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Dr. Pablo Serrano
Tel.: 030-26484089
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Berlin (29.07.2008) – Der Wirtschaftsverband der Biotechnologie-Industrie, BIO Deutschland e.V., fordert in einer Stellungnahme anlässlich einer Anhörung zum Entwurf des Gendiagnostikgesetzes (GenDG) morgen in Bonn Verbesserungen am Referentenentwurf des Bundesgesundheitsministeriums. Mit dem vorliegenden Entwurf wird der Verbraucher bevormundet und für Unfrieden im Privaten gesorgt. Werde hier keine bürgerfreundlichere und praktikablere Lösung als im vorliegenden Entwurf gefunden, werden sich Verbraucher gendiagnostischen Rat im Ausland suchen, sagt Peter Heinrich, Vorstandsvorsitzender der BIO Deutschland. „Dies schadet den in Deutschland ansässigen innovativen kleinen und mittleren Diagnostika-Unternehmen und führt dazu, dass Patienten mit den Ergebnissen genetischer Analysen jeder Art ungeregelt und außerhalb des deutschen Rechts alleine gelassen werden“, so Peter Heinrich weiter.
Daher fordert BIO Deutschland unter anderem, dass im Gesetzestext zwischen genetischen Untersuchungen zu persönlichen und zu medizinischen Zwecken unterschieden werden soll. Des Weiteren plädiert der Biotechnologie-Verband für eine stärkere Abstufung des so genannten Arztvorbehaltes zur Vermeidung von Engpässen beim wachsenden Informationsbedarf von Patientengruppen sowie die Einbindung genetischer Untersuchungen zur Klärung der Abstammung in einem Kontext außerhalb des GenDG.
Der Verband begrüßt zwar in der Stellungnahme, dass das Bundesgesundheitsministerium mit dem vorliegenden Referentenentwurf die Grundlage dafür legt, dass nun auch in Deutschland der Rahmen für genetische Untersuchungen gesetzt und eine Benachteiligung auf Grund genetischer Eigenschaften verhindert wird. Peter Pohl, Leiter der BIO Deutschland-Arbeitsgruppe „Wettbewerb und Ordnungspolitik“ fügt jedoch hinzu: „Keinesfalls darf der Staat, der mit dieser Gesetzgebung auf die Achtung und den Schutz der Würde des Menschen und das Recht auf informationelle Selbstbestimmung erklärtermaßen abzielt, durch die Hintertür für Verbraucher-Bevormundung sorgen.“
Berlin (27. 06. 2008) – „Das heute vom Bundestag verabschiedete Gesetz zur Modernisierung der Rahmenbedingungen für Kapitalbeteiligungen ist zwar nicht der große Wurf, den wir brauchen, aber zumindest ein Zeichen dafür, dass Deutschland innovative Unternehmerinnen und Unternehmer nicht völlig aus dem Auge verliert“, sagt Peter Heinrich, Vorstandssprecher des Biotechnologie-Branchenverbands BIO Deutschland. Allerdings sei es für in Spitzentechnologien aktive Mittelständler essentiell, erklärt der Unternehmer weiter, dass die Regierung ihre Zusage hielte, die Wirkung des Gesetzes zu überprüfen und gegebenenfalls nachzubessern. Heinrich meint: „Das so genannte MoRaKG kann allenfalls als Startschuss gelten für die weitere Arbeit an den Rahmenbedingungen für innovative Unternehmen in Deutschland.“
Verbesserungen der steuerlichen Rahmenbedingungen hatten kürzlich neben den Wirtschaftsverbänden auch der Sachverständigenrat und die unabhängige Expertenkommission Forschung und Innovation gefordert. Deutschland macht hier im internationalen Vergleich eine sehr schlechte Figur. Das MoRaKG soll nun zumindest für einen kleinen Teil der innovativen kleinen und mittleren Unternehmen die unerträgliche Härte der Unternehmenssteuerreform mildern. Die Reform, die seit Beginn Jahres in Kraft ist, benachteiligt durch Abgeltungssteuer und Verschärfung der Mantelkaufregelung mit einem erweiterten Wegfall der Verlustvorträge den innovativen Mittelstand gegenüber der Großindustrie und den investitionsarmen Branchen.
„Wenn Technologieunternehmen trotz massiver Verluste aus ihrer Substanz Steuern bezahlen müssen, ist das verfassungsrechtliche Prinzip der Besteuerung nach Leistungsfähigkeit berührt“, erläutert Heinrich. Verfassungsrechtlich bedenklich sei auch die Abgeltungssteuer, weil sie Fremdkapital gegenüber Eigenkapital begünstige, ergänzt der Verbandsvorstand.
Kleinere Technologieunternehmen sind zur Finanzierung ihrer Forschungs- und Entwicklungsauf¬wendungen in hohem Maße auf Wagniskapital (Venture Capital, VC) bzw. Eigenkapital angewiesen. Wegen des hohen Risikos und fehlender Sicherheiten ist ihnen der Zugang zu Fremdkapital meist versperrt. Durch Finanzierungsrunden mit privaten Kapitalgebern verändert sich in der Regel die Beteiligungsstruktur. Allein dadurch entfallen bestehende steuerliche Verlustvorträge anteilig oder ganz.
