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26.04.2016: PRESSEMITTEILUNG Nasenspray gegen Nervenleiden, Organmodelle statt Tierversuche, Viren gegen Krebs: Innovationspreis der BioRegionen

Leipzig, 26.4.2016

Der Arbeitskreis der BioRegionen in Deutschland verleiht auf den diesjährigen Deutschen Biotechnologietagen in Leipzig den Innovationspreis 2016 an patentierte Forschungsergebnisse für ein Nasenspray gegen neurodegenerative Erkrankungen, innovative Virotherapie zur Krebsbekämpfungsowie für Biochip-basierte Organmodelle. Die Jury hat aus bundesweit 34 Bewerbungen 3 Projekte mit hohem Anwendungspotential ausgezeichnet, die bereits weit fortgeschritten in der Entwicklung sind. Sie stammen aus der Universität Heidelberg (Nasenspray), der Universität Ulm (Virotherapie) sowie vom Universitätsklinikum Jena (Organmodelle).

Die ausgezeichneten 3 Projekte erfüllten nach Ansicht der Jury unter den 34 Einreichungen aus dem ganzen Bundesgebiet am besten die Kriterien des Arbeitskreises der BioRegionen in Deutschland, der in diesem Jahr bereits zum neunten Mal einen Preis für innovative Biotechnologie-Erfindungen vergibt.

Die Preisverleihung wurde im Rahmen der Deutschen Biotechnologietage vorgenommen, die derzeit in Leipzig stattfinden. Mit dem Innovationspreis der BioRegionen werden jährlich drei herausragende wissenschaftliche Ideen aus universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen prämiert. Neben einer neuartigen, wissenschaftlichen Idee aus der Biotechnologie steht dabei auch die wirtschaftliche Nutzung der Erfindung im Vordergrund. „Wir haben den Innovationspreis der BioRegionen in Deutschland ins Leben gerufen, um Forscher zu ermutigen, ihre anwendungsnahen Erfindungen zu verwerten. Es ist schön und ein starkes Signal zugleich, dass die diesjährigen Preisträger eine so große Bandbreite der Einsatzmöglichkeiten für die Biotechnologie belegen“, so Dr. Klaus Eichenberg, Sprecher der BioRegionen in Deutschland und Geschäftsführer der BioRegio STERN Management GmbH. Für Dr. Heinrich Cuypers, BioCon Valley GmbH und diesjähriger Organisator des Innovationspreises, ist die zwischenzeitlich erfolgte Firmengründung der Heidelberger Gewinner eine weitere Bestätigung für die erfolgreichen Anstrengungen des Arbeitskreises der BioRegionen.

Die 3 gleichwertigen Preisträgerprojekte in der Kurzvorstellung:

A: "Dendritenstabilisations-Nasenspray gegen Neurodegeneration" (Prof. Hilmar Bading Institut für Neurobiologie, Universität Heidelberg)
Krankheits-  und altersbedingte Einschränkungen von Gedächtnisleistungen und anderer Hirnfunktionen gehen mit dem Verlust der bäumchenartigen Verzweigungen der Neuronen (Dendriten) einher. Die Applikation eines von uns entwickelten `Dendriten-Stabilisators’ mit Hilfe eines Nasensprays verhindert den Verlust funktionswichtiger Nervenstrukturen. Dieses neuartige, nicht-invasive und außergewöhnlich einfache Therapieprinzip vermindert deutlich die Hirnschäden und Funktionsverluste nach einem Schlaganfall. Amyotrophe Lateralsklerose (‚Motor Neuron Disease‘), Glaukom, sowie Demenzerkrankungen stellen weitere mögliche therapeutische Anwendungsbereiche dar. Hierzu hat das Team mittlerweile die Firma FundaMental Pharma GmbH gegründet.

B: "Ad-O-Lytics: Innovative Virotherapie zur Krebsbekämpfung", (PD Dr. Florian Kreppel, Prof. Stefan Kochanek Universität Ulm)

Das Team von Ad-O-Lytics entwickelt maßgeschneiderte Adenoviren für die onkolytische Virotherapie zur Krebsbekämpfung. Ad-O-Lytics hat eine große gemeinsame Vision: Die Virotherapie erfolgreich zur Anwendung bringen. Ad-O-Lytics hat ein Verfahren entwickelt und patentiert, mit dem das krebszerstörende Virus über die Blutbahn verabreicht werden kann. Hierzu werden maßgeschneiderte Schutzhüllen an das Virus angebracht. Damit bleibt das Virus im Blut unerkannt und kann Tumoren und Metastasen erreichen, zerstören und das Immunsystem aktivieren. Mit der Möglichkeit, das Virus über die Blutbahn verabreichen zu können, hat Ad-O-Lytics eine wesentliche Hürde der Virotherapie überwunden und hat daher klare Vorteile gegenüber Wettbewerbsverfahren. Das enorme Potential dieser Technologie nutzt Ad-O-Lytics und entwickelt einen Produktkandidaten bis zur klinischen Studie Phase I. Dann soll die Entwicklung mit einem großen Pharma-Partner bis zur Marktreife weitergeführt werden.

Derzeit wird das Projekt über das EXIST-Forschungstransfer-Programm vom BMWi gefördert, für die weitere Entwicklungslaufzeit ab August 2017 sucht Ad-O-Lytics noch Investoren. Investoren, die die Vision von Ad-O-Lytics teilen, haben die Chance, sich an einem innovativen, hochkarätigen Biotech-Startup in einem großen Wachstumsmarkt zu beteiligen. Kontakt: info@adolytics.com.

C: "Biochip-basierte Organmodelle“ (Dr. Alexander Mosig und Dr. Knut Rennert, Center for Sepsis Control & Care, Institut für Biochemie II Universitätsklinikum Jena)

Zu den am häufigsten genutzten Untersuchungsmodellen in der präklinischen Wirkstoffentwicklung gehören zweidimensionale Zellkulturen, die jedoch in heterogenen dreidimensionalen Geweben ablaufende wichtige physiologische Zellprozesse nicht abbilden können. Die Ergebnisse der deshalb regelmäßig im Tiermodell gemachten Untersuchungen sind aber nicht ohne weiteres auf den Menschen übertragbar. Durch die schichtweise Nachbildung humaner Organe in Lab-on-a-Chip-Systemen und darauf aufbauender Krankheitsmodelle konnten innovative Werkzeuge zur gezielten Entwicklung neuer Therapieoptionen des entzündungsassoziierten Organversagens entwickelt werden. Die Nutzung Biochip-gestützter Organmodelle beschleunigt dabei die Entwicklung dieser Therapieoptionen, erhöht die Aussagekraft von Wirkstoffstudien und minimiert die dafür notwendige Anzahl an Tierversuchen.

Von der Idee zur Innovation – ein oft langer Weg in der Biotechnologie:

Produktentwicklung und Unternehmensgründungen auf Basis wissenschaftlicher Ergebnisse sind eine wichtige Möglichkeit, Ideen aus der Grundlagenforschung für Patienten bzw. die Gesellschaft allgemein verfügbar zu machen. Diese sogenannten Spin-offs arbeiten mit Hochdruck und Ehrgeiz daran, marktfähige Produkte zu entwickeln. Erst durch diesen Markteintritt wird aus einer Idee eine „echte“ Innovation. Bis dahin werden jedoch unternehmerisches Geschick und eine gehörige Portion Idealismus benötigt. Denn die erfahrenen Wissenschaftler und angehenden Unternehmer erwarten neben der Forschungsarbeit die aufwendigen Zulassungsverfahren, das Bestehen des „Praxis-Tests“ und immer wieder Verhandlungen mit möglichen Geldgebern oder Entwicklungspartnern. Bereits vorhandene Kooperationen mit der Wirtschaft sind da oft von Vorteil und werden über die BioRegionen und ihre Netzwerke erleichtert, die sich alle dem „Technologietransfer“ in der Biotechnologie verschrieben haben. Und auch die Aufmerksamkeit, die die Teams durch den Innovationspreis der BioRegionen in der Fachwelt erhalten, ist ein wertvoller Antrieb für die weitere Entwicklung.  Das Preisgeld von jeweils € 2.000.- ist als zusätzliche Anerkennung und Ansporn gedacht, die feierliche Präsentation der Gewinner auf den Deutschen Biotechnologietagen vor über 800 Entscheidungsträgern aus Wirtschaft und Wissenschaft eine weitere Unterstützung, um Partner zu gewinnen.

Gesponsert werden die diesjährigen Preise von der Deutschen Messe AG, dem Fachjournal BIOspektrum, der High-Tech Gründerfonds Management GmbH sowie der Kanzlei Dehmel & Bettenhausen. Weitere Unternehmen und Einrichtungen haben die Durchführung des Wettbewerbes unterstützt: Ascenion GmbH, BioTechnikum Greifswald GmbH, Invest in Vorpommern GmbH sowie die GULDE & PARTNER Patent- und Rechtsanwaltskanzlei mbB.

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Über den Arbeitskreis der BioRegionen:

Der Arbeitskreis der BioRegionen in Deutschland (AK BioRegio) ist ein Zusammenschluss lokaler Organisationen aller Bundesländer, die im Bereich Biotechnologie aktiv sind und die innovative Branche in den jeweiligen Regionen fördern. Seit der Gründung im Jahr 2004 konnten mittlerweile 30 Mitglieder gewonnen werden. Ziel des Arbeitskreises ist es, die regionalen Aktivitäten der einzelnen Organisationen im Interesse der deutschen Biotechnologie zu optimieren und zu koordinieren. Neben den klassischen Themen wie Finanzierung, Gründung und Ausbildung befasst sich der AK BioRegio mit dem Technologietransfer und der Öffentlichkeitsarbeit. Seit Januar 2009 ist der AK BioRegio Mitglied der BIO Deutschland e.V. und hat seine Geschäftsstelle dort.
Sprecher des AK BioRegio ist Dr. Klaus Eichenberg (BioRegio STERN), die stellvertretenden Sprecher sind Dr. Heinrich Cuypers (BioCon Valley) und Dr. Hinrich Habeck (Life Science Nord Management GmbH).

Ansprechpartner Innovationspreis 2016:

Dr. Heinrich Cuypers
Stellvertretender Sprecher des Arbeitskreises der BioRegionen Deutschlands
BioCon Valley GmbH
Walther-Rathenau-Str. 49a
17489 Greifswald
Tel.: +49 3834 515-108
Fax: +49 3834 515-102
Mobil: +49 160 4752583
Email: hc@bcv.org
www.bcv.org

Weitere Informationen:

www.ak-bioregio.de
www.biodeutschland.org/news.html
www.bcv.org/

Der komplette Text der Pressemitteilung steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung.

 

24.06.2015: PRESSEMITTEILUNG BioRegio STERN-Geschäftsführer Dr. Klaus Eichenberg erneut Sprecher des AK BioRegio

Gemeinsam für die Life-Sciences in Deutschland:
Neuwahl des Sprechergremiums

(Stuttgart/Heidelberg) – Der Arbeitskreis der BioRegionen in Deutschland – AK BioRegio – wählte auf seiner Sitzung am vergangenen Dienstag in Heidelberg sein Sprechergremium für die kommenden zwei Jahre. Der Geschäftsführer der BioRegio STERN Management GmbH, Dr. Klaus Eichenberg, wurde erneut zum Sprecher gewählt. Als Stellvertreter bestätigt wurde Dr. Heinrich Cuypers, Seniorprojektmanager der BioCon Valley GmbH aus Greifswald. Als weiterer Stellvertreter neu im Team ist Dr. Hinrich Habeck, Geschäftsführer der Life Science Nord Management GmbH aus Hamburg.

