Förderprogramme & Preise

Tierschutzforschungspreis: Jetzt bewerben!

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat den 37. Tierschutz-Forschungspreis ausgeschrieben. Gesucht werden Forschungsarbeiten, die dazu beitragen, Tierversuche zu ersetzen oder ihre Anzahl zu verringern. 

Mit dem Tierschutzforschungspreis forciert das BMEL die Erforschung und Entwicklung von Alternativ- und Ersatzmethoden zum Tierversuch: Tierversuche dürfen grundsätzlich nur dann durchgeführt werden, wenn keine alternativen Methoden zur Verfügung stehen. Leitlinie ist das sogenannte "3R-Prinzip". Demnach sollen Tierversuche möglichst vermieden ("Replacement") oder verringert werden ("Reduction"). Müssen Versuche an Tieren stattfinden, sollen Schmerzen und Leiden der Tiere soweit wie möglich reduziert werden ("Refinement").

Neben wissenschaftlichen Arbeiten, die helfen, Tierversuche zu ersetzen und zu verringern, können auch Arbeiten eingereicht werden, die zur Verbesserung der Haltungsbedingungen für Versuchstiere beitragen.

Der Preis wird seit 1980 vergeben und ist mit 25.000 Euro dotiert. Die Beurteilung der eingereichten Forschungsarbeiten und die Preisvergabe erfolgen durch ein unabhängiges Kuratorium aus fünf wissenschaftlichen Sachverständigen.

Die Ausschreibung des Tierschutz-Forschungspreises richtet sich in erster Linie an Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 31. Mai 2018. 

Weitere Informationen zu der Ausschreibung finden Sie hier: www.bmel.de/DE/Tier/Tierschutz/_texte/TierschutzTierforschung.html?docId=10569248

Förderbekanntmachungen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

Richtlinie zur Förderung von Zuwendungen für "Maßgeschneiderte biobasierte Inhaltsstoffe für eine wettbewerbsfähige Bioökonomie" im Rahmen der "Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030" − Zweite Ausschreibungsrunde − Bundesanzeiger vom 19.04.2018
www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1695.html