Die Abgeltungsteuer ist eine pauschale Steuer von 25 Prozent auf Kapitalerträge. Sie soll ab Januar 2009 Konzernen mit internationalen Anteilseignern zugute kommen. Und sie soll zudem Steuer¬hinterziehungen verhindern, indem sie Kapitaleinkünfte an der Quelle besteuert. Aus Sicht von Technologieunternehmen ist diese Neuregelung nachteilig. Denn die Spekulationsfrist für die Veräußerung von im Privatvermögen gehaltenen Beteiligungen fällt weg. Innovative Unternehmen sind stark betroffen, da ihre Kapitalanleger durch die Aussicht auf Kurssteigerungen und nicht auf Dividenden motiviert sind. Gerade Kursgewinne werden aber am stärksten zusätzlich steuer¬lich belastet.
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Berlin (16.06.2008) - Der Wirtschaftsverband der Biotechnologie-Industrie, BIO Deutschland e.V., fordert Peer Steinbrück im Hinblick auf die Kabinettssitzung am Mittwoch auf, zur geplanten Verschärfung des Paragrafen acht des Körperschaftssteuergesetzes (§ 8b KStG) Stellung zu nehmen. "Damit setzt der Finanzminister den mit der Unternehmenssteuerreform beschrittenen Weg fort und verschlechtert die Rahmenbedingungen für die Finanzierung von Innovationen aus dem deutschen Mittelstand weiter", sagt Peter Heinrich, Vorstandsvorsitzender der BIO Deutschland. In seinem Schreiben an Steinbrück erklärt der Unternehmer, dass eine Erhöhung der Steuerlast für die Investoren dieser Unternehmen in dramatischem Widerspruch zu den bisherigen Solidaritätsbekundungen der Regierung gegenüber den kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) stünde.
Vorstandsmitglied und Steuerspezialist Jan Schmidt-Brand erläutert zur geplanten Einschränkung des deutschen Schachtelprivilegs durch die Verschärfung des § 8b KStG: "Der Gesetzgeber würde gezielt die Rendite von institutionellen Anlegern verschlechtern, wenn diese eine für die Risikokapitalfinanzierung von innovativen KMU typische Investitionsform wählen." Darüber hinaus vermindere der Staat hiermit langfristig die Steuereinnahmen, so Schmidt-Brand weiter.
Hier mit EU-Vorgaben zu argumentieren, sei unangemessen, ergänzt Dirk Honold, der gemeinsam mit Schmidt-Brand die Arbeitsgruppe Finanzen und Steuern der BIO Deutschland leitet, und sagt: "Angesichts der günstigen Rahmenbedingungen für Innovationen in anderen Mitgliedsstaaten, sollte eher die Benachteiligung innovativer ausländischer Investoren aufgehoben werden, anstatt die Bedingungen für inländische Investoren zu verschlechtern. Dies würde Investitionen nach Deutschland bringen, die Innovation ermöglichen."
Das Bundesfinanzministerium hatte den Entwurf für die Steuerverschärfung als Ergänzung des Entwurfs des Jahressteuergesetzes 2009 kurzfristig eingebracht. Danach soll § 8b KStG dahingehend geändert werden, dass für Kapitalgesellschaften (z.B. AG, GmbH) Streubesitzdividenden und Gewinne aus der Veräußerung von Streubesitzanteilen an Kapitalgesellschaften nicht mehr steuerfrei sein, sondern der Körperschaftsteuer unterliegen sollen. Zum Streubesitz gehören alle Anteile unter zehn Prozent des Kapitals. Dies würde das Körperschaftsteuerrecht im Grundsatz ändern, da bisher derartige Dividenden und Veräußerungsgewinne steuerfrei sind (5 Prozent der Dividenden und Veräußerungsgewinne werden dabei als nicht abzugsfähige Betriebsausgabe behandelt). Kapitalgesellschaften mit Streubesitz würden in Zukunft damit erheblich höher oder möglicherweise sogar mehrfach besteuert. Investoren, die ihre Streubesitzbeteiligungen in GmbHs halten, würden ihre Anlagestrategien im Lichte dieser erneut verschärften Rahmenbedingungen für Investitionen in Deutschland sicherlich kurz- oder mittelfristig ändern.
Die Entwicklung von Hightech-Produkten, - auch und gerade in den Spitzentechnologien wie zum Beispiel in der Biotechnologie -, ist für die Zukunft unserer Volkswirtschaft zentral. Das hat die Expertenkommission für Forschung und Innovation (EFI) im Auftrag der Regierung gerade herausgearbeitet. Die Finanzierung der jungen innovativen Unternehmen mit Fremdkapital ist wegen des hohen Entwicklungsrisikos in der Regel nicht möglich. Darum ist der Zugang zu Wagniskapital für innovative kleine Unternehmen von existenzieller Bedeutung.
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Berlin/Brüssel (10.6.2008) - Die Biotechnologie-Industrie-Organisation Deutschland (BIO Deutschland e.V.) veranstaltete gemeinsam mit der Vereinigung Europäischer Biopharmazeutischer Unternehmen (European Biopharmaceutical Enterprises - EBE) eine exklusive Konferenz in München. Hier konnten sich rund 100 Vorstände und Führungskräfte großer und mittlerer (Bio-) pharmazeutischer Unternehmen aus Europa und den USA zwei Tage lang intensiv und angeregt austauschen.
