News


10.10.2011 PRESSEMITTEILUNG Biotech>inside: Wo ist Biotechnologie drin und was hat die Gesellschaft davon?

Berlin (10.10.2011) - Der Arbeitskreis der BioRegionen initiiert in diesem Herbst eine neue bundesweite Veranstaltungsreihe. Unter dem Namen „Biotech>inside“ laden 13 BioRegionen Vertreter aus Politik und Medien ein, um ihnen die Bedeutung der Biotechnologie für viele Branchen anschaulich vor Augen zu führen. Ob Medizin oder Automatisierung, Lebensmittelherstellung oder Umweltschutz: Die Biotechnologie ist längst Bestandteil vieler Industrien und Produkte – und damit auch unseres Alltags.

Noch im Oktober werden die ersten Veranstaltungen der Reihe stattfinden. Für Klaus Eichenberg, Sprecher des Arbeitskreises der BioRegionen, ist die umfassende Informationsinitiative von großer Bedeutung: „Sie wird Parlamentariern, die über Gesetze auch zu diesen Themen entscheiden müssen, einen lebendigen Eindruck davon vermitteln, was Biotechnologie ist und kann, welche Bedeutung sie für die Wirtschaft hat – und wo sie heute noch gefördert werden muss.“

Die Termine und Orte der Veranstaltungen in Ihrer Region entnehmen Sie bitte dem beiliegenden Faltblatt.

138 Wörter / 1.008 Zeichen

Der komplette Text der Pressemitteilung steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung.

Das Faltblatt zu Biotech>inside steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung.

Kontakt:

Arbeitskreis der BioRegionen
c/o BIO Deutschland e.V.
Dr. Pablo Serrano
Tegeler Weg 33 / berlinbiotechpark
10589 Berlin
Tel.: +49-(0)-30-3450593-32
Fax: +49-(0)-30-3450593-59
E-Mail: info@ak-bioregio.org

08.06.11 PRESSEMITTEILUNG Neuer Sprecher des Arbeitskreises der BioRegionen

BioRegio STERN-Geschäftsführer Dr. Klaus Eichenberg einstimmig gewählt

(Stuttgart/Düsseldorf) – Der Arbeitskreis der BioRegionen wählte auf seiner Sitzung am vergangenen Montag in Düsseldorf das neue Sprechergremium für die nächsten beiden Jahre. BioRegio STERN-Geschäftsführer Dr. Klaus Eichenberg wurde einstimmig zum neuen Sprecher gewählt. Stellvertreter wurden der frühere Sprecher Dr. Kai Uwe Bindseil sowie Dr. Thomas Diefenthal, der in seinem Amt bestätigt wurde.

Nachdem der bisherige Sprecher des AK BioRegio, Dr. Kai Uwe Bindseil, Leiter des Aktionszentrums BioTOP Berlin-Brandenburg, auf eigenen Wunsch nicht mehr als Sprecher zur Verfügung stand, übernimmt Dr. Klaus Eichenberg ab sofort seine Aufgaben. „Der Arbeitskreis BioRegionen hat in den vergangenen Jahren unter anderem die inzwischen sehr anerkannten Deutschen Biotechnologietage erfolgreich vorangebracht und den ‚Innovationspreis der deutschen Bio-Regionen‘ initiiert. Mit dem Wettbewerb, der bereits zum fünften Mal stattfindet, fördern wir den Transfer von Wissen, neuen Technologien und Erfindungen aus dem Bereich der Forschung in die unternehmerische Verwertung“, erklärt der neue Sprecher. „Ich bin zuversichtlich, dass ich diese Arbeit erfolgreich fortführen werde.“ Darüber hinaus will Dr. Klaus Eichenberg mehr überregionale Aktivitäten anstoßen und das Interesse für die Biotechnologie über Fachgrenzen hinaus verstärken.

