Diskussion zur industriellen Bioökonomie im Industrie-Club Hannover
Auf Einladung des Industrie-Clubs Hannover, der Deutschen Messe AG und EY stellte BIO Deutschland Ende Februar die Anwendungsbereiche der industriellen Biotechnologie vor. Zum Auftakt der Veranstaltung „Zukunft gestalten: Chancen und Herausforderungen der industriellen Bioökonomie“ sprach der niedersächsische Wirtschaftsminister, Grant Hendrik Tonne, MdL, darüber, wie Biologisierung neue Wege für ein zukunftsfähiges Niedersachsen aufzeige. Insbesondere Nebenströme der Landwirtschaft sollten für die industrielle Bioökonomie erschlossen werden. Die gesellschaftliche Unterstützung würde wachsen, wenn zum einen die industrielle Bioökonomie mit positiven Bildern verbunden werden könnte. Zum anderen müsse der Begriff „Transformation“ positiv besetzt werden. Viola Bronsema erläuterte anhand von Beispielen wie die Biotechnologie zur industriellen Bioökonomie beitragen könne. Sie stellte die Chancen vor und ordnete sie in den aktuellen Kontext von nationalen und europäischen Politikvorhaben sowie den geopolitischen Herausforderungen ein. Gemeinsam mit Christian Orth, EY, Thomas Taddings und Timo Achtelik von der Volkswagen AG diskutierte sie mit den etwa 70 Teilnehmenden über die Möglichkeiten und die Hürden der Implementierung. Die Moderation übernahm von Christian Rosenkranz, Vorstandsvorsitzender der Industrie-Clubs. Der im Jahre 1887 als „Fabrikanten-Verein“ gegründete Club bietet den Vorständen und leitenden Mitarbeitern der Mitglieds-unternehmen regelmäßig ein Forum für einen freien und offenen Austausch von Meinungen und Erfahrungen.