Die Konferenz wurde unterstützt von internationalen Unternehmen wie Biogen Idec, Boehringer Ingelheim, Genzyme, Roche, Amgen und Nomura Code. Sie fand im Hotel Le Meridien am 5. und 6. Juni statt. Die zwei Hauptthemen der Konferenz waren neue erfolgreiche Geschäftsentwicklungsstrategien sowie die Frage, ob gutes Management oder Innovationen in einem Unternehmen den Schlüssel zum Erfolg darstellen.
In München teilten Vorstandsmitglieder von Biotech-Unternehmen und pharmazeutischen Firmen aus Europa und Übersee ihre Erfahrungen miteinander und berieten über konkrete Fallbeispiele und Ratschläge zur Geschäftsentwicklung mit Biotech-Firmen. Während der Konferenz wurde auch darüber debattiert, inwieweit die neue Generation von innovativen Medikamenten auch eine neue Form der Geschäftskooperationen nötig macht.
"Biotechnologie ist nicht nur für die Wirtschaft wegen der tausenden von Arbeitsplätzen wichtig", sagte Peter Heinrich, Vorstandsvorsitzender der MediGene AG, Vorstandssprecher der BIO Deutschland und EBE-Vorstandsmitglied. Auch für die größeren pharmazeutischen Unternehmen, die Biotech-Firmen als eine Quelle von Innovationen brauchen, und für die Patienten, die auf neuartige, schellwirksame und nebenwirkungsarme Medikamente warten, sei die Biotechnologie essentiell, so Peter Heinrich weiter.
Aufgrund der außergewöhnlich guten Resonanz, planen BIO Deutschland und EBE 2009 die Konferenz wieder gemeinsam in Deutschland auszurichten.
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Berlin (04.06.2008) - Der Wirtschaftsverband der Biotechnologie-Industrie, BIO Deutschland e.V., fordert vor dem Hintergrund des morgigen Treffens der EU-Umweltminister in Luxemburg dazu auf, das innovative Potential der kleinen und mittleren Saatguthersteller nicht länger zu behindern und sich zur Forschung auf dem Gebiet der Pflanzenbiotechnologie eindeutig zu bekennen.
"Die europäischen Regierungen können nicht auf der einen Seite eine Beherrschung der weltweiten Märkte von Nahrungs- und Futtermittelkonzerne anprangern und auf der anderen Seite die innovative Kraft der kleinen und mittleren Saatguthersteller hemmen", sagt Jens Katzek, Vorstand der BIO Deutschland.
Die europäischen Minister werden sich im Rahmen des EU-Umweltministerratstreffens unter anderem zu den Auswirkungen von gentechnisch modifizierten (GM) Pflanzen auf die Umwelt, zu den Schwellenwert bei der Kennzeichnung von GM-Saatgut und zu den herrschenden Modalitäten in den einzelnen EU-Staaten beim GM-Anbau austauschen.
Vor diesem Hintergrund warnt Jens Katzek: "Eine restriktive europäische Innovationspolitik stärkt indirekt multinationale Unternehmen, die leicht die Forschung und Entwicklung neuer Produkte in technikfreundlicheres Umfeld verlagern können." Er fügt hinzu, dass erst der freie Wettbewerb zwischen neuartigen Ideen aus Forschung und innovativen Unternehmen eine breite und für den Verbraucher im In- und Ausland attraktive Produktpalette erlaube. "Es sollte darum gehen, ein sich gegenseitig befruchtendes wirtschaftliches Umfeld von großen und kleinen Unternehmen zu erlauben, wie es beispielsweise bereits bei Pharma-Firmen und innovative Biotechnologie-Unternehmen besteht, die auf dem Gebiet der Entwicklung neuartiger Medikamente vielfach miteinander kooperieren," meint Jens Katzek abschließend.
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Berlin (27.05.2008) – Der Wirtschaftsverband der Biotechnologie-Branche, BIO Deutschland e.V. begrüßt heute sein 200. Mitglied, das Berliner Unternehmen Glycotope GmbH.
Viola Bronsema, Geschäftsführerin der BIO Deutschland, heißt die Geschäftsführer von Glycotope, - Steffen Goletz, Franzpeter Bracht und Hans Baumeister herzlich als neue Mitglieder willkommen. Sie erklärt: "Der Beitritt des 200. Mitglieds ist ein gutes Zeichen dafür, dass der Verband seine Position als die Vertretung der Belange deutscher Biotech-Unternehmen solide ausbaut."
Steffen Goletz betont: "Wir wollen unsere innovativen Produkte und unsere Technologieplattform in einem Umfeld entwickeln, das es uns erlaubt, international wettbewerbsfähig zu sein." Franzpeter Bracht ergänzt: "Die Biotechnologie ist eine Branche, die insbesondere im Bereich der Finanzierung gute Rahmenbedingungen braucht. Daher engagieren wir uns in einem Verband, der an diesem Thema aktiv arbeitet."