Der Arbeitskreis der BioRegionen in Deutschland – AK BioRegio – ist ein freiwilliger Zusammenschluss der deutschen BioRegionen. Die 30 Mitglieder des Arbeitskreises haben es sich zur Aufgabe gemacht, die BioRegionen überregional zu koordinieren. Sie beschäftigen sich mit Themen wie Finanzierung, Gründung und Technologietransfer sowie der Außendarstellung der deutschen Biotechnologie. Der AK BioRegio hat seine Geschäftsstelle bei der Biotechnologie-Industrie-Organisation Deutschland e.V. – kurz: BIO Deutschland – in Berlin.

zk-ado

(ca. 2.000 Zeichen)

Der komplette Text der Pressemitteilung steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung.

Herausgeber:

Arbeitskreis der BioRegionen
c/o BIO Deutschland e. V.
Tegeler Weg 33 / berlinbiotechpark
10589 Berlin
Tel.:  +49 (0)30 / 345 05 93 30
Fax: +49 (0)30 / 345 05 93 59
E-Mail: info@ak-bioregio.org 

Sprecher:
Dr. Klaus Eichenberg 

Stellvertretende Sprecher:
Dr. Kai Uwe Bindseil
Dr. Thomas Diefenthal

25.05.11 PRESSEMITTEILUNG: Herausragende Ideen für zukunftsfähige Diagnostik und Therapie von Volkskrankheiten gewinnen Innovationspreis der BioRegionen Deutschland

Zum vierten Mal prämiert der Arbeitskreis der BioRegionen in Deutschland die drei innovativsten patentierten Forschungsideen. Ausgezeichnet werden anwendungsorientierte Projekte aus dem Bereich der modernen Biotechnologie oder der Medizintechnik mit Bezug zur Biotechnologie.

„Sowohl die Menge der Bewerbungen, als auch die Qualität der einzelnen Einsendung war in diesem Jahr erstaunlich hoch“ so Dr. Bernward Garthoff, Landesclustermanager Biotechnologie Nordrhein-Westfalen und diesjähriger Organisator des Innovationspreises. „Die Entscheidung fiel daher knapp aber dennoch eindeutig aus.“ so Garthoff weiter. Die Jury entschied sich, die mit jeweils 2000 Euro dotierten Preise an die folgenden herausragenden Arbeiten zu verleihen:

Dr. Georg Brunner und Prof. Dr. Dr. Jens Atzpodien von der Fachklinik Hornheide in Münster erhalten den Preis für eine neue, personalisierte Diagnostikmethode, welche beim schwarzen Hautkrebs (malignes Melanom) eine verbesserte Prognose und anschließende Therapieentscheidung ermöglicht.

Dr. Dr. Saskia Biskup vom Hertie-Institut für klinische Hirnforschung (HIH) am Universitätsklinikum Tübingen hat ein neues, patentiertes Verfahren entwickelt, das möglicherweise die Früherkennung neurodegenerativer Erkrankungen wie zum Beispiel der Parkinson-Erkrankung erlaubt und das sich jetzt in klinischer Erprobung befindet.

Dr. Tobias Pöhlmann vom Gründungsprojekt BianoScience der Universität Jena wird für die Entwicklung einer leistungsfähigen siRNA-basierte Therapie von Tumor- oder Viruserkrankungen ausgezeichnet. Mit Hilfe von siRNA besteht die Möglichkeit, auch solche Gene stillzulegen, die mitverantwortlich für Krankheiten sind.

Die Jury wählte die drei Preisträger aus, da sie aus der Grundlagenforschung heraus innovative Technologien zur Diagnose und Therapie von Volkskrankheiten entwickeln. Patienten und das Gesundheitssystem brauchen aufgrund veränderter Umweltbedingungen und weil die Menschen immer älter werden, solche innovativen Lösungsansätze.

“Das Ziel des Innovationpreises ist es, herausragende Arbeiten bei der Umsetzung zu unterstützen“, sagt Dr. Kai Bindseil, Leiter BioTOP Berlin-Brandenburg und Sprecher des Arbeitskreises der BioRegionen. „Ich gratuliere den diesjährigen Preisträgern und  wünsche Ihnen so viel Erfolg wie Ihren Vorgängern“. Gestiftet wird der jährliche Preis von der High-Tech Gründerfonds Management GmbH, BioSpektrum das Magazin der Biowissenschaften, der Biotechnologie und Life Science Messe BIOTECHNICA sowie LifeTecAachen-Jülich e.V.

