kräften auch öffentlich gefördert werden. Hier seien Bund, Länder, Forschungsorganisationen und Stiftungen gefragt.

386 Wörter / 3.080 Zeichen

nach oben

13. November 2006
Industrieverband Biotechnologie im zweiten Jahr:
BIO Deutschland baut solide Basis aus und setzt Ziele für 2007

Berlin (13.11.2006) - Die Biotechnologie-Industrie-Organisation Deutschland (BIO Deutschland) hat im November während ihrer 3. Ordentlichen Mitgliederversammlung im Rahmen des internationalen Partnering-Treffens BIO-Europe die neuesten Entwicklungen ihrer Verbandstätigkeit präsentiert. Weiter konnte eine erfreuliche Erhöhung der Mitgliederzahl um 46 Beitritte von 76 im Oktober 2005 auf nunmehr 122 bekannt gegeben werden.

Die Erarbeitung inhaltlicher Positionen unter anderem zur Gesundheits- und Unternehmenssteuerreform, zur Novellierung des Gentechnikgesetzes und zum europäischen Gemeinschaftspatent, standen im Mittelpunkt der Tätigkeiten im vergangenen Jahr. 2007 wird sich die BIO Deutschland-Tätigkeit auf die Verbesserung von Rahmenbedingungen für innovative KMU konzentrieren - sowohl in Deutschland, als auch in Europa. Weitere Themen sind das Private Equity-Gesetz, die Umsetzung der Hightech-Strategie für Deutschland, das Erkennen und Abschaffen von Wettbewerbsverzerrungen innerhalb der Biotech-Branche, die Entbürokratisierung und Harmonisierung beim Patentrecht sowie der Ausbau der Beziehungen zu anderen internationalen Biotechnologieverbänden. Weiter wird der Verband Veranstaltungen organisieren, die den Austausch an innovativen Ideen und die Geschäftsanbahnung unterstützen sollen.

Dr. Peter Heinrich, Vorstandsvorsitzender der BIO Deutschland, äußerste sich positiv über die erreichten Ziele: "Dank des fachlichen Inputs der Arbeitsgruppen-Experten aus den Mitgliedsunternehmen, des beeindruckenden Einsatzes aller Vorstandsmitglieder und der finanziellen Unterstützung unserer Mitglieder, insbesondere unserer acht Fördermitglieder, waren wir in den vergangenen zwölf Monaten in der Lage, für die Interessen eines der innovativsten Wirtschaftszweige Deutschlands aktiv zu sein."

Dr. Viola Bronsema, Geschäftsführerin der BIO Deutschland, freute sich auf die vorliegenden Aufgaben des Verbandes: "Wir werden uns weiterhin mit aller Kraft für die Belange des Biotech-Standortes Deutschland einsetzen und mit unserer Arbeit die Positionierung der deutschen Biotechnologie-Industrie als einem entscheidenden Erfolgsfaktor für die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands im internationalen Kontext verfolgen."

Prof. Dr. Dirk Honold, BRAIN AG in Zwingenberg und Leiter der Arbeitsgruppe "Finanzen und Steuern", gab während der Mitgliederversammlung seinen Rücktritt aus dem BIO Deutschland-Vorstand aus persönlichen Gründen bekannt. Neben seiner Arbeit als Professor für Finanzierung und seinen operativen Tätigkeiten ist es ihm nicht mehr möglich, parallel die Mitarbeit im BIO Deutschland-Vorstand wahrzunehmen. Dr. Heinrich bedauerte diese Entscheidung und bedankte sich im Namen des Vorstandes für die konstruktive Mitarbeit und für seinen unermüdlichen Einsatz bei der Vorstandsarbeit. Prof. Honold wird nach wie vor aktiv bei BIO Deutschland mitarbeiten und künftig seine ganze Kraft auf die Arbeitsgruppe "Finanzen und Steuern" fokussieren.

356 Wörter / 2.939 Zeichen

nach oben

25. Oktober 2006
Diskussion über das "Ob" der Grünen Gentechnik vorbei
Bundestag debattiert über Regeln zur Koexistenz

Berlin (25.10.2006)- Bei der heutigen Anhörung des Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz ging es um den Anbau zugelassener und unbedenklicher, gentechnisch veränderter Pflanzen. Die Sachverständigen aus Landwirtschaft, Naturschutz, Wissenschaft und Wirtschaft gaben den Abgeordneten einen Einblick in ihre aktuellen Einschätzungen für die gute fachliche Praxis beim Anbau von Mais, Kartoffeln und Raps.