Peter Heinrich, Vorstandssprecher der BIO Deutschland, sagt dazu: "Der Beitritt von Glycotope als 200. Mitglied festigt die Mitgliederbasis von BIO Deutschland weiter." Er unterstreicht die Notwendigkeit und Wertschätzung einer breit aufgestellten Interessensvertretung, die sich im engen Austausch mit ihren Mitgliedern für die Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Biotechnologiebranche und insbesondere für den innovativen Biotech-Mittelstand einsetzt.
Glycotope ist ein im Jahre 2001 gegründetes innovatives Unternehmen mit derzeit 40 Mitarbeitern. Es beschäftigt sich mit Zuckerstrukturen auf Eiweißen (Glycomics), einem relativ jungen und bedeutenden Entwicklungszweig der Biotechnologie. Die Firma erforscht und entwickelt eigene innovative pharmazeutische Therapeutika sowie Nahrungsmittelzusätze. Ihre proprietäre Technologie zur Optimierung von Zuckerstrukturen auf Proteinen in optimierten humanen Zelllinien ermöglicht es zudem, bestehende Medikamente für den menschlichen Körper effektiver und verträglicher zu machen. Das ist bei neuen aber auch bei verbesserten Versionen von Medikamenten auf Eiweißbasis (sogenannte "2nd Generation Biopharmaceuticals") von erheblicher wirtschaftlicher Bedeutung. Parallel bietet Glycotope Dienstleistungen auf den Gebieten der Antikörperexpression, der Glykoanalyse, der präklinischen in vitro- und in vivo-Tests sowie der Immunoassays an. Glycotope hat sich in den letzten Monaten stark entwickelt und plant, bald durch Akquisition weiter zu wachsen.
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Viola Bronsema (links) und Pablo Serrano (rechts) von der Geschäftsstelle der BIO Deutschland in Berlin begrüßen die Glycotope GmbH und ihre Geschäftsführer als 200. Mitgliedsunternehmen des Branchenverbands (v.l.n.r.): Hans Baumeister (COO), Steffen Goletz (CEO, CSO), Franzpeter Bracht (CFO.
Berlin (15.04.2008) - Die Deutsche Börse in Frankfurt ist heute Gastgeber des zweiten bundesweiten Gipfeltreffens der Biotechnologie-Finanzexperten. Das eintägige Forum, in der Branche als "Biotech-CFO-Gipfel" bekannt, bringt etwa 80 Experten aus dem Finanzsektor der Biotechnologie-Industrie zusammen, die sich auf Podiumsdiskussionen und Vorträgen austauschen. Die Themen reichen von den Auswirkungen der Steuergesetzgebung, über die Fallstricke und Hürden beim Gang an die Börse bis hin zum US-Kapitalmarkt oder das Thema Unternehmensfusionen.
Der CFO-Gipfel wird organisiert vom Wirtschaftsverband für die Biotech-Branche, BIO Deutschland e.V., und ihrer Arbeitsgruppe "Finanzen & Steuern" unter der Leitung von Dirk Honold, Acting CFO der BRAIN AG, und Jan Schmidt-Brand, Mitglied des BIO Deutschland-Vorstandes und CEO der Heidelberg Pharma AG. Die Veranstaltung wird unterstützt von der Deutschen Börse als Platinsponsor, den Goldsponsoren CMS Hasche Sigle, General Electrics Healthcare Financial Services, KMPG, PricewaterhouseCoopers sowie SAP und vom Medienpartner BusinessWire.
Jan Schmidt-Brand sagte zum diesjährigen Gipfel in Frankfurt: "Solche Expertentreffen sind notwendig, um trotz der aktuell erschwerten Rahmenbedingungen für forschungs- und entwicklungsintensive Unternehmen vor allem nach Finanzierungsmöglichkeiten zu suchen, um die Geschäftsmodelle der innovativen Biotechnologie-Unternehmen zum Erfolg zu führen." Dirk Honold freute sich, diese Expertenplattform anbieten zu können und fügte hinzu: "Auch vor dem Hintergrund der jüngsten Unternehmenssteuerreform und des Gesetzes zur Modernisierung der Rahmenbedingungen für Kapitalgesellschaften ist es wichtig, dass die Biotech-Finanzexperten sich intensiv über die Wege des Wachstums der Biotechnologieunternehmen austauschen, um weiterhin der großen Risikobereitschaft von Unternehmern, Mitarbeitern und Kapitalgebern gerecht werden zu können."
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Die Biotechnologie-Industrie-Organisation Deutschland e.V. (BIO Deutschland), spricht sich anlässlich der morgen im Bundestag erwarteten Entscheidung zur Änderung des Stammzellgesetzes dafür aus, den Stichtag für den Import humaner embryonaler Stammzellen zu verschieben. Darüber hinaus solle sich das neue Stammzellgesetz eindeutig auf das Inland beziehen - und damit sei die Strafandrohung von in Deutschland tätigen Wissenschaftlern aufzuheben, wenn sie mit humanen embryonalen Stammzelllinien jüngeren Datums im Ausland forschten - erklärt der Verband weiter.
Dr. Peter Heinrich, Vorstandssprecher der BIO Deutschland und Vorstandsvorsitzender der MediGene AG sagt, durch die derzeitige restriktive Gesetzgebung würden Wissenschaftler mit zukunftsweisenden Projekten in Forschungseinrichtungen und vor allem im innovativen Mittelstand ins Ausland gezwungen. Dadurch wäre Deutschlands hervorragender internationaler Platz auf dem Gebiet der regenerativen Medizin gefährdet.