Am 25. Mai 2011 um 11.30 Uhr werden die Preisträger auf den Deutschen Biotechnologietagen in München vom Arbeitskreis der BioRegionen in Deutschland geehrt.

Mehr zu den Zielen des Arbeitskreises finden Sie unter:
http://www.biodeutschland.org/ziele-des-ak-bioregio.html


Kontakt:

Valerie Jacob
im Auftrag der
Geschäftsstelle BIO.NRW
Cluster Biotechnologie Nordrhein-Westfalen
Merowingerplatz 1
40225 Düsseldorf

Tel.:    0211 385469 9200
Fax.:   0211 385469 9220
Mobil: 0177 7312282
www.bio.nrw.de

02.05.11 PRESSEMITTEILUNG: Der Branchentreff der Biotechnologie findet 2012 in Frankfurt statt

Berlin (2. Mai 2011) - „Die Deutschen Biotechnologietage werden 2012 erneut an einem führenden deutschen Life Science-Standort stattfinden: Hessen wird im nächsten Jahr Gastgeber dieses nationalen Branchentreffens der Biotechnogie sein“, sagt Kai Bindseil, Sprecher des Arbeitskreises der Bioregionen. „Wir laden alle Interessierten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft herzlich dazu ein, in Frankfurt über aktuelle Themen und künftige Herausforderungen der deutschen Biotechnologiebranche zu diskutieren,“ ergänzt Thomas Niemann, Projektleiter der Aktionslinie Hessen-Biotech in der Landeseigenen Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hessen-Agentur.

Der Hessische Wirtschaftsminister Dieter Posch wertet die Wahl des Austragungsortes als Erfolg für den Biotechnologie-Standort Hessen: „Frankfurt ist der ideale Ort dafür, denn die Biotechnologiebranche ist längst untrennbar mit der in Hessen traditionell starken Pharma- und die Chemieindustrie verbunden. Nicht zuletzt deshalb sind Veranstaltungen wie die Deutschen Biotechnologietage für die Weiterentwicklung der Branche und die Wertschöpfung der deutschen Wirtschaft so wichtig.“

Die Veranstaltung wird voraussichtlich am 9. und 10. Mai 2012 stattfinden.

Die Deutschen Biotechnologietage haben sich als das nationale Branchentreffen etabliert. Sie gehen auf die Biotechnologietage des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zurück und werden seit 2010 vom Arbeitskreis der Bioregionen in der BIO Deutschland veranstaltet. Dieses Jahr finden Sie am 25. und 26. Mai in München statt.

Download: Der Text dieser Pressemitteilung stehen für Sie hier als Word-Datei zur Verfügung.

 

Weitere Einzelheiten zur Veranstaltung finden sie unter www.biotechnologietage-2011.de

 

Kontakt

Arbeitskreis der BioRegionen
c/o BIO Deutschland e. V.
Tegeler Weg 33 / berlinbiotechpark
10589 Berlin
Tel.:  +49 (0)30 / 345 05 93 30
Fax: +49 (0)30 / 345 05 93 59
E-Mail: info@ak-bioregio.org

 Sprecher:
Dr. Kai Uwe Bindseil

 Stellvertretende Sprecher:
Dr. Thomas Diefenthal
Dr. Klaus Eichenberg

Dr. Thomas Niemann
Abteilung Technologie
Leitung Aktionslinie Hessen-Biotech

HA Hessen Agentur GmbH
Abraham-Lincoln-Straße 38-42
D-65189 Wiesbaden
Tel.:       +49 (0)611 774-8646
Fax:       +49 (0)611 774-8620
thomas.niemann@hessen-agentur.de

 

