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Berlin (10.10.2011) - Der Arbeitskreis der BioRegionen initiiert in diesem Herbst eine neue bundesweite Veranstaltungsreihe. Unter dem Namen „Biotech>inside“ laden 13 BioRegionen Vertreter aus Politik und Medien ein, um ihnen die Bedeutung der Biotechnologie für viele Branchen anschaulich vor Augen zu führen. Ob Medizin oder Automatisierung, Lebensmittelherstellung oder Umweltschutz: Die Biotechnologie ist längst Bestandteil vieler Industrien und Produkte – und damit auch unseres Alltags.
Noch im Oktober werden die ersten Veranstaltungen der Reihe stattfinden. Für Klaus Eichenberg, Sprecher des Arbeitskreises der BioRegionen, ist die umfassende Informationsinitiative von großer Bedeutung: „Sie wird Parlamentariern, die über Gesetze auch zu diesen Themen entscheiden müssen, einen lebendigen Eindruck davon vermitteln, was Biotechnologie ist und kann, welche Bedeutung sie für die Wirtschaft hat – und wo sie heute noch gefördert werden muss.“
Die Termine und Orte der Veranstaltungen in Ihrer Region entnehmen Sie bitte dem beiliegenden Faltblatt.
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Der komplette Text der Pressemitteilung steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung.
Das Faltblatt zu Biotech>inside steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung.
Kontakt:
Arbeitskreis der
BioRegionen
c/o BIO Deutschland
e.V.
Dr. Pablo Serrano
Tegeler Weg 33 /
berlinbiotechpark
10589 Berlin
Tel.:
+49-(0)-30-3450593-32
Fax: +49-(0)-30-3450593-59
E-Mail: info@ak-bioregio.org
BioRegio STERN-Geschäftsführer Dr. Klaus Eichenberg einstimmig gewählt
(Stuttgart/Düsseldorf) – Der Arbeitskreis der BioRegionen wählte auf seiner Sitzung am vergangenen Montag in Düsseldorf das neue Sprechergremium für die nächsten beiden Jahre. BioRegio STERN-Geschäftsführer Dr. Klaus Eichenberg wurde einstimmig zum neuen Sprecher gewählt. Stellvertreter wurden der frühere Sprecher Dr. Kai Uwe Bindseil sowie Dr. Thomas Diefenthal, der in seinem Amt bestätigt wurde.
Nachdem der bisherige Sprecher des AK BioRegio, Dr. Kai Uwe Bindseil, Leiter des Aktionszentrums BioTOP Berlin-Brandenburg, auf eigenen Wunsch nicht mehr als Sprecher zur Verfügung stand, übernimmt Dr. Klaus Eichenberg ab sofort seine Aufgaben. „Der Arbeitskreis BioRegionen hat in den vergangenen Jahren unter anderem die inzwischen sehr anerkannten Deutschen Biotechnologietage erfolgreich vorangebracht und den ‚Innovationspreis der deutschen Bio-Regionen‘ initiiert. Mit dem Wettbewerb, der bereits zum fünften Mal stattfindet, fördern wir den Transfer von Wissen, neuen Technologien und Erfindungen aus dem Bereich der Forschung in die unternehmerische Verwertung“, erklärt der neue Sprecher. „Ich bin zuversichtlich, dass ich diese Arbeit erfolgreich fortführen werde.“ Darüber hinaus will Dr. Klaus Eichenberg mehr überregionale Aktivitäten anstoßen und das Interesse für die Biotechnologie über Fachgrenzen hinaus verstärken.
Der Arbeitskreis der BioRegionen in Deutschland – AK BioRegio – ist ein freiwilliger Zusammenschluss der deutschen BioRegionen. Die 30 Mitglieder des Arbeitskreises haben es sich zur Aufgabe gemacht, die BioRegionen überregional zu koordinieren. Sie beschäftigen sich mit Themen wie Finanzierung, Gründung und Technologietransfer sowie der Außendarstellung der deutschen Biotechnologie. Der AK BioRegio hat seine Geschäftsstelle bei der Biotechnologie-Industrie-Organisation Deutschland e.V. – kurz: BIO Deutschland – in Berlin.
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Herausgeber:
Arbeitskreis der
BioRegionen
c/o BIO Deutschland e. V.