Wesentliche Probleme, die durch das zur Zeit gültige Stammzellgesetz in Deutschland existieren, sind der Ausschluss deutscher Wissenschaftler von der Verwendung neu etablierter embryonaler Stammzelllinien, eine Zeit raubende rechtliche Prüfung der Projekte und die Rechtsunsicherheit bei Kooperationen mit internationalen Partnern. Durch den notwendigen Import von embryonalen Stammzellen bestehen darüber hinaus Abhängigkeiten vom Ausland in Bezug auf Patent- und Lizenzrechte sowie Probleme bei der Forschungsfinanzierung.
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Berlin (27. 02. 2008) - Die Biotechnologie-Industrie unterstreicht die heute veröffentlichten Empfehlungen der Expertenkommission Forschung und Innovation der Bundesregierung. Die Kommission empfiehlt, gezielt innovative kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei ihren Investitionen in neue Entwicklungen zu unterstützen. "Die jüngste Unternehmensteuerreform wirkt sich vor allem in wichtigen Spitzentechnologien und gerade im Mittelstand innovationshemmend aus", sagt Peter Heinrich, Vorstandssprecher des Unternehmensverbandes BIO Deutschland e.V. Er ergänzt, dass deshalb zum einen das Gesetz zur Modernisierung der Rahmenbedingungen für Kapitalbeteiligungen (MoRaKG) rasch wirksam werden müsse. Das MoRaKG zeichnet kleine aber wichtige Schritte in Richtung Unterstützung von Innovationsentwicklung bei KMU vor. Zum anderen müsse als Nächstes der Einstieg in die steuerliche Förderung von Forschung und Entwicklung (F&E), insbesondere in innovativen KMU, vorgesehen werden, wie es in anderen europäischen Ländern bereits üblich sei, führt der Unternehmer aus.
Innovative Unternehmen (beispielsweise Entwickler neuartiger Medikamente - das Gros der Biotech-Branche), haben in der Regel einen langen und hohen Bedarf an Kapital. Er wird von einem immensen Entwicklungsrisiko und mehreren Finanzierungsrunden mit oft zweistelligen Millionenbeträgen begleitet. Dabei können die Unternehmer meist nur auf Eigenkapital zurückgreifen. Fremdkapital von Banken steht in den seltensten Fällen bereit.
BIO Deutschland fordert deshalb die Berücksichtigung und Unterstützung von innovativen Technologieunternehmen wie in anderen Europäischen Ländern. In Großbritannien erspart die Regierung profitablen Firmen einen Teil der Steuern durch einen erhöhten Betriebsausgabenabzug für F&E. Kleineren Unternehmen, die noch keinen Profit machen, gibt sie bis zu 24 Prozent der Forschungsausgaben in bar dazu. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, 20 Prozent des Kaufpreises für Beteiligungen an innovativen Unternehmen steuerwirksam geltend zu machen. In Frankreich gibt es Steuererstattungen beziehungsweise Steuergutschriften für die Aufwendungen bei F&E.
BIO Deutschland plädiert für eine eindeutige Identifikation der Zielgesellschaften über das Verhältnis der Aufwendungen für F&E zu den gesamten Betriebsausgaben. Als innovativ sollten Unternehmen gelten, bei denen die Ausgaben für F&E mindestens 25% der Gesamtausgaben ausmachen.
BIO Deutschland geht es bei den erforderlichen Änderungen nicht um die Schaffung von weiteren Ausnahmetatbeständen. Dies würde dem weiteren Ziel einer Steuervereinfachung entgegenstehen. Unabdingbar aber ist eine Ergänzung beziehungsweise Weiterentwicklung des Steuerrechts, die für die Stärkung Deutschlands als international wettbewerbsfähiger Standort für Forschung und Entwicklung von entscheidender Bedeutung ist.
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Download: Stellungnahme
Stellungnahmen der BIO Deutschland zum "Entwurf eines Gesetzes zur Modernisierung der Rahmenbedingungen für Kapitalbeteiligungen (MoRaKG)" und zur Unternehmensteuerreform des Bundesministeriums der Finanzen finden Sie unter www.biodeutschland.org/position/position.php
Berlin (13.02.2008) - Der Wirtschaftsverband der deutschen Biotechnologiebranche, die Biotechnologie-Industrie-Organisation Deutschland e.V. (BIO Deutschland), spricht sich in einer aktuellen Stellungnahme dringend dafür aus, den Stichtag für den Import humaner embryonaler Stammzellen vom 1. Januar 2002 auf den 1. Mai 2007 zu verschieben. Außerdem soll sich das Stammzellgesetz eindeutig auf das Inland beziehen - und damit die Strafandrohung von in Deutschland tätigen Wissenschaftlern aufzuheben, wenn sie mit humanen embryonalen Stammzelllinien jüngeren Datums im Ausland forschen - so der Verband weiter.