Dr. Klaus Eichenberg, der bereits zum zweiten Mal in Folge in seinem Amt bestätigt wurde, freut sich über das Vertrauen seiner Kollegen aus den deutschen BioRegionen: „Gemeinsam werden wir noch intensiver daran arbeiten, die Begeisterung für die Life-Sciences zu wecken, die sie verdienen.“ Der Geschäftsführer der BioPark Regensburg GmbH, Dr. Thomas Diefenthal, der sich seit 2008 als stellvertretender Sprecher engagiert hat, hatte sich nicht mehr zur Wahl gestellt. „Nach sieben Jahren der Mitarbeit im Sprechergremium wird es Zeit, den Stab weiter zu reichen“, so begründet Dr. Diefenthal seinen Schritt. „Im Übrigen fordert mein neues Amt als Vizepräsident im ADT Bundesverband meine Aufmerksamkeit.“ Dr. Eichenberg dankt ihm für die langjährige konstruktive Zusammenarbeit im Sprechergremium, insbesondere für die Impulse, die er im Marketing gegeben habe.

Der Arbeitskreis der BioRegionen in Deutschland ist ein freiwilliger Zusammenschluss der deutschen BioRegionen, und  hat seine Geschäftsstelle bei der Biotechnologie-Industrie-Organisation Deutschland e. V. (BIO Deutschland) in Berlin. Die 30 Mitglieder beschäftigen sich mit Themen wie Finanzierung, Gründung und Technologietransfer sowie mit der Außendarstellung der deutschen Biotechnologiebranche. Seit 2007 vergibt der AK BioRegio jährlich den Innovationspreis der deutschen BioRegionen, einen bundesweiten Wettbewerb für anwendungsorientierte Ideen aus den Hochschulen, und richtet die Deutschen Biotechnologietage gemeinsam mit BIO Deutschland aus. Zur nächsten Auflage dieses jährlich stattfindenden bedeutendsten Branchentreffs lädt der Arbeitskreis 2016 nach Leipzig ein.

Pressekontakt

Arbeitskreis der BioRegionen
Dr. Klaus Eichenberg
c/o BIO Deutschland e.V.
Am Weidendamm 1a
10117 Berlin
Tel: 0711-870354-0
E-Mail: eichenberg@bioregio-stern.de

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v.l.n.r.: Dr. Hinrich Habeck (Life Science Nord Management GmbH), Dr. Klaus Eichenberg (BioRegio STERN Management GmbH), Dr. Heinrich Cuypers (BioCon Valley GmbH), Foto: Thomas Prexl / AK BioRegio

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23.04.2015: PRESSEMITTEILUNG Das neue ABC der Innovationen aus der Biotechnologie

Köln, 22.4.2015, Sperrfrist 18.30 Uhr.

Arbeitskreis der BioRegionen verleiht Innovationspreis 2015 an Forschungsprojekte gegen Autoimmunerkrankungen, für neue Werkzeuge zur effizienteren Nutzung von Biomasse sowie über das neue Antibiotikum CorallopyroninA gegen von Würmern verursachte Seuchen in Entwicklungsländern.

Die ausgezeichneten 3 Projekte mit hohem Anwendungspotential und bereits weit fortgeschritten in der Entwicklung stammen aus dem Universitätsklinikum Regensburg (Autoimmunerkrankungen), von der Technischen Universität München (Biomasse) sowie dem Universitätsklinikum Bonn (Neues Antibiotikum gegen Wurm-Erkrankungen). Sie erfüllten unter den 34 Einreichungen aus dem ganzen Bundesgebiet am besten die Kriterien des Arbeitskreises der BioRegionen in Deutschland, der in diesem Jahr bereits zum achten Mal einen Preis für innovative Biotechnologie-Erfindungen vergibt.

Die Preisverleihung wurde im Rahmen der Deutschen Biotechnologietage vorgenommen, die derzeit in Köln stattfinden. Mit dem Innovationspreis der BioRegionen werden jährlich drei herausragende wissenschaftliche Ideen aus universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen prämiert. Neben einer neuartigen, wissenschaftlichen Idee aus der Biotechnologie steht dabei auch die wirtschaftliche Nutzung der Erfindung im Vordergrund. „Wir haben den Innovationspreis der BioRegionen in Deutschland ins Leben gerufen, um die Öffentlichkeit über die Möglichkeiten und Chancen der modernen Biotechnologie zu informieren. Es ist schön und ein starkes Signal zugleich, dass die diesjährigen Preisträger eine so große Bandbreite der Einsatzmöglichkeiten für die Biotechnologie belegen“, erklärt Klaus Eichenberg. Er ist Sprecher der BioRegionen und leitet mit der BioRegion STERN selbst einen sehr interdisziplinär aufgestellten Regionalverbund aus Biotechnologie, Medizintechnik, Automatisierung und Miniaturisierung.

Die 3 gleichwertigen Preisträgerprojekte in der Kurzvorstellung:

A: Depletion von CCR2+ Monozyten bei Autoimmunerkrankungen
(Univ.Klinikum Regensburg, Prof. Mack)

Bei Autoimmunerkrankungen kommt es aufgrund einer Immunreaktion gegen körpereigene Antigene (Autoantigene) zur Schädigung der betroffenen Gewebe. In der Regel sind die Autoantigene nicht bekannt und im Gegensatz zu mikrobiellen Fremdantigenen nicht durch das Immunsystem (vor allem Monozyten) eliminierbar. Dadurch entsteht eine chronisch verlaufende oder rezidivierend auftretende Entzündungsreaktion, die zu erheblichen Funktionseinschränkungen und Schmerzen führt. In vielen Fällen ist die Entzündungsreaktion selbstverstärkend, da durch die Entzündung körpereigenes Gewebe zerstört wird, verstärkt Autoantigene freigesetzt und durch Ausschüttung von Botenstoffen (Zytokinen und Chemokinen) weitere Leukozyten angelockt werden. Aufgrund von Gewebeproben ist bekannt, dass bei der Multiplen Sklerose und weiteren Autoimmunerkrankungen CCR2+ Monozyten den Großteil der infiltrierenden Leukozyten darstellen und ganz überwiegend für die Gewebszerstörung verantwortlich sind. Bisher wird versucht die Aktivität von Monozyten durch hochdosierte Kortisonbehandlung unspezifisch zu hemmen oder die Einwanderung von Monozyten zu inhibieren. Alle derartigen Ansätze sind nur partiell effektiv und nebenwirkungsreich.

Umfangreiche tierexperimentelle Untersuchungen haben gezeigt, dass CCR2+ Monozyten für das Zustandekommen von Entzündungsreaktionen und für die Gewebezerstörung im Rahmen von Autoimmunerkrankungen eine zentrale Rolle spielen. Auch bei der humanen Multiplen Sklerose stellen CCR2+ Monozyten den Großteil der in Gehirnläsionen vorhandenen Leukozyten dar. Bisherige Therapieansätze sind gegen Monozyten nur wenig effektiv und nebenwirkungsreich. Aufgrund dieser Limitationen haben wir einen monoklonalen Antikörper entwickelt, der CCR2+ Monozyten fast vollständig aus dem peripheren Blut und dem entzündeten Gewebe eliminiert. Der humanisierte Antikörper wurde bereits erfolgreich in Tiermodellen der multiplen Sklerose getestet.

B: Effizienter Aufschluss von Biomasse
(Technische Universität München, Dr. Schwarz/Dr. Graubner)

Nationale und internationale Programme fördern eine Bio-basierte Wirtschaft mit den Zielen: Reduzierung von Treibhausgas-Emissionen, geringere Abhängigkeit von Ölimporten und Stärkung der lokalen Strukturen. Die erste Generation der industriellen Biotechnologie setzt auf die Zuckergewinnung aus Pflanzenstärke (Mais, Weizen…) und nutzt damit Nahrungsstoffe als Energierohstoff (Teller/Tank-Diskussion). Biomasse besteht aber hauptsächlich aus den pflanzlichen Gerüststoffen Cellulose (~35%) und Hemicellulose (~20%), die nicht als Nahrung verwendet und verwertet werden können. Die Wirtschaftlichkeit der Zuckergewinnung aus Pflanzenreststoffen ist derzeit durch hohe Kosten limitiert, der Einsatz einzelner Enzyme preislich nicht konkurrenzfähig. Das Projekt der TU München setzt auf einen stabilisierten Enzymkomplex, der mit höherer Effizienz und niedrigeren Kosten die Produktion von Zucker aus Pflanzenresten wettbewerbsfähig gestalten kann.

C: CorallopyroninA gegen Filarien-Erkrankungen
(Universität und Universitätsklinikum Bonn, Prof. Hörauf et al.; Prof. König et al.)

Weltweit leiden ca. 200 Millionen Menschen (vor allem in den Tropen) an Infektionen durch Würmer der Gruppe „Filarien“. Die Würmer entwickeln sich nach einem komplexen Wirtswechsel mit verschiedenen Larvenstadien im Menschen über viele Jahre und führen u.a. zu wuchernden Unförmigkeiten der Extremitäten (Elephantiasis). Die Würmer leben dabei in Symbiose mit intrazellulären Bakterien (Wollbachia) und werden von diesen mit lebenswichtigen Stoffwechselprodukten versorgt. Die heute gängige Anti-Filarien-Therapie besteht daher auch darin, diese Bakterien mit einem Antibiotikum abzutöten und damit den Wurm zu treffen. Die Nebenwirkungen des derzeit verwendeten Antibiotikums führen in Entwicklungsländern jedoch dazu, dass Kinder sowie werdende und stillende Mütter damit nicht behandelt werden können. Die neuentdeckte Substanz CorallopyroninA aus dem Bodenbakterium Corallococcus coralloides zeigt im Tierexperiement ein besseres Wirkungsspektrum und keinerlei Quer-Toxizitäten, so dass eine Weiterentwicklung mit der Schweizer Initiative DNDi (drugs for neglected deseases initiative) im Gange ist.

Von der Idee zur Innovation – ein oft langer Weg in der Biotechnologie

Produktentwicklung und Unternehmensgründungen auf Basis wissenschaftlicher Ergebnisse sind eine wichtige Möglichkeit, Ideen aus der Grundlagenforschung für Patienten bzw. die Gesellschaft allgemein verfügbar zu machen. Diese sogenannten Spin-offs arbeiten mit Hochdruck und Ehrgeiz daran, marktfähige Produkte zu entwickeln. Erst durch diesen Markteintritt wird aus einer Idee eine „echte“ Innovation. Bis dahin werden jedoch unternehmerisches Geschick und eine gehörige Portion Idealismus benötigt. Denn die erfahrenen Wissenschaftler und angehenden Unternehmer erwarten neben der Forschungsarbeit die aufwendigen Zulassungsverfahren, das Bestehen des „Praxis-Tests“ und immer wieder Verhandlungen mit möglichen Geldgebern oder Entwicklungspartnern. Bereits vorhandene Kooperationen mit der Wirtschaft sind da oft von Vorteil und werden über die BioRegionen und ihre Netzwerke erleichtert, die sich alle dem „Technologietransfer“ in der Biotechnologie verschrieben haben. Und auch die Aufmerksamkeit, die die Teams durch den Innovationspreis der BioRegionen in der Fachwelt erhalten, ist ein wertvoller Antrieb für die weitere Entwicklung. Das Preisgeld von jeweils € 2.000.- ist als zusätzliche Anerkennung gedacht.

Gesponsert werden die diesjährigen Preise von der Deutschen Messe AG, dem Fachjournal BIOspektrum, der High-Tech Gründerfonds Management GmbH sowie der Kanzlei Dehmel & Bettenhausen. Weitere Unternehmen und Einrichtungen haben die Durchführung des Wettbewerbes unterstützt: ageneo, Ascenion, Bayerische Patentallianz, BioPark Regensburg, Fördergesellschaft IZB, BayernKapital und BioM Biotech Cluster Development.

