Jahresversammlung der Exportinitiative Gesundheitswirtschaft am 15. März in Berlin

Mitglieder der Arbeitskreise Arzneimittel, Digitale Gesundheitswirtschaft, Medizintechnik und Medizinische Biotechnologie trafen sich am 15. März zur Jahresversammlung der Exportinitiative Gesundheitswirtschaft im Bundeswirtschaftsministerium (BMWi). Harald Kuhne, Leiter der Zentralabteilung im BMWi, eröffnete das Treffen bevor er sich wegen der gleichzeitig stattfindenden Amtseinführung des neuen Bundeswirtschaftsministers Peter Altmaier verabschieden musste.

Wichtiges Thema des Jahrestreffens war der Brexit und seine möglichen Auswirkungen auf die Gesundheitswirtschaft. Die Leiterin der BMWi-Projektgruppe zum Brexit, Frau Ministerialrätin Corinna Bölhoff, berichtete über den Stand der Verhandlungen auf EU-Ebene und verschiedene Szenarien des zukünftigen Verhältnisses der EU zu Großbritannien. Nach Bölhoffs Einschätzung sei die zukünftige Einrichtung eines Freihandelsabkommens mit dem Vereinigten Königreich vergleichbar mit CETA wahrscheinlich.

Foto: Claudia Englbrecht (8. von li) nahm für BIO Deutschland an der Jahresversammlung Exportinitiative Gesundheitswirtschaft 2018 teil © Exportinitiative Gesundheitswirtschaft
Foto: Claudia Englbrecht (8. von li) nahm für BIO Deutschland an der Jahresversammlung Exportinitiative Gesundheitswirtschaft 2018 teil © Exportinitiative Gesundheitswirtschaft

Über das KMU-Markterschließungsprogramm (MEP), die Aktivitäten im Gesundheitsbereich sowie die Zusammenarbeit mit der Exportinitiative berichteten, Christian Tippelt, Leiter des MEP, und die Projektleiterin, Katharina Büssgen. In diesem Jahr sind 9 Projekte gemeinsam mit der Exportinitiative im MEP geplant. Einen Überblick über die Angebote des MEP finden Sie hier:
www.ixpos.de

Galina Manthei, Referentin für bilaterale Gesundheitspolitik im Bundesministerium für Gesundheit (BMG), betonte das Interesse ihres Hauses an einem engen Kontakt zu den Fachverbänden.

Die Geschäftsstelle der Exportinitiative berichtete über die Erfolge des vergangenen Jahres und gab einen Ausblick auf zukünftige Aktivitäten. So wurden zahlreiche Publikationen veröffentlicht, z. B. über den chinesischen Markt das Heft „Medical Biotechnology. Profiling China: Markets and Stakeholders“ und ein Unternehmensverzeichnis, das die Angebotspalette deutscher In-vitro-Diagnostik-Anbieter abbildet. Die Weiterentwicklung des Programms der Exportinitiative sieht die direkte Kommunikation mit den Unternehmen, eine langfristige Bearbeitung von Zielmärkten, ein erweitertes Informationsangebot sowie neue Projektformate vor. 

Die Exportinitiative Gesundheitswirtschaft unterstützt seit 2011 das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) bei der Erschließung ausländischer Märkte. Ziel ist es, Deutschlands Stellung als eines der führenden Exportländer gesundheitswirtschaftlicher Produkte und Dienstleistungen zu sichern und auszubauen. BIO Deutschland arbeitet seit Beginn aktiv im Arbeitskreis Medizinische Biotechnologie der Exportinitiative mit. Weitere Informationen zur Exportinitiative Gesundheitswirtschaft finden Sie hier:
www.exportinitiative-gesundheitswirtschaft.de

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