Professor Felicia Rosenthal, Vorstandsmitglied der BIO Deutschland und Geschäftsführerin der CellGenix GmbH, betont anlässlich der bevorstehenden Debatte im Bundestag: "Es ist noch nicht geklärt, ob oder mit welcher Art von Stammzellen sich die erhofften therapeutischen Ziele erreichen lassen. Um jedoch die ethisch unbedenklichen adulten oder reprogrammierten Stammzellen künftig in für den Menschen sinnvolle Therapien einsetzen zu können, müssen unsere Forscher sie mit den für einen klinischen Einsatz geeigneten humanen embryonalen Stammzelllinien vergleichen können." Dies sei aber mit den Stammzelllinien, die vor dem 1. Januar 2002 gezüchtet wurden, nicht machbar, sagt Rosenthal weiter.
Dr. Peter Heinrich, Vorstandssprecher der BIO Deutschland und Vorstandsvorsitzender der MediGene AG sagte: "Wir dürfen nicht Deutschlands hervorragenden internationalen Platz auf dem Gebiet der regenerativen Medizin mit restriktiven Gesetzen gefährden und somit Wissenschaftler mit zukunftsweisenden Projekten in Forschungseinrichtungen und vor allem im innovativen Mittelstand ins Ausland zwingen."
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Den Text der aktualisierten Stellungnahme finden Sie unter:
http://www.biodeutschland.org/position/position.php
Berlin (22.01.2008) – Der Wirtschaftsverband der deutschen Biotechnologiebranche, die Biotechnologie-Industrie-Organisation Deutschland e.V. (BIO Deutschland), warnt in einer heute veröffentlichten Stellungnahme davor, durch unklare Formulierungen im Wertpapierhandels(WPHG)- beziehungsweise Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetz (WPÜG) das Investitionsklima in Deutschland weiter zu verschlechtern. BIO Deutschland weist im Hinblick auf die am 23. Januar im Finanzausschuss stattfindende Anhörung darauf hin, dass nach dem Entwurf des Risikobegrenzungsgesetzes bereits ein unverbindlicher Gedankenaustausch von Investoren die Verpflichtung für ein Übernahmeangebot, also ein u.U. milliardenschweres Finanzrisiko, mit sich bringen könnte. Peter Heinrich, Vorstandssprecher der BIO Deutschland und Vorstandsvorsitzender der MediGene AG sagte hierzu: „Wegen des hohen Spezialisierungsgrads und der begrenzten Anzahl an Kapitalgebern bilden die Unternehmen der Biotechnologiebranche und ihre Investoren eine relativ überschaubare Szene in Deutschland, die enge Kontakte pflegt.“
Jan Schmidt-Brand, BIO Deutschland-Vorstand und Vorstandsvorsitzender der Heidelberg Pharma AG fügte hinzu: „Es muss klar werden, dass abgestimmtes Verhalten nur vorliegt, wenn die Unternehmensstrategie tatsächlich und nachweisbar beeinflusst wird.“ Eine für das Investitionsklima in Deutschland schädliche Grauzone und die damit verbundene Rechtsunsicherheit insbesondere für Investoren innovativer Branchen mit wenigen Marktteilnehmern würden so vermieden, führte er weiter aus.
Kleine und mittlere Unternehmen in jungen innovativen Branchen haben aufgrund des inhärenten Risikos in ihrem Geschäftsmodell meist keinen Zugang zu Fremdkapital. Sie finanzieren notwendige Forschung, Produktentwicklung und Unternehmenswachstum vornehmlich mit Eigenkapital, das von finanzkräftigen Privatpersonen (Business Angels), Wagniskapitalbeteiligungsgesellschaften (VC, Venture Capital) oder bei börsennotierten Unternehmen von institutionellen wie auch Privatanlegern bereitgestellt wird. Das für die Investitionen nötige Geld wird in der Regel über mehrere Finanzierungsrunden, die meist 24 bis 30 Monate auseinander liegen, zugeführt. Regelmäßige Kontakte von Anteilseigner und Gesellschaftern sowie die Veränderung der Anteilseignerstruktur gehören deshalb zum Unternehmensalltag und sind unabdingbare Komponenten für die erfolgreiche Unternehmensentwicklung. Je jünger das Unternehmen ist, umso wahrscheinlicher halten mehrere Anteilseigner größere Eigenkapitalsanteile am Unternehmen. Manche VC-Firmen steigen zumeist nur dann bei einem jungen innovativen Unternehmen ein, wenn sie eine relevante Beteiligung in der Größenordnung von ca. 20 Prozent kontrollieren können. Darüber hinaus wird auch nach dem Börsengang noch mehrmals privates Wagniskapital (PIPE, Private Investment in Public Entities) zur Wachstumsfinanzierung benötigt.
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Den Text der Stellungnahme finden Sie unter:
www.biodeutschland.org/position/position.php
Berlin (15. Januar 2008) - Die deutschen Biotech-Unternehmen gehen optimistisch in das Jahr 2008. Dies belegt eine Umfrage des Wirtschaftsverbandes der Biotechnologie-Industrie, BIO Deutschland e.V., in Kooperation mit dem Branchenmagazin "Transkript", deren Ergebnisse heute auf einer Pressekonferenz in Berlin vorgestellt wurden.