Tegeler Weg 33 /
berlinbiotechpark
10589 Berlin
Tel.: +49 (0)30 / 345 05 93 30
Fax: +49 (0)30 / 345 05
93 59
E-Mail: info@ak-bioregio.org
Sprecher:
Dr. Klaus Eichenberg
Stellvertretende
Sprecher:
Dr. Kai Uwe Bindseil
Dr. Thomas Diefenthal
Zum vierten Mal prämiert der Arbeitskreis der BioRegionen in Deutschland die drei innovativsten patentierten Forschungsideen. Ausgezeichnet werden anwendungsorientierte Projekte aus dem Bereich der modernen Biotechnologie oder der Medizintechnik mit Bezug zur Biotechnologie.
„Sowohl die Menge der Bewerbungen, als auch die Qualität der einzelnen Einsendung war in diesem Jahr erstaunlich hoch“ so Dr. Bernward Garthoff, Landesclustermanager Biotechnologie Nordrhein-Westfalen und diesjähriger Organisator des Innovationspreises. „Die Entscheidung fiel daher knapp aber dennoch eindeutig aus.“ so Garthoff weiter. Die Jury entschied sich, die mit jeweils 2000 Euro dotierten Preise an die folgenden herausragenden Arbeiten zu verleihen:
Dr. Georg Brunner und Prof. Dr. Dr. Jens Atzpodien von der Fachklinik Hornheide in Münster erhalten den Preis für eine neue, personalisierte Diagnostikmethode, welche beim schwarzen Hautkrebs (malignes Melanom) eine verbesserte Prognose und anschließende Therapieentscheidung ermöglicht.
Dr. Dr. Saskia Biskup vom Hertie-Institut für klinische Hirnforschung (HIH) am Universitätsklinikum Tübingen hat ein neues, patentiertes Verfahren entwickelt, das möglicherweise die Früherkennung neurodegenerativer Erkrankungen wie zum Beispiel der Parkinson-Erkrankung erlaubt und das sich jetzt in klinischer Erprobung befindet.
Dr. Tobias Pöhlmann vom Gründungsprojekt BianoScience der Universität Jena wird für die Entwicklung einer leistungsfähigen siRNA-basierte Therapie von Tumor- oder Viruserkrankungen ausgezeichnet. Mit Hilfe von siRNA besteht die Möglichkeit, auch solche Gene stillzulegen, die mitverantwortlich für Krankheiten sind.
Die Jury wählte die drei Preisträger aus, da sie aus der Grundlagenforschung heraus innovative Technologien zur Diagnose und Therapie von Volkskrankheiten entwickeln. Patienten und das Gesundheitssystem brauchen aufgrund veränderter Umweltbedingungen und weil die Menschen immer älter werden, solche innovativen Lösungsansätze.
“Das Ziel des Innovationpreises ist es, herausragende Arbeiten bei der Umsetzung zu unterstützen“, sagt Dr. Kai Bindseil, Leiter BioTOP Berlin-Brandenburg und Sprecher des Arbeitskreises der BioRegionen. „Ich gratuliere den diesjährigen Preisträgern und wünsche Ihnen so viel Erfolg wie Ihren Vorgängern“. Gestiftet wird der jährliche Preis von der High-Tech Gründerfonds Management GmbH, BioSpektrum das Magazin der Biowissenschaften, der Biotechnologie und Life Science Messe BIOTECHNICA sowie LifeTecAachen-Jülich e.V.
Am 25. Mai 2011 um 11.30 Uhr werden die Preisträger auf den Deutschen Biotechnologietagen in München vom Arbeitskreis der BioRegionen in Deutschland geehrt.
Mehr zu den Zielen des
Arbeitskreises finden Sie unter:
http://www.biodeutschland.org/ziele-des-ak-bioregio.html
Kontakt:
Valerie Jacob
im Auftrag der
Geschäftsstelle
BIO.NRW
Cluster Biotechnologie Nordrhein-Westfalen
Merowingerplatz
1
40225 Düsseldorf
Tel.: 0211 385469 9200
Fax.: 0211 385469 9220
Mobil: 0177
7312282
www.bio.nrw.de
Berlin (2. Mai 2011) - „Die Deutschen Biotechnologietage werden 2012 erneut an einem führenden deutschen Life Science-Standort stattfinden: Hessen wird im nächsten Jahr Gastgeber dieses nationalen Branchentreffens der Biotechnogie sein“, sagt Kai Bindseil, Sprecher des Arbeitskreises der Bioregionen. „Wir laden alle Interessierten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft herzlich dazu ein, in Frankfurt über aktuelle Themen und künftige Herausforderungen der deutschen Biotechnologiebranche zu diskutieren,“ ergänzt Thomas Niemann, Projektleiter der Aktionslinie Hessen-Biotech in der Landeseigenen Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hessen-Agentur.