Weltweit steigt der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen. So wurden allein im letzten Jahr 90 Mio. Hektar weltweit angebaut. Die Pflanzen finden vor allem als Futtermittel oder als Rohstoffe Verwendung. In Schwellenländer wie z.B. Brasilien beträgt der Marktanteil bereits nach kurzer Zeit fast 50%. Etwa 90% der in Deutschland eingeführten Futtermittel enthalten Bestandteile gentechnisch veränderter Pflanzen.

Es geht nicht mehr um das ob, sondern um die Frage, wie man die Innovationspotenziale dieser Technologie auch für den Industriestandort Deutschland nutzen kann. Eines der Ergebnisse der Sachverständigendiskussion lautet: Ein Nebeneinander verschiedener landwirtschaftlicher Anbauformen ist vom Prinzip her machbar und auch notwendig. Die Kombination aus praktikablen Abstandregelungen mit dem Anbau von Mantelsaaten führt zu einer nur geringfügigen Vermischung unterschiedlicher Sorten. Das zeigen die Erfahrungen von Landwirten weltweit in den letzten zehn Jahren.

So können zum Beispiel Felder mit gentechnisch verändertem Mais für die Bioenergiegewinnung durch klare Abstandsregelungen in der Nähe konventioneller Anbauflächen angelegt werden. Gerade auch das Thema nachwachsende Rohstoffe und die Potenziale der Pflanzenbiotechnologie in diesem Bereich stießen bei den Abgeordneten auf großes Interesse.

"Dennoch betreiben viele Gegner seit Jahren eine reine Ausgrenzungspolitik, die eine wirklich Koexistenz verhindert", erklärt Jens Katzek, Vorstandsmitglied der BIO Deutschland. "Wenn wir in der Zukunft auch weiterhin eine führende Wirtschaftsmacht sein wollen, brauchen wir eine Offenheit aller Beteiligten für Innovationen. Das geht jedoch nur mit einer Toleranz gegenüber dem Neuen."

Erschwert werde die Situation für die Forschung und Anwendung der Grünen Gentechnik zudem durch sehr restriktiv gefasste Bestimmungen des deutschen Gentechnikgesetzes, die häufigen langen Verzögerungen in Genehmigungsverfahren und das Fehlen von Saatgut-Schwellenwerten. "Dies betrifft unter anderem die für die Produktentwicklung und Sicherheitsbewertung gentechnisch verbesserter Pflanzen unverzichtbare Freilandforschung", sagt der für den Bereich Pflanzenbiotechnologie im Vorstand der BIO Deutschland zuständige Biochemiker Jens Katzek.

336 Wörter / 2.666 Zeichen

nach oben

16. Oktober 2006
BIO Deutschland begrüßt Aussagen der Bundesforschungsministerin
Dr. Annette Schavan in Zürich

Berlin/Zürich (16. Oktober 2006) - Erstmalig sprach Bundesforschungs- und Bildungsministerin Annette Schavan vor einem ausgewählten Publikum im Ausland über die Bedeutung der Biotechnologie für den Wirtschaftsstandort Deutschland im internationalen Kontext. „Unser Ziel in Deutschland ist, bis zum Jahre 2010 das 3-Prozent-Ziel der Investitionen für Forschung und Entwicklung am Bruttoinlandsprodukt zu erreichen“. Damit verbinde sie die Vision von einem Land, das Leistungen in Wirtschaft und Wissenschaft würdigt und belohnt und fügte hinzu, dass sie Talente und Begabungen an allen Bereichen fördern will, vom Start-up über dem Mittelständler bis zum Großunternehmer.

Während der Verleihung des European Biotechnica Awards sprach Schavan vor etwa 200 internationalen Gästen aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft auch über das Potenzial der Biotechnologie, für ein rohstoffarmes Land wie Deutschland neue Wachstumschancen zu eröffnen, es gebe bereits Anzeichen für einen neuen Wachstumsschub.

Viola Bronsema, Geschäftsführerin der Biotechnologie-Industrie Organisation BIO Deutschland, meinte nach einem an die Preisverleihung anschließendem Gespräch mit der Bundesministerin: "Wir begrüßen ausdrücklich den Einsatz Frau Dr. Schavans in Zürich. Denn die aufstrebende Biotech-Branche braucht jetzt eine persönliche und engagierte Unterstützung der Bundesregierung." Frau Schavans Hinweis, so Bronsema weiter, dass rund 90 Prozent des Wirtschaftswachstums durch Innovationen erzeugt werden, macht deutlich, dass die Bundesregierung mit der kürzlich veröffentlichten Hightech-Strategie für Deutschland auf dem richtigen Weg ist, sich für die Biotechnologie gezielt und wettbewerbsorientiert einzusetzen.