Über den Arbeitskreis der BioRegionen:
Der Arbeitskreis der BioRegionen in Deutschland (AK BioRegio) ist ein Zusammenschluss lokaler Organisationen aller Bundesländer, die im Bereich Biotechnologie aktiv sind und die innovative Branche in den jeweiligen Regionen fördern. Seit der Gründung im Jahr 2004 konnten mittlerweile 30 Mitglieder gewonnen werden. Ziel des Arbeitskreises ist es, die regionalen Aktivitäten der einzelnen Organisationen im Interesse der deutschen Biotechnologie zu optimieren und zu koordinieren. Neben den klassischen Themen wie Finanzierung, Gründung und Ausbildung befasst sich der AK BioRegio mit dem Technologietransfer und der Öffentlichkeitsarbeit. Seit Januar 2009 ist der AK BioRegio Mitglied der BIO Deutschland e.V. und hat seine Geschäftsstelle dort.
Sprecher des AK BioRegio ist Dr. Klaus Eichenberg (BioRegio STERN), die stellvertretenden Sprecher sind Dr. Heinrich Cuypers (BioCon Valley) und Dr. Thomas Diefenthal (BioPark Regensburg).

Weitere Informationen und Kontakt unter: www.ak-bioregio.de

Der komplette Text der Pressemitteilung steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung.

 

Verleihungs des Innovationspreises der BioRegionen 2015

Fotograf: Yannick Flaskamp


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Preisträger des Innovationspreises der BioRegionen 2015

Fotograf: Yannick Flaskamp 

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Preisträger des Innovationspreises der BioRegionen 2015

Fotograf: Yannick Flaskamp

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Preisträger des Innovationspreises der BioRegionen 2015

Fotograf: Yannick Flaskamp

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18.12.2014: PRESSEMITTEILUNG 10 Jahre Arbeitskreis der BioRegionen

Der Arbeitskreis der deutschen BioRegionen (AK BioRegio) begeht 2014 sein zehnjähriges Jubiläum. Im Jahr 2004 trafen sich in Leipzig erstmalig Clustersprecher, um ein zentrales Netzwerk der regionalen Biotechnologieinitiativen in Deutschland aufzubauen. Die Biotechnologiebranche hat sich seitdem in Deutschland als Wirtschaftsfaktor gut etabliert und ist zu einem der führenden Standorte in Europa gewachsen.

Mit dem BioRegio-Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) wurden 1996 die Grundlagen vieler deutscher Clusterinitiativen im Bereich der Biotechnologie gelegt. In den ersten Jahren traf man sich bei diversen Veranstaltungen zu BMBF-Förderprogrammen als Wettbewerber. Schnell wurde aber klar, dass man außerhalb regional-politischer Zwänge mit denselben Anliegen auf derselben Wellenlänge lag und gegenseitig über Best-Practice-Beispiele voneinander lernen konnte. Im Jahr 2004 traf man sich erstmalig zu einem Erfahrungsaustausch in Leipzig, um wichtige Themen zur Gründung und Förderung von Biotech-Unternehmen zu besprechen.

Heute vertritt der AK BioRegio als etablierte Institution die regionalen Initiativen zur Förderung der wirtschaftlichen Nutzung moderner Biotechnologien in ganz Deutschland. Er hat seine Geschäftsstelle in der BIO Deutschland in Berlin, um als zentrales Sprachrohr  der regionalen Cluster zur Stärkung der Biotechnologie-Branche in Deutschland beizutragen. In ihm haben sich derzeit 30 Mitglieder zusammengeschlossen, um ihre regionalen Aktivitäten im Interesse der deutschen Biotechnologie zu optimieren und zu koordinieren.

„In den vergangenen zehn Jahren konnten wir mit diversen Initiativen einen wesentlichen Beitrag zur Förderung der deutschen Biotechnologieszene beitragen“, erläutert der Sprecher des AK BioRegio Dr. Klaus Eichenberg. Seit 2007 initiiert der Arbeitskreis jährlich den Innovationspreis der deutschen BioRegionen, einem bundesweiten Wettbewerb für anwendungsorientierte Ideen aus den Hochschulen. Seit 2010 ist der AK BioRegio Mitinitiator und Mitausrichter der deutschen Biotechnologietage, dem jährlich stattfindenden Branchentreff im Land. 2011 gründete der Arbeitskreis BioRegionen die Informationsinitiative Biotech>inside, um insbesondere den regionalen Abgeordneten des Bundes und der Länder sowie Journalisten die vielfältigen wirtschaftlichen Anwendungsmöglichkeiten und ihre gesellschaftliche und ökonomische Bedeutung an konkreten Beispielen näher zu bringen.

„Der AK BioRegio wird heute als unabhängiger und kompetenter Netzwerkpartner wahrgenommen“, kommentiert Dr. Thomas Diefenthal, stellvertretender Sprecher. Durch den stetigen und offenen Erfahrungs- und Meinungsaustausch konnte ein gemeinsamer Nenner in Form eines Leitbildes gefunden und eine Geschäftsordnung für die Zusammenarbeit erarbeitet werden. Heute gelingt es, die Gesamtheit der deutschen BioRegionen darzustellen. Dabei arbeitet der AK BioRegio mit wichtigen Partnern wie dem Branchenverband BIO Deutschland e. V., EY oder Germany Trade & Invest zusammen.  

„Mit regelmäßigen, zweitägigen Klausurtagungen befassen wir uns mit der zukünftigen Entwicklung  der Biotechnologie, um am Puls der Zeit zu bleiben, von den Erfahrungen in den Regionen zu lernen und die junge Life-Sciences-Branche zu stärken“, sagt Dr. Heinrich Cuypers, ebenfalls stellvertretender Sprecher. In den BioRegionen finden neue Themen wie die Bioökonomie, Interdisziplinarität aber auch die personalisierte Medizin oder Bioethik ihren Ursprung sowie ihre Umsetzung.

Weitere Informationen zum AK BioRegio finden Sie unter www.biodeutschland.org/ak-bioregio.html

Pressekontakt
Dr. Klaus Eichenberg
Sprecher des Arbeitskreises der BioRegionen
BioRegio STERN Management GmbH
Friedrichstr. 10
70174 Stuttgart
eichenberg@bioregio-stern.de
Tel. 0711 870 354 23

Der komplette Text der Pressemitteilung steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung.

 

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(Der Arbeitskreis BioRegionen im September 2014, NRW. Foto: AK BioRegio.)

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(Die 30 BioRegionen im Arbeitskreis BioRegionen (Stand November 2014). Grafik: AK BioRegio)

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09.04.2014: PRESSEMELDUNG zum Innnovationspreis der BioRegionen

Dreimal impfen aber nur einmal spritzen

Arbeitskreis der BioRegionen verleiht Innovationspreis 2014 an Forscher der Universität Freiburg. Team um Professor Weber entwickelt Wirkstoffdepot, das es ermöglicht, einen Impfstoff über längeren Zeitraum im Körper zu lagern und durch eine Tablette zu aktivieren. Teams aus Regensburg und Würzburg belegen den zweiten und dritten Platz.

„Impfungen benötigen oft mehrere Injektionen, bevor sie ihren vollen Schutz entfalten. Die dafür nötigen Arztbesuche sind in Entwicklungsländern sehr schwer zu koordinieren und in der westlichen Welt werden sie von Patienten als zeitraubend und lästig empfunden“, erklärt Professor Wilfried Weber von der Universität Freiburg. „Impfungen werden daher häufig nicht planmäßig abgeschlossen. Das ist schlecht für den Therapieerfolg und teuer für das Gesundheitssystem.“ Sein Team hat in den vergangenen Jahren eine Möglichkeit entwickelt, den Impfstoff durch eine einzige Injektion im Körper zu deponieren und später durch eine Tablette freizugeben. Ein Wirkstoffdepot im Körper ist nicht neu, wohl aber die Möglichkeit, einen Wirkstoff nicht kontinuierlich, sondern stufenweise abzugeben – so wie es beispielsweise für Impfungen benötigt wird. Nun soll ein Unternehmen gegründet werden, das die Erfindung soweit fortentwickelt, dass sie in der Praxis angewendet werden kann.

Damit erfüllt das Team aus Freiburg die Kriterien des Arbeitskreises der BioRegionen in Deutschland, der in diesem Jahr bereits zum siebten Mal einen Preis für innovative Biotechnologie-Erfindungen vergibt. „Die Methode ist herausragend und wurde erst durch synthetische Biologie und Biotechnologie ermöglicht“, erklärt André Domin, Geschäftsführer der Technologiepark Heidelberg GmbH, die Beweggründe der Jury, die aus Vertretern verschiedener Technologiezentren und Wissenschaftscluster sowie aus Investoren und Patentspezialisten bestand. „Außerdem wurde das von der Universität Freiburg beantragte Patent sehr schnell und vor Kurzem erteilt. Das lässt sich meist als Zeichen hoher Innovationskraft werten und erhöht die späteren Finanzierungs- und Marktchancen“, ergänzt der Biologe, dessen Organisation in diesem Jahr für die Ausschreibung des Innovationspreises verantwortlich war.

Die Preisverleihung wurde im Rahmen der Deutschen Biotechnologietage vorgenommen, die derzeit in Hamburg stattfinden. Mit dem Innovationspreis der BioRegionen werden jährlich drei herausragende wissenschaftliche Ideen aus universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen prämiert. Neben einer neuartigen, wissenschaftlichen Idee aus der Biotechnologie steht dabei auch die wirtschaftliche Nutzung der Erfindung im Vordergrund. „Wir haben den Innovationspreis der BioRegionen in Deutschland ins Leben gerufen, um die Öffentlichkeit über die Möglichkeiten und Chancen der modernen Biotechnologie zu informieren. Außerdem möchten wir die engagierte Arbeit der Forscherteams gebührend würdigen und unternehmerisches Denken und Handeln fördern“, erklärt Klaus Eichenberg. Er ist Sprecher der BioRegionen und war wie Domin Teil der Jury. Er freut sich über die vielen interessanten und qualitativ hochwertigen Bewerbungen, die es in diesem Jahr für den Innovationspreis gegeben hat.

Der zweite Platz ging in diesem Jahr nach Regensburg: Anja-Katrin Bosserhoff und Claus Hellerbrand - beide Professoren am Universitätsklinikum Regensburg - haben erkannt, dass ein Protein dafür mitverantwortlich ist, dass Hautkrebszellen Metastasen bilden. Die Deaktivierung dieses Proteins könnte in Zukunft die Überlebenschancen von Patienten mit Malignem Melanom deutlich erhöhen. Die Therapie wird dringend benötigt, denn bisher hat die Medizin diesem besonders aggressiven Hautkrebs nicht viel entgegenzusetzen.

Und auch die dritten Preisträger beschäftigen sich mit der Krebstherapie. Gernot Stuhler und Thomas Bumm vom Universitätsklinikum Würzburg haben einen neuen, kombinierten Antikörpertyp entwickelt. Das Konzept ist dem eines Zwei-Komponenten-Klebers nicht unähnlich und stellt sicher, dass nur krankes Gewebe von den künstlichen Antikörpern angegriffen wird. Damit könnten Nebenwirkungen in der Antikörpertherapie zukünftig entscheidend reduziert werden. Außerdem ließen sich so möglicherweise Tumore behandeln, die für andere Antikörper bisher nicht erreichbar sind.

Auch beim zweit- und drittplatzierten Team ist für die Zukunft eine Unternehmensgründung geplant, die durch Patentanmeldungen der beteiligten Forschungseinrichtungen ermöglicht wird. Unternehmensgründungen auf Basis wissenschaftlicher Ergebnisse sind eine wichtige Möglichkeit, Ideen aus der Grundlagenforschung für Patienten verfügbar zu machen. Diese sogenannten Spin-offs arbeiten mit Hochdruck und Ehrgeiz daran, marktfähige Produkte zu entwickeln. Dafür müssen sie in umfangreichen klinischen Studien die Unbedenklichkeit und die Wirksamkeit der neuen Medikamente unter Beweis stellen. Gelingt dies, findet sich häufig ein Käufer aus dem Kreis der etablierten Pharmaunternehmen, der den neuen Wirkstoff in großen Mengen produzieren und vertreiben kann.

