BIO Deutschland beim 12. Biotech NetWorkshop auf Schloss Ringberg

Foto: v. l. Marco Winzer, Viola Bronsema (BIO Deutschland), Horst Domdey, Christian Schetter, Karl Nägler und Saskia Biskup © Florian Kirschenhofer
Foto: v. l. Marco Winzer, Viola Bronsema (BIO Deutschland), Horst Domdey, Christian Schetter, Karl Nägler und Saskia Biskup © Florian Kirschenhofer

BIO Deutschland war eingeladen, beim 12. Biotech NetWorkshop bei der Podiumsdiskussion „Biotech 2030 – Trends, Perspektiven & Herausforderungen“ mitzuwirken. Die Diskussion wurde von Horst Domdey, BioM Biotech Cluster Development GmbH, moderiert und band neben Unternehmensvertreterinnen wie Saskia Biskup von der CeGat GmbH und Christian Schetter von Rigontec GmbH auch die Investoren Karl Nägler von GIMV und Marco Winzer vom High-Tech Gründerfonds ein. Die Bandbreite der besprochenen Themen war groß und reichte von Technologie-Trends über Innovationsfinanzierung bis hin zur spannenden Frage, wie Deutschland im Wettlauf zwischen China, USA und Europa bei der Umsetzung von neuen Technologien eine gute Figur machen könnte und ob die hiesigen Rahmenbedingungen hier ausreichend hilfreich seien. Das mulmige Gefühl, dass in Ermanglung von Alternativen ein Ausverkauf der deutschen Biotechnologie-Industrie ins Ausland erfolge, wurde ebenso mit dem Publikum diskutiert wie die Frage, wie kontraproduktiv es angesichts rückläufiger Gründungszahlen sein könnte, die Gründungsförderung GO-Bio in der Biotechnologie einzustellen, umzuwidmen oder zu verzögern. Der von Ascenion und Max-Planck-Innovation organisierte Biotech NetWorkshop auf Schloss Ringberg bietet regelmäßig die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch zwischen gründungsinteressierten Wissenschaftlerinnen  und Wissenschaftlern und erfahrenen Managern bereits ausgegründeter Life Science-Unternehmen aus der Max-Planck-Gesellschaft, der Helmholtz- und der Leibniz-Gemeinschaft sowie der Medizinischen Hochschule Hannover. Das Vortragsprogramm in diesem Jahr umfasste die Schwerpunktthemen‚ „Finanzierungstrends“, „Geschäftsmodelle und Markteintrittsstrategien“ sowie „Bridging the gap“-Konzepten. Ein weiterer Höhepunkt war der Vortrag der Motor-Rallyesportlerin und Rallye-Dakar-Siegerin, Jutta Kleinschmidt, die vor dem Hintergrund ihrer sportlichen Karriere die Themen „Herausforderungen, Willen, Vorbereitung, Ausdauer, Krisen“ aufgegriffen hat.

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