Der Hessische Wirtschaftsminister Dieter Posch wertet die Wahl des Austragungsortes als Erfolg für den Biotechnologie-Standort Hessen: „Frankfurt ist der ideale Ort dafür, denn die Biotechnologiebranche ist längst untrennbar mit der in Hessen traditionell starken Pharma- und die Chemieindustrie verbunden. Nicht zuletzt deshalb sind Veranstaltungen wie die Deutschen Biotechnologietage für die Weiterentwicklung der Branche und die Wertschöpfung der deutschen Wirtschaft so wichtig.“
Die Veranstaltung wird voraussichtlich am 9. und 10. Mai 2012 stattfinden.
Die Deutschen Biotechnologietage haben sich als das nationale Branchentreffen etabliert. Sie gehen auf die Biotechnologietage des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zurück und werden seit 2010 vom Arbeitskreis der Bioregionen in der BIO Deutschland veranstaltet. Dieses Jahr finden Sie am 25. und 26. Mai in München statt.
Download: Der Text dieser Pressemitteilung stehen für Sie hier als Word-Datei zur Verfügung.
Weitere Einzelheiten zur Veranstaltung finden sie unter www.biotechnologietage-2011.de
Kontakt
|
Arbeitskreis der BioRegionen Sprecher: Stellvertretende Sprecher: |
Dr. Thomas Niemann HA Hessen Agentur GmbH
|
Von der Erforschung kleinster Zellen und Moleküle über den Einsatz in Alltagsprodukten wie Waschmittel, Bier, Wein und Brot bis hin zur Entwicklung von hochwirksamen Medikamenten und modernsten Diagnosemethoden: die Biotechnologie macht in vielen Anwendungsbereichen den technischen Fortschritt erst möglich. Der Arbeitskreis der
BioRegionen in Deutschland zeichnet daher 2011 zum vierten Mal Ideen in der biotechnologischen Forschung aus, die zukunftsweisende Möglichkeiten und Methoden in der praktischen Anwendung bieten. Traditionell werden für den „Innovationspreis der
BioRegionen in Deutschland“ speziell anwendungsorientierte Ideen aus der Biotechnologie oder aus der Medizintechnik mit einem Bezug zur Biotechnologie gesucht.
Ziel des Innovationspreises ist es, der exzellenten und vielfältigen Biotechnologie-Forschung eine Plattform zu geben und vielmehr noch das Innovationspotenzial Deutschlands in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken.
„Unser Bestreben ist es, den Wissens- und Technologietransfer zwischen Forschung und Wirtschaft zu fördern, da wir darin den Motor sehen, der Innovationskraft, Entwicklung und Wettbewerbsfähigkeit der Biotechnologie vorantreibt.“, betont Dr. Bernward Garthoff, Landescluster Manager BIO.NRW Biotechnologie in Nordrhein-Westfalen. Stellvertretend für alle BioRegionen in Deutschland ist BIO.NRW der diesjährige Koordinator des Wettbewerbs.
Inhaber oder Anwärter von Biotechnologie-Patenten aus universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen aus ganz Deutschland können ab sofort ihre Erfindungen in diesem Wettbewerb einreichen.
Im Rahmen der Deutschen Biotechnologietage vom 25.-26. Mai 2011 in München werden die drei Sieger vorgestellt und mit dem je 2000 Euro dotierten Preis ausgezeichnet.
Interessenten können ihre Bewerbungen bis zum 19. März 2011 an jede regionale BioRegion-Initiative richten oder an die zentrale E-Mail-Adresse: info@ak-bioregio.org senden. Die erforderlichen Bewerbungsunterlagen sowie die Teilnahmebedingungen stehen bei BIO.NRW, auf den Internetseiten der BioRegionen und der BIO Deutschland zum Download bereit.
Pressekontakt
Innovationspreis 2011:
Annette
Angenendt
Geschäftsstelle BIO.NRW
Merowingerplatz
40225
Düsseldorf
0211 385
469 - 9204
a.angenendt@bio.nrw.de
Download der
Bewerbungsunterlagen und Teilnahmebedingungen unter:
http://www.bio.nrw.de/innovationspreis_2011
Bewerbungen Innovationspreis 2011 an: info@ak-bioregio.org oder an die jeweilige BioRegion
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Die Bewerbungsunterlagen können Sie auch hier herunterladen.