Bis dahin werden jedoch unternehmerisches Geschick und eine gehörige Portion Idealismus benötigt. Denn die erfahrenen Wissenschaftler und angehenden Unternehmer erwarten neben der Forschungsarbeit die aufwendigen Zulassungsverfahren und immer wieder Verhandlungen mit möglichen Geldgebern. Bereits vorhandene Kooperationen mit der Wirtschaft sind da oft von Vorteil und werden über die BioRegionen und ihre Netzwerke erleichtert. Und auch die Aufmerksamkeit, die die Teams durch den Innovationspreis in der Fachwelt erhalten, ist ein wertvoller Antrieb für die weitere Entwicklung.

Gesponsert werden die diesjährigen Preise von der Deutschen Messe AG, dem Fachjournal BIOspektrum, der High-Tech Gründerfonds Management GmbH sowie der Octapharma Biopharmaceuticals GmbH. Weitere Sponsoren für die Gesamtrealisierung sind die Ascenion GmbH, die Kanzlei Dehmel & Bettenhausen, die Heidelberg Startup Partners, die KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, die MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg GmbH, die Technologiepark Heidelberg GmbH sowie die technology transfer heidelberg GmbH.

Ansprechpartner Innovationspreis 2014:
Thomas Prexl Technologiepark Heidelberg GmbH
Im Neuenheimer Feld 582
D-69120 Heidelberg
Tel.: 06221 71411-162
Fax: 06221 5025711
E-Mail: thomas.prexl@heidelberg.de
Web: www.technologiepark-heidelberg.de

Über den Arbeitskreis der BioRegionen:
Der Arbeitskreis der BioRegionen in Deutschland (AK BioRegio) ist ein Zusammenschluss lokaler Organisationen aller Bundesländer, die im Bereich Biotechnologie aktiv sind und die innovative Branche in den jeweiligen Regionen fördern. Seit der Gründung im Jahr 2004 konnten mittlerweile 30 Mitglieder gewonnen werden. Ziel des Arbeitskreises ist es, die regionalen Aktivitäten der einzelnen Organisationen im Interesse der deutschen Biotechnologie zu optimieren und zu koordinieren. Neben den klassischen Themen wie Finanzierung, Gründung und Ausbildung befasst sich der AK BioRegio mit dem Technologietransfer und der Öffentlichkeitsarbeit. Seit Januar 2009 ist der AK BioRegio Mitglied der BIO Deutschland e.V. und hat seine Geschäftsstelle dort.

Sprecher des AK BioRegio ist Dr. Klaus Eichenberg (BioRegio STERN), die stellvertretenden Sprecher sind Dr. Heinrich Cuypers (BioCon Valley) und Dr. Thomas Diefenthal (BioPark Regensburg).

Weitere Informationen unter www.ak-bioregio.de

Über den Technologiepark Heidelberg:
Der Technologiepark Heidelberg ist ein Wissenschaftspark. Sein größter Standort ist Teil des Universitätscampus im Neuenheimer Feld. Der Technologiepark Heidelberg besteht seit 1984. Mit 11 Gründerfirmen und 6.000 m² Labor- und Bürofläche war er der erste Biopark in Deutschland. Heute bietet er insgesamt über 80.000 m² Mietfläche. Rund 80 Firmen und Forschungseinrichtungen sind derzeit im Technologiepark untergebracht. Die Gebäude des Technologieparks im Neuenheimer Feld sind private Investitionen. Der Investor ist auch Vermieter. Betreiber des Technologieparks ist die Technologiepark Heidelberg GmbH, eine Gesellschaft der Stadt Heidelberg und der Industrie- und Handelskammer Rhein-Neckar. Die Technologiepark Heidelberg GmbH hat das Ziel, durch umfangreiche Betreuungsleistungen und aktive Netzwerkarbeit ein attraktives Umfeld für Gründerfirmen ebenso wie für wachsende und erfolgreich am Markt agierende Unternehmen zu schaffen. Gründer im Technologiebereich unterstützt sie durch den Betrieb des Gründerbüros als operativen Arm der Heidelberg Startup Partners, einem Verbund der Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen, des DKFZ, EMBL, PH, SRH, Fakultät Medizin und Uni-Klinika, Universität sowie der IHK Rhein-Neckar und dem Technologiepark. Mit rund 160 assoziierten Mitgliedern stärkt der Technologiepark die Entwicklung des Biotechnologie Clusters in der Region. Internationale Kooperationen bieten Hilfe beim Aufbau weltweiter Marktpräsenz.

Weitere Informationen unter www.technologiepark-heidelberg.de

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Gewinner des Innovationspreis der BioRegionen Deutschlands
(Foto: christian martin fotografie, Hamburg)

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07.10.2013: PRESSEMITTEILUNG Biotechnologie: Wer entscheidet, muss sich auskennen

(Stuttgart/Berlin) – Der Arbeitskreis der BioRegionen initiiert in diesem Herbst bereits zum dritten Mal die bundesweite Veranstaltungsreihe „Biotech>inside“. 13 von 30 BioRegionen laden Vertreter aus Politik und Medien ein, um ihnen die Bedeutung der Biotechnologie anschaulich vor Augen zu führen. Ob Medizin und Automatisierung, Lebensmittelherstellung, Umwelt- oder Tierschutz: In einem für viele nach wie vor überraschenden Umfang ist die Biotechnologie längst Bestandteil zahlreicher Industrien und Produkte – und damit auch des Alltags.

Im Oktober und November erwartet die Gäste ein abwechslungsreiches Programm der verschiedenen BioRegionen in ganz Deutschland. Dr. Klaus Eichenberg, Sprecher des Arbeitskreises der BioRegionen, betont die Bedeutung dieser Informationsinitiative: „Parlamentarier erfahren von ‚Biotech-Insidern’, was Biotechnologie ist und kann und welche Job- und Ausbildungschancen sie bietet. Wir möchten zeigen, welche Innovationen die Biotechnologie bereits hervorgebracht hat und welche Bedeutung sie für die Wirtschaft auch in Zukunft haben kann. Denn letztlich müssen Politiker über Gesetze entscheiden, die diese Branche direkt betreffen.“

Die Termine und Orte der Veranstaltungen in Ihrer Region entnehmen Sie bitte dem beiliegenden Faltblatt.

zk-ado

Der komplette Text der Pressemitteilung steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung.
Das Faltblatt zu Biotech>inside steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung.

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Arbeitskreis der BioRegionen
Dr. Klaus Eichenberg
Sprecher des Arbeitskreises der BioRegionen
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10117 Berlin
030-726 25 130
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21.06.2013: PRESSEMITTEILUNG Deutsche BioRegionen wählen Sprechergremium

Der Arbeitskreis der BioRegionen Deutschlands wählte auf seiner letzten Sitzung das neue Sprechergremium für die kommenden beiden Jahre. Der Geschäftsführer der BioRegio STERN Management GmbH, Dr. Klaus Eichenberg, wurde erneut zum Sprecher gewählt. In seinem Amt als Stellvertreter wurde Dr. Thomas Diefenthal, Geschäftsführer der BioPark Regensburg GmbH, ebenfalls bestätigt. Neu im Team als weiterer Stellvertreter ist Dr. Heinrich Cuypers, Seniorprojektmanager der BioCon Valley GmbH aus Greifswald.

Der Arbeitskreis der BioRegionen in Deutschland (kurz AK BioRegio) ist der Zusammenschluss der deutschen BioRegionen. Er hat sich Anfang 2004 gegründet und hat seine Geschäftsstelle seit Januar 2009 in der BIO Deutschland in Berlin. In ihm haben sich 30 Mitglieder zusammengeschlossen, um ihre regionalen Aktivitäten im Interesse der deutschen Biotechnologie zu optimieren und zu koordinieren. Neben den klassischen Themen wie Finanzierung, Gründung und Ausbildung, beschäftigt sich der AK BioRegio mit dem Technologietransfer und im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit mit der Außendarstellung der deutschen Biotechnologie.

Der AK BioRegio wählte auf seiner letzten Sitzung in Leipzig das neue Sprechergremium für die kommenden beiden Jahre. Der Geschäftsführer der BioRegio STERN Management GmbH, Dr. Klaus Eichenberg, wurde erneut zum Sprecher gewählt. In seinem Amt als Stellvertreter wurde Dr. Thomas Diefenthal, Geschäftsführer der BioPark Regensburg GmbH, ebenfalls bestätigt. Neu im Team als weiterer Stellvertreter ist Dr. Heinrich Cuypers, Seniorprojektmanager der BioCon Valley GmbH aus Greifswald. Dr. Kai Uwe Bindseil, Leiter des Aktionszentrums BioTOP Berlin-Brandenburg, stand für die Wahl nicht mehr zur Verfügung. Der AK-BioRegion ist ein Zusammenschluss der deutschen BioRegionen, um Projekte zur Förderung der Biotechnologie überregional zu koordinieren. Nachdem in diesem Jahr die sehr erfolgreichen Deutschen Biotechnologietage in Stuttgart stattgefunden haben, blickt der AK-BioRegio nun gespannt nach Hamburg. Dort finden vom 9. bis 10. April 2014 die nächsten Biotechnologietage statt.

Im Rahmen der bundesweiten Veranstaltungsreihe Biotech>inside laden die BioRegionen außerdem in diesem Jahr wieder Vertreter aus Politik und Medien ein, um ihnen die Bedeutung der Biotechnologie für viele Branchen anschaulich vor Augen zu führen. Mit dem Wettbewerb ‚Innovationspreis der deutschen BioRegionen‘ fördert der AK-BioRegio den Transfer von Wissen, neuen Technologien und Erfindungen aus dem Bereich der Forschung in die unternehmerische Verwertung. In diesem Jahr war der BioPark Regensburg Organisator dieser Veranstaltung.

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Dr. Heinrich Cuypers, Dr. Klaus Eichenberg, Dr. Thomas Diefenthal (von rechts nach links)

15.05.2013: PRESSEMITTEILUNG: Deutsche Biotech-Forschung liefert zum sechsten Mal in Folge exzellente Ideen für den Innovationspreis der deutschen BioRegionen 2013

Innovation Made in Germany:
Deutsche Biotech-Forschung liefert zum sechsten Mal in Folge exzellente Ideen für den Innovationspreis der deutschen BioRegionen 2013.

Stuttgart, Regensburg 15. Mai 2013.

Die BioRegionen Deutschlands sind die regionalen Initiativen zur Förderung der wirtschaftlichen Nutzung moderner Biotechnologien in Deutschland. Der Arbeitskreis der BioRegionen (kurz AK-BioRegio) ist das zentrale Netzwerk der mittlerweile 30 regionalen Initiativen in Deutschland. Zum sechsten Mal prämiert der AK-BioRegio die drei innovativsten und patentierten Forschungsideen der Lebenswissenschaften mit exzellenten Marktchancen.

Ausrichter des diesjährigen Wettbewerbes war die BioPark Regensburg GmbH, Clusterorganisation der BioRegio Regensburg und mit 47 Firmen und 3150 Mitarbeitern die zweitgrößte Biotech-Region in Bayern. Die 10-köpfige Jury wählte in Regensburg drei herausragende Projekte aus den Forschungsbereichen für die Entwicklung neuartiger Medikamente und effizienterer Biokatalysen aus. Die Preisträger werden im Rahmen der Deutschen Biotechnologietage 2013 in Stuttgart von Dr. Georg Schütte, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, persönlich prämiert.