10.01.11 PRESSEMITTEILUNG: Life Science Erfindergeist gesucht

Von der Erforschung kleinster Zellen und Moleküle über den Einsatz in Alltagsprodukten wie Waschmittel, Bier, Wein und Brot bis hin zur Entwicklung von hochwirksamen Medikamenten und modernsten Diagnosemethoden: die Biotechnologie macht in vielen Anwendungsbereichen den technischen Fortschritt erst möglich. Der Arbeitskreis der

BioRegionen in Deutschland zeichnet daher 2011 zum vierten Mal Ideen in der biotechnologischen Forschung aus, die zukunftsweisende Möglichkeiten und Methoden in der praktischen Anwendung bieten. Traditionell werden für den „Innovationspreis der

BioRegionen in Deutschland“ speziell anwendungsorientierte Ideen aus der Biotechnologie oder aus der Medizin­technik mit einem Bezug zur Biotechnologie gesucht.

Ziel des Innovationspreises ist es, der exzellenten und vielfältigen Biotechnologie-Forschung eine Plattform zu geben und vielmehr noch das Innovationspotenzial Deutschlands in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken.

„Unser Bestreben ist es, den Wissens- und Technologietransfer zwischen Forschung und Wirtschaft zu fördern, da wir darin den Motor sehen, der Innovationskraft, Entwicklung und Wettbewerbsfähigkeit der Biotechnologie vorantreibt.“, betont Dr. Bernward Garthoff, Landescluster Manager BIO.NRW Biotechnologie in Nordrhein-Westfalen. Stellvertretend für alle BioRegionen in Deutschland ist BIO.NRW der diesjährige Koordinator des Wettbewerbs.  

Inhaber oder Anwärter von Biotechnologie-Patenten aus universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen aus ganz Deutschland können ab sofort ihre Erfindungen in diesem Wettbewerb einreichen.

Im Rahmen der Deutschen Biotechnologietage vom 25.-26. Mai 2011 in München werden die drei Sieger vorgestellt und mit dem je 2000 Euro dotierten Preis ausgezeichnet.

Interessenten können ihre Bewerbungen bis zum 19. März 2011 an jede regionale BioRegion-Initiative richten oder an die zentrale E-Mail-Adresse: info@ak-bioregio.org senden. Die erforderlichen Bewerbungsunterlagen sowie die Teilnahmebedingungen stehen bei BIO.NRW, auf den Internetseiten der BioRegionen und der BIO Deutschland zum Download bereit.

Pressekontakt Innovationspreis 2011:
Annette Angenendt
Geschäftsstelle BIO.NRW
Merowingerplatz
40225 Düsseldorf
0211 385 469 - 9204
a.angenendt@bio.nrw.de

Download der Bewerbungsunterlagen und Teilnahmebedingungen unter:
http://www.bio.nrw.de/innovationspreis_2011

Bewerbungen Innovationspreis 2011 an: info@ak-bioregio.org oder an die jeweilige BioRegion

Der komplette Text der Pressemitteilung steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung.

Die Bewerbungsunterlagen können Sie auch hier herunterladen.

 

 

06.10.2009 PRESSEMITTEILUNG: Deutsche BioRegionen haben Innovationspreis 2009 verliehen

Am 6. Oktober wurde auf der BIOTECHNICA in Hannover zum dritten Mal der Innovationspreis der BioRegionen in Deutschland vergeben. Ausgezeichnet wurden Wissenschaftler aus München, Heidelberg und Ulm, die herausragende Forschungsergebnisse aus den Life Sciences einer praktischen Anwendung zuführen wollen.

Die Wettbewerbsbeiträge kamen von Forschergruppen und einzelnen Wissenschaftlern aus ganz Deutschland, von Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Bedingung für die Teilnahme war, dass die Ideen bereits patentiert oder zum Patent angemeldet sind und dass die Antragsteller (noch) kein Unternehmen gegründet haben. Die drei Preise sind mit je 2.000 Euro dotiert und gehen in diesem Jahr an:

Dr.-Ing. Héctor Perea Saavedra, TU München, für magnetische Zellbesieldung.
Pereas Idee verbindet das Tissue Engineering, also die Züchtung neuen Körpergewebes, mit der Materialwissenschaft. Der neue Ansatz könnte den Einsatz von Gefäßimplantaten revolutionieren. Ein großes Problem konventioneller Gefäßprothesen ist, dass sie oft keine Dauerlösung bieten und sich das Gefäß wieder verschließt. Saavedra will die tubulären Implantate mit einer Zellschicht versehen, die dem natürlichen, gesunden Gewebe nahe kommt und deshalb die Wiederverschluss-Rate senkt. Aber wie bringt man Zellen dazu, ein röhrchenförmiges Trägermaterial zu besiedeln? Pereas Idee: Die Zellen werden mit magnetischen Nanopartikeln markiert und mithilfe eines gerichteten magnetischen Feldes an den Träger navigiert.

Prof. Dr. Patrick Most, Prof. Dr. Hugo A. Katus, PD Dr. Andrew Remppis, Dr. Mirko Voelkers, Universitätsklinikum Heidelberg, für die Entwicklung neuartiger Wirkstoffe zur Therapie der Herzmuskelschwäche.
Die Herzmuskelschwäche war 2008 die häufigste Todesursache in Deutschland. Das liegt auch am Mangel an Therapien, die die Pumpfunktion des Herzens nachhaltig stärken. Die Heidelberger Gruppe hat im gesunden Herzmuskel ein Eiweißfragment identifiziert, dass die Pumpfunktion langfristig verbessern und zugleich vor tödlichen Rhythmusstörungen schützen kann. Es kann biotechnologisch hergestellt und in entsprechender Form sogar oral eingenommen werden. Jetzt gilt es, das Potenzial des neuartigen Wirkstoffes in klinischen Studien zu bestätigen.

Prof. Dr. Lisa Wiesmüller, Universitätsfrauenklinik Ulm, für ein Testsystem zur Bestimmung des Brustkrebsrisikos und zur Früherkennung.
Es sind zwei Genmutationen (BRCA1 und BRCA2) in der menschlichen Erbsubstanz bekannt, die das Brustkrebsrisiko deutlich erhöhen, aber diese Mutationen erklären nur 20 bis 30 Prozent der erblichen Risiko-Erhöhung. Wiesmüllers neuer Test basiert auf der Analyse von sämtlichen Genen, die wie BRCA1 und BRCA2 Teil der zellulären Reparaturmaschinerie sind, die Doppelstrangbrüche in der DNA repariert. Mutationen in all diesen Genen erhöhen das Brustkrebsrisiko. Mit dem neuen Testsystem können die Mutationen mithilfe von Fluoreszenz-Markierungen qualitativ und quantitativ erfasst werden. Das ermöglicht eine deutlich verbesserte Risikoabschätzung. Außerdem soll mithilfe des Tests individuell für jede Patientin das Ansprechen auf eine Therapie vorhergesagt werden.

Dr. Kai Uwe Bindseil, der Sprecher des Arbeitskreises der BioRegionen in Deutschland, kommentiert: "Alle drei Projekte sind in diesem Jahr medizinisch orientiert und unterstreichen damit die anwendungsorientierte und zugleich interdisziplinäre Ausrichtung der Biotechnologie. Mit Instrumenten wie dem Innovationspreis wollen wir Unternehmensgründungen forcieren."

Dr. Klaus Eichenberg ist Geschäftsführer der BioRegio STERN Management GmbH, die die Ausschreibung des Innovationspreises 2009 und die Verleihung organisierte. Er ergänzt: "Mit dem Innovationspreis setzen wir die besondere Innovationskraft der deutschen Biotechnologie ins Licht der Öffentlichkeit und möchten Wissenschaftler motivieren, in Richtung Wirtschaft zu denken und ihre Ideen verstärkt in die Anwendung zu bringen."