Am 6. Oktober wurde auf der BIOTECHNICA in Hannover zum dritten Mal
der Innovationspreis der BioRegionen in Deutschland vergeben.
Ausgezeichnet wurden Wissenschaftler aus München, Heidelberg und Ulm,
die herausragende Forschungsergebnisse aus den Life Sciences einer
praktischen Anwendung zuführen wollen.
Die Wettbewerbsbeiträge kamen von Forschergruppen und einzelnen
Wissenschaftlern aus ganz Deutschland, von Hochschulen und
außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Bedingung für die Teilnahme
war, dass die Ideen bereits patentiert oder zum Patent angemeldet sind
und dass die Antragsteller (noch) kein Unternehmen gegründet haben. Die
drei Preise sind mit je 2.000 Euro dotiert und gehen in diesem Jahr an:
Dr.-Ing. Héctor Perea Saavedra, TU München, für magnetische Zellbesieldung.
Pereas Idee verbindet das Tissue Engineering, also die Züchtung neuen
Körpergewebes, mit der Materialwissenschaft. Der neue Ansatz könnte den
Einsatz von Gefäßimplantaten revolutionieren. Ein großes Problem
konventioneller Gefäßprothesen ist, dass sie oft keine Dauerlösung
bieten und sich das Gefäß wieder verschließt. Saavedra will die
tubulären Implantate mit einer Zellschicht versehen, die dem
natürlichen, gesunden Gewebe nahe kommt und deshalb die
Wiederverschluss-Rate senkt. Aber wie bringt man Zellen dazu, ein
röhrchenförmiges Trägermaterial zu besiedeln? Pereas Idee: Die Zellen
werden mit magnetischen Nanopartikeln markiert und mithilfe eines
gerichteten magnetischen Feldes an den Träger navigiert.
Prof. Dr. Patrick Most, Prof. Dr. Hugo A. Katus, PD Dr. Andrew Remppis, Dr. Mirko Voelkers, Universitätsklinikum Heidelberg, für die Entwicklung neuartiger Wirkstoffe zur Therapie der Herzmuskelschwäche.
Die Herzmuskelschwäche war 2008 die häufigste Todesursache in
Deutschland. Das liegt auch am Mangel an Therapien, die die
Pumpfunktion des Herzens nachhaltig stärken. Die Heidelberger Gruppe
hat im gesunden Herzmuskel ein Eiweißfragment identifiziert, dass die
Pumpfunktion langfristig verbessern und zugleich vor tödlichen
Rhythmusstörungen schützen kann. Es kann biotechnologisch hergestellt
und in entsprechender Form sogar oral eingenommen werden. Jetzt gilt
es, das Potenzial des neuartigen Wirkstoffes in klinischen Studien zu
bestätigen.
Prof. Dr. Lisa Wiesmüller, Universitätsfrauenklinik Ulm, für ein Testsystem zur Bestimmung des Brustkrebsrisikos und zur Früherkennung.
Es sind zwei Genmutationen (BRCA1 und BRCA2) in der menschlichen
Erbsubstanz bekannt, die das Brustkrebsrisiko deutlich erhöhen, aber
diese Mutationen erklären nur 20 bis 30 Prozent der erblichen
Risiko-Erhöhung. Wiesmüllers neuer Test basiert auf der Analyse von
sämtlichen Genen, die wie BRCA1 und BRCA2 Teil der zellulären
Reparaturmaschinerie sind, die Doppelstrangbrüche in der DNA repariert.
Mutationen in all diesen Genen erhöhen das Brustkrebsrisiko. Mit dem
neuen Testsystem können die Mutationen mithilfe von
Fluoreszenz-Markierungen qualitativ und quantitativ erfasst werden. Das
ermöglicht eine deutlich verbesserte Risikoabschätzung. Außerdem soll
mithilfe des Tests individuell für jede Patientin das Ansprechen auf
eine Therapie vorhergesagt werden.
Dr. Kai Uwe Bindseil, der Sprecher des Arbeitskreises der BioRegionen
in Deutschland, kommentiert: "Alle drei Projekte sind in diesem Jahr
medizinisch orientiert und unterstreichen damit die
anwendungsorientierte und zugleich interdisziplinäre Ausrichtung der
Biotechnologie. Mit Instrumenten wie dem Innovationspreis wollen wir
Unternehmensgründungen forcieren."