Der erste Preis geht an Prof. Dr. Klaus Brandenburg vom Forschungszentrum Borstel (nordöstlich von Hamburg). Die Arbeitsgruppe am dortigen Leibniz-Zentrum für Medizin und Biowissenschaften arbeitet an der Entwicklung eines hochwirksamen neuartigen Anti-Sepsis Medikamentes. Die bakterielle Blutvergiftung (Sepsis) ist mit 70.000 Todesfällen allein in Deutschland mittlerweile die dritthäufigste Todesursache und gerade im Zeitalter der zunehmenden Antibiotika-Resistenzen ein immer größeres Problem. Das bereits patentierte anti-entzündliche Polypeptid neutralisiert gezielt die Endotoxine der für die Sepsis verantwortlichen Bakterien. Erste Experimente bestätigen seine Wirksamkeit auch gegen multiresistente Keime wie MRSA. Die Jury würdigt mit dem Preis diesen völlig neuartigen
Lösungsansatz.

Der zweite Preis geht an die Diplom-Biologen Georg Schendzielorz und Stephan Binder vom Forschungszentrum in Jülich. Am dortigen Institut für Bio- und Geowissenschaften 1: Systemische Mikrobiologie entwickelten die Preisträger ein spezielles, neues Sensorsystem für die schnelle und gezielte Suche hochproduktiver Mikroorganismen. Der Bedarf an solchen Organsimen steigt im Zuge zunehmender bio-basierter Produktionsverfahren. Diese lösen immer mehr chemie- und ölabhängige Verfahren zur Steigerung der Effizienz und Schonung der Umwelt ab. Bisher ist es jedoch sehr aufwendig, Hochleistungsproduzenten aus tausenden von Kulturen zu isolieren. Die von den Preisträgern vorgestellte und patentierte neue Detektionsmöglichkeit wird bereits mit Industriepartnern erprobt und beschleunigt durch Kosten- und Zeitreduktion die wichtige Entwicklung von solchen, auf Mikroorganismen basierenden Produktionsverfahren.

Der dritte Preis geht an Prof. Dr. Arndt Schilling und Dr. Ektoras Hadjipanayi vom Klinikum Rechts der Isar in München. Am dortigen Institut für Experimentelle Plastische Chirurgie arbeiten die Preisträger am Problem offener, schlecht heilender sogenannter chronischer Wunden, die insbesondere bei Diabetes, Tumorerkrankungen oder bei pflegebedürftigen Patienten auftreten. Man schätzt, dass hier allein in Europa 13 Mio. Personen betroffen sind. Bisher konnte den Patienten nur durch aufwendige Transplantations- und Implantationsverfahren geholfen werden. Das zum Patent eingereichte neuartige Verfahren nutzt patienteneigene Blutzellen zur Produktion der fehlenden Wundheilungsbotenstoffe. Die Botenstoffe werden anschließend auf einen zellfreien bioaktiven Verband transferiert und dann auf die Wunde platziert, um die natürliche Wundheilung einzuleiten. Es wurde bereits ein erster Prototyp entwickelt, der über ein Netz von Kooperationspartnern zur ersten Anwendung gebracht werden soll.

Die Arbeiten der drei reisträger überzeugen in ihrer hohen Innovationskraft. “Wir zeichnen bewusst solche Forschungsprojekte aus, die durch exzellente Grundlagenforschung oder mit innovativen Neuentdeckungen die Forschung in Deutschland maßgeblich weiterbringen“ betont Dr. Klaus Eichenberg, Geschäftsführer der BioRegion STERN in Baden-Württemberg und Sprecher des Arbeitskreises der BioRegionen. Die Jury zeigte sich erneut von der größtenteils hohen Qualität der Einreichungen beeindruckt. „Ich finde es immer wieder faszinierend zu sehen, dass hochwertige Forschungsergebnisse aus den Universitäten und Kliniken erfolgreich ihren Weg in die Anwendung finden“, kommentiert Dr. Thomas Diefenthal, Geschäftsführer der BioPark Regensburg GmbH und stellvertretender Sprecher des Arbeitskreises. „Als ausrichtende BioRegion sehen wir den Innovationspreis hervorragend platziert in unserer Aufgabe der klassischen Wirtschaftsförderung im BioPark, einem Unternehmen der Stadt Regensburg“ Dr. Diefenthal freute sich natürlich auch darüber, dass 12 Einreichungen aus dem Freistaat kamen.

Das Preisgeld von jeweils 2000 Euro wird in diesem Jahr gestiftet von dem High-Tech Gründerfonds, BIOspektrum - das Magazin der Biowissenschaften, der S-Refit AG aus Regensburg und Bayern Kapital. Die Deutsche Messe in Hannover stiftet jeweils die dazugehörige Preis-Skulptur des Künstlers Paul Müller-Brand. Zur Finanzierung des Wettbewerbes haben weitere Sponsoren grosszügig unterstützt: Dehmel & Bettenhausen, Patent- und Rechtsanwälte, V.O. Patents & Tardemarks und die BioPark Regensburg GmbH, von der dieser Wettbewerb ausgerichtet wurde.

Wir laden Sie herzlich ein zur Berichterstattung auf den
Deutschen Biotechnologietagen 2013
Mittwoch, 15. Mai 2013
9.00 bis 11.00 Uhr
Haus der Wirtschaft
Willi-Bleicher-Strasse 19
70174 Stuttgart

Es besteht die Möglichkeit, nach der Preisverleihung Interviews mit den Preisträgern zu führen.

Weitere Informationen unter :
Arbeitskreis der deutschen BioRegionen www.ak-bioregio.de
Deutsche Biotechnologietage www.biotechnologietage-2013.de
BIO Deutschland e.V. www.biodeutschland.org
BioPark Regensburg GmbH www.bioregio-regensburg.de

Für weitere Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen zur Verfügung:
Dr. Thomas Diefenthal (CEO, GF)
BioPark Regensburg GmbH
Josef-Engert-Str. 13
93053 Regensburg

Tel. : 0941 920460
Mobil : 0171 699 1146
Fax : 0941 92046024
E-Mail : t.diefenthal@biopark-regensburg.de

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Prof. Dr. Klaus Brandenburg, Staatssekretär Dr. Georg Schütte, Dr. Klaus Eichenberg, Dr. Thomas Diefenthal, Prof. Dr. Arndt Schilling und Dr. Ektoras Hadjipanayi sowie Georg Schendzielorz und Stephan Binder (v.l.n.r.) (Bild: BIO Deutschland e.V. / Gerlinde Trinkhaus)

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09.05.2012 PRESSEMITTEILUNG Innovative Branche: Deutsche Biotech-Forschung zeigt ihr Können

Innovationspreise für exzellente Forschungsideen gehen 2012 nach Magdeburg, Münster und Tübingen

Frankfurt, 9. Mai 2012. Zum fünften Mal prämiert der Arbeitskreis der BioRegionen in Deutschland die drei innovativsten und patentierten Forschungsideen und Forschungsprojekte in der Biotechnologie mit exzellenten Marktchancen. Die Jury zeichnete in diesem Jahr herausragende Projekte aus den Forschungsbereichen Biomedizin und Biowissenschaften aus:

Das Magdeburger Start-Up Unternehmen glyXera, eine Ausgründung der Max Planck Gesellschaft durch den Magdeburger Forscher Dr. Erdmann Rapp und sein Team mit dem Geschäftsführer Thomas Hermsdorfer, überzeugte die Jury mit einem Hochleistungs-Analyseverfahren komplexer Zuckerstrukturen, das vor allem in der Medikamentenentwicklung, Medizin aber auch in der Biotechnologie und Lebensmittelindustrie angewandt wird. So können zum Beispiel schon bei der Entwicklung Unverträglichkeiten vermieden und die Wirksamkeit und der Nutzen neuer Produkte optimiert werden. Das neue Analyseverfahren der glyXera GmbH, kann außerdem zum Biomarkerscreening bei der Früherkennung von Krankheiten eingesetzt werden.

Der Münsteraner Forscher Dr. Jared Lynn Sterneckert vom Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin überzeugte mit einer patentierten Stammzellentechnologie, die es erlaubt, neuronale Zellen in großen Mengen zu erzeugen und so Krankheitsmodelle im Labor nachzubilden. Mit Hilfe von Sterneckerts Modellen können für Patienten mit neurologischen Erkrankung wie Parkinson deutlich schneller Arzneien entwickelt werden.

Der Tübinger Forscher Prof. Dr. Ulrich Schraermeyer von der Tübinger Augenklinik gewann mit seinen Forschungsergebnissen zur Entwicklung neuer Wirkstoffe gegen degenerative Krankheiten, wie zum Beispiel die altersbedingte Degeneration der Makula. Die Makula ist ein kleiner Bereich im hinteren Teil des Auges, durch den man feine Einzelheiten klar erkennen kann. Degeneriert sie, nimmt der Patient das als Schleier oder Dunkelheit in der Mitte des Blickfelds wahr, so daß zum Beispiel Gesichter nicht mehr erkannt werden können. Bei schwerem Verlauf führt die Makuladegeneration zur Erblindung.

„In diesem Jahr wurden mehr Projekte aus ganz Deutschland eingereicht, denn je. Das zeigt auf beeindruckende Weise, dass der Biotechnologie die Zukunft gehört“ so Hans-Jürgen Große, Geschäftsführer des Biotech-Clusters Biosaxony und diesjähriger Organisator des Innovationspreises. „Die Arbeiten der drei Preisträger überzeugen durch die Chance, praxiswirksam eingesetzt werden zu können, und bedeuten wichtige neue Erkenntnisse für die moderne Medizin und Medikamentenentwicklung“ so Große weiter. “Wir zeichnen bewusst solche Forschungsprojekte aus, die durch exzellente Grundlagenforschung oder mit innovativen Neuentdeckungen die Forschung in Deutschland
maßgeblich weiterbringen“ betont Dr. Klaus Eichenberg, Geschäftsführer der BioRegion STERN in Baden-Württemberg und Sprecher des Arbeitskreises der BioRegionen. „Unsere Preisträger haben die reale Chance, ihre Produktentwicklungen, die in besonderem Maße dem Kampf gegen und der Prävention von Krankheiten dienen, bis zur Marktreife zu entwickeln. Bei diesem Weg möchte der Arbeitskreis der BioRegionen unterstützen“.

Das Preisgeld von jeweils 2000 Euro wird in diesem Jahr gestiftet von dem High-Tech Gründerfonds, BIOspektrum - das Magazin der Biowissenschaften und der KPMG AG. Die Deutsche Messe in Hannover stiftet jeweils die dazugehörige Preis-Skulptur. Zur Finanzierung des Aufwandes der Einwerbung, des Marketings und der Bewertung haben weitere Sponsoren großzügig unterstützt: WEITNAUER Rechtsanwälte / Wirtschaftsprüfer / Steuerberater, Petersen Hardraht Rechtsanwälte, Kailuweit & Uhlemann Patentanwälte, Lippert, Stachow & Partner, die Eureos GmbH sowie der biosaxony e.V., von dem dies zugleich realisiert wurde.

Wir laden Sie herzlich ein zur Berichterstattung auf den Deutschen Biotechnologietagen 2012:
Mittwoch, 09. Mai 2012
10.00 bis 12.15 Uhr

Holiday Inn Frankfurt City-South
Conference Centre
Mailänder Straße 1
60598 Frankfurt / Main

Es besteht die Möglichkeit, nach der Preisverleihung Interviews mit den Preisträgern zu führen.