Die überwiegende Mehrheit der befragten Biotech-Unternehmen gab an, ihre derzeitige Geschäftslage sei gut (61%). Ein Drittel beurteilt die eigenen Geschäfte mit "befriedigend". Auch ihre mittelfristige Zukunft schätzen die Firmen mehrheitlich positiv ein: 55% gehen von einer günstigen Entwicklung der eigenen Lage aus. Dies führt zu einer sehr erfreulichen Entwicklung bei der Beschäftigung: Nach den Steigerungen der vergangenen Jahre wollen auch 2008 annähernd drei Viertel der Unternehmen weiteres Personal einstellen (72%).
Den Ergebnissen der Umfrage zufolge werden allerdings die Investitionen in Forschung und Entwicklung weniger stark wachsen als im Vorjahr: Planten für 2007 immerhin 56% der Firmen ihre Investitionen in diesem Bereich zu erhöhen, so sind es im laufenden Jahr 2008 nur noch 47%. Zudem hat sich die Einschätzung des Geschäftsklimas - also der politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Voraussetzungen - gegenüber dem Vorjahr eingetrübt: Die Mehrheit der deutschen Firmen beurteilt es als "befriedigend" (56%), 16% als schlecht und lediglich 28% als gut. Die Fraktion der Unzufriedenen hat sich damit gegenüber dem Vorjahr verdoppelt. Dass sich die Rahmenbedingungen verbessern werden, glauben in der aktuellen Umfrage nur noch 43% gegenüber 54% im Vorjahr. Dagegen stieg der Anteil derjenigen, die annehmen, das Klima werde sich zukünftig nicht ändern, um 10 Prozentpunkte auf rund 50%.
Rainer Wessel, BIO Deutschland-Vorstandsmitglied, sagte auf der Pressekonferenz: "Die Biotech-Branche in Deutschland wächst und wird weiter wachsen." Die optimistische Einschätzung der Lage sowie die Pläne zur Schaffung qualifizierter Arbeitsplätze zeigten dies deutlich.
Jens Katzek, Vorstandsmitglied der BIO Deutschland, fügte hinzu, die Umfragergebnisse mahnten gleichzeitig auch zur Verbesserung der wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen: "Die deutschen Unternehmen haben sich in den vergangenen Jahren zunehmend robuster aufgestellt und ihre Geschäftsmodelle angepasst." Katzek erläuterte im Hinblick auf die 2007 verabschiedete Unternehmensteuerreform und die anstehende Novellierung des Gentechnikgesetzes weiter: "Wenn Deutschland sich einen internationalen Technologie-Spitzenplatz sichern möchte, ist allerdings auch Rückenwind aus der Politik nötig. Den haben wir im vergangenen Jahr vermisst."
Andreas Mietzsch, Vorstandsvorsitzender der BIOCOM AG und Herausgeber von "Transkript", meinte: "Wirtschaft ist zur Hälfte Psychologie, da belasten schlechte Nachrichten aus der hochriskanten Medikamentenentwicklung wie von GPC oder Paion natürlich zeitweise die Stimmung. Das ändert jedoch nichts daran, dass die Biotechnologie auf einem steilen Wachstumspfad und in immer mehr Wirtschaftszweigen mit innovativen und umweltfreundlichen Produkten erfolgreich ist."
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Download: Die Ergebnisse der Firmenumfrage und Grafikmaterial finden Sie unter www.biodeutschland.org/befragung0708/befragung0708.php
Berlin (09.01.2008) - Der Wirtschaftsverband der deutschen Biotechnologiebranche, die Biotechnologie-Industrie-Organisation Deutschland e.V. (BIO Deutschland), fordert, die rechtlichen Rahmenbedingungen zum Schutz des geistigen Eigentums im Hinblick auf die Bedürfnisse kleiner und mittlerer innovativer Unternehmen zu verbessern. Nur so könne sich die internationale Wettbewerbsfähigkeit, insbesondere im Hinblick auf die in der Biotechnologie führenden USA, deutlich verbessern, betont der Branchenverband in dem heute von seiner Arbeitsgruppe für Schutzrechte und technische Verträge zum Thema veröffentlichten Positionspapier. Die vorgeschlagenen Änderungen kommen dabei nicht nur der Biotechnologiebranche zu Gute, sondern verbessern die Standortbedingungen innovativer mittelständischer Unternehmen insgesamt.
"Der innovative Mittelstand schafft durch Erfindungen maßgeblich die Basis für hochwertige Arbeitsplätze und für die Zukunftsfähigkeit unserer Volkswirtschaft", sagt Rainer Wessel, BIO Deutschland-Vorstandsmitglied und Vorstand der Ganymed Pharmaceuticals AG. "Ziel des Positionspapiers der Arbeitsgruppe für Schutzrechte und technische Verträge der BIO Deutschland ist es, den Schutz geistigen Eigentums für den innovativen Mittelstand in Deutschland und in Europa nachhaltig zu verbessern", fügt Wessel hinzu.
Martin Pöhlchen, Geschäftsführer der MAPO Beteiligungsgesellschaft mbH, der zusammen mit Wessel die Arbeitsgruppe leitet, erklärt: "Wir schlagen unter anderem Maßnahmen vor, die das Arbeitnehmererfinderrecht entbürokratisieren, die Schutzrechtsgebühren für mittelständische Unternehmen reduzieren und den Rechtsschutz für biotechnologische Erfindungen in der Europäischen Union harmonisieren, um die Wettbewerbssituation unserer mittelständischen Unternehmen weiter zu stärken."
