Publikationen des Rats für Technologische Souveränität jetzt auch auf Englisch
Zum Ende seiner Mandatszeit diskutiert der Rat für technologische Souveränität im Impulspapier „Technologische Souveränität strategisch sichern“ wie sich die Sichtweise auf das Thema entwickelt hat und wieso gerade jetzt eine abgestimmte, kohärente Gesamtstrategie der Europäischen Union entwickelt werden muss.
Vier zentrale Stellschrauben müssen deswegen jetzt angepackt werden:
- Frühwarnsysteme aufbauen – für technologische Trends & kritische Abhängigkeiten.
- Mittel klug bündeln – durch strategische, langfristige Innovationsfonds.
- Interdisziplinarität fördern – disruptive Innovation entsteht an Schnittstellen.
- Von kurzfristiger Projektlogik zur strategischen Förderung – ressortübergreifend & mehrjährig.
Die Sicherung technologischer Souveränität ist kein optionales Ziel, sondern politischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Imperativ. Sie erfordert eine ganzheitliche und adaptive Strategie, die technologische Entwicklungen in den Dienst einer nachhaltigen Zukunftsentwicklung stellt.
Dieses Impulspapier und seine englische Übersetzung „Strategically securing Technological Sovereignty – Courses of action for Germany and Europe”: www.bmftr.bund.de veröffentlichte der Rat zusammen mit der englischen Übersetzung des Impulspapiers über Biomaterial „Bio-based Materials and their Significance for Technological Sovereignty”: www.bmftr.bund.de auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt. BIO Deutschland-Geschäftsführerin Viola Bronsema war seit 2021 Mitglied des Rates.