Dr. Klaus Eichenberg ist Geschäftsführer der BioRegio STERN Management
GmbH, die die Ausschreibung des Innovationspreises 2009 und die
Verleihung organisierte. Er ergänzt: "Mit dem Innovationspreis setzen
wir die besondere Innovationskraft der deutschen Biotechnologie ins
Licht der Öffentlichkeit und möchten Wissenschaftler motivieren, in
Richtung Wirtschaft zu denken und ihre Ideen verstärkt in die Anwendung
zu bringen."
Über den Innovationspreis der BioRegionen:
2009 vergab der Arbeitskreis der BioRegionen in Deutschland bereits zum
dritten Mal den Innovationspreis für herausragende
anwendungsorientierte Ideen aus den Life Sciences. Wie in den beiden
Jahren zuvor wurden drei gleichberechtigte Preisträger ausgewählt, die
einzelne Personen oder Arbeitsgruppen sein konnten. Der Preis war mit
jeweils 2.000 Euro dotiert. Die Jury 2009 setzte sich aus neun
Vertretern des Arbeitskreises der BioRegionen in Deutschland und einem
Mitglied des High-Tech Gründerfonds zusammen: Dr. Heinz Bettmann,
BioCologne e.V., Dr. Thomas Diefenthal, BioPark Regensburg, Dr. André
Domin, BIO-NET LEIPZIG Technologietransfergesellschaft mbH, Dr. Klaus
Eichenberg, BioRegio STERN Management GmbH, Dr. Jens Katzek, BIO
Mitteldeutschland GmbH, Dr. Albrecht Läufer, BioRegioN/Corvay GmbH, Dr.
Martin Pfister, biosaxony, Erika Sahrhage, BioTech-Region
OstWestfalenLippe e.V., Uwe Seidel, BioIndustry e. V., Kay Balster,
High-Tech Gründerfonds Management GmbH.
Der Innovationspreis wurde in Zusammenarbeit mit der Deutschen Messe AG
verliehen und gesponsert vom Fachjournal BIOspektrum, CMS Hasche Sigle,
GRUND Intellectual Property Group und der High-Tech Gründerfonds
Management GmbH.
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Berlin, Frankfurt am Main, 15. Mai 2009. Pharmahersteller,
Biotech-Unternehmen und Forschungseinrichtungen am Standort Deutschland
sind stärker auf eine Zusammenarbeit angewiesen. Allerdings sehen die
Vertreter der Industrie noch deutlichen Optimierungsbedarf bei der
Verknüpfung von Grundlagenforschung und kommerzieller Forschung und
Entwicklung. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie "Drug
Discovery and Biotechnology in Germany", die von der
Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers
(PwC) gemeinsam mit dem Arbeitskreis BioRegionen Deutschland erarbeitet
wurde und auf der weltgrößten Biotechnologiemesse BIO in Atlanta am 18.
Mai vorgestellt wird.
Steigender Anteil biotechnologischer Arzneimittel
"Deutschland
wird von diesem Trend überproportional profitieren. Die nun vorgelegte
Studie belegt die Stärken und die Attraktivität Deutschlands für die
Entwicklung neuer Pharmaka durch biotechnologische Methoden: Die
Wissenschaft ist exzellent und die Pipeline der deutschen
Biotechnologieunternehmen ist praller gefüllt denn je", betont Dr. Kai
Bindseil, Leiter BioTOP Berlin-Brandenburg und Sprecher des
Arbeitskreises der BioRegionen.
Effiziente Kooperationen essentiell
Für
Dr. Volker Fitzner, den verantwortlichen Advisory-Partner im Bereich
Chemicals & Pharma bei PwC, sind die effizienten Kooperationen
zwischen großen Arzneimittelherstellern, Biotech-Firmen und
Forschungseinrichtungen für die deutsche Pharma¬branche von
entscheidender Bedeutung. "Nach unseren Schätzungen wird im Jahr 2020
weltweit jedes zweite neue Medikament ganz oder teilweise aus der
Pipeline von Biotechnologieunternehmen stammen".