Über den Innovationspreis der BioRegionen:

2009 vergab der Arbeitskreis der BioRegionen in Deutschland bereits zum dritten Mal den Innovationspreis für herausragende anwendungsorientierte Ideen aus den Life Sciences. Wie in den beiden Jahren zuvor wurden drei gleichberechtigte Preisträger ausgewählt, die einzelne Personen oder Arbeitsgruppen sein konnten. Der Preis war mit jeweils 2.000 Euro dotiert. Die Jury 2009 setzte sich aus neun Vertretern des Arbeitskreises der BioRegionen in Deutschland und einem Mitglied des High-Tech Gründerfonds zusammen: Dr. Heinz Bettmann, BioCologne e.V., Dr. Thomas Diefenthal, BioPark Regensburg, Dr. André Domin, BIO-NET LEIPZIG Technologietransfergesellschaft mbH, Dr. Klaus Eichenberg, BioRegio STERN Management GmbH, Dr. Jens Katzek, BIO Mitteldeutschland GmbH, Dr. Albrecht Läufer, BioRegioN/Corvay GmbH, Dr. Martin Pfister, biosaxony, Erika Sahrhage, BioTech-Region OstWestfalenLippe e.V., Uwe Seidel, BioIndustry e. V., Kay Balster, High-Tech Gründerfonds Management GmbH.
Der Innovationspreis wurde in Zusammenarbeit mit der Deutschen Messe AG verliehen und gesponsert vom Fachjournal BIOspektrum, CMS Hasche Sigle, GRUND Intellectual Property Group und der High-Tech Gründerfonds Management GmbH.

Der komplette Text der Pressemitteilung steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung.

15.05.2009 PRESSEMITTEILUNG Auf dem Innovationspfad: Deutsche Biotechnologie ist wichtiger Schrittmacher der Pharmaforschung

Berlin, Frankfurt am Main, 15. Mai 2009. Pharmahersteller, Biotech-Unternehmen und Forschungseinrichtungen am Standort Deutschland sind stärker auf eine Zusammenarbeit angewiesen. Allerdings sehen die Vertreter der Industrie noch deutlichen Optimierungsbedarf bei der Verknüpfung von Grundlagenforschung und kommerzieller Forschung und Entwicklung. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie "Drug Discovery and Biotechnology in Germany", die von der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) gemeinsam mit dem Arbeitskreis BioRegionen Deutschland erarbeitet wurde und auf der weltgrößten Biotechnologiemesse BIO in Atlanta am 18. Mai vorgestellt wird.


Steigender Anteil biotechnologischer Arzneimittel


"Deutschland wird von diesem Trend überproportional profitieren. Die nun vorgelegte Studie belegt die Stärken und die Attraktivität Deutschlands für die Entwicklung neuer Pharmaka durch biotechnologische Methoden: Die Wissenschaft ist exzellent und die Pipeline der deutschen Biotechnologieunternehmen ist praller gefüllt denn je", betont Dr. Kai Bindseil, Leiter BioTOP Berlin-Brandenburg und Sprecher des Arbeitskreises der BioRegionen.


Effiziente Kooperationen essentiell

Für Dr. Volker Fitzner, den verantwortlichen Advisory-Partner im Bereich Chemicals & Pharma bei PwC, sind die effizienten Kooperationen zwischen großen Arzneimittelherstellern, Biotech-Firmen und Forschungseinrichtungen für die deutsche Pharma¬branche von entscheidender Bedeutung. "Nach unseren Schätzungen wird im Jahr 2020 weltweit jedes zweite neue Medikament ganz oder teilweise aus der Pipeline von Biotechnologieunternehmen stammen".

Die Ausgangsbedingungen für eine intensivere Zusammenarbeit zwischen Pharmakonzernen und den in der Regel kleinen bis mittelständischen Biotech-Unternehmen sind derzeit günstig. Da der Patentschutz für viele ‚Blockbuster’-Präparate in wenigen Jahren ausläuft, sichern sich Pharmahersteller durch Kooperationsvereinbarungen und Beteiligungen oder Übernahmen von Biotech-Firmen den Zugriff auf neue Wirkstoffe und potenzielle innovative Arzneimittel.