BIO Deutschland setzt sich in ihrer Stellungnahme im einzelnen ein für (i) die 50-prozentige Reduktion der deutschen und europäischen Anmeldungs-, Prüfungs- und Erteilungsgebühren sowie der nationalen Gebühren für kleine und mittlere Unternehmen, Universitäten und freie Erfinder; (ii) harmonisierten Rechtsschutz in allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) durch eine uneingeschränkte Umsetzung der EU-Richtlinie über den rechtlichen Schutz biotechnologischer Erfindungen, (iii) die Einführung einer Neuheitsschonfristregelung für Schutzrechtsanmeldungen, (iv) die Entbürokratisierung des Gesetzes über Arbeitnehmererfindungen zur Erhöhung der Rechtssicherheit, ohne dass ein Vergütungsanspruch eines Arbeitnehmererfinders eingeschränkt wird, (v) den Wegfall der Behinderung des Insolvenzverfahrens durch das Vorkaufsrecht des Arbeitnehmererfinders. Der letzte Punkt ist insbesondere im Hinblick auf Maßnahmen zur Rettung des Unternehmens und damit zur Sicherung von Arbeitsplätzen entscheidend.
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Den vollständigen Text der Stellungnahme finden Sie unter:
www.biodeutschland.org/position/position.php
Berlin (08.01.2008) - Der Wirtschaftsverband der deutschen Biotechnologiebranche, die Biotechnologie-Industrie-Organisation Deutschland e.V. (BIO Deutschland), begrüßt die neue Pilotmärkte-Initiative der Europäischen Kommission (Lead Markets Initiative - LMI), mit der das Marktpotential innovativer Produkte und Dienstleistungen erschlossen werden soll. Die Kommission identifizierte hierfür sechs wichtige Bereiche, darunter Biobasierte Produkte (Biochemikalien, Enzyme, Biokunststoffe, Pharmazeutika u.ä.), die zusammen innerhalb der EU einen Jahresumsatz von etwa 120 Mrd. Euro haben und Arbeitsplätze für etwa 1,9 Mio. Menschen in Europa bieten.
Dr. Peter Heinrich, Vorstandsvorsitzender der BIO Deutschland, sagte: "Die Pilotmärkte-Initiative der EU ist ein wichtiger Teil der gezielten dringend notwendigen aktiven politischen Unterstützung für den innovativen Mittelstand Europas. Werden die Mittel hierfür sinnvoll eingesetzt, können die Verbraucher bald Nutznießer des außerordentlichen Beitrags innovativer Unternehmen zum Fortschritt in Europa werden."
Mit der Pilotmärkte-Initiative für Europa werden derartige Märkte durch die Verbesserung der Rechtsvorschriften, die Stärkung des öffentlichen Auftragswesens und die Entwicklung miteinander kompatibler Normen gefördert. Für innovative Unternehmen steigen so die Chancen, sich auf neuen Wachstumsmärkten weltweit mit einem Wettbewerbsvorteil als führende Anbieter zu positionieren. Ferner soll sich mit der LMI das Wohlergehen der europäischen Verbraucher in Schlüsselbereichen rasch und deutlich verbessern.
Der für Unternehmens- und Industriepolitik zuständige Kommissionsvizepräsident Günter Verheugen erklärte gestern hierzu, Europa müsse gezielter innovationsfreundliche Märkte ausbauen, indem Bedingungen geschaffen werden, die die Vermarktung innovativer Produkte und Dienstleistungen erleichterten.
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Informationen zur LMI finden Sie unter: http://ec.europa.eu/enterprise/leadmarket/leadmarket.htm
Programm der Biopolitik-Tagung in Hannover
BIO Deutschland begleitet Regierungsdelegation nach China
Sitzung der AG Deutsch-Amerikanische Zusammenarbeit in San Diego
Bundesfinanzminister Peer Steinbrück nimmt Stellung zu BIO Deutschlands Kritik der Steuerverschärfung für Investitionen
BIO Deutschland beim Expertengespräch zum Thema Spitzentechnologie beim BMBF
Arbeitsgruppe "Wettbewerb und Ordnungspolitik" tagt Anfang Juni
Stellungnahme der BIO Deutschland zum Gendiagnostik-Gesetz
Beitritte der vergangenen Wochen: Cellasys, Co.don und Diapharm
In eigener Sache: Rufnummern in der Geschäftsstelle, Informationsbroschüre und Homepage
Berichte aus den Bioregionen: Expertentreffen der Regensburger HTCR-Stiftung
Schwarzes Brett: jobvector career day
International: 7. EU-FRP - Verabschiedung des Arbeitsprogramms "Gesundheit"
Aktuelle Technologietransfer-Angebote für BIO Deutschland-Mitglieder
Umfrage zur Bedeutung geistiger Eigentumsrechte und Produktpiraterie
Wichtige Termine
Blutkörperchen aus dem Labor - Ersatz für Blutspende?
Die Gene der Mutter aller höheren Tiere: Forscher publizieren Genom von Trichoplax adhaerens
VFA bietet Plattform für Methodendiskussion
Entdeckt: Wie Biomarker das biologische Alter verraten
Wochenrückblick: Neues aus der Biotech-Branche