Die
Ausgangsbedingungen für eine intensivere Zusammenarbeit zwischen
Pharmakonzernen und den in der Regel kleinen bis mittelständischen
Biotech-Unternehmen sind derzeit günstig. Da der Patentschutz für viele
‚Blockbuster’-Präparate in wenigen Jahren ausläuft, sichern sich
Pharmahersteller durch Kooperationsvereinbarungen und Beteiligungen
oder Übernahmen von Biotech-Firmen den Zugriff auf neue Wirkstoffe und
potenzielle innovative Arzneimittel.
Finanzierung: Kooperation mit Pharmaunternehmen für Biotech wichtig
Auf
der anderen Seite sind viele Biotech-Firmen dringend auf die
Zusammenarbeit mit etablierten Pharmaher¬stellern angewiesen. Denn die
Wirtschafts- und Kapitalmarktkrise beeinträchtigt insbesondere die
Finanzierung von Forschung und Entwicklung durch Risikokapital massiv
und macht Börsengänge nahezu unmöglich.
"Geldgeber aus der
Pharmabranche sind derzeit zweifellos in einer bevorzugten
Verhandlungsposition. Für den Erfolg einer Kooperation sind
Unabhängigkeit und Flexibilität des Biotech-Partnerunternehmens
allerdings von größter Bedeutung. Eine Partnerschaft, die sich zu
Lasten dieser Vorteile der kleineren Biotech-Unternehmen auswirkt,
bringt erfahrungsgemäß nur selten die erhofften Ergebnisse", betont Dr.
Claudia Ulbrich, Senior Advisor im Bereich Pharma/ Life Sciences bei
PwC.
Exzellente Grundlagenforschung am Standort Deutschland
Die
befragten Experten schätzen die exzellente Grundlagenforschung in
Deutschland und geben dem Standort auch in anderen Bereichen
überwiegend gute Noten. Um langfristig international wettbewerbsfähig
zu bleiben, müssen sich allerdings die Rahmenbedingungen in einigen
Bereichen verbessern, insbesondere mit Hinblick auf verlässliche
politische und steuerliche Weichenstellungen. Durch eine stärkere
Vernetzung von Grundlagenforschung und industriellen Anwendern wird
sich der Bereich Forschung und Entwicklung besser entwickeln können.
Innovationspotential: Bessere Konditionen für ausländische Forscher
Unterschiedlich
beurteilen die Befragten die künftige Fachkräftebasis. Während die
großen Pharmaunternehmen zuversichtlich sind, dass in Deutschland auch
künftig ausreichend Personal für Forschung und Entwicklung zur
Verfügung steht, fällt die Einschätzung von Biotech-Firmen und
Forschungseinrichtungen eher zurückhaltend aus. Letztere mahnen unter
anderem bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen für ausländische
Forscher und ihre Familien an, um die Zuwanderung nach Deutschland
attraktiver zu machen.
Gesundheitsreform führt zu Veränderungen der klinischen Entwicklung
Rund
die Hälfte der neuen Wirkstoffe, die vornehmlich aus der Pipeline von
Biotechnologieunternehmen kommen werden, adressieren Erkrankungen wie
Krebs, Stoffwechseldefekte, neurodegenerative und Autoimmunerkrankungen
sowie altersbedingte Krankheiten wie z.B. Alzheimer. Die Substanzen
werden neben Zelltherapien und Impfstoffen auch RNA/ DNA basierte
Wirkstoffe umfassen. Computergestützte Prozesse nehmen zukünftig eine
größere Rolle bei der Entdeckung und Entwicklung neuer Wirkstoffe ein.
Inwieweit dies zukünftig einen Einfluss auf Veränderungen im
Zulassungsverfahren von Arzneimitteln hat, beurteilen die Befragten
unterschiedlich. Ein Gesundheitssystem, das bereits jetzt an seine
finanziellen Grenzen stößt, wird zukünftig nur Arzneimittel, die
nachweislich wirksam sind, erstatten. Dies wirkt sich nach Meinung der
Befragten deutlich auf den Bereich der klinischen Entwicklung aus, um
zukünftig eine individuellere medizinische Versorgung zu ermöglichen.