Finanzierung: Kooperation mit Pharmaunternehmen für Biotech wichtig

Auf der anderen Seite sind viele Biotech-Firmen dringend auf die Zusammenarbeit mit etablierten Pharmaher¬stellern angewiesen. Denn die Wirtschafts- und Kapitalmarktkrise beeinträchtigt insbesondere die Finanzierung von Forschung und Entwicklung durch Risikokapital massiv und macht Börsengänge nahezu unmöglich.

"Geldgeber aus der Pharmabranche sind derzeit zweifellos in einer bevorzugten Verhandlungsposition. Für den Erfolg einer Kooperation sind Unabhängigkeit und Flexibilität des Biotech-Partnerunternehmens allerdings von größter Bedeutung. Eine Partnerschaft, die sich zu Lasten dieser Vorteile der kleineren Biotech-Unternehmen auswirkt, bringt erfahrungsgemäß nur selten die erhofften Ergebnisse", betont Dr. Claudia Ulbrich, Senior Advisor im Bereich Pharma/ Life Sciences bei PwC.


Exzellente Grundlagenforschung am Standort Deutschland

Die befragten Experten schätzen die exzellente Grundlagenforschung in Deutschland und geben dem Standort auch in anderen Bereichen überwiegend gute Noten. Um langfristig international wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen sich allerdings die Rahmenbedingungen in einigen Bereichen verbessern, insbesondere mit Hinblick auf verlässliche politische und steuerliche Weichenstellungen. Durch eine stärkere Vernetzung von Grundlagenforschung und industriellen Anwendern wird sich der Bereich Forschung und Entwicklung besser entwickeln können.


Innovationspotential: Bessere Konditionen für ausländische Forscher


Unterschiedlich beurteilen die Befragten die künftige Fachkräftebasis. Während die großen Pharmaunternehmen zuversichtlich sind, dass in Deutschland auch künftig ausreichend Personal für Forschung und Entwicklung zur Verfügung steht, fällt die Einschätzung von Biotech-Firmen und Forschungseinrichtungen eher zurückhaltend aus. Letztere mahnen unter anderem bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen für ausländische Forscher und ihre Familien an, um die Zuwanderung nach Deutschland attraktiver zu machen.


Gesundheitsreform führt zu Veränderungen der klinischen Entwicklung


Rund die Hälfte der neuen Wirkstoffe, die vornehmlich aus der Pipeline von Biotechnologieunternehmen kommen werden, adressieren Erkrankungen wie Krebs, Stoffwechseldefekte, neurodegenerative und Autoimmunerkrankungen sowie altersbedingte Krankheiten wie z.B. Alzheimer. Die Substanzen werden neben Zelltherapien und Impfstoffen auch RNA/ DNA basierte Wirkstoffe umfassen. Computergestützte Prozesse nehmen zukünftig eine größere Rolle bei der Entdeckung und Entwicklung neuer Wirkstoffe ein. Inwieweit dies zukünftig einen Einfluss auf Veränderungen im Zulassungsverfahren von Arzneimitteln hat, beurteilen die Befragten unterschiedlich. Ein Gesundheitssystem, das bereits jetzt an seine finanziellen Grenzen stößt, wird zukünftig nur Arzneimittel, die nachweislich wirksam sind, erstatten. Dies wirkt sich nach Meinung der Befragten deutlich auf den Bereich der klinischen Entwicklung aus, um zukünftig eine individuellere medizinische Versorgung zu ermöglichen.


Vielfalt biotechnologischer Forschung in Deutschland


Für die vorliegende Studie wurden die Mitglieder des Arbeitskreis der BioRegionen gebeten, Unternehmen oder Forschungsinstitute zu benennen, die herausragend im Bereich der Pharmaentwicklung durch biotechnologische Methoden sind. Darüber hinaus gaben dreißig Experten von Biotech-Firmen, Forschungseinrichtungen und Pharmaherstellern im Rahmen von Interviews Auskunft zu Lage und Perspektiven der biotechnologischen Pharmaforschung in Deutschland. Die Studie bietet einen detaillierten Überblick über die Geschäfts- und Forschungsaktivitäten der maßgeblichen Unternehmen, die sich in den einzelnen BioRegionen angesiedelt haben.