Mehr zu den Zielen des Arbeitskreises finden Sie unter:
www.biodeutschland.org/ziele-des-ak-bioregio.html

Mehr zu den Deutschen Biotechnologietagen:
www.biotechnologietage-2012.de

Mehr zu den Organisatoren:
www.biosaxony.com

Für weitere Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen zur Verfügung:
biosaxony e.V.
Hans-Jürgen Große
Tel.: 0351 79655-01
Mobil: 01761 79655-01
Fax: 0351 79656-10
E-Mail: grosse@biosaxony.com

oder:

Valerie Jacob
Public Relations
Tel.:0221 312282
Mobil: 01777 312282
Fax: 0351 79656-10
E-Mail: presseservice@vj-marketing.de

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(von links: Dr. Klaus Eichenberg (BIORegio STERN), Antje Strom (KPMB), Dr. Martin Pfister (HTGF), Thomas Hermsdorfer (glyXera), Dr. Wilhelm Zörgiebel (biosaxony), Dr. Erdmann Rapp (glyXera), Frau Dr. Christina Schreiber (BIOSpektrum), Dr. Jared Lynn Sternerckert (MPI Münster), Hans-Jürgen Große (biosaxony), Dr. Katrin Ballesteros-Katemann(BioRegio STERN), Jürgen Fürstenberg-Brock (Deutsche Messe))

Hier können Sie sich das Foto von der Preisverleihung herunterladen.

12.04.2012 Presse-Einladung und Terminankündigung, 9. Mai 2012, Deutsche Biotechnologietage Frankfurt am Main

Presse-Einladung und Terminankündigung

Preisverleihung Innovationspreis 2012 der
BioRegionen in Deutschland
9. Mai 2012, Deutsche Biotechnologietage Frankfurt am Main

Innovationspreis für exzellente Forschungsideen geht auch 2012 an drei herausragende Preisträger – Einladung zur offiziellen Preisverleihung

Dresden, 12. April 2012: Die Branche Biotechnologie zeigt auch in diesem Jahr wieder ihr gesamtes Innovationspotenzial. Am 9. Mai 2012 prämiert der Arbeitskreis der BioRegionen in Deutschland
(http://www.biodeutschland.org/ak-bioregio.html) bereits zum fünften Mal die drei innovativsten zum Patent eingereichten oder bereits patentierten deutschen Forschungsideen und Forschungsprojekte in der Biotechnologie. Die Arbeiten der drei Preisträger, die am 9. Mai bekannt gegeben werden, überzeugen durch die Innovationskraft der neuen Idee, deren Kooperationsfähigkeit mit der Wirtschaft und den erreichten Reifegrad hinsichtlich einer möglichen wirtschaftlichen Umsetzung.

Mit dem Innovationspreis der BioRegionen in Deutschland werden ganz bewusst solche Forschungsprojekte ausgezeichnet, die durch exzellente Grundlagenforschung oder mit zukunftsweisenden Neuentdeckungen die Biotechnologie in Deutschland maßgeblich weiterbringen.

Das Preisgeld von jeweils 2000 Euro wird in diesem Jahr gestiftet von dem High-Tech Gründerfonds, BIOspektrum - das Magazin der Biowissenschaften und der KPMG AG. Die Deutsche Messe in Hannover stiftet jeweils die dazugehörige Preis-Schale.

Zur Finanzierung des Aufwandes der Einwerbung, des Marketings und der Bewertung haben weitere Sponsoren großzügig unterstützt: Petersen Hardraht Rechtsanwälte, Kailuweit & Uhlemann Patentanwälte, Lippert, Stachow & Partner, die Eureos GmbH sowie der biosaxony e.V., von dem dies zugleich realisiert wurde.

Wir laden Sie herzlich ein zur Berichterstattung auf den Deutschen Biotechnologietagen 2012

Mittwoch, 09. Mai 2012
10.00 bis 12.15 Uhr
Holiday Inn Frankfurt City-South
Conference Centre
Mailänder Straße 1
60598 Frankfurt / Main

Es besteht die Möglichkeit, nach der Preisverleihung Interviews mit den Preisträgern zu führen. Zusätzlich erhalten Sie am 8. Mai 2012 eine Pressemitteilung, in der die Preisträger und die eingereichten Arbeiten vorgestellt werden.

Mehr zu den Zielen des Arbeitskreises finden Sie unter:
 
http://www.biodeutschland.org/ueber-uns.html

Mehr zu den Deutschen Biotechnologietagen:
www.biotechnologietage-2012.de


Mehr zu den Organisatoren:
www.biosaxony.com


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  biosaxony e. V.  
  Hans-Jürgen Große Valerie Jacob
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  Tel: 0351 79655-01 Tel: 0221 312282
  Mobil: 01761 79655-01 Mobil: 01777 312282
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10.10.2011 PRESSEMITTEILUNG Biotech>inside: Wo ist Biotechnologie drin und was hat die Gesellschaft davon?

Berlin (10.10.2011) - Der Arbeitskreis der BioRegionen initiiert in diesem Herbst eine neue bundesweite Veranstaltungsreihe. Unter dem Namen „Biotech>inside“ laden 13 BioRegionen Vertreter aus Politik und Medien ein, um ihnen die Bedeutung der Biotechnologie für viele Branchen anschaulich vor Augen zu führen. Ob Medizin oder Automatisierung, Lebensmittelherstellung oder Umweltschutz: Die Biotechnologie ist längst Bestandteil vieler Industrien und Produkte – und damit auch unseres Alltags.

Noch im Oktober werden die ersten Veranstaltungen der Reihe stattfinden. Für Klaus Eichenberg, Sprecher des Arbeitskreises der BioRegionen, ist die umfassende Informationsinitiative von großer Bedeutung: „Sie wird Parlamentariern, die über Gesetze auch zu diesen Themen entscheiden müssen, einen lebendigen Eindruck davon vermitteln, was Biotechnologie ist und kann, welche Bedeutung sie für die Wirtschaft hat – und wo sie heute noch gefördert werden muss.“

Die Termine und Orte der Veranstaltungen in Ihrer Region entnehmen Sie bitte dem beiliegenden Faltblatt.

138 Wörter / 1.008 Zeichen

Der komplette Text der Pressemitteilung steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung.

Das Faltblatt zu Biotech>inside steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung.

Kontakt:

Arbeitskreis der BioRegionen
c/o BIO Deutschland e.V.
Dr. Pablo Serrano
Tegeler Weg 33 / berlinbiotechpark
10589 Berlin
Tel.: +49-(0)-30-3450593-32
Fax: +49-(0)-30-3450593-59
E-Mail: info@ak-bioregio.org

08.06.11 PRESSEMITTEILUNG Neuer Sprecher des Arbeitskreises der BioRegionen

BioRegio STERN-Geschäftsführer Dr. Klaus Eichenberg einstimmig gewählt

(Stuttgart/Düsseldorf) – Der Arbeitskreis der BioRegionen wählte auf seiner Sitzung am vergangenen Montag in Düsseldorf das neue Sprechergremium für die nächsten beiden Jahre. BioRegio STERN-Geschäftsführer Dr. Klaus Eichenberg wurde einstimmig zum neuen Sprecher gewählt. Stellvertreter wurden der frühere Sprecher Dr. Kai Uwe Bindseil sowie Dr. Thomas Diefenthal, der in seinem Amt bestätigt wurde.

Nachdem der bisherige Sprecher des AK BioRegio, Dr. Kai Uwe Bindseil, Leiter des Aktionszentrums BioTOP Berlin-Brandenburg, auf eigenen Wunsch nicht mehr als Sprecher zur Verfügung stand, übernimmt Dr. Klaus Eichenberg ab sofort seine Aufgaben. „Der Arbeitskreis BioRegionen hat in den vergangenen Jahren unter anderem die inzwischen sehr anerkannten Deutschen Biotechnologietage erfolgreich vorangebracht und den ‚Innovationspreis der deutschen Bio-Regionen‘ initiiert. Mit dem Wettbewerb, der bereits zum fünften Mal stattfindet, fördern wir den Transfer von Wissen, neuen Technologien und Erfindungen aus dem Bereich der Forschung in die unternehmerische Verwertung“, erklärt der neue Sprecher. „Ich bin zuversichtlich, dass ich diese Arbeit erfolgreich fortführen werde.“ Darüber hinaus will Dr. Klaus Eichenberg mehr überregionale Aktivitäten anstoßen und das Interesse für die Biotechnologie über Fachgrenzen hinaus verstärken.

Der Arbeitskreis der BioRegionen in Deutschland – AK BioRegio – ist ein freiwilliger Zusammenschluss der deutschen BioRegionen. Die 30 Mitglieder des Arbeitskreises haben es sich zur Aufgabe gemacht, die BioRegionen überregional zu koordinieren. Sie beschäftigen sich mit Themen wie Finanzierung, Gründung und Technologietransfer sowie der Außendarstellung der deutschen Biotechnologie. Der AK BioRegio hat seine Geschäftsstelle bei der Biotechnologie-Industrie-Organisation Deutschland e.V. – kurz: BIO Deutschland – in Berlin.

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Herausgeber:

Arbeitskreis der BioRegionen
c/o BIO Deutschland e. V.
Tegeler Weg 33 / berlinbiotechpark
10589 Berlin
Tel.:  +49 (0)30 / 345 05 93 30
Fax: +49 (0)30 / 345 05 93 59
E-Mail: info@ak-bioregio.org 

Sprecher:
Dr. Klaus Eichenberg 

Stellvertretende Sprecher:
Dr. Kai Uwe Bindseil
Dr. Thomas Diefenthal

25.05.11 PRESSEMITTEILUNG: Herausragende Ideen für zukunftsfähige Diagnostik und Therapie von Volkskrankheiten gewinnen Innovationspreis der BioRegionen Deutschland

Zum vierten Mal prämiert der Arbeitskreis der BioRegionen in Deutschland die drei innovativsten patentierten Forschungsideen. Ausgezeichnet werden anwendungsorientierte Projekte aus dem Bereich der modernen Biotechnologie oder der Medizintechnik mit Bezug zur Biotechnologie.

„Sowohl die Menge der Bewerbungen, als auch die Qualität der einzelnen Einsendung war in diesem Jahr erstaunlich hoch“ so Dr. Bernward Garthoff, Landesclustermanager Biotechnologie Nordrhein-Westfalen und diesjähriger Organisator des Innovationspreises. „Die Entscheidung fiel daher knapp aber dennoch eindeutig aus.“ so Garthoff weiter. Die Jury entschied sich, die mit jeweils 2000 Euro dotierten Preise an die folgenden herausragenden Arbeiten zu verleihen:

Dr. Georg Brunner und Prof. Dr. Dr. Jens Atzpodien von der Fachklinik Hornheide in Münster erhalten den Preis für eine neue, personalisierte Diagnostikmethode, welche beim schwarzen Hautkrebs (malignes Melanom) eine verbesserte Prognose und anschließende Therapieentscheidung ermöglicht.

Dr. Dr. Saskia Biskup vom Hertie-Institut für klinische Hirnforschung (HIH) am Universitätsklinikum Tübingen hat ein neues, patentiertes Verfahren entwickelt, das möglicherweise die Früherkennung neurodegenerativer Erkrankungen wie zum Beispiel der Parkinson-Erkrankung erlaubt und das sich jetzt in klinischer Erprobung befindet.

Dr. Tobias Pöhlmann vom Gründungsprojekt BianoScience der Universität Jena wird für die Entwicklung einer leistungsfähigen siRNA-basierte Therapie von Tumor- oder Viruserkrankungen ausgezeichnet. Mit Hilfe von siRNA besteht die Möglichkeit, auch solche Gene stillzulegen, die mitverantwortlich für Krankheiten sind.

Die Jury wählte die drei Preisträger aus, da sie aus der Grundlagenforschung heraus innovative Technologien zur Diagnose und Therapie von Volkskrankheiten entwickeln. Patienten und das Gesundheitssystem brauchen aufgrund veränderter Umweltbedingungen und weil die Menschen immer älter werden, solche innovativen Lösungsansätze.