Vielfalt biotechnologischer Forschung in Deutschland
Für
die vorliegende Studie wurden die Mitglieder des Arbeitskreis der
BioRegionen gebeten, Unternehmen oder Forschungsinstitute zu benennen,
die herausragend im Bereich der Pharmaentwicklung durch
biotechnologische Methoden sind. Darüber hinaus gaben dreißig Experten
von Biotech-Firmen, Forschungseinrichtungen und Pharmaherstellern im
Rahmen von Interviews Auskunft zu Lage und Perspektiven der
biotechnologischen Pharmaforschung in Deutschland. Die Studie bietet
einen detaillierten Überblick über die Geschäfts- und
Forschungsaktivitäten der maßgeblichen Unternehmen, die sich in den
einzelnen BioRegionen angesiedelt haben.
"Die aktuelle Analyse
zeigt, dass jede der BioRegionen in Deutschland ihre eigenen
spezifischen Stärken hat. Man kann es mit einem bunten Blumenstrauß
vergleichen: Jede einzelne Blüte ist farbig, aber das Gesamtbild zeigt
sich erst, wenn man die einzelnen Teile zusammenführt", so Dr. Jens
Katzek, Geschäftsführer der BIO Mitteldeutschland und Koordinator des
Projektes.
Pressekontakt:
Nicole Susann Roschker
PricewaterhouseCoopers AG WPG
Marketing & Communications / Presse
Tel.: (069) 95 85 – 1669
E-Mail: nicole.susann.roschker@de.pwc.com
Thilo Spahl
BioTOP Berlin-Brandenburg
Tel.: (030) 318622-15
E-Mail: Spahl@biotop.de
Die Studie ist als Download erhältlich unter www.pwc.de/de/chemie-pharma.
Der komplette Text der Pressemitteilung steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung.
Der Arbeitskreis der BioRegionen in Deutschland lobt zum dritten Mal
den "Innovationspreis der BioRegionen in Deutschland" aus.
Ausgezeichnet werden anwendungsorientierte Ideen aus der Life
Science-Forschung.
Aufgabe des Wettbewerbs ist es, der
Öffentlichkeit nicht nur die hervorragende Forschung in Deutschland,
sondern auch die praktische Nutzung der Biotechnologie näher zu
bringen. Nicht zuletzt sollen die mit insgesamt 6.000 Euro dotierten
Preise den Transfer von Wissen, neuen Technologien und Erfindungen aus
der Forschung in die unternehmerische Verwertung fördern. Dr. Klaus
Eichenberg, Geschäftsführer der in diesem Jahr den Wettbewerb
koordinierenden BioRegion STERN: "Der Preis unter-streicht und würdigt
die Nachhaltigkeit der ausgezeichneten Ideen sowie die Bedeutung des
Technologietransfers für die moderne Biotechnologie. Er soll
Wissenschaftlern Mut machen, ihre Ideen in konkrete Projekte und
Produkte umzusetzen."
Der Wettbewerb richtet sich an Inhaber
oder Anwärter von Patenten aus universitären und außeruniversitären
Forschungseinrichtungen, wobei die Patente in den Bereich der modernen
Biotechnologie passen müssen. Die Preisverleihung wird im Rahmen der
BioTechnica 2009 zwischen dem 6. und dem 8. Oktober in Hannover
stattfinden. Als Einsendeschluss für Wettbewerbsbeiträge wurde der 30.
Juli 2009 festgelegt. Interessenten können ihre Bewerbungen an jede
regionale BioRegion-Initiative richten oder an die zentrale
E-Mail-Adresse: info@ak-bioregio.org senden.
Eine Jury aus
Mitgliedern des Arbeitskreises sowie einem Mitglied der High-Tech
Gründerfonds Management GmbH wählt die Preisträger aus, denen der
Arbeitskreis in Zusammenarbeit mit der Deutschen Messe AG die
Innovationspreise verleiht. Gesponsort werden die diesjährigen Preise
vom Fachjournal BIOspektrum, CMS Hasche Sigle, GRUND Intellectual
Property und der High-Tech Gründerfonds Management GmbH.
zk-ado
Pressekontakt Innovationspreis 2009:
Dr. Klaus Eichenberg
BioRegio STERN Management GmbH
Friedrichstraße 10
70174 Stuttgart,
Tel.: 0711-8703540
E-Mail: info@bioregio-stern.de
Bitte laden Sie hier die Bewerbungsmappe für den Innovationspreis 2009 herunter.
Bitte
senden Sie Ihre ausgefüllten Bewerbungsunterlagen für den
Innovationspreis 2009 an info@ak-bioregio.org oder an Ihre jeweilige
BioRegion bis zum 30.07.09.
Den kompletten Text der Pressemitteilung können Sie hier herunterladen.

