Himbeeraroma und Krebstherapie, Diagnostik und Peptidtechnologie – Weitere Mitglieder in die „Biotech Hall of Fame“ aufgenommen
Vier weitere Unternehmen wurden Februar und März in die „Biotech Hall of Fame“ aufgenommen. Die Plattform hat BIO Deutschland ins Leben gerufen, um erfolgreiche Biotech-Unternehmen zu porträtieren.
ITM Isotope Technologies Munich SE und Insempra GmbH sind zwei erfolgreiche deutsche Biotechnologie-Unternehmen mit ganz unterschiedlichen Geschäftsmodellen. ITM entwickelt und produziert radiopharmazeutische Krebstherapien und Diagnostika. Auf die Entwicklung und Produktion von Lipiden und Geschmacks- sowie Duftstoffen ist hingegen Insempra spezialisiert. Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der beiden Unternehmen zeigen die Vielseitigkeit der Plattformtechnologie Biotechnologie, die sowohl in der Medizin, für unsere Ernährung und die nachhaltige industrielle Produktion eingesetzt werden kann. ITM befindet sich mit einem Wirkstoff gegen neuroendokrine Tumore im laufenden Zulassungsverfahren bei der amerikanischen Zulassungsbehörde und strebt einen möglichen Markteintritt im Jahr 2026 an, Insempra verkauft beispielsweise Produkte wie Himbeeraroma an die Lebensmittelindustrie.
Mit Intavis Peptide Services und altona Diagnostics würdigt die Initiative zwei Unternehmen, die ebenso zeigen, wie breit die Anwendungsmöglichkeiten der Biotechnologie sind. Intavis ist spezialisiert auf einen umfassenden Service rund um die kundenspezifische Peptidsynthese – vom Projektbeginn bis zum fertigen peptidbasierten Arzneimittel. Das Unternehmen unterstützt damit Forschung und Entwicklung in Wissenschaft und Industrie weltweit. Die Peptide werden auch in der Impfstoffentwicklung und der Krebstherapie eingesetzt. altona Diagnostics hingegen entwickelt und vertreibt molekulardiagnostische Tests, insbesondere für den Nachweis von Infektionskrankheiten, wie Ebola, Dengue-Fieber oder schwere Herpesvirusinfektionen. Das Biotech-Unternehmen wurde 2007 als Start-up gegründet und leistet heute einen wichtigen Beitrag zur globalen Gesundheitsversorgung.
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