“Das Ziel des Innovationpreises ist es, herausragende Arbeiten bei der Umsetzung zu unterstützen“, sagt Dr. Kai Bindseil, Leiter BioTOP Berlin-Brandenburg und Sprecher des Arbeitskreises der BioRegionen. „Ich gratuliere den diesjährigen Preisträgern und  wünsche Ihnen so viel Erfolg wie Ihren Vorgängern“. Gestiftet wird der jährliche Preis von der High-Tech Gründerfonds Management GmbH, BioSpektrum das Magazin der Biowissenschaften, der Biotechnologie und Life Science Messe BIOTECHNICA sowie LifeTecAachen-Jülich e.V.

Am 25. Mai 2011 um 11.30 Uhr werden die Preisträger auf den Deutschen Biotechnologietagen in München vom Arbeitskreis der BioRegionen in Deutschland geehrt.

Mehr zu den Zielen des Arbeitskreises finden Sie unter:
http://www.biodeutschland.org/ziele-des-ak-bioregio.html


Kontakt:

Valerie Jacob
im Auftrag der
Geschäftsstelle BIO.NRW
Cluster Biotechnologie Nordrhein-Westfalen
Merowingerplatz 1
40225 Düsseldorf

Tel.:    0211 385469 9200
Fax.:   0211 385469 9220
Mobil: 0177 7312282
www.bio.nrw.de

02.05.11 PRESSEMITTEILUNG: Der Branchentreff der Biotechnologie findet 2012 in Frankfurt statt

Berlin (2. Mai 2011) - „Die Deutschen Biotechnologietage werden 2012 erneut an einem führenden deutschen Life Science-Standort stattfinden: Hessen wird im nächsten Jahr Gastgeber dieses nationalen Branchentreffens der Biotechnogie sein“, sagt Kai Bindseil, Sprecher des Arbeitskreises der Bioregionen. „Wir laden alle Interessierten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft herzlich dazu ein, in Frankfurt über aktuelle Themen und künftige Herausforderungen der deutschen Biotechnologiebranche zu diskutieren,“ ergänzt Thomas Niemann, Projektleiter der Aktionslinie Hessen-Biotech in der Landeseigenen Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hessen-Agentur.

Der Hessische Wirtschaftsminister Dieter Posch wertet die Wahl des Austragungsortes als Erfolg für den Biotechnologie-Standort Hessen: „Frankfurt ist der ideale Ort dafür, denn die Biotechnologiebranche ist längst untrennbar mit der in Hessen traditionell starken Pharma- und die Chemieindustrie verbunden. Nicht zuletzt deshalb sind Veranstaltungen wie die Deutschen Biotechnologietage für die Weiterentwicklung der Branche und die Wertschöpfung der deutschen Wirtschaft so wichtig.“

Die Veranstaltung wird voraussichtlich am 9. und 10. Mai 2012 stattfinden.

Die Deutschen Biotechnologietage haben sich als das nationale Branchentreffen etabliert. Sie gehen auf die Biotechnologietage des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zurück und werden seit 2010 vom Arbeitskreis der Bioregionen in der BIO Deutschland veranstaltet. Dieses Jahr finden Sie am 25. und 26. Mai in München statt.

Download: Der Text dieser Pressemitteilung stehen für Sie hier als Word-Datei zur Verfügung.

 

Weitere Einzelheiten zur Veranstaltung finden sie unter www.biotechnologietage-2011.de

 

Kontakt

Arbeitskreis der BioRegionen
c/o BIO Deutschland e. V.
Tegeler Weg 33 / berlinbiotechpark
10589 Berlin
Tel.:  +49 (0)30 / 345 05 93 30
Fax: +49 (0)30 / 345 05 93 59
E-Mail: info@ak-bioregio.org

 Sprecher:
Dr. Kai Uwe Bindseil

 Stellvertretende Sprecher:
Dr. Thomas Diefenthal
Dr. Klaus Eichenberg

Dr. Thomas Niemann
Abteilung Technologie
Leitung Aktionslinie Hessen-Biotech

HA Hessen Agentur GmbH
Abraham-Lincoln-Straße 38-42
D-65189 Wiesbaden
Tel.:       +49 (0)611 774-8646
Fax:       +49 (0)611 774-8620
thomas.niemann@hessen-agentur.de

 

10.01.11 PRESSEMITTEILUNG: Life Science Erfindergeist gesucht

Von der Erforschung kleinster Zellen und Moleküle über den Einsatz in Alltagsprodukten wie Waschmittel, Bier, Wein und Brot bis hin zur Entwicklung von hochwirksamen Medikamenten und modernsten Diagnosemethoden: die Biotechnologie macht in vielen Anwendungsbereichen den technischen Fortschritt erst möglich. Der Arbeitskreis der

BioRegionen in Deutschland zeichnet daher 2011 zum vierten Mal Ideen in der biotechnologischen Forschung aus, die zukunftsweisende Möglichkeiten und Methoden in der praktischen Anwendung bieten. Traditionell werden für den „Innovationspreis der

BioRegionen in Deutschland“ speziell anwendungsorientierte Ideen aus der Biotechnologie oder aus der Medizin­technik mit einem Bezug zur Biotechnologie gesucht.

Ziel des Innovationspreises ist es, der exzellenten und vielfältigen Biotechnologie-Forschung eine Plattform zu geben und vielmehr noch das Innovationspotenzial Deutschlands in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken.

„Unser Bestreben ist es, den Wissens- und Technologietransfer zwischen Forschung und Wirtschaft zu fördern, da wir darin den Motor sehen, der Innovationskraft, Entwicklung und Wettbewerbsfähigkeit der Biotechnologie vorantreibt.“, betont Dr. Bernward Garthoff, Landescluster Manager BIO.NRW Biotechnologie in Nordrhein-Westfalen. Stellvertretend für alle BioRegionen in Deutschland ist BIO.NRW der diesjährige Koordinator des Wettbewerbs.  

Inhaber oder Anwärter von Biotechnologie-Patenten aus universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen aus ganz Deutschland können ab sofort ihre Erfindungen in diesem Wettbewerb einreichen.

Im Rahmen der Deutschen Biotechnologietage vom 25.-26. Mai 2011 in München werden die drei Sieger vorgestellt und mit dem je 2000 Euro dotierten Preis ausgezeichnet.

Interessenten können ihre Bewerbungen bis zum 19. März 2011 an jede regionale BioRegion-Initiative richten oder an die zentrale E-Mail-Adresse: info@ak-bioregio.org senden. Die erforderlichen Bewerbungsunterlagen sowie die Teilnahmebedingungen stehen bei BIO.NRW, auf den Internetseiten der BioRegionen und der BIO Deutschland zum Download bereit.

Pressekontakt Innovationspreis 2011:
Annette Angenendt
Geschäftsstelle BIO.NRW
Merowingerplatz
40225 Düsseldorf
0211 385 469 - 9204
a.angenendt@bio.nrw.de

Download der Bewerbungsunterlagen und Teilnahmebedingungen unter:
http://www.bio.nrw.de/innovationspreis_2011

Bewerbungen Innovationspreis 2011 an: info@ak-bioregio.org oder an die jeweilige BioRegion

Der komplette Text der Pressemitteilung steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung.

Die Bewerbungsunterlagen können Sie auch hier herunterladen.

 

 

06.10.2009 PRESSEMITTEILUNG: Deutsche BioRegionen haben Innovationspreis 2009 verliehen

Am 6. Oktober wurde auf der BIOTECHNICA in Hannover zum dritten Mal der Innovationspreis der BioRegionen in Deutschland vergeben. Ausgezeichnet wurden Wissenschaftler aus München, Heidelberg und Ulm, die herausragende Forschungsergebnisse aus den Life Sciences einer praktischen Anwendung zuführen wollen.

Die Wettbewerbsbeiträge kamen von Forschergruppen und einzelnen Wissenschaftlern aus ganz Deutschland, von Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Bedingung für die Teilnahme war, dass die Ideen bereits patentiert oder zum Patent angemeldet sind und dass die Antragsteller (noch) kein Unternehmen gegründet haben. Die drei Preise sind mit je 2.000 Euro dotiert und gehen in diesem Jahr an:

Dr.-Ing. Héctor Perea Saavedra, TU München, für magnetische Zellbesieldung.
Pereas Idee verbindet das Tissue Engineering, also die Züchtung neuen Körpergewebes, mit der Materialwissenschaft. Der neue Ansatz könnte den Einsatz von Gefäßimplantaten revolutionieren. Ein großes Problem konventioneller Gefäßprothesen ist, dass sie oft keine Dauerlösung bieten und sich das Gefäß wieder verschließt. Saavedra will die tubulären Implantate mit einer Zellschicht versehen, die dem natürlichen, gesunden Gewebe nahe kommt und deshalb die Wiederverschluss-Rate senkt. Aber wie bringt man Zellen dazu, ein röhrchenförmiges Trägermaterial zu besiedeln? Pereas Idee: Die Zellen werden mit magnetischen Nanopartikeln markiert und mithilfe eines gerichteten magnetischen Feldes an den Träger navigiert.

Prof. Dr. Patrick Most, Prof. Dr. Hugo A. Katus, PD Dr. Andrew Remppis, Dr. Mirko Voelkers, Universitätsklinikum Heidelberg, für die Entwicklung neuartiger Wirkstoffe zur Therapie der Herzmuskelschwäche.
Die Herzmuskelschwäche war 2008 die häufigste Todesursache in Deutschland. Das liegt auch am Mangel an Therapien, die die Pumpfunktion des Herzens nachhaltig stärken. Die Heidelberger Gruppe hat im gesunden Herzmuskel ein Eiweißfragment identifiziert, dass die Pumpfunktion langfristig verbessern und zugleich vor tödlichen Rhythmusstörungen schützen kann. Es kann biotechnologisch hergestellt und in entsprechender Form sogar oral eingenommen werden. Jetzt gilt es, das Potenzial des neuartigen Wirkstoffes in klinischen Studien zu bestätigen.

Prof. Dr. Lisa Wiesmüller, Universitätsfrauenklinik Ulm, für ein Testsystem zur Bestimmung des Brustkrebsrisikos und zur Früherkennung.
Es sind zwei Genmutationen (BRCA1 und BRCA2) in der menschlichen Erbsubstanz bekannt, die das Brustkrebsrisiko deutlich erhöhen, aber diese Mutationen erklären nur 20 bis 30 Prozent der erblichen Risiko-Erhöhung. Wiesmüllers neuer Test basiert auf der Analyse von sämtlichen Genen, die wie BRCA1 und BRCA2 Teil der zellulären Reparaturmaschinerie sind, die Doppelstrangbrüche in der DNA repariert. Mutationen in all diesen Genen erhöhen das Brustkrebsrisiko. Mit dem neuen Testsystem können die Mutationen mithilfe von Fluoreszenz-Markierungen qualitativ und quantitativ erfasst werden. Das ermöglicht eine deutlich verbesserte Risikoabschätzung. Außerdem soll mithilfe des Tests individuell für jede Patientin das Ansprechen auf eine Therapie vorhergesagt werden.

Dr. Kai Uwe Bindseil, der Sprecher des Arbeitskreises der BioRegionen in Deutschland, kommentiert: "Alle drei Projekte sind in diesem Jahr medizinisch orientiert und unterstreichen damit die anwendungsorientierte und zugleich interdisziplinäre Ausrichtung der Biotechnologie. Mit Instrumenten wie dem Innovationspreis wollen wir Unternehmensgründungen forcieren."

Dr. Klaus Eichenberg ist Geschäftsführer der BioRegio STERN Management GmbH, die die Ausschreibung des Innovationspreises 2009 und die Verleihung organisierte. Er ergänzt: "Mit dem Innovationspreis setzen wir die besondere Innovationskraft der deutschen Biotechnologie ins Licht der Öffentlichkeit und möchten Wissenschaftler motivieren, in Richtung Wirtschaft zu denken und ihre Ideen verstärkt in die Anwendung zu bringen."