"Die aktuelle Analyse zeigt, dass jede der BioRegionen in Deutschland ihre eigenen spezifischen Stärken hat. Man kann es mit einem bunten Blumenstrauß vergleichen: Jede einzelne Blüte ist farbig, aber das Gesamtbild zeigt sich erst, wenn man die einzelnen Teile zusammenführt", so Dr. Jens Katzek, Geschäftsführer der BIO Mitteldeutschland und Koordinator des Projektes.

Pressekontakt:
Nicole Susann Roschker
PricewaterhouseCoopers AG WPG
Marketing & Communications / Presse
Tel.: (069) 95 85 – 1669
E-Mail: nicole.susann.roschker@de.pwc.com

Thilo Spahl
BioTOP Berlin-Brandenburg
Tel.: (030) 318622-15
E-Mail: Spahl@biotop.de

Die Studie ist als Download erhältlich unter www.pwc.de/de/chemie-pharma.

Der komplette Text der Pressemitteilung steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung.

08.04.2009 PRESSEMITTEILUNG: Innovationspreis 2009 der BioRegionen in Deutschland Preisverdächtige Patente gesucht

Der Arbeitskreis der BioRegionen in Deutschland lobt zum dritten Mal den "Innovationspreis der BioRegionen in Deutschland" aus. Ausgezeichnet werden anwendungsorientierte Ideen aus der Life Science-Forschung.

Aufgabe des Wettbewerbs ist es, der Öffentlichkeit nicht nur die hervorragende Forschung in Deutschland, sondern auch die praktische Nutzung der Biotechnologie näher zu bringen. Nicht zuletzt sollen die mit insgesamt 6.000 Euro dotierten Preise den Transfer von Wissen, neuen Technologien und Erfindungen aus der Forschung in die unternehmerische Verwertung fördern. Dr. Klaus Eichenberg, Geschäftsführer der in diesem Jahr den Wettbewerb koordinierenden BioRegion STERN: "Der Preis unter-streicht und würdigt die Nachhaltigkeit der ausgezeichneten Ideen sowie die Bedeutung des Technologietransfers für die moderne Biotechnologie. Er soll Wissenschaftlern Mut machen, ihre Ideen in konkrete Projekte und Produkte umzusetzen."

Der Wettbewerb richtet sich an Inhaber oder Anwärter von Patenten aus universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, wobei die Patente in den Bereich der modernen Biotechnologie passen müssen. Die Preisverleihung wird im Rahmen der BioTechnica 2009 zwischen dem 6. und dem 8. Oktober in Hannover stattfinden. Als Einsendeschluss für Wettbewerbsbeiträge wurde der 30. Juli 2009 festgelegt. Interessenten können ihre Bewerbungen an jede regionale BioRegion-Initiative richten oder an die zentrale E-Mail-Adresse: info@ak-bioregio.org senden.

Eine Jury aus Mitgliedern des Arbeitskreises sowie einem Mitglied der High-Tech Gründerfonds Management GmbH wählt die Preisträger aus, denen der Arbeitskreis in Zusammenarbeit mit der Deutschen Messe AG die Innovationspreise verleiht. Gesponsort werden die diesjährigen Preise vom Fachjournal BIOspektrum, CMS Hasche Sigle, GRUND Intellectual Property und der High-Tech Gründerfonds Management GmbH.
zk-ado

Pressekontakt Innovationspreis 2009:
Dr. Klaus Eichenberg
BioRegio STERN Management GmbH
Friedrichstraße 10
70174 Stuttgart,
Tel.: 0711-8703540
E-Mail: info@bioregio-stern.de

Bitte laden Sie hier die Bewerbungsmappe für den Innovationspreis 2009 herunter.

Bitte senden Sie Ihre ausgefüllten Bewerbungsunterlagen für den Innovationspreis 2009 an 
info@ak-bioregio.org oder an Ihre jeweilige BioRegion bis zum 30.07.09.

Den kompletten Text der Pressemitteilung können Sie hier herunterladen.