Die Verleihung des European Biotechnica Awards, seit nunmehr vier Jahren von der Deutschen Messe AG organisiert, fand in den Räumen des Park Hyatt unweit des Zürichsees statt. Dank des Einsatzes des Deutsche Messe-Vorstandes Stephan Kühne und des Biotechnica-Teams war die Preisverleihung auch in diesem Jahr eines der gesellschaftlichen Höhepunkte im europäischen Biotech-Kalender. Unter den prämierten Unternehmen war auch BIO Deutschland-Mitglied amaxa GmbH aus Köln.

274 Wörter / 2.138 Zeichen

nach oben

4. September 2006
BIO Deutschland: Biotechnologie-Industrieverband ernennt Bronsema zur Geschäftsführerin

Berlin (4. September 2006) - Die Biotechnologie-Industrie-Organisation Deutschland (BIO Deutschland e.V.) stärkt die politische Arbeit in Berlin: Mit Wirkung zum 1. Oktober wird Dr. Viola Bronsema, vormals Leiterin der Kommunikationsabteilung der Roche Diagnostics GmbH, Mannheim, die Geschäftsführung der BIO Deutschland übernehmen.

Dr. Viola Bronsema promovierte am Zentrum für Molekulare Biologie Heidelberg. Dort war sie einige Jahre wissenschaftliche Mitarbeiterin. 1995 absolvierte sie die Prüfung zur PR-Beraterin und war im Anschluss bei Cramer-Gesundheits-Consulting, Frankfurt, tätig. Nach einer Einstellung 1998 in der Stabsabteilung für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg, wechselte sie 2000 als Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zur Lilly Pharma Holding GmbH, Bad Homburg. Von 2002 an arbeitete sie für Roche Diagnostics GmbH, Mannheim, wo sie die Kommunikationsabteilungen für Deutschland, Europa, Mittlerer Osten und Afrika leitete. Seit Anfang 2003 war sie zudem Geschäftsführerin der Stadtmarketing Mannheim GmbH.

Dr. Peter Heinrich, Vorstandsvorsitzender der BIO Deutschland und Vorstandsvorsitzender der MediGene AG, Martinsried, sagt über die Verstärkung der Verbandsgeschäftsstelle: "Dank der tatkräftigen Unterstützung der Personalberatungsgesellschaft Ray & Berndtson ist es dem Vorstand der BIO Deutschland gelungen, mit Viola Bronsema eine kompetente und erfahrene Persönlichkeit der Life Science-Branche für die Ausweitung unserer Geschäftsstelle zu gewinnen."

Viola Bronsema freut sich auf die Leitung der Geschäftsstelle in Berlin: "Die BIO Deutschland hat in kurzer Zeit sehr viel geleistet und ich bin zuversichtlich, dass es uns auch in Zukunft gelingen wird, die Rahmenbedingungen für den Biotechnologiestandort Deutschland national und international zu verbessern."

Zusammen mit dem BIO Deutschland-Vorstand und Dr. Pablo Serrano, Senior Manager der Geschäftsstelle, wird Bronsema die Aktivitäten des Verbandes erweitern und verstärken. Die Haupttätigkeitsbereiche des Verbandes bleiben die Koordination der gemeinsamen Positionsbildung, das Schaffen von B-to-B-Plattformen und die politische Vertretung der Mitgliedsinteressen.


Dr. Viola Bronsema
 

nach oben

13. Juni 2006

BUND führt scheinheilige Diskussion

Ergebnisse der BUND-Analyse zum Arbeitskräftepotenzial der Grünen Gentechnik gehen am Thema vorbei

Berlin (13. Juni 2006) - Der Branchenverband der deutschen Biotechnologie-Unternehmen, kurz BIO Deutschland, kritisiert die Ergebnisse einer Analyse des BUND zu den Arbeitsplatzpotenzialen der Grünen Gentechnik. In einer Pressemeldung geht die Organisation von weniger als 500 Arbeitsplätzen in der Grünen Gentechnik in deutschen Biotechnologie-Unternehmen aus und sieht für die Zukunft keine neuen Arbeitsplätze.