Über den Innovationspreis der BioRegionen:

2009 vergab der Arbeitskreis der BioRegionen in Deutschland bereits zum dritten Mal den Innovationspreis für herausragende anwendungsorientierte Ideen aus den Life Sciences. Wie in den beiden Jahren zuvor wurden drei gleichberechtigte Preisträger ausgewählt, die einzelne Personen oder Arbeitsgruppen sein konnten. Der Preis war mit jeweils 2.000 Euro dotiert. Die Jury 2009 setzte sich aus neun Vertretern des Arbeitskreises der BioRegionen in Deutschland und einem Mitglied des High-Tech Gründerfonds zusammen: Dr. Heinz Bettmann, BioCologne e.V., Dr. Thomas Diefenthal, BioPark Regensburg, Dr. André Domin, BIO-NET LEIPZIG Technologietransfergesellschaft mbH, Dr. Klaus Eichenberg, BioRegio STERN Management GmbH, Dr. Jens Katzek, BIO Mitteldeutschland GmbH, Dr. Albrecht Läufer, BioRegioN/Corvay GmbH, Dr. Martin Pfister, biosaxony, Erika Sahrhage, BioTech-Region OstWestfalenLippe e.V., Uwe Seidel, BioIndustry e. V., Kay Balster, High-Tech Gründerfonds Management GmbH.
Der Innovationspreis wurde in Zusammenarbeit mit der Deutschen Messe AG verliehen und gesponsert vom Fachjournal BIOspektrum, CMS Hasche Sigle, GRUND Intellectual Property Group und der High-Tech Gründerfonds Management GmbH.

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15.05.2009 PRESSEMITTEILUNG Auf dem Innovationspfad: Deutsche Biotechnologie ist wichtiger Schrittmacher der Pharmaforschung

Berlin, Frankfurt am Main, 15. Mai 2009. Pharmahersteller, Biotech-Unternehmen und Forschungseinrichtungen am Standort Deutschland sind stärker auf eine Zusammenarbeit angewiesen. Allerdings sehen die Vertreter der Industrie noch deutlichen Optimierungsbedarf bei der Verknüpfung von Grundlagenforschung und kommerzieller Forschung und Entwicklung. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie "Drug Discovery and Biotechnology in Germany", die von der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) gemeinsam mit dem Arbeitskreis BioRegionen Deutschland erarbeitet wurde und auf der weltgrößten Biotechnologiemesse BIO in Atlanta am 18. Mai vorgestellt wird.


Steigender Anteil biotechnologischer Arzneimittel


"Deutschland wird von diesem Trend überproportional profitieren. Die nun vorgelegte Studie belegt die Stärken und die Attraktivität Deutschlands für die Entwicklung neuer Pharmaka durch biotechnologische Methoden: Die Wissenschaft ist exzellent und die Pipeline der deutschen Biotechnologieunternehmen ist praller gefüllt denn je", betont Dr. Kai Bindseil, Leiter BioTOP Berlin-Brandenburg und Sprecher des Arbeitskreises der BioRegionen.


Effiziente Kooperationen essentiell

Für Dr. Volker Fitzner, den verantwortlichen Advisory-Partner im Bereich Chemicals & Pharma bei PwC, sind die effizienten Kooperationen zwischen großen Arzneimittelherstellern, Biotech-Firmen und Forschungseinrichtungen für die deutsche Pharma¬branche von entscheidender Bedeutung. "Nach unseren Schätzungen wird im Jahr 2020 weltweit jedes zweite neue Medikament ganz oder teilweise aus der Pipeline von Biotechnologieunternehmen stammen".

Die Ausgangsbedingungen für eine intensivere Zusammenarbeit zwischen Pharmakonzernen und den in der Regel kleinen bis mittelständischen Biotech-Unternehmen sind derzeit günstig. Da der Patentschutz für viele ‚Blockbuster’-Präparate in wenigen Jahren ausläuft, sichern sich Pharmahersteller durch Kooperationsvereinbarungen und Beteiligungen oder Übernahmen von Biotech-Firmen den Zugriff auf neue Wirkstoffe und potenzielle innovative Arzneimittel.


Finanzierung: Kooperation mit Pharmaunternehmen für Biotech wichtig

Auf der anderen Seite sind viele Biotech-Firmen dringend auf die Zusammenarbeit mit etablierten Pharmaher¬stellern angewiesen. Denn die Wirtschafts- und Kapitalmarktkrise beeinträchtigt insbesondere die Finanzierung von Forschung und Entwicklung durch Risikokapital massiv und macht Börsengänge nahezu unmöglich.

"Geldgeber aus der Pharmabranche sind derzeit zweifellos in einer bevorzugten Verhandlungsposition. Für den Erfolg einer Kooperation sind Unabhängigkeit und Flexibilität des Biotech-Partnerunternehmens allerdings von größter Bedeutung. Eine Partnerschaft, die sich zu Lasten dieser Vorteile der kleineren Biotech-Unternehmen auswirkt, bringt erfahrungsgemäß nur selten die erhofften Ergebnisse", betont Dr. Claudia Ulbrich, Senior Advisor im Bereich Pharma/ Life Sciences bei PwC.


Exzellente Grundlagenforschung am Standort Deutschland

Die befragten Experten schätzen die exzellente Grundlagenforschung in Deutschland und geben dem Standort auch in anderen Bereichen überwiegend gute Noten. Um langfristig international wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen sich allerdings die Rahmenbedingungen in einigen Bereichen verbessern, insbesondere mit Hinblick auf verlässliche politische und steuerliche Weichenstellungen. Durch eine stärkere Vernetzung von Grundlagenforschung und industriellen Anwendern wird sich der Bereich Forschung und Entwicklung besser entwickeln können.


Innovationspotential: Bessere Konditionen für ausländische Forscher


Unterschiedlich beurteilen die Befragten die künftige Fachkräftebasis. Während die großen Pharmaunternehmen zuversichtlich sind, dass in Deutschland auch künftig ausreichend Personal für Forschung und Entwicklung zur Verfügung steht, fällt die Einschätzung von Biotech-Firmen und Forschungseinrichtungen eher zurückhaltend aus. Letztere mahnen unter anderem bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen für ausländische Forscher und ihre Familien an, um die Zuwanderung nach Deutschland attraktiver zu machen.


Gesundheitsreform führt zu Veränderungen der klinischen Entwicklung


Rund die Hälfte der neuen Wirkstoffe, die vornehmlich aus der Pipeline von Biotechnologieunternehmen kommen werden, adressieren Erkrankungen wie Krebs, Stoffwechseldefekte, neurodegenerative und Autoimmunerkrankungen sowie altersbedingte Krankheiten wie z.B. Alzheimer. Die Substanzen werden neben Zelltherapien und Impfstoffen auch RNA/ DNA basierte Wirkstoffe umfassen. Computergestützte Prozesse nehmen zukünftig eine größere Rolle bei der Entdeckung und Entwicklung neuer Wirkstoffe ein. Inwieweit dies zukünftig einen Einfluss auf Veränderungen im Zulassungsverfahren von Arzneimitteln hat, beurteilen die Befragten unterschiedlich. Ein Gesundheitssystem, das bereits jetzt an seine finanziellen Grenzen stößt, wird zukünftig nur Arzneimittel, die nachweislich wirksam sind, erstatten. Dies wirkt sich nach Meinung der Befragten deutlich auf den Bereich der klinischen Entwicklung aus, um zukünftig eine individuellere medizinische Versorgung zu ermöglichen.


Vielfalt biotechnologischer Forschung in Deutschland


Für die vorliegende Studie wurden die Mitglieder des Arbeitskreis der BioRegionen gebeten, Unternehmen oder Forschungsinstitute zu benennen, die herausragend im Bereich der Pharmaentwicklung durch biotechnologische Methoden sind. Darüber hinaus gaben dreißig Experten von Biotech-Firmen, Forschungseinrichtungen und Pharmaherstellern im Rahmen von Interviews Auskunft zu Lage und Perspektiven der biotechnologischen Pharmaforschung in Deutschland. Die Studie bietet einen detaillierten Überblick über die Geschäfts- und Forschungsaktivitäten der maßgeblichen Unternehmen, die sich in den einzelnen BioRegionen angesiedelt haben.

"Die aktuelle Analyse zeigt, dass jede der BioRegionen in Deutschland ihre eigenen spezifischen Stärken hat. Man kann es mit einem bunten Blumenstrauß vergleichen: Jede einzelne Blüte ist farbig, aber das Gesamtbild zeigt sich erst, wenn man die einzelnen Teile zusammenführt", so Dr. Jens Katzek, Geschäftsführer der BIO Mitteldeutschland und Koordinator des Projektes.

Pressekontakt:
Nicole Susann Roschker
PricewaterhouseCoopers AG WPG
Marketing & Communications / Presse
Tel.: (069) 95 85 – 1669
E-Mail: nicole.susann.roschker@de.pwc.com

Thilo Spahl
BioTOP Berlin-Brandenburg
Tel.: (030) 318622-15
E-Mail: Spahl@biotop.de

Die Studie ist als Download erhältlich unter www.pwc.de/de/chemie-pharma.

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08.04.2009 PRESSEMITTEILUNG: Innovationspreis 2009 der BioRegionen in Deutschland Preisverdächtige Patente gesucht

Der Arbeitskreis der BioRegionen in Deutschland lobt zum dritten Mal den "Innovationspreis der BioRegionen in Deutschland" aus. Ausgezeichnet werden anwendungsorientierte Ideen aus der Life Science-Forschung.

Aufgabe des Wettbewerbs ist es, der Öffentlichkeit nicht nur die hervorragende Forschung in Deutschland, sondern auch die praktische Nutzung der Biotechnologie näher zu bringen. Nicht zuletzt sollen die mit insgesamt 6.000 Euro dotierten Preise den Transfer von Wissen, neuen Technologien und Erfindungen aus der Forschung in die unternehmerische Verwertung fördern. Dr. Klaus Eichenberg, Geschäftsführer der in diesem Jahr den Wettbewerb koordinierenden BioRegion STERN: "Der Preis unter-streicht und würdigt die Nachhaltigkeit der ausgezeichneten Ideen sowie die Bedeutung des Technologietransfers für die moderne Biotechnologie. Er soll Wissenschaftlern Mut machen, ihre Ideen in konkrete Projekte und Produkte umzusetzen."

Der Wettbewerb richtet sich an Inhaber oder Anwärter von Patenten aus universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, wobei die Patente in den Bereich der modernen Biotechnologie passen müssen. Die Preisverleihung wird im Rahmen der BioTechnica 2009 zwischen dem 6. und dem 8. Oktober in Hannover stattfinden. Als Einsendeschluss für Wettbewerbsbeiträge wurde der 30. Juli 2009 festgelegt. Interessenten können ihre Bewerbungen an jede regionale BioRegion-Initiative richten oder an die zentrale E-Mail-Adresse: info@ak-bioregio.org senden.

Eine Jury aus Mitgliedern des Arbeitskreises sowie einem Mitglied der High-Tech Gründerfonds Management GmbH wählt die Preisträger aus, denen der Arbeitskreis in Zusammenarbeit mit der Deutschen Messe AG die Innovationspreise verleiht. Gesponsort werden die diesjährigen Preise vom Fachjournal BIOspektrum, CMS Hasche Sigle, GRUND Intellectual Property und der High-Tech Gründerfonds Management GmbH.
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Pressekontakt Innovationspreis 2009:
Dr. Klaus Eichenberg
BioRegio STERN Management GmbH
Friedrichstraße 10
70174 Stuttgart,
Tel.: 0711-8703540
E-Mail: info@bioregio-stern.de

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info@ak-bioregio.org oder an Ihre jeweilige BioRegion bis zum 30.07.09.

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