"Die Zahlenangaben entsprechen nicht der Wirklichkeit", so Dr. Jens Katzek, Vorstandsmitglied der BIO Deutschland. Die BUND-Analyse berücksichtigt nur privatwirtschaftlich finanzierte Unternehmen. Forschungs- und Entwicklungsleistungen der zahlreichen universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen wurden nicht berücksichtigt. Gerade aus ihnen entstehen junge und innovative Unternehmen. Es stellt sich auch die Frage, ob ein 1.000 Mitarbeiter-Unternehmen mit 1.000 Arbeitsplätzen gezählt wurde oder aber nur mit 50 Beschäftigten aus dem Bereich Forschung und Entwicklung?

Klar ist, neue Arbeitsplätze lassen sich unter dem derzeitigen Gentechnikgesetz nicht realisieren. "Gerade Start-up Unternehmen führen ihre Freilandversuche mittlerweile oft im Ausland durch", so Katzek. Dies beschwört die Gefahr herauf, dass Arbeitsplätze, deren Aufbau mit Steuergeldern unterstützt wurde, wieder verschwinden. "Ergebnis der BUND-Politik wird es sein, dass wir in Zukunft Wissenschaftler ins Ausland exportieren und nicht gentechnisch verbesserte Pflanzen. Solch eine Debatte ist scheinheilig", folgert Katzek.

205 Wörter / 1.686 Zeichen

nach oben

7. April 2006

Mikrogen GmbH wird 100. Mitglied des Biotechnologie-Industrie-Verbandes
BIO Deutschland e.V.


Dr. Peter Heinrich heißt die Geschäftsführung Mikromets als 100. BIO Deutschland-Mitglied willkommen
 

Dr. Peter Heinrich (m), Vorstandsvorsitzender der BIO Deutschland, heißt Dr. Manfred Motz (l) und Dr. Erwin Soutschek (r), Geschäftsführer Mikrogens, als 100. BIO Deutschland-Mitglieder willkommen.

Hier kann das Foto honorarfrei und in druckfähiger Qualität (300 dpi) heruntergeladen werden.

nach oben

18. Januar 2006

Annäherung zwischen europäischen und asiatischen Biotech-Märkten

Aktuelle Nachrichten

10. CEO+CFO-Meeting in Berlin

Benefizveranstaltung der BIO Deutschland zugunsten der ACHSE

Treffen mit Bundestagsabgeordneten zu den Themen Gendiagnostik-Gesetz und Wettbewerb

4. Neue Arbeitsgruppe zum Thema "Diagnostik"

Stellungsnahme zum Entwurf der EU-Richtlinie zur wissenschaftlichen Verwendung von Tieren

BIO Deutschland mit Mitgliedsunternehmen auf der Bio-Europe

BIO Deutschland auf dem sächsischen CDU-Forum Gesundheitspolitik

Sitzung der Arbeitsgruppe "Deutsch-US-Amerikanische Zusammenarbeit"

Treffen der Arbeitsgruppe "Regulatorische Angelegenheiten"

Stellungnahme der BIO Deutschland zum Thema Nachwachsende Rohstoffe

BIO Deutschland beim Treffen des Gesundheitsforschungsrates

Herbsttagung des Pharma-Lizenz Clubs

Neue Mitglieder in den vergangenen Wochen

Berichte aus den BioRegionen: 1. BioM-Technica

International: Portal der Europäische Kommission für Förderung/Kooperation/
Spitzencluster


Aktuelle Technologietransfer-Angebote für BIO Deutschland-Mitglieder

Vergünstigungen für BIO Deutschland-Mitglieder und wichtige Termine

Die Geschäftsstelle wünscht allen frohe Festtage und ein erfolgreiches 2009

Nachrichten aus der Biobranche

Bionity.COM Nachrichten

Der Natur abgeschaut: Kleben zum Überleben

Diagnostica-Industrie trotz Wirtschaftskrise zuversichtlich

MHH-Forscher entdecken neues Krankheitsbild

trans-o-flex hat mit aktiv temperaturgeführten Transporten in Benelux begonnen

biotechnologie.de RSS

Wochenrückblick: Neues aus der Biotech-Branche

Millionenschwere Professuren locken Spitzenforscher nach Deutschland

Vielseitige Stammzellen im menschlichen Hoden entdeckt

Wochenrückblick: Neues aus